In den Medien wurde beiläufig mal berichtet, dass das Kurzarbeitergeld erhöht wurde. Das hat auch seinen Grund. Ein Prof hat uns erzählt ein Freund Seines Bruders sitzt im Vorstand eines DAX Unternehmens. In den DAX Unternehmen herrscht die Übereinkunft bis zur Bundestagswahl nach Möglichkeit nicht zu entlassen, sondern erst danach. (Da steht uns dann eine Entlassungswelle bevor.)
Das ist politisch motiviert, dass die Linke nicht so viele Stimmen erhält
Nach ein paar Sekunden hats mir gereicht. Gehts um den "bösen" Kapitalismus, die Gier der Banker, den Neoliberalismus, die ungerechte Verteilung des Vermögens und den Zins(eszins)? Sind wir mal wieder im Rotfunk gelandet?!
Vor 5-7 Monaten haben die Herrn Genossen noch den Weltuntergang beschworen. Heute werden selbst die Schwarzmalereinen von Ökonomen nach oben revidiert!
In Amtsstuben lassen sich keine produktiven Arbeistplätze errichten. Und mit wirtschaftsfeindlicher Politik, ...
...ist die Debatte über den Sozialstaat sowieso hinfällig!
Also, Jammerorgel in die Ecke stellen, aufhören nach Schuldigen zu suchen und mit dem Finger auf das System zu zeigen. Müssen es die Amis uns das wieder vormachen?...Einfach mal Anpacken anstatt Jammern!
Es freut auch mal aus Österreich solche Stimmen zu hören. Ich suche derzeit nach logischen/objektiven Fehlern im Verhalten und Denken der Menschen, die zu unserer äußerst misslichen Lage beigetragen haben. Wüßten sie denn Quellen die dabei behilflich sein würden?
Hilfreich ist wahrscheinlich übertrieben, aber jene Theorien in den Wirtschaftswissenschaften, die den "homo oeconomicus" (die irrige Annahme vieler Wissenschafter, dass der Mensch ausschließlich rational handelt) durch den "homo psychologicus" ersetzen, erklären zumindest ein wenig den wirtschaftlichen Irrsinn.
Und ein gewisser Karl Marx wird allmählich auch von sogenannten "Bürgerlichen" ernst genommen. Natürlich ohne seine politischen Ziele zu akzeptieren.
Ein gewisser Karl Marx hat sich schon vor 150 Jahren gewaltig geirrt. Auch wenn er in jeder Krise von einigen Krüppelkommunisten immer mal wieder gerne zitiert wird, seine Prognosen werden dadurch nicht richtiger. Ob 1895, 1929, 1974, 1986, 2001, 2003 oder heute, immer wieder wird seine Theorie widerlegt und er eines Besseren belehrt!
Ernst genommen wird er nur von den Ängstlichen in der Krise. Alle anderen ignorieren ihn einfach und nutzen ihre Chance!
"Böser Kapitalismus?" "Krüppelkommunisten?" "Rotfunk"? "Schwache" für Karl Marx und "Starke" für, ja, für was eigentlich? - Wem die Argumente ausgehen, der verwendet gerne populistische Schlagworte. Richtig werden die "Schlagworte" dadurch nicht. - Glücklicherweise.
Mit der Antwort bestätigst du mich in meiner Annahme, danke!
Derjenige, der mir die Finanzkrise erklären will, gleichzeitig aber auf "Reizbegriffe" wie der kläffende Köter auf einen Postboten anspringt, der ist entweder in seiner politischen Ideologie verblendet oder spricht wie der Blinde von Farbe.
Die Ursachen der Finanzkrise finden Sie auf der anderen Seite des Teichs, der Politik des "leichten Geldes" unter Bill Clinton und Alan Greenspan, Herr Professor, nicht beim System!
Schade, dass Sie keine Argumente bringen - stattdessen mit Tiervergleichen aufwarten.
Und mit Weltverschwörungen auf "der anderen Seite des Teiches". Von keinem System, sondern von zwei einzelnen Menschen ausgeführt? Noch dazu von einem, der zur Wirtschaftskrise schon lange nicht Präsident war? Wie soll das gehen?
Und wer ist da von politischer Ideologie verblendet?
Als Professor hätte ich Ihnen etwas mehr Weitblick zugetraut. Die Wirtschaftskirse hat ihren Ursprung darin, dass Clinton träumte, jeder US-Amerikaner könnte sich ein Eigenheim leisten. Greenspan folgte dem und senkte die Zinsen. Hypotheken belasteten die Immobilien, nicht den eigentlichen Debitor. Die Annahme, die Häuserpreise würde stetig steigen, taten ihr Übriges.
Folge war eine gewaltige Inflation, der nur mit hohen Zinsen entgegengewirkt werden konnte...
