Wieso kannst du nich ohne Zittern in der Stimme und Kicherei über ne Sex-Szene reden? Gut, ich bin ein Mann. Wir reden genrell mehr über Sex als über Wetter. Vielleicht son kleiner Gender-Unterschied. Egal. Die Elfen hab ich nicht gelesen, aber bei Stan Nicholls die Orks gabs auch eine. Die endete in einem Blutbad. Ein bisschen Schwarze-Witwe-like, weil sie sein Herz für ein Ritual brauchte, wenn ich mich recht entsinne. Lustig, kann man romantisch und auf grausamer Ebene verstehen^^
Ich finde, Sexszenen ist wie Sex haben. Scheiß auf die Form. Wenn das Vorspiel vorbei is, kommts wie es kommen soll. Schreib einfach drauf los und fertig. So mach ich es. Oder man macht sich einen Spaß draus, schreibt die Szene nicht und lässt die beiden Beteiligten am Morgen danach drüber reden, weil er es vielleicht nicht fassen kann und Dinge sagt wie "Was, hab ich da nur gemacht?" Sie kriegt nen freches grinsen und zählt auf, was er gemacht hat.
Man kann allein an Hand der Erzählform aus einer Sexszene was machen. Bis es los geht schreibt man aus der Sicht des Kerls und dann aus der Sicht von jemandem, der das alles zufällig am Fenster betrachtet hat und seine Frau überzeugen will, ihr Sexualleben aufzumotzen...Is ja egal. Man kann sich was einfallen lassen und darf auch mal provozieren. Wieso nicht? Schwanz und Möse gehören zum Sex wie Bulette und Brötchen zum Burger. Und wer seine Story eh an der Fickerei aufzupeppen versucht,
kann sich sicher sein, dass der Rest seiner Geschichte nichts taugt, wenn er das nötig hat. Eine solche Szene ist wie ein gewürz, aber welche Hauptmahlzeit besteht nur ausm Haufen Kochsalz? Du sagtest, es sei gefährlich, dass wegen einer Sexszene die Leute das Lesen beenden könnten. Dann man aber auch Gefahr, sich verbiegen zu wollen, nur damit sich keiner beleidigt fühlt. Und das hätte auf aller Hand Teile der Story ungeahnte und schreckliche Auswirkungen. Ne, ne, locker drauf los.
Zu den Kampfszenen: Eine Frechheit wie du deinen Geschmack als universell gültig zu betrachten scheinst. martial arts sind auch auch in geschriebener Form der Hammer. Ob man mit nem Schwert oder mitn Händen kämpft is reine Geschmackssache des Autors. Es kommt auf die Kampfdramaturgie an. Und jeden Engpass mit einer brechenden Planke zu lösen, finde ich fragwürdig. Ein Streitgespräch allein schon kann wie ein Kampf sein. Manchmal müssen Säbel gerasselt werden, manchmal geht es auch so.
Was wichtig ist, ist die Gewalt nicht generell zu veherrlichen. Wenn gekämpft wird bis aufs Blut muss das Auswirkungen haben. Selbst wenn nur das Kanonenfutter draufgeht. Es heißt nicht umsonst, dass man selbst langsam stirbt, wenn man tötet. Ob das die Charaktere in ihrer Welt wahr haben wollen oder nicht. Leute, die in Kriegen kämpften, werden von Alpträumen geplagt und haben nicht selten Zeit ihres Lebens Schuldgefühle, die nicht mehr aufzuarbeiten sind.
Man muss der Grausamkeit und Unmenschlichkeit irgendwie Ausdruck verleihen, zu die wir Sterblichen fähig sind. Die Selbstlüge der Heldenhaftigkeit starker Krieger und all dem. Mit leichten Worten: Keine Schlacht geht an einem Beteiligten spurlos vorbei. Sie verändern ihn. Lassen ihn sich ans Leben klammern oder ihn jeden Wert des Lebens vergessen, um die Absurdität des Mordens begreifen zu können.
