Meine Güte, gut, dass es Youtube gibt... da kann man wieder schön erkennen, dass es unglaublich viele Menschen gibt, die jemanden mit negativen Kommentaren überhäufen, nur weil er etwas sagt, dass sowohl von der Wortwahl als auch vom Inhalt über ihren Horizont übersteigt.
@Vallender88 hat des nicht so gemeinet, es ist nur irritierend, jemanden wie dich zu sehen der sich einfach mal aufnimmt und irgendwas tut. könnte ich dich fragen wie alt du bist? übrigens, gefällt mir deineausdrucksweise, auch wenn ich nicht wissen will, wie lange du dafür brauchs, das zeug so hinzuschreiben.
@AoWGamer : ein richtiger philosoph wäre im stande gewesen so einer dämlichen konfrontation aus dem wege zu gehen in dem er beispielsweise darüber philosophiert hätte wie die menschen wohl auf einen schwulen langhaarigen hässlichen affen reagieren der eineinhalb minuten nur müll redet und das auch noch ernst meint. und jetzt antworte bitte nichtmehr.
@Vallender88 ich wäre darauf gekommen, dass die von dir aufgeführten Aspekte rein subjektiver Natur sind, und daher keinen Anspruch auf eine Minderung der Qualität des Videos haben. Und jetzt pöbel mich bitte nicht mehr an. :)
@TheBhoernchen1 in der 11 hatte ich bei Herr Krienen, ab der 12 bis zur 13,2 Herrn Hegge und nun ist er ja spurlos verschwunden und dann hab ich den Krienen zurückbekommen. Wie kommst du auf Motte?
@XXTominhoXX es tut mir Leid. Ich wollte nur den Utilitarismus nach Bentham anreißen, so wie ich Kant für ein Beispiel der deontologischen Ethik angerissen habe.
Natürlich weiß ich um die Unterschiede der Formen des Utilitarismus bescheid. Ich erkenne, dass ich einen Fehler gemacht habe :(
wenn handelnde Menschen mit handelden handlungen gute handlungen verbringen deshalb finde ich es wichtig auch die intention handlung deutlich zu sein!
Hmm... interessantes aber mal wieder ein schweres Thema ... Grundsätzlich zählt mal schon was unterm Strich dabei rauskommt, auf der anderen Seite kann ich etwas als schlecht finden, weil das Ergebnis nicht wünschenswert war, der Verursacher aber wirklich etwas gutes bewirken wollte?
Auf der anderen Seite heißt es nicht umsonst: "Das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint"
@mauerunkraut "Das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint" Das erinnert mich an den Clip "Das Bild hängt schief" von Loriot. Villeicht kennst du ihn? Da wird diese Problematik sehr deutlich.
@AoWGamer kann man da von richtigem oder falschem handeln sprechen, wenn man ein sozusagen ein "Tollpatsch" ist? hat Steve Urquel somit immer falsch gehandelt?
@mauerunkraut wenn ein Tollpatsch weder gut noch schlecht handeln kann, muss man dann nicht ein anderes Kriterium für die Moralität seiner Handlungen finden?
@AoWGamer kennst du die Serie "Alle unter einem Dach?" Naja, im Prinzip muss man für sich selbst erst einmal klar machen ob man die Handlung an sich mit dem Ergebnis misst. Und selbst da kann es eigtl kein eindeutiges "gut" oder "schlecht" geben, weil was für denen "gut" ist, ist für den anderen wieder "schlecht" - es gibt meiner Meinung nach nur Actio und Reactio. Etwas passiert und jmd reagiert drauf ... und wenn er das was passiert ist nur für sich in Gedanken beurteilt
Dazu kommt mir doch gleich "Der Seewolf" in den Sinn.
...aber noich ein anderer Gedanke... Wenn ich etwas schlechtes/gemeines Bewirken möchte, könnte auch etwas unerwartet Gutes hervorgehen. ....Also ich tendiere mehr zum deontologischem Verständnis. ...Obwohl ich mich vom teologischem Verständnis dann doch nicht ganz abwenden kann.
Die kausalen Folgen kann man natürlich micht vollrtändig vorhersehen. Aber mit Wissen und Erfahrung kann man sie besser einschätzen. Außerdem sollte man bei der Behandlung eines Problems immer die kausale Ursache im Blick haben.
