Added: 2 years ago
From: lunatir
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All Comments (34)

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  • Durch unser Schweigen, Karl und Rosa - nie vergessen !

  • @Stalinator

    Ich stehe auf der Seite der fairen Diskussion.

    Und auch wenn ich weiß das die Gegner am längeren Hebel sitzen und auch Meinungen beeinflussen,

    wird mich das nie die selben Fehler machen lassen.

    Ich streite für den demokratischen Sozialismus, denn unser Stimmzettel bzw vernünftige Argumentationen machen denen wirklich Angst.

    Ein gutes Beispiel ist Venezuela, wo die Bevölkerung friedlich den Putsch verhinderte und die demokratisch sozialistischen Prinzipien verteidigte.

  • @Stalinator

    Ich entschuldige ich mich niemals dafür Kommunist zu sein

    Eher stellt das für mich so eine große Verantworung dar, daß ich mich kaum wage so zu nennen.

    Ich weiß nicht zu welcher "Klasse" du gehörst, aber ich gehöre zur ostdeutschen "Arbeiterklasse".

    Und hier weiß man sehr wohl vom Unrecht der DDR, sowie von vielen positiven Dingen, sowie von vielen Wendehälsen bzw der Blockparteien in CDU/FDP

    Aber ich muß mit den Verbrechen und Fehlern umgehen, kann sie nicht negieren

  • @lunatir ach ja so lange vorüber,,,ich respektiere Ihre Meinung,,,ich war in der DDR damals Beginn 60 er Jahre und weiss es war nich alles Himmel hoch jauchzent,,, (,bin von Holland),,,, aber einiges heben wir gemein wir lieben Brecht und Weil

  • @Stalinator

    Ernst Busch verbrachte in meiner Stadt zum Teil seinen Lebensabend.

    Auch er gehörte zu denjenigen, die der Verblendung um Stalin unterlagen bzw in der SU geschult worden waren.

    Dennoch achte ich ihn, zumal er sich seinen eigenen Kopf bewahrte und sich zu DDR-Zeiten viel Kritik an den bestehenden Verhältnissen und der Partei erlaubte.

    Aber nur seine Popularität bzw sein ungebrochener Wille verhalfen ihm zur Freiheit.

    Andere ähnlich denkende Kommunisten kamen in Stasihaft.

  • @Stalinator

    Und ich weiß sehr wohl das ein Guevara wie viele andere gute Leute auch Stalin lasen bzw verehrten.

    Das mußte aber schon zwangsläufig so sein, weil dieser eben damals den Kommunismus repräsentierte.

    Dennoch war es Verblendung, und ein Guevara wäre auch nur im Gulag gelandet.

    Abgesehen davon handelte er aber völlig anders, denn er war ein konsequenter internationalistischer Kommunist, der das Leben und den Willen der Bevölkerung achtete.

    Darum respektiere ich ihn.

  • @Stalinator

    Es ist lächerlich wie Trotzki in den Dreck gezogen wird.

    Wenn er den Machtkampf gewonnen hätte, dann würdest du anders reden.

    Deine Zitate sind Nonsens, und ich könnte hier auch vieles in der Art gegen Stalin bringen.

    Ich könnte dir auch manche Ansichten und Zitate von Marx bringen, die dich gründlich desorientieren würden, aber ich laß das mal.

    Lenin hatte sicherlich Differenzen mit Trotzki, aber er erkannte das entscheidende, Stalin als Generalsekretär zu entfernen.

  • @Stalinator

    Im Unterschied zu Marx, der diesen revolutionären Prozeß als einen evolutionären Prozeß verstand der vom Volk getragen werden muß, entwickelte sich im völligen Unterschied eine diktatorische Bewegung, die als Avantgardepartei sozusagen die Bevölkerung zum Sozialismus führen sollte.

    Wie gesagt, ich kann diesen Wandel nachvollziehen, aber er hat nichts mehr mit dem eigentlichen Marxismus zu tun, sondern mußte zwangläufig nur auf die Linie der jeweils Herrschenden führen.

  • @Stalinator

    Erstmal bezeichne ich mich eher als demokratischen Sozialisten, habe aber nichts gegen wirkliche Kommunisten

    Es geht aber darum sich der Verantwortung bzw Fehler zu stellen, sie also nicht zu negieren oder zu verklären, wie du das tust.