Ich ahbe nicht gesagt dass meine Ansicht allgemeingültig ist, sondern nur, dass ich es mir schwer vorstelle. Jeder soll so schreiben wie er meint, ich lade Tipps hoch, um andere an meinem Hobby teilhaben zu lassen und möglicherweise sind meine Tipps hilfreich. Das kann jeder selbst entscheiden, ich zwinge niemandem meine Meinung auf. Und ich verstehe nicht, was daran so schwer sein soll, ohne Kichern über Sex zu reden.
Das passt. Kaum sagt wer was gegen an, ruderst du zurück. Aber vorher meintest du, dass "es keinen interessiere" Das passt zu dem aus Schiss eine Szene so zu schreiben, dass keiner beleidigt ist und bloß weiterliest. Und was daran schwer is, weiß ich auch nich. Du stotterst doch und schmunzelst herum, als du über Sexszenen zu sprechen beginnst. Und den Rest meiner Ausführungen nimmst du nicht wahr? Vielleicht weil sie besser sind als deine? So und wenn du jetzt antwortest,
dann ruder nich zurück und hau mal richtig aufn Topf. Schreiben hat was mit Selbstvertrauen zu tun. Man muss von sich und dem, was man tut, absolut überzeugt sein. Ich bin es. Du auch?
Also ich meinte mit "das interessiert keinen" eher detaillierte Beschreibungen von geschlechtsorganen. meiner Meinung nach gehört das eher in die pornografische Literatur, die zwar auch Literatur ist, aber für mich nichts mit diesem Videos und den Tipps zu tun hat. Ich habe keine Lust hier zu streiten und sich gegenseitig zu beleidigen, ich mache von meinungen oder Ausfürhungen keiner "Bewertung" von wegen, das was du sagst, sei besser als was ich sage.
Ich habe in dem Video meine Sicht der Dinge geschildert und das ist nicht verboten, genau so wenig ist es verboten, dass du mir deine Sicht hier als Kommentar postet. Ich rudere doch nicht zurück, nur weil ich dir das nochmal in einem Kommentar verdeutlicht habe. Ich muss mir nicht von einem Menschen, der selbst keine Videos dreht, bei denen er zu sehen ist, sagen lassen wie ich mich vor der Kamera zu verhalten habe! Wenn du das kritisierst, schau dir meine Videos nicht an!
@Badjokemaker Warum gehst du davon aus, dass ein Buch nichts taugt, wenn eine Sexszene (das Gewürz wie du es nennst) darin vorkommt? Ich vergöttere de Sade und liebe seine Geschichte "Justine und Juliette". Ich mag die Geschichte der beiden Schwestern, ich liebe die Dialoge über die Gesetze der Natur, ich finde die Entwicklungen der Schwestern in verschiedene Richtungen sehr interessant... das Buch ist also (meiner Meinung nach) sehr empfehlenswert ...
"Warum gehst du davon aus, dass ein Buch nichts taugt, wenn eine Sexszene (das Gewürz wie du es nennst) darin vorkommt?"
Wann habe ich das behauptet? Sonst gebe ich dir in den Ausführungen vollkommen recht. Aber man sucht sich ja seine Zielgruppe selbst aus. Und man sollte nie anfangen, sich für diese völlig verbiegen zu wollen. Denn man muss beim Schreiben noch atmen können selbst Spaß haben. Man muss schreiben, was man auch selbst gerne lesen würde.
Ich hoffe ich habe hier keinen falschen Interpretationsansatz gewählt... aber deine Anekdote von dem Kochsalz im Haupgericht hat mir sehr stark danach geklungen. Klar sucht sich jeder Autor seine Zielgruppe, bzw. die Zielgruppe ihren Autor und ich glaube auch, dass sich kein Autor für diese Zielgruppe verbiegen muss, denn das 1. Buch ist wohl die wahre Seele des Autors (vielleicht das Buch an dem er am längsten arbeitet und feilt und welches ihm aus dem Herzen spricht) und damit erreicht er
dann doch die Zielgruppe die seiner Person/Persönlichkeit am Ehesten entspricht... wenn er sich also treu bleibt, bleibt ihm auch seine Zielgruppe treu oder? Und ich finde wenn eine reife Person ein Buch verfasst ist es sehr selten (ich will aber nichts ausschließen), dass diese Person bereits eine gewisse Linie im Leben hat und diese auch verfolgt und ich denke (wie gesagt nichts ausgeschlossen), dass der Autor sich/seinen Stil nicht absolut verändern wird... seine Lebenslinie sozusagen.