@Raubpudel aus der Sicht des Utilitarismus wäre dein Beispiel sogar moralisch gerechtfertigt. Daher kann ich mich persönlich mit dieser Position nicht identifizieren. Was nicht heißt, dass ich die teleologische Ethik vollkommen verachte. Ich denke es muss ein gewisser Ausgleich stattfinden.
natürlich ist es schön, wenn man einen guten willen beweist bei irgendeiner handlund/entscheidung, aber wenn dann letztendlich nur "mist" dabei rumkommt, ist es ja auch nicht das wahre.
dewegen finde ich die teleologische handlungsweise ein bisschen nachvollziehbarer und würde sie auch eher anwenden, weil ich der meinung bin, dass doch eine gute folge bzw ein guter ausgang einer entscheidung wichtiger ist, als das man sich "nur" etwas gutes dabei gedacht hat.
@JollyHir aber was ist, wenn deine Handlung nur kurzfristig gut und langfristig schlecht ist? Ein Beispiel ist die Versorgung der armen Länder mit Nahrung. Kurzfristig wurden die Hungernden satt, aber langfristig gaben die wenigen Bauern ihre Arbeit auf, weil sie auch umsonst Essen bekamen. Heute geht man zur "Hilfe zur Selbsthilfe" über.
@AoWGamer da hast du wohl recht... bei der idee zur selbsthilfe, die ja auch die bessere lösung ist, hat man sich sicherlich etwas gutes bei gedacht. nur hat es in diesem fall ja auch funktioniert. also: man hatte eine gute intention und das was dabei herauskam war auch positiv.
vielleicht muss man deswegen sagen, dass Teleologie und Deontologie zusammenspielen müssen, um das beste ergebnis zu erzielen?^^
@AoWGamer so könnte man das sagen. obwohl es schwierig ist, "moralisch am wertvollsten" zu definieren. es spielt ja auch immer ein wenig glück mit, wenn man irgendeine moralische idee umsetzen will. man kann ja leider nie so genau voraussehen, wie sich die dinge entwickeln, auch nicht mit einer noch so guten intention.
trotzdem glaube ich, dass wenn Wille und Folgen einer Handlung positiv sind, das noch die beste möglichkeit ist.
Die Konsequenzen einer Tat lassen sich nicht immer vorhersehen. Daher würde ich dem nicht zwangsläufig schlechte Absichten unterstellen, dessen Tun unerwartete Folgen hatte.
Wenn Menschen allerdings aus falscher Überzeugung Gräueltaten verüben, ist das deshalb noch nicht moralisch gerechfertigt, dann muss man eher von verblendet und fehlgeleitet sprechen.
@Ryson76 Woher weiß man denn, dass diese Menschen eine "falsche Überzeugung" haben? Wir können leider (oder gottseidank) nicht in die Köpfe der Menschen blicken. Daher sind wir immer an die Erklärung dieser Menschen gebunden. Es kann sein, dass wir dadurch nicht immer die "wahren Absichten" erkennen. Können wir die Moralität von Handlungen anhand von ungewissen Intentionen und/oder unerwarteten Folgen bestimmen?
@AoWGamer Eine Bewertung lässt sich natürlich immer nur mit den Informationen vornehmen, die zur Verfügung stehen. Wie auf der Polizeistation und im Gerichtssaal ist entscheidend, was die Person als Erklärung abgibt und ob sich diese Angaben mit den Fakten in Einklang bringen lassen. Nur weil man nicht direkt in die Köpfe der Leute blicken kann, verzichtet man nicht darauf, zu bewerten und Konsequenzen zu ziehen. Bestenfalls im Zweifel für den Angeklagten.
hm... deontologen, diese kleinen scheißer. terroristen sind auch der meinung richtig zu handeln, ihr guter wille, die welt zu retten, macht das töten von menschen aber nicht besser. die folgen von handlungen müssen mit den zielen überein stimmen, im verhältnis stehen und dafür muss man sich über diese gedanken machen. beim menschen sieht die sache schon anders aus. ein mensch der denkt gut zu handeln, ist in seinem grunde gut. wie wir handeln zeigt also nicht was wir sind.
Ich würde das nicht nur auf Terroristen beziehen denn im Laufe der Menschheitsgeschichte gab es, leider, immer wieder Gruppierungen die Gräueltaten verübt haben in dem Glauben das es dennoch gute Taten seien.
Man sollte seine persönlichen Ziele immer versuchen so zu erreichen das man anderen Menschen möglichst wenig schadet. Rein theoretisch könnten sogar Egoisten ihren Lebensweg verfolgen und ihn so ausrichten damit sie anderen Menschen kein übermäßiges Leid zufügen.
@D2daICE Da hast du recht. Terroristen waren nur ein Beispiel von mir.