    Der "Stalinismus" ist kein bürgerlicher Kampfbegriff, sondern stellt genau dieses Modell des vermeintlichen Kommunismus dar, welcher auf sämtliche Länder übertragen wurde.

    Es ist einfach grotesk diese eine Linie als einzig Wahre zu erklären

  • @Stalinator

    Auch wenn Gorbatschow sicherlich viele Fehler machte, so stellt er für mich einen weitaus besseren Kommunisten dar als Leute wie Stalin, der einer der größten Kommunistenmörder war.

    Dein Zitat ist Nonsens.

    Ihm ging es lediglich um die Veränderung dieser starren Haltung der greisen Funktionäre um die SU doch noch erhalten zu können.

    Leider war dieses System nunmal kaum reformierbar, und die neuen Freiheiten in der Bevölkerung bewirkten leider den völligen Umsturz.

  • @Stalinator

    Nein, die NÖP war die Folge des Scheiterns dieses Modells der sowj. Planwirtschaft.

    Und ein Lenin war so pragmatisch um Reformen durchzuführen.

    Es ist schon erstaunlich das du jene Reformen als richtig empfindest, aber einen Chruschtschow als Verräter bezeichnest.

    Was hat der denn verraten?

    Er hat Stalin verraten und die Karten auf den Tisch gelegt und Millionen von Häftlingen entlassen.

    Aber auch dort blieb die Partei entscheidend, aber nicht das Volk.

  • Und ernst Busch würde sich nicht nur im Grabe drehen, wenn er wüsste, wen er da in deinem Video besingen darf.

  • Und dann auch noch Trotzky mit Lenin und Che in einem Video. Das ist doch purer Wahnsinn. Che war ein "Stalinist" und für diesen Trotzky hatten weder Lenin (der ihn nicht nur Hund und Nicht-Bolschewisten nannte) noch er irgend etwas übrig. Du ziehst mit die Besten hier in den Dreck...

  • Im Gegensatz zu dir diskutiere ich produktiv und manchmal sogar äußerst erfolgreich und verändernd gegenüber so manchem Gegner.

    Produktiv? Die Frage ist: für wen?

    Du stellst dich mit dem Gegner gut. Wäre ich Antikommunist, kämst du mir auch gerade recht. Jemand, der sich dafür entschuldigt, „Kommunist(in) zu sein. Ein Kommunist aber stellt sich auf die Seite der Klasse, die er zur Revolution bewegt. Und die betitelt er nicht als „Gegner!

  • @Stalinator

    Abgesehen davon bin ich es leid, zeitgleich von konservativen, wirtschaftsliberalen oder Stalinisten angegriffen zu werden.

    Ich muß in alle Richtungen diskutieren und du wirfst mir dann noch Vereinnahmung durch die "bürgerliche Presse" vor.

    Im Gegensatz zu dir diskutiere ich produktiv und manchmal sogar äußerst erfolgreich und verändernd gegenüber so manchem Gegner.

    Zudem ist es eines meiner

    "Spezialgebiete" , der Verklärung der meisten Medien entgegen zu wirken.

  • @Stalinator

    Nimm zur Kenntnis das der Stalinismus auch nur eine verklärte Form des Kommunismus war, und zudem bis heute jeden sozialistischen Versuch und jede Diskussion schwer macht.

    Denn deine "bürgerliche Presse" macht bewußt kaum einen Unterschied zwischen zb Luxemburg oder Stalin.

    Leute wie du wirken kontraproduktiv, während viele Gegner euch bewußt dankend annehmen.

    Ich werde immer zum Sozialismus stehen, aber auch Fehler und Verbrechen benennen.

    Das ist die einzige Chance.

  • Es spielt keine Rolle, ob uns der "Stalinismus" (du bedienst dich eines bürgerlichen antikommunistischen Kampfbegriffs) die Arbeit erschwert. Es ist keine Chance, wenn du Lügen des Feindes aufgreifst und als wahr erklärst, wenn du dich vor ihm wie ein geschlagener Hund krümmst. Was du unterstellst, ist, dass wir hinter dem Stalin stehen, dem Fantasyprodukt, so, wie es in antikommunistischer Propaganda erfunden wurde. Auf wessen Seite stehst du wirklich?