Um also nochmal auf die Sexszenen zurückzukommen... wenn auch Autor hoffnungslos romantisch ist und dies in seinen Bücher niederschreibt ist es eher unwahrscheinlich dass er plötzlich Szenen aus einem Pornofilm in sein Buch einbaut... dieser Autor schwebt vielleicht in seinem Leben auch auf Wolke 7! Ich denke also dieser Autor wird sich für seine Zielgruppe nicht verbiegen müssen, weil diese auch nicht auf solche Sexszenen in Büchern steht...
Ne Gewürze machen ne Mahlzeit ja erst pikant, aber sättigen tun sie nicht. Eher so war das gemeint. Die Zielgruppen-Autor Beziehung finde ich interessant dargestellt von dir. Doch kann sich ein Mensch, wie von dir ja nicht ausgeschlossen, eben ändern. Änderungen, die eine Zielgruppe nicht kollektiv durchmacht. Schon sind die Werke völlig andere mit anderen Botschaften, mit denen die Leser der Erstwerke nichts mehr anfangen können. Also beginnt die Reise neu. Aber wozu gibts Synonyme?;P
Klar, sättigen tun sie wirklich nicht - gleich wie Sexszenen allein nicht über eine besch*** Story hinwegtäuschen können! Und klar kann sich ein Mensch auch ändern aber so extrem (hoffnungslos romantisch - Hardcore) wohl eher nicht würd ich mal sagen weil gewisse Attribute doch in der Erziehung verankert sind =) Ich persönliche finde es auch interessant, wenn ein Autor seinen Schreibstil ändern (auch nicht unbedingt unter einem anderen Pseudonym) ... man sieht die Entwicklung die ....
... in gewisser Weise jeder von uns durchmacht. Es zeugt von Fortschritt und nicht von Stillstand aber wir sind auch ein junges Publikum es gibt aber auch ältere Leser die dadurch wirklich verstört würden. Ob der Autor dann Rücksicht nimmt, und in wie weit, liegt in seiner Hand! Auf keinen Fall sollte er sich aber die Kreativität und seine Entscheidungsfreiheit nehmen lassen... und wenn plötzlich Rosamunde Pilcher heisse geile Sexszenen schrieben will... soll sie doch =) ...
... dann kann meine Schwester mir die neuen Bücher von ihr kaufen ;) aber ich denke es ist auf alle Fälle so, dass sie DANN (sollte sie dies wirklich tun) einen großen Teil ihrer Leserschicht verlieren wird und ich glaube das meinte Amelie... natürlich wird die vielleicht auch neue Leser dazu bekommen und sich vielleicht (wenn sie es denn gut macht) auch in diesem Bereich etablieren können...
@Badjokemaker Nur liegt dies auf alle Fälle in der Hand des Autors und ich glaube, erst muss sich der Autor ändern, bevor er seine Bücher dahingehend ändern kann (außer er ist sehr vielschichtig!!). Verbiegen muss er sich ja nie, da sich seine Lesergruppe doch mit seiner Persönlichkeit verschiebt/ändert oder? Gibst du mir hier Recht?
Aber für wen schreibt er? Was bedeuten die Fans der ersten Stunde , solange sich auch das Neue eben an andere verkauft? Das sind wohl alles Fragen, die man sich selbst beantworten muss.
Klar für einige Autoren bedeuten vielleicht die Fans der ersten Stunde alles und andere würden sich verkaufen, um was zu schreiben, was noch mehr auf den mainstream abzielt und noch mehr Geld einbringt... dann verbiegt sich der Autor aber willentlich und wenn ihm das aber aufgrund seines Charakters nicht liegt dann wird er eh keinen Erfolg haben sonders als mittelklassiger Autor in der Gosse landen... leben kann er dann davon nämlich nicht. Dann muss er schon sein Buch leben und verkörpern.
Ein offener, freiheitsliebender, sexueller Mensch, der die Sinnesfreude liebt wird auch dieses Publikum erreichen und kaum plötzlich ein hoffnungsloser Romantiker werden oder?