Ich denke am Besten wäre es sogar immer so zu handeln, dass andere Menschen möglichst wenig von deinen Taten Tangiert werden, damit sie ihr Leben so leben können wie sie selber wollen. Das würde nur leider dazu führen, dass Menschen vollkommen auf Interaktion in größerem Masse verzichten müssten, aber genau das macht das Leben eigentlich interessant.
gott bist du traurig junge
realshmx 1 month ago
@realshmx empfinde ich nicht so.
AoWGamer 1 month ago
Meine Güte, gut, dass es Youtube gibt... da kann man wieder schön erkennen, dass es unglaublich viele Menschen gibt, die jemanden mit negativen Kommentaren überhäufen, nur weil er etwas sagt, dass sowohl von der Wortwahl als auch vom Inhalt über ihren Horizont übersteigt.
TheBurdica 1 month ago 3
du hast eine schreckliche stimme junge
pokaemonashketchum 1 month ago
@pokaemonashketchum stimmt. Kann ich aber nicht ändern ^^
AoWGamer 1 month ago
@Vallender88 hat des nicht so gemeinet, es ist nur irritierend, jemanden wie dich zu sehen der sich einfach mal aufnimmt und irgendwas tut. könnte ich dich fragen wie alt du bist? übrigens, gefällt mir deineausdrucksweise, auch wenn ich nicht wissen will, wie lange du dafür brauchs, das zeug so hinzuschreiben.
TheLama003 3 months ago
Fosten
TheLama003 3 months ago
@TheLama003 das Wort kenne ich ja noch gar nicht. Höchst interessant... "Pfosten" kenne ich, aber "Fosten"??
AoWGamer 3 months ago
@AoWGamer 'tschuldigung; Pfosten.
TheLama003 3 months ago
@TheLama003 Und was wollen sie mit diesem Ein-Wort-Satz ausdrücken?
AoWGamer 3 months ago
@AoWGamer war mein erster gedanke :P
TheLama003 3 months ago
@TheLama003 das ist meines Erachtens ein eigenartiger Gedankengang.
AoWGamer 3 months ago
3 sekunden geguckt und als schwul abgestempelt.
Vallender88 5 months ago
@Vallender88 ich hab gehört, dass schwul cool ist. :)
AoWGamer 5 months ago
@AoWGamer : bah scheiße alter dir ist nciht zu helfen !
Vallender88 5 months ago
@Vallender88 Ich denke, dass mir nicht zu helfen ist, weil ich keine Hilfe brauche.
AoWGamer 5 months ago
@AoWGamer : ein richtiger philosoph wäre im stande gewesen so einer dämlichen konfrontation aus dem wege zu gehen in dem er beispielsweise darüber philosophiert hätte wie die menschen wohl auf einen schwulen langhaarigen hässlichen affen reagieren der eineinhalb minuten nur müll redet und das auch noch ernst meint. und jetzt antworte bitte nichtmehr.
Vallender88 5 months ago
@Vallender88 ich wäre darauf gekommen, dass die von dir aufgeführten Aspekte rein subjektiver Natur sind, und daher keinen Anspruch auf eine Minderung der Qualität des Videos haben. Und jetzt pöbel mich bitte nicht mehr an. :)
AoWGamer 4 months ago
@AoWGamer : der klügere gibt nach.
Vallender88 4 months ago
@Vallender88 Klugheit und Hartnäckigkeit sind meines Erachtens zwei verschiedene Tugenden.
AoWGamer 4 months ago
@AoWGamer : ach wirklich ? sehr interessant ... nicht.
Vallender88 4 months ago 4
Eine kleine Frage: Bei wem hast du Philosophie, Frau Motte?
TheBhoernchen1 10 months ago
@TheBhoernchen1 in der 11 hatte ich bei Herr Krienen, ab der 12 bis zur 13,2 Herrn Hegge und nun ist er ja spurlos verschwunden und dann hab ich den Krienen zurückbekommen. Wie kommst du auf Motte?
AoWGamer 10 months ago
@AoWGamer
Bei der hatte ich bisher Philo - bin mal gespannt wen ich im nächsten Jahr bekomme
TheBhoernchen1 10 months ago
Die utilitaristische Ethik glieder sich nochmal in den Handlungs- und in den Regelutilitarismus.
Du hast hier nur den Handlungsutilitarismus beschrieben.
XXTominhoXX 1 year ago
@XXTominhoXX es tut mir Leid. Ich wollte nur den Utilitarismus nach Bentham anreißen, so wie ich Kant für ein Beispiel der deontologischen Ethik angerissen habe.