  • @Stalinator

    Auch typisch sind deine Anmerkungen zum "Verrat".

    Für dich müßte nach dieser Logik wegen der NÖP selbst Lenin einer der größten Verräter sein, aber das können Leute wie du sich anscheinend noch nicht leisten auszusprechen.

    Dieser ging viel weiter als dein "Verräter" Chruschtschow, der das Leben in der SU wesentlich lebenswerter machte.

    Und auch Gorbatschow bleibt für mich ein Kommunst, der die SU bei allen Fehlern erhalten wollte.

    Aber es konnte so nicht weiter gehen.

  • Die NÖP war kein Verrat. Die Macht lag in den Händen der Bolschewiki und des Volkes und der sozialistische Aufbau wurde deshalb noch lange nicht Verraten, ganz im Gegenteil. Zu seiner Zeit war er richtig und wichtig, und zu unterstellen, ich würde es nur aus Feigheit nicht wagen, Lenin deshalb als Verräter zu bezeichnen, ist eine dreiste Unverschämtheit..

    Gorbatschow: "Mein Lebensziel war die Zerschlagung des Kommunismus." Interessant, was DU dir unter einem "Kommunisten" so vorstellst...

  • @Stalinator

    Nein, ich glaube ganz bestimmt nicht das sich jeder begeistert am sozialistischen Aufbau beteiligte.

    Dennoch kann ich so manchen Zwang und Härte in der damigen Zeit durchaus nachvollziehen, vor allem wenn man die Vorgeschichten kennt.

    Grundsätzlich geht es bei einer Revolution aber darum, daß sie von der Bevölkerung getragen werden muß bzw wenn das nicht der Fall ist, selbst zum Unrecht wird.

    Und das Wohl des Volkes sollte für einen Kommunisten immer das wichtigste sein.

  • Natürlich sollte sie vom Volk getragen werden. Zumindest deren Mehrheit, die es zumindest passiv mitmacht.

  • @Sluggard

    Ich halte es zumeist mit Luxemburg, Gramsci, Allende:

    Luxemburg schreibt:

    "Ohne allgemeine Wahlen, ungehemmte Presse-und Versammlungsfreiheit,

    freien Meinungskampf,

    erstirbt das Leben in jeder öffentlichen Institution, wird zum Scheinleben,

    in der die Bürokratie allein das tätige Element bleibt.

    Und das schreibt eine glühende Marxistin und Verfechterin der Oktoberrevolution, die allerdings die Fehler bei allem Verständnis der Umstände voraus sieht.

  • Luxemburg ist tot. Anders als Stalin (wobei mancher "Hoxhaist" sich da nicht so sicher ist), wurde sie umgebracht. Schon vergessen?

    Übrigens nicht nur sie.

    So ein bisschen Ahnung dürfest du von Revolution und der Folgezeit schon haben, oder? Ein wenig Vorstellungskraft sollte es auch tun. Es wird dich überraschen, aber so eine Revolution hat auch ihre Feinde. Und anders als es Propaganda aus eigentlich löblichen Gründen darstellt, ist die Mehrheit der Bevölkerung nicht fest dahinter. Nie.

  • @Stalinator

    Ich weiß das viele Sozialisten ermordet wurden und der Sozialismus, egal ob demokratisch oder diktatorisch, zumeist weggeputscht oder angegriffen wurde.

    Deswegen entstand ja erst diese diktatorische Richtung, die ich zumindest nachvollziehen kann, auch wenn ich sie ablehne.

    Aber du rechtfertigst den späteren Stalinismus als notwendig und als den eigentlichen Kommunismus.

    Ich bin mir sicher das nicht nur Marx, sondern auch Lenin sich im Grabe bzw im Mausoleum umdrehen würden.

  • Ob sich Marx oder sonst jemand was auch immer im Grabe tun würde, wenn er davon wüsste, ist irrelevant und nichts weiter als Spekulation. Dogmatismus lässt grüßen.

  • Willst du behaupten in Russland wäre jeder einzelne begeistert hinter Lenin gestanden und hätte am sozialistischen Aufbau sich beteiligt?