@Badjokemaker Und so einfach locker drauf los... klar beim 1.Buch ist das einfach, aber beim 2. Buch wenn man doch schon eine gewisste Leserschicht hat, will der Autor doch auch den Erwartungen gerecht werden. Ändert der Autor nun komplett seinen Stil und wechselt von Kitschroman auf Hardcore-Porno läuft er doch Gefahr, Leser zu verlieren und in Kritiken zerissen zu werden, weil es plötzlich so anders ist. Natürlich hat jeder Autor die Freiheit das zu tun, aber will er das?
@Badjokemaker Ich muss dir Recht geben, dass ich es auch am Einfachsten finde, bei Sexszenen einfach loszulassen... ohne Form usw. und seiner Fantasie freien Lauf zu lassen und doch finde ich andererseits, Amelie hat in dem Punkt Recht, dass man auch auf die "Zielgruppe" seines Romanes Rücksicht nehmen MUSS! Klar, ein Autor der vielleicht sein erstes Buch verfasst, hat noch nicht einen so großen Bekanntheitsgrad und somit noch große Freiheiten- ist es aber das 2. -3. ...
@Badjokemaker ... Buch sollte ein Autor schon bei Sexszenen 2 Mal nachdenken. Stell dir mal vor, Rosamunde Pichler (um ein ganz triviales Beispiel herzunehmen) würde plötzlich ins pornografische "abrutschen" und solche Szenen ins Buch einbauen... würde dieses Buch nicht mehr meiner 14 jähringen Schwester kaufen und ist vielleicht auch für weniger "Mutige" bzw. einfach introvertierte (nicht so für diese Thema offene) Personen peinlich. Man stelle sich eine 50 jährige Frau vor, die auf ..
@Badjokemaker ... diese "kitschigen" Liebesromane steht, und plötzlich kommt eine sehr erotische Sexszene darin vor. Es würde sie sehr verwirren und die "Gefahr" ist hier groß, dass sie das Buch weglegt und der Autor somit an seiner Zielgruppe vorbeischiesst. Natürlich wenn ein Autor sich in dem Metier bewegt, erwartet ein Leser widerrum solche Szenen. Wenn ich ein Buch von De Sade lese, weiss ich von vorherein, dass darin brutale Sexszenen vorkommen und ich kann damit umgehen. Aber was, ..
@Badjokemaker ... wenn ich diese Szene plötzlich, um nochmal darauf zurück zu kommen, in einem Roman von Rosamunde Pilcher finde... auch hat Amy doch unterschieden, zwischen verschiedenen Autoren und deren Ziel. Zielt die Szene nun darauf aus, dass der Leser auch sexuell erregt ist oder nicht? Ein Beispiel wäre auch die Schachnovelle... ebenso ist Amelie auch auf die Alterfreigabe eingegangen, was ich auch gut finde!
Das mit den Sexszenen hat mich total bei Effi Briest gestört obwohl es da nicht am Autor liegt... sondern an der Zeit, in der das Buch geschrieben wurde. ABer ich habe immer gewartet auf die Szene wo dies *** und sie dann schwanger wird aber hab die toootal verpasst =/ also da hat man schon gar nichts davon gemerkt
ab 2:06 xD *lachflash*
oOAvatarFanOo 10 months ago
Mir persönlich fallen Sex-Szenen etwas leichter, als Kampfszenen. Einfach aus dem Grund, dass ich noch gar keine Kampfszene geschrieben habe.
Und sonst muss man ja mit em Sex nicht so um sich werfen. Sonst wirkts dann doch schnell gewollt....
Nh3ira 1 year ago
Wieso kannst du nich ohne Zittern in der Stimme und Kicherei über ne Sex-Szene reden? Gut, ich bin ein Mann. Wir reden genrell mehr über Sex als über Wetter. Vielleicht son kleiner Gender-Unterschied. Egal. Die Elfen hab ich nicht gelesen, aber bei Stan Nicholls die Orks gabs auch eine. Die endete in einem Blutbad. Ein bisschen Schwarze-Witwe-like, weil sie sein Herz für ein Ritual brauchte, wenn ich mich recht entsinne. Lustig, kann man romantisch und auf grausamer Ebene verstehen^^
Badjokemaker 2 years ago
Ich finde, Sexszenen ist wie Sex haben. Scheiß auf die Form. Wenn das Vorspiel vorbei is, kommts wie es kommen soll. Schreib einfach drauf los und fertig. So mach ich es. Oder man macht sich einen Spaß draus, schreibt die Szene nicht und lässt die beiden Beteiligten am Morgen danach drüber reden, weil er es vielleicht nicht fassen kann und Dinge sagt wie "Was, hab ich da nur gemacht?" Sie kriegt nen freches grinsen und zählt auf, was er gemacht hat.