Natürlich weiß ich um die Unterschiede der Formen des Utilitarismus bescheid. Ich erkenne, dass ich einen Fehler gemacht habe :(
AoWGamer 1 year ago
wenn handelnde Menschen mit handelden handlungen gute handlungen verbringen deshalb finde ich es wichtig auch die intention handlung deutlich zu sein!
triplestartriple 1 year ago
Hmm... interessantes aber mal wieder ein schweres Thema ... Grundsätzlich zählt mal schon was unterm Strich dabei rauskommt, auf der anderen Seite kann ich etwas als schlecht finden, weil das Ergebnis nicht wünschenswert war, der Verursacher aber wirklich etwas gutes bewirken wollte?
Auf der anderen Seite heißt es nicht umsonst: "Das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint"
mauerunkraut 1 year ago
@mauerunkraut "Das Gegenteil von gut gemacht ist gut gemeint" Das erinnert mich an den Clip "Das Bild hängt schief" von Loriot. Villeicht kennst du ihn? Da wird diese Problematik sehr deutlich.
AoWGamer 1 year ago
@AoWGamer oh ja ...
mauerunkraut 1 year ago
@mauerunkraut bist du der Meinung, dass diese Person moralisch "richtig" gehandelt hat?
AoWGamer 1 year ago
@AoWGamer kann man da von richtigem oder falschem handeln sprechen, wenn man ein sozusagen ein "Tollpatsch" ist? hat Steve Urquel somit immer falsch gehandelt?
mauerunkraut 1 year ago
@mauerunkraut wenn ein Tollpatsch weder gut noch schlecht handeln kann, muss man dann nicht ein anderes Kriterium für die Moralität seiner Handlungen finden?
Verzeih mir die Frage, aber wer ist Steve Urquel?
AoWGamer 1 year ago
@AoWGamer kennst du die Serie "Alle unter einem Dach?" Naja, im Prinzip muss man für sich selbst erst einmal klar machen ob man die Handlung an sich mit dem Ergebnis misst. Und selbst da kann es eigtl kein eindeutiges "gut" oder "schlecht" geben, weil was für denen "gut" ist, ist für den anderen wieder "schlecht" - es gibt meiner Meinung nach nur Actio und Reactio. Etwas passiert und jmd reagiert drauf ... und wenn er das was passiert ist nur für sich in Gedanken beurteilt
mauerunkraut 1 year ago
Dazu kommt mir doch gleich "Der Seewolf" in den Sinn.
...aber noich ein anderer Gedanke... Wenn ich etwas schlechtes/gemeines Bewirken möchte, könnte auch etwas unerwartet Gutes hervorgehen. ....Also ich tendiere mehr zum deontologischem Verständnis. ...Obwohl ich mich vom teologischem Verständnis dann doch nicht ganz abwenden kann.
uwideo 1 year ago
Die kausalen Folgen kann man natürlich micht vollrtändig vorhersehen. Aber mit Wissen und Erfahrung kann man sie besser einschätzen. Außerdem sollte man bei der Behandlung eines Problems immer die kausale Ursache im Blick haben.
kalifstorch25 1 year ago
@Raubpudel aus der Sicht des Utilitarismus wäre dein Beispiel sogar moralisch gerechtfertigt. Daher kann ich mich persönlich mit dieser Position nicht identifizieren. Was nicht heißt, dass ich die teleologische Ethik vollkommen verachte. Ich denke es muss ein gewisser Ausgleich stattfinden.
AoWGamer 1 year ago
natürlich ist es schön, wenn man einen guten willen beweist bei irgendeiner handlund/entscheidung, aber wenn dann letztendlich nur "mist" dabei rumkommt, ist es ja auch nicht das wahre.
dewegen finde ich die teleologische handlungsweise ein bisschen nachvollziehbarer und würde sie auch eher anwenden, weil ich der meinung bin, dass doch eine gute folge bzw ein guter ausgang einer entscheidung wichtiger ist, als das man sich "nur" etwas gutes dabei gedacht hat.
JollyHir 1 year ago
@JollyHir aber was ist, wenn deine Handlung nur kurzfristig gut und langfristig schlecht ist? Ein Beispiel ist die Versorgung der armen Länder mit Nahrung. Kurzfristig wurden die Hungernden satt, aber langfristig gaben die wenigen Bauern ihre Arbeit auf, weil sie auch umsonst Essen bekamen. Heute geht man zur "Hilfe zur Selbsthilfe" über.