    Glaubst du wirklich,dass jeder, der sich Kommunist nennt (bis auf die bösen Stalinisten natürlich!)auch einer ist? Weisst du Gorbatschow hielten auch viele für einen.Solchen öffnest mit Heile-Welt-getue Tür und Tor. Geht dann schneller als 60 Jahre.

    Egal.Gruß vom Gulagfetischisten o.was dir sonst einfällt.

  • @Sluggard

    Wie kann man nur glauben das alle von Stalin verfolgten, etwa die "trotzkistische antileninistische Opposition" gewesen wären.

    So wären dann selbst die engsten Vertrauten Lenins, wie etwa der Klub der alten Bolschewiki, Verräter gewesen.

    Nein, es sollte jegliche Opposition des neuen Kurses ausgeschaltet werden um Stalins Macht nicht zu gefährden und die alte These der Weltrevolution durch die neue zu ersetzen.

    Selbst Lenin wäre dem zum Opfer gefallen wenn er nicht tot wäre.

  • "So wären dann selbst die engsten Vertrauten Lenins, wie etwa der Klub der alten Bolschewiki, Verräter gewesen."

    Warum nicht? Chruschtschow ist auch Stalin tief in den Arsch gekrochen, bevor er die Gelegenheit zum Verrat hatte. Deine Unterstellung ist völlig an den Haaren herbeigezogener, nein aus bürgerlicher Propagandapresse entnommener Unsinn.

  • @Sluggard

    Da die Umstürze nur unzureichend geschahen, hielt die SU die sogenannte "Gasse" frei.

    Aber durch Stalins "Sozialismus in einem Lande" wurden alle auf die Interessen der SU eingeschworen, egal wie diese auch aussahen.

    So geschah es zb, daß die soziale Revolution der Marxisten in Spanien rückgängig gemacht wurde, weil es der SU widersprach, die den Westen dadurch zum Kriegseintritt bewegen wollten.

    Auch wenn ich die Logik darin sehe, so wurde die Unabhängigkeit verraten.

  • @Sluggard

    Es stimmt natürlich das die NÖP von Lenin nur "zähneknirschend" durchgestzt wurde.

    Aber er tat es weil er pragmatisch handelte, Fehler erkannte und reformieren konnte, während Stalin den alten Kriegskurs wieder einführte und ihn als Machtinstrument des vermeintlich wahren Kommunismus verklärte, ohne Rücksicht auf die Bevölkerung.

    Deshalb halte ich es auch für zynisch von "Erfolg" zu sprechen, denn dieser Erfolg basierte auf Blut und Zwang.

  • @Sluggard

    Gerade Trozki war ein entscheidender Faktor der Revolution, ohne den sie wahrscheinlich niemals so stattgefunden hätte, und ohne diesen auch der Bürgerkrieg nie hätte siegreich bendet werden können

    Auch nach Lenins Tod war Trotzki einer der populärsten Figuren und respektiert in der Bevölkerung, während man Stalin kaum kannte

    Nur durch Trotzkis Ablehnung der Führung bzw Stalins Apparat, kam dieser überhaupt in die Lage die Macht an sich zu reißen um Trotzki zu isolieren

  • @Sluggard

    Zum Testament:

    Lenin erkannte die Gefährlichkeit Stalins, und wirkte daraufhin ihn als Generalsekretär abzusetzen, da diese Position entscheidend war.

    Das Vermächtnis Lenins wurde bewußt gefälscht, und die Stalin-kritischen Passagen verschwiegen.

    Lenin war in seiner Isolation der Krankheit, Stalins Apparat ausgeliefert.

    Als Generalsekretär scharrte er die "Bürokraten der Revolution" um sich, welche nur noch wenig mit den eigentlichen Revolutionären zu tun hatten.

  • @Sluggard

    Desweiteren sind mir alle deine Argumente bekannt, aber ich teile sie keinesfalls.

    Es sind die gängigen Argumente aus dem Pool der vermeintlich linientreuen Kommunisten, aber tatsächlich nur ein Produkt der stalinistischen Verklärung des Kommunismus, welche es bis heute schwer machen Akzeptanz für den Sozialismus in der Gesellschaft zu erreichen.