Badjokemaker 2 years ago
Man kann allein an Hand der Erzählform aus einer Sexszene was machen. Bis es los geht schreibt man aus der Sicht des Kerls und dann aus der Sicht von jemandem, der das alles zufällig am Fenster betrachtet hat und seine Frau überzeugen will, ihr Sexualleben aufzumotzen...Is ja egal. Man kann sich was einfallen lassen und darf auch mal provozieren. Wieso nicht? Schwanz und Möse gehören zum Sex wie Bulette und Brötchen zum Burger. Und wer seine Story eh an der Fickerei aufzupeppen versucht,
Badjokemaker 2 years ago
kann sich sicher sein, dass der Rest seiner Geschichte nichts taugt, wenn er das nötig hat. Eine solche Szene ist wie ein gewürz, aber welche Hauptmahlzeit besteht nur ausm Haufen Kochsalz? Du sagtest, es sei gefährlich, dass wegen einer Sexszene die Leute das Lesen beenden könnten. Dann man aber auch Gefahr, sich verbiegen zu wollen, nur damit sich keiner beleidigt fühlt. Und das hätte auf aller Hand Teile der Story ungeahnte und schreckliche Auswirkungen. Ne, ne, locker drauf los.
Badjokemaker 2 years ago
Zu den Kampfszenen: Eine Frechheit wie du deinen Geschmack als universell gültig zu betrachten scheinst. martial arts sind auch auch in geschriebener Form der Hammer. Ob man mit nem Schwert oder mitn Händen kämpft is reine Geschmackssache des Autors. Es kommt auf die Kampfdramaturgie an. Und jeden Engpass mit einer brechenden Planke zu lösen, finde ich fragwürdig. Ein Streitgespräch allein schon kann wie ein Kampf sein. Manchmal müssen Säbel gerasselt werden, manchmal geht es auch so.
Badjokemaker 2 years ago
Was wichtig ist, ist die Gewalt nicht generell zu veherrlichen. Wenn gekämpft wird bis aufs Blut muss das Auswirkungen haben. Selbst wenn nur das Kanonenfutter draufgeht. Es heißt nicht umsonst, dass man selbst langsam stirbt, wenn man tötet. Ob das die Charaktere in ihrer Welt wahr haben wollen oder nicht. Leute, die in Kriegen kämpften, werden von Alpträumen geplagt und haben nicht selten Zeit ihres Lebens Schuldgefühle, die nicht mehr aufzuarbeiten sind.
Badjokemaker 2 years ago
Man muss der Grausamkeit und Unmenschlichkeit irgendwie Ausdruck verleihen, zu die wir Sterblichen fähig sind. Die Selbstlüge der Heldenhaftigkeit starker Krieger und all dem. Mit leichten Worten: Keine Schlacht geht an einem Beteiligten spurlos vorbei. Sie verändern ihn. Lassen ihn sich ans Leben klammern oder ihn jeden Wert des Lebens vergessen, um die Absurdität des Mordens begreifen zu können.