AoWGamer 1 year ago
@AoWGamer da hast du wohl recht... bei der idee zur selbsthilfe, die ja auch die bessere lösung ist, hat man sich sicherlich etwas gutes bei gedacht. nur hat es in diesem fall ja auch funktioniert. also: man hatte eine gute intention und das was dabei herauskam war auch positiv.
vielleicht muss man deswegen sagen, dass Teleologie und Deontologie zusammenspielen müssen, um das beste ergebnis zu erzielen?^^
JollyHir 1 year ago
@JollyHir Eine Handlung ist also moralisch am wertvollsten, wenn die Folgen dieser Handlung und die Intention des Handelnden "gut" sind?
AoWGamer 1 year ago
@AoWGamer so könnte man das sagen. obwohl es schwierig ist, "moralisch am wertvollsten" zu definieren. es spielt ja auch immer ein wenig glück mit, wenn man irgendeine moralische idee umsetzen will. man kann ja leider nie so genau voraussehen, wie sich die dinge entwickeln, auch nicht mit einer noch so guten intention.
trotzdem glaube ich, dass wenn Wille und Folgen einer Handlung positiv sind, das noch die beste möglichkeit ist.
interessante diskussion jedenfalls :D
JollyHir 1 year ago
Die Konsequenzen einer Tat lassen sich nicht immer vorhersehen. Daher würde ich dem nicht zwangsläufig schlechte Absichten unterstellen, dessen Tun unerwartete Folgen hatte.
Wenn Menschen allerdings aus falscher Überzeugung Gräueltaten verüben, ist das deshalb noch nicht moralisch gerechfertigt, dann muss man eher von verblendet und fehlgeleitet sprechen.
Ryson76 1 year ago
@Ryson76 Woher weiß man denn, dass diese Menschen eine "falsche Überzeugung" haben? Wir können leider (oder gottseidank) nicht in die Köpfe der Menschen blicken. Daher sind wir immer an die Erklärung dieser Menschen gebunden. Es kann sein, dass wir dadurch nicht immer die "wahren Absichten" erkennen. Können wir die Moralität von Handlungen anhand von ungewissen Intentionen und/oder unerwarteten Folgen bestimmen?
AoWGamer 1 year ago
@AoWGamer Eine Bewertung lässt sich natürlich immer nur mit den Informationen vornehmen, die zur Verfügung stehen. Wie auf der Polizeistation und im Gerichtssaal ist entscheidend, was die Person als Erklärung abgibt und ob sich diese Angaben mit den Fakten in Einklang bringen lassen. Nur weil man nicht direkt in die Köpfe der Leute blicken kann, verzichtet man nicht darauf, zu bewerten und Konsequenzen zu ziehen. Bestenfalls im Zweifel für den Angeklagten.
Ryson76 1 year ago
hm... deontologen, diese kleinen scheißer. terroristen sind auch der meinung richtig zu handeln, ihr guter wille, die welt zu retten, macht das töten von menschen aber nicht besser. die folgen von handlungen müssen mit den zielen überein stimmen, im verhältnis stehen und dafür muss man sich über diese gedanken machen. beim menschen sieht die sache schon anders aus. ein mensch der denkt gut zu handeln, ist in seinem grunde gut. wie wir handeln zeigt also nicht was wir sind.
JumboJacob 1 year ago
@JumboJacob
Ich würde das nicht nur auf Terroristen beziehen denn im Laufe der Menschheitsgeschichte gab es, leider, immer wieder Gruppierungen die Gräueltaten verübt haben in dem Glauben das es dennoch gute Taten seien.
Man sollte seine persönlichen Ziele immer versuchen so zu erreichen das man anderen Menschen möglichst wenig schadet. Rein theoretisch könnten sogar Egoisten ihren Lebensweg verfolgen und ihn so ausrichten damit sie anderen Menschen kein übermäßiges Leid zufügen.
D2daICE 1 year ago
@D2daICE Da hast du recht. Terroristen waren nur ein Beispiel von mir.
Ich denke am Besten wäre es sogar immer so zu handeln, dass andere Menschen möglichst wenig von deinen Taten Tangiert werden, damit sie ihr Leben so leben können wie sie selber wollen. Das würde nur leider dazu führen, dass Menschen vollkommen auf Interaktion in größerem Masse verzichten müssten, aber genau das macht das Leben eigentlich interessant.
JumboJacob 1 year ago
Ich finde man sollte alles mit einem guten Willen machen, aber man sollte auch immer die kausalen Folgen im Blick behalten.
kalifstorch25 1 year ago
@kalifstorch25 dann stellt sich die Frage, ob man die kausalen Folgen überhaupt im Blick haben kann.
AoWGamer 1 year ago