...Folge der hohen Zinsen war dann wieder, dass Kredite nicht getilgt werden konnten. Schulden hatte nicht der Debitor, sondern die Immobilie, was den Wert mehr und mehr sinken lies. Die Forderungen der Banken, die mittlerweile um die ganze Welt kreisten, konnten nicht beglichen werden, was dann u.a. die "toxischen" Papiere ausmacht (die in Zukunft gar nicht mal mehr toxisch sein müssen).
Mit dem Markt ansich, ob Kapitalmarkt, Immobilienmarkt oder Gemüsemarkt, hat das eher wenig zu tun...
...Auch wenn das ein oder andere Finanzprodukt ordentlich Salz in Wunde gestreut hat -der Hebel kann eben auch mal in die andere Richtung wirken-, die Ursache der Krise ist eine andere und liegt zudem ganz lange zurück.
Das mal als Argument, Gemüsemärkte lass ich da lieber raus!
Sehr geehrter Herr Professor Ledersberger, ih bedanke mich für die klare Analyse der Weltwirtschaftskrise. Ob es den Menschen hilft die Ursachen zu verstehen ist sehr wünschenswert und sollte an sich anhand der von Ihnen klar strukturierten Argumentationskette jedermann verständlich sein. Aber für mich als Deutschen stellt sich eine Frage : Wer ist bitte Ostbankkurti ?Ansonsten wünsche ich Ihnen eine schöne Zeit u. hoffe auf weitere Beitraege
Tut mir leid - aber Wissenschaft ist manchmal ganz einfach. Vor allem die Wirtschaftswissenschaft.
kakanien2000 2 months ago
Eine wissenschaftliche Analyse? Da hatte ich mir doch etwas mehr erwartet. Schade!
ThePt73 5 months ago
langweilig
Simon2380 1 year ago
hallo, lauter bitte, ick höre nich mehr so gut, und etwas langatmig und zu seicht, übrigens schau mal nixlustig vieod an, da kannste was lernen,
xysambalisayx 2 years ago
In den Medien wurde beiläufig mal berichtet, dass das Kurzarbeitergeld erhöht wurde. Das hat auch seinen Grund. Ein Prof hat uns erzählt ein Freund Seines Bruders sitzt im Vorstand eines DAX Unternehmens. In den DAX Unternehmen herrscht die Übereinkunft bis zur Bundestagswahl nach Möglichkeit nicht zu entlassen, sondern erst danach. (Da steht uns dann eine Entlassungswelle bevor.)
Das ist politisch motiviert, dass die Linke nicht so viele Stimmen erhält
melli1007 2 years ago
Das passt gut ins Schema - Friedrich Merz von der CDU ist ja nach wie vor der Meinung, das derzeitige Wirtschaftssystem ist "sozial und gerecht".
Und heilt sich selbst - mit Hilfe diverser Vorstände, den "Notärzten" der "freien" Marktwirtschaft.
kakanien2000 2 years ago
Nach ein paar Sekunden hats mir gereicht. Gehts um den "bösen" Kapitalismus, die Gier der Banker, den Neoliberalismus, die ungerechte Verteilung des Vermögens und den Zins(eszins)? Sind wir mal wieder im Rotfunk gelandet?!
Vor 5-7 Monaten haben die Herrn Genossen noch den Weltuntergang beschworen. Heute werden selbst die Schwarzmalereinen von Ökonomen nach oben revidiert!
In Amtsstuben lassen sich keine produktiven Arbeistplätze errichten. Und mit wirtschaftsfeindlicher Politik, ...
tortebrumm 2 years ago
...ist die Debatte über den Sozialstaat sowieso hinfällig!
Also, Jammerorgel in die Ecke stellen, aufhören nach Schuldigen zu suchen und mit dem Finger auf das System zu zeigen. Müssen es die Amis uns das wieder vormachen?...Einfach mal Anpacken anstatt Jammern!
tortebrumm 2 years ago
Es freut auch mal aus Österreich solche Stimmen zu hören. Ich suche derzeit nach logischen/objektiven Fehlern im Verhalten und Denken der Menschen, die zu unserer äußerst misslichen Lage beigetragen haben. Wüßten sie denn Quellen die dabei behilflich sein würden?
fatalmystic 2 years ago
Hilfreich ist wahrscheinlich übertrieben, aber jene Theorien in den Wirtschaftswissenschaften, die den "homo oeconomicus" (die irrige Annahme vieler Wissenschafter, dass der Mensch ausschließlich rational handelt) durch den "homo psychologicus" ersetzen, erklären zumindest ein wenig den wirtschaftlichen Irrsinn.
Und ein gewisser Karl Marx wird allmählich auch von sogenannten "Bürgerlichen" ernst genommen. Natürlich ohne seine politischen Ziele zu akzeptieren.
kakanien2000 2 years ago
Ein gewisser Karl Marx hat sich schon vor 150 Jahren gewaltig geirrt. Auch wenn er in jeder Krise von einigen Krüppelkommunisten immer mal wieder gerne zitiert wird, seine Prognosen werden dadurch nicht richtiger. Ob 1895, 1929, 1974, 1986, 2001, 2003 oder heute, immer wieder wird seine Theorie widerlegt und er eines Besseren belehrt!