Badjokemaker 2 years ago
Ich ahbe nicht gesagt dass meine Ansicht allgemeingültig ist, sondern nur, dass ich es mir schwer vorstelle. Jeder soll so schreiben wie er meint, ich lade Tipps hoch, um andere an meinem Hobby teilhaben zu lassen und möglicherweise sind meine Tipps hilfreich. Das kann jeder selbst entscheiden, ich zwinge niemandem meine Meinung auf. Und ich verstehe nicht, was daran so schwer sein soll, ohne Kichern über Sex zu reden.
lichtensteinamelie 2 years ago
Das passt. Kaum sagt wer was gegen an, ruderst du zurück. Aber vorher meintest du, dass "es keinen interessiere" Das passt zu dem aus Schiss eine Szene so zu schreiben, dass keiner beleidigt ist und bloß weiterliest. Und was daran schwer is, weiß ich auch nich. Du stotterst doch und schmunzelst herum, als du über Sexszenen zu sprechen beginnst. Und den Rest meiner Ausführungen nimmst du nicht wahr? Vielleicht weil sie besser sind als deine? So und wenn du jetzt antwortest,
Badjokemaker 2 years ago
dann ruder nich zurück und hau mal richtig aufn Topf. Schreiben hat was mit Selbstvertrauen zu tun. Man muss von sich und dem, was man tut, absolut überzeugt sein. Ich bin es. Du auch?
Badjokemaker 2 years ago
Also ich meinte mit "das interessiert keinen" eher detaillierte Beschreibungen von geschlechtsorganen. meiner Meinung nach gehört das eher in die pornografische Literatur, die zwar auch Literatur ist, aber für mich nichts mit diesem Videos und den Tipps zu tun hat. Ich habe keine Lust hier zu streiten und sich gegenseitig zu beleidigen, ich mache von meinungen oder Ausfürhungen keiner "Bewertung" von wegen, das was du sagst, sei besser als was ich sage.
lichtensteinamelie 2 years ago
Ich habe in dem Video meine Sicht der Dinge geschildert und das ist nicht verboten, genau so wenig ist es verboten, dass du mir deine Sicht hier als Kommentar postet. Ich rudere doch nicht zurück, nur weil ich dir das nochmal in einem Kommentar verdeutlicht habe. Ich muss mir nicht von einem Menschen, der selbst keine Videos dreht, bei denen er zu sehen ist, sagen lassen wie ich mich vor der Kamera zu verhalten habe! Wenn du das kritisierst, schau dir meine Videos nicht an!
lichtensteinamelie 2 years ago
@Badjokemaker Warum gehst du davon aus, dass ein Buch nichts taugt, wenn eine Sexszene (das Gewürz wie du es nennst) darin vorkommt? Ich vergöttere de Sade und liebe seine Geschichte "Justine und Juliette". Ich mag die Geschichte der beiden Schwestern, ich liebe die Dialoge über die Gesetze der Natur, ich finde die Entwicklungen der Schwestern in verschiedene Richtungen sehr interessant... das Buch ist also (meiner Meinung nach) sehr empfehlenswert ...
MsEstranged 2 years ago
"Warum gehst du davon aus, dass ein Buch nichts taugt, wenn eine Sexszene (das Gewürz wie du es nennst) darin vorkommt?"
Wann habe ich das behauptet? Sonst gebe ich dir in den Ausführungen vollkommen recht. Aber man sucht sich ja seine Zielgruppe selbst aus. Und man sollte nie anfangen, sich für diese völlig verbiegen zu wollen. Denn man muss beim Schreiben noch atmen können selbst Spaß haben. Man muss schreiben, was man auch selbst gerne lesen würde.
Badjokemaker 2 years ago
Ich hoffe ich habe hier keinen falschen Interpretationsansatz gewählt... aber deine Anekdote von dem Kochsalz im Haupgericht hat mir sehr stark danach geklungen. Klar sucht sich jeder Autor seine Zielgruppe, bzw. die Zielgruppe ihren Autor und ich glaube auch, dass sich kein Autor für diese Zielgruppe verbiegen muss, denn das 1. Buch ist wohl die wahre Seele des Autors (vielleicht das Buch an dem er am längsten arbeitet und feilt und welches ihm aus dem Herzen spricht) und damit erreicht er
MsEstranged 2 years ago
dann doch die Zielgruppe die seiner Person/Persönlichkeit am Ehesten entspricht... wenn er sich also treu bleibt, bleibt ihm auch seine Zielgruppe treu oder? Und ich finde wenn eine reife Person ein Buch verfasst ist es sehr selten (ich will aber nichts ausschließen), dass diese Person bereits eine gewisse Linie im Leben hat und diese auch verfolgt und ich denke (wie gesagt nichts ausgeschlossen), dass der Autor sich/seinen Stil nicht absolut verändern wird... seine Lebenslinie sozusagen.