    Auch in deinem Kanaltext sind so viele Widersprüche das ich sie hier gar nicht behandeln könnte.

    Bei Interesse, bitte per PM.

  • @Sluggard

    Ich wußte das es zu dieser leidigen Disskussion kommen würde, aber gut.

    Vorneweg, ich bin ein demokratischer Sozialist und halte selbst Lenin/Trotzki nur unter bestimmten Bedingungen für respektabel.

    Das kann ich nur wegen der ständigen Repression/Niederschlagung sozialistischer Bewegungen, welche zu eben jener kompromißlosen Haltung führten die ich durchaus nachvollziehen kann, zumal danach sämtliche Industrienationen Rußland angriffen um die alte Ordung wiederherzustellen

  • 06) Stalin war - das erkennt man in seinen Werken deutlich - beseelt davon, das Werk Lenins fortzusetzen und die Partei nicht der anti-leninistischen Fraktion zu überlassen. Das hat er auch wunderbar hinbekommen.

    07) Nochmal zum Testament: Stalin ist der Einzige, gegen den Lenin keine ideologischen Einwände hat - einer der entscheidenden Mängel von Trotzki sei "Nichtbolschewismus".

  • 03) Stalin hob die NÖP 1928 wieder auf, das ist richtig. Doch auch Lenin ging sie nur zähneknirschend ein und sah sie als nötige Übergangsperiode an.

    04) Was den "Sozialismus in einem Land" betrifft: Der Erfolg gab Stalin Recht. Was hätte er auch tun sollen, die Weltrevolution mit Waffen nach Westen tragen?

    05) Die verfolgten Leninisten waren solche, die in zentralen Fragen vom Leninismus abwichen, sich gegen die Regierung verschworen haben etc. Stalin setzte Lenins Werk würdig fort.

  • 02) Wer Lenins Testament kennt, weiss, dass Stalin besser bewertet ist als Trotzki. Lenin schlägt einen neuen Generalsekretär vor, "der sich in jeder Hinsicht von dem Gen. Stalin nur durch einen Vorzug unterscheidet, nämlich dadurch, daß er toleranter, loyaler, höflicher und den Genossen gegenüber aufmerksamer, weniger launenhaft ist." Trotzki aber nennt er einen "Mensch, der ein Übermaß von Selbstbewußtsein und eine übermäßige Leidenschaft für rein administrative Maßnahmen hat".

  • Also ich halte von Trotzki auch nichts. Begründung:

    01) Oft wird es so dargestellt, Trotzki wäre Lenins engster Mitarbeiter gewesen. Dabei ist Trotzki erst 1917 Bolschewik geworden und war auch dann stets der Führer der anti-leninistischen Opposition. Man könnte ihn als "Berufs-Oppositionellen" bezeichnen.

  • @MarxistLeninist18

    Der sogenannte "Drecksack" Trotzki steht viel eher in der Tradition der "alten Weisen", und ist heute für viele nur deswegen der "Drecksack", weil er für den Machtanspruch Stalins gefährlich wurde.

    Er selbst hatte aber schon freiwillig verzichtet, weil er als Jude befürchtete noch mehr Hass auf die SU zu ziehen.

    Aber nicht nur Trotzkisten, sondern gerade auch Lenininisten wurden von Stalin verfolgt, sogar der Klub der alten Bolschewiki der ersten Stunde verschwand.

  • @MarxistLeninist18

    Dazu kommt, daß Lenin/Trotzki reformierten wenn es nötig war

    Stalin hob aber zb die NÖP ab 1928 wieder auf

    Auch die alte These der "Weltrevolution" durch unabhängige Kräfte wurde durch Stalins These des "Sozialismus in einem Lande" verdreht, was immer mehr die Abhängigkeit fast aller kommunistischen Parteien auf eine Linie bedeutete.

    Später haben das auch viele Anhänger begriffen, auch Thälmann.

    Stalin wurde zudem 1956 verurteilt und als "Klassiker" gestrichen

  • lol - was macht der Drecksack Trotzki da xD^^

  • Danke euch.

    Ein sehr schönes Lied.

  • toll gemacht!

  • Vielen Dank!

    Dieses Lied, wusste ich nicht!

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