Ernst genommen wird er nur von den Ängstlichen in der Krise. Alle anderen ignorieren ihn einfach und nutzen ihre Chance!
tortebrumm 2 years ago
"Böser Kapitalismus?" "Krüppelkommunisten?" "Rotfunk"? "Schwache" für Karl Marx und "Starke" für, ja, für was eigentlich? - Wem die Argumente ausgehen, der verwendet gerne populistische Schlagworte. Richtig werden die "Schlagworte" dadurch nicht. - Glücklicherweise.
kakanien2000 2 years ago
Mit der Antwort bestätigst du mich in meiner Annahme, danke!
Derjenige, der mir die Finanzkrise erklären will, gleichzeitig aber auf "Reizbegriffe" wie der kläffende Köter auf einen Postboten anspringt, der ist entweder in seiner politischen Ideologie verblendet oder spricht wie der Blinde von Farbe.
Die Ursachen der Finanzkrise finden Sie auf der anderen Seite des Teichs, der Politik des "leichten Geldes" unter Bill Clinton und Alan Greenspan, Herr Professor, nicht beim System!
tortebrumm 2 years ago
Schade, dass Sie keine Argumente bringen - stattdessen mit Tiervergleichen aufwarten.
Und mit Weltverschwörungen auf "der anderen Seite des Teiches". Von keinem System, sondern von zwei einzelnen Menschen ausgeführt? Noch dazu von einem, der zur Wirtschaftskrise schon lange nicht Präsident war? Wie soll das gehen?
Und wer ist da von politischer Ideologie verblendet?
kakanien2000 2 years ago
Als Professor hätte ich Ihnen etwas mehr Weitblick zugetraut. Die Wirtschaftskirse hat ihren Ursprung darin, dass Clinton träumte, jeder US-Amerikaner könnte sich ein Eigenheim leisten. Greenspan folgte dem und senkte die Zinsen. Hypotheken belasteten die Immobilien, nicht den eigentlichen Debitor. Die Annahme, die Häuserpreise würde stetig steigen, taten ihr Übriges.
Folge war eine gewaltige Inflation, der nur mit hohen Zinsen entgegengewirkt werden konnte...
tortebrumm 2 years ago
...Folge der hohen Zinsen war dann wieder, dass Kredite nicht getilgt werden konnten. Schulden hatte nicht der Debitor, sondern die Immobilie, was den Wert mehr und mehr sinken lies. Die Forderungen der Banken, die mittlerweile um die ganze Welt kreisten, konnten nicht beglichen werden, was dann u.a. die "toxischen" Papiere ausmacht (die in Zukunft gar nicht mal mehr toxisch sein müssen).
Mit dem Markt ansich, ob Kapitalmarkt, Immobilienmarkt oder Gemüsemarkt, hat das eher wenig zu tun...
tortebrumm 2 years ago
...Auch wenn das ein oder andere Finanzprodukt ordentlich Salz in Wunde gestreut hat -der Hebel kann eben auch mal in die andere Richtung wirken-, die Ursache der Krise ist eine andere und liegt zudem ganz lange zurück.
Das mal als Argument, Gemüsemärkte lass ich da lieber raus!
tortebrumm 2 years ago
Sehr geehrter Herr Professor Ledersberger, ih bedanke mich für die klare Analyse der Weltwirtschaftskrise. Ob es den Menschen hilft die Ursachen zu verstehen ist sehr wünschenswert und sollte an sich anhand der von Ihnen klar strukturierten Argumentationskette jedermann verständlich sein. Aber für mich als Deutschen stellt sich eine Frage : Wer ist bitte Ostbankkurti ?Ansonsten wünsche ich Ihnen eine schöne Zeit u. hoffe auf weitere Beitraege
Liebe Grüße
Axel Volker von Juterzenka
THENEWSOCIETY 3 years ago
Sehr geehrter Herr von Juterzenka,
freut mich!
Zu Ostbahn-Kurti: der ist den meisten Österreichern bekannt (und selbstverständlich halten wir uns mindestens für den Nabel der Welt).
Für den "Rest der Welt":
Ostbahn-Kurti ist ein rockender Wiener Protestsänger im Rentenalter - außerdem war er einmal Mitglied der wunderbaren Gruppe "Schmetterlinge".
Aber das ist lange her - und auch Ostbahn-Kurti gibt leider nur mehr selten Konzerte.
Grüße aus Österreich
(=Kakanien)
Erich Ledersberger
kakanien2000 3 years ago
Ich lieeeebe solche Profs :-)
qminusis 3 years ago
Merci vielmals - und übrigens: deine Musik ist wirklich toll! Ist ein Vergnügen, dir zuzuhören.
kakanien2000 3 years ago