MsEstranged 2 years ago
Um also nochmal auf die Sexszenen zurückzukommen... wenn auch Autor hoffnungslos romantisch ist und dies in seinen Bücher niederschreibt ist es eher unwahrscheinlich dass er plötzlich Szenen aus einem Pornofilm in sein Buch einbaut... dieser Autor schwebt vielleicht in seinem Leben auch auf Wolke 7! Ich denke also dieser Autor wird sich für seine Zielgruppe nicht verbiegen müssen, weil diese auch nicht auf solche Sexszenen in Büchern steht...
MsEstranged 2 years ago
Ne Gewürze machen ne Mahlzeit ja erst pikant, aber sättigen tun sie nicht. Eher so war das gemeint. Die Zielgruppen-Autor Beziehung finde ich interessant dargestellt von dir. Doch kann sich ein Mensch, wie von dir ja nicht ausgeschlossen, eben ändern. Änderungen, die eine Zielgruppe nicht kollektiv durchmacht. Schon sind die Werke völlig andere mit anderen Botschaften, mit denen die Leser der Erstwerke nichts mehr anfangen können. Also beginnt die Reise neu. Aber wozu gibts Synonyme?;P
Badjokemaker 2 years ago
Vertippt: Ich meine Pseudonyme^^
Badjokemaker 2 years ago
Klar, sättigen tun sie wirklich nicht - gleich wie Sexszenen allein nicht über eine besch*** Story hinwegtäuschen können! Und klar kann sich ein Mensch auch ändern aber so extrem (hoffnungslos romantisch - Hardcore) wohl eher nicht würd ich mal sagen weil gewisse Attribute doch in der Erziehung verankert sind =) Ich persönliche finde es auch interessant, wenn ein Autor seinen Schreibstil ändern (auch nicht unbedingt unter einem anderen Pseudonym) ... man sieht die Entwicklung die ....
MsEstranged 2 years ago
... in gewisser Weise jeder von uns durchmacht. Es zeugt von Fortschritt und nicht von Stillstand aber wir sind auch ein junges Publikum es gibt aber auch ältere Leser die dadurch wirklich verstört würden. Ob der Autor dann Rücksicht nimmt, und in wie weit, liegt in seiner Hand! Auf keinen Fall sollte er sich aber die Kreativität und seine Entscheidungsfreiheit nehmen lassen... und wenn plötzlich Rosamunde Pilcher heisse geile Sexszenen schrieben will... soll sie doch =) ...
MsEstranged 2 years ago
... dann kann meine Schwester mir die neuen Bücher von ihr kaufen ;) aber ich denke es ist auf alle Fälle so, dass sie DANN (sollte sie dies wirklich tun) einen großen Teil ihrer Leserschicht verlieren wird und ich glaube das meinte Amelie... natürlich wird die vielleicht auch neue Leser dazu bekommen und sich vielleicht (wenn sie es denn gut macht) auch in diesem Bereich etablieren können...
MsEstranged 2 years ago
@Badjokemaker Nur liegt dies auf alle Fälle in der Hand des Autors und ich glaube, erst muss sich der Autor ändern, bevor er seine Bücher dahingehend ändern kann (außer er ist sehr vielschichtig!!). Verbiegen muss er sich ja nie, da sich seine Lesergruppe doch mit seiner Persönlichkeit verschiebt/ändert oder? Gibst du mir hier Recht?
MsEstranged 2 years ago
Aber für wen schreibt er? Was bedeuten die Fans der ersten Stunde , solange sich auch das Neue eben an andere verkauft? Das sind wohl alles Fragen, die man sich selbst beantworten muss.
Badjokemaker 2 years ago
Klar für einige Autoren bedeuten vielleicht die Fans der ersten Stunde alles und andere würden sich verkaufen, um was zu schreiben, was noch mehr auf den mainstream abzielt und noch mehr Geld einbringt... dann verbiegt sich der Autor aber willentlich und wenn ihm das aber aufgrund seines Charakters nicht liegt dann wird er eh keinen Erfolg haben sonders als mittelklassiger Autor in der Gosse landen... leben kann er dann davon nämlich nicht. Dann muss er schon sein Buch leben und verkörpern.
MsEstranged 2 years ago
Ein offener, freiheitsliebender, sexueller Mensch, der die Sinnesfreude liebt wird auch dieses Publikum erreichen und kaum plötzlich ein hoffnungsloser Romantiker werden oder?
MsEstranged 2 years ago
Man hat schon Pferde kotzen sehen.
Badjokemaker 2 years ago
@Badjokemaker Und so einfach locker drauf los... klar beim 1.Buch ist das einfach, aber beim 2. Buch wenn man doch schon eine gewisste Leserschicht hat, will der Autor doch auch den Erwartungen gerecht werden. Ändert der Autor nun komplett seinen Stil und wechselt von Kitschroman auf Hardcore-Porno läuft er doch Gefahr, Leser zu verlieren und in Kritiken zerissen zu werden, weil es plötzlich so anders ist. Natürlich hat jeder Autor die Freiheit das zu tun, aber will er das?
MsEstranged 2 years ago
Vertippt: Ich meine Pseudonyme^^
Badjokemaker 2 years ago
@Badjokemaker Ich muss dir Recht geben, dass ich es auch am Einfachsten finde, bei Sexszenen einfach loszulassen... ohne Form usw. und seiner Fantasie freien Lauf zu lassen und doch finde ich andererseits, Amelie hat in dem Punkt Recht, dass man auch auf die "Zielgruppe" seines Romanes Rücksicht nehmen MUSS! Klar, ein Autor der vielleicht sein erstes Buch verfasst, hat noch nicht einen so großen Bekanntheitsgrad und somit noch große Freiheiten- ist es aber das 2. -3. ...
MsEstranged 2 years ago
@Badjokemaker ... Buch sollte ein Autor schon bei Sexszenen 2 Mal nachdenken. Stell dir mal vor, Rosamunde Pichler (um ein ganz triviales Beispiel herzunehmen) würde plötzlich ins pornografische "abrutschen" und solche Szenen ins Buch einbauen... würde dieses Buch nicht mehr meiner 14 jähringen Schwester kaufen und ist vielleicht auch für weniger "Mutige" bzw. einfach introvertierte (nicht so für diese Thema offene) Personen peinlich. Man stelle sich eine 50 jährige Frau vor, die auf ..
MsEstranged 2 years ago
@Badjokemaker ... diese "kitschigen" Liebesromane steht, und plötzlich kommt eine sehr erotische Sexszene darin vor. Es würde sie sehr verwirren und die "Gefahr" ist hier groß, dass sie das Buch weglegt und der Autor somit an seiner Zielgruppe vorbeischiesst. Natürlich wenn ein Autor sich in dem Metier bewegt, erwartet ein Leser widerrum solche Szenen. Wenn ich ein Buch von De Sade lese, weiss ich von vorherein, dass darin brutale Sexszenen vorkommen und ich kann damit umgehen. Aber was, ..
MsEstranged 2 years ago
@Badjokemaker ... wenn ich diese Szene plötzlich, um nochmal darauf zurück zu kommen, in einem Roman von Rosamunde Pilcher finde... auch hat Amy doch unterschieden, zwischen verschiedenen Autoren und deren Ziel. Zielt die Szene nun darauf aus, dass der Leser auch sexuell erregt ist oder nicht? Ein Beispiel wäre auch die Schachnovelle... ebenso ist Amelie auch auf die Alterfreigabe eingegangen, was ich auch gut finde!
MsEstranged 2 years ago
Das mit den Sexszenen hat mich total bei Effi Briest gestört obwohl es da nicht am Autor liegt... sondern an der Zeit, in der das Buch geschrieben wurde. ABer ich habe immer gewartet auf die Szene wo dies *** und sie dann schwanger wird aber hab die toootal verpasst =/ also da hat man schon gar nichts davon gemerkt
MsEstranged 2 years ago
Hallo :o)
Tjaa, was soll man sagen...
ich wiederhole mich ja eh jedes mal^^
Tolles Video! Tolle Tipps!
Ich stimme dir eigentlich in allem soweit zu...
Lieben Gruß
Nadine
PhoebeMistery 2 years ago