Er versteht schlichtweg Kapitalismus nicht als geschichtlich spezifische Produktionsweise von Wert ganz allgemein, sondern setzt das als unproblematisch und richtig voraus. Das zu erreichen ist quasi stets stillschweigend sein Zielkriterium in der Argumentation. Dadurch ist es ihm unmöglich, die krisenhafte, innere Dynamik des relativen Mehrwertes zu erkennen. Er beklagt nur eine spezifische Mehrwertform: den Zins. Das ist sträflich unvollständig und somit leider falsch...
@Ameisenwelle Der Mehrwert der in einem Werk oder Produkt enthalten ist wird nicht unterschlagen, sondern er ist kein Problem so wie du es darstellst, dass auf einmal Unsummen für eine Änderung des Grundprodukts zum Endprodukt hin eingerechnet würde ist schlichtweg eine unplausible Annahme in einer funktionierenden Marktwirtschaft, weil die Konkurrenz schon allein dem Einhalt gebieten würde. Angebot und Nachfrage halt.
Hier kann man noch deutlicher erkennen, dass seine Erklärungsmuster nicht stimmen. Dass das mit dem Kreditsystem letztlich nicht dauerhaft funktionieren kann ist ja völlig richtig. Ebenso dass es faul ist mit dem Spekulationsgewinn um den Esel. Nur warum überhaupt der wachsende Kreditbedarf in der Geschichte??? Das reflektiert er überhaupt nicht. Wenn alle Unternehmer und Arbeiter stets genügend einkommen aus dem Mehrwert der Wertschöpfung erzielen könnten, dann bräuchten sie keine Kredite.
watch?v=D66F6QP4uro und auch watch?v=QY8g_IsI_gY und
watch?v=JXt1cayx0hs
Wenn man das gesehen hat, sind alle Fragen beantwortet.
joggler66 6 months ago
nein, Herr Popp - ein Ermächtigungsgesetz ist nicht Anarchie. Es ist Tyrannei, so ziemlich das Gegenteil von Anarchie.
LunkwillFook 9 months ago
@LunkwillFook
natürlich is en Ermächtigungsgesetz Tyrannei da der Tyrann(en) allein regiert.
Und was macht er dann er kann tun un lassen was er will für ihn gelten keine regeln also hat er wohl oder übel einen Freifahrtschein für Anarchie
KurpfalzSchulz9e 7 months ago
Er versteht schlichtweg Kapitalismus nicht als geschichtlich spezifische Produktionsweise von Wert ganz allgemein, sondern setzt das als unproblematisch und richtig voraus. Das zu erreichen ist quasi stets stillschweigend sein Zielkriterium in der Argumentation. Dadurch ist es ihm unmöglich, die krisenhafte, innere Dynamik des relativen Mehrwertes zu erkennen. Er beklagt nur eine spezifische Mehrwertform: den Zins. Das ist sträflich unvollständig und somit leider falsch...
Ameisenwelle 11 months ago
@Ameisenwelle Der Mehrwert der in einem Werk oder Produkt enthalten ist wird nicht unterschlagen, sondern er ist kein Problem so wie du es darstellst, dass auf einmal Unsummen für eine Änderung des Grundprodukts zum Endprodukt hin eingerechnet würde ist schlichtweg eine unplausible Annahme in einer funktionierenden Marktwirtschaft, weil die Konkurrenz schon allein dem Einhalt gebieten würde. Angebot und Nachfrage halt.
Airwave2k2 7 months ago
Hier kann man noch deutlicher erkennen, dass seine Erklärungsmuster nicht stimmen. Dass das mit dem Kreditsystem letztlich nicht dauerhaft funktionieren kann ist ja völlig richtig. Ebenso dass es faul ist mit dem Spekulationsgewinn um den Esel. Nur warum überhaupt der wachsende Kreditbedarf in der Geschichte??? Das reflektiert er überhaupt nicht. Wenn alle Unternehmer und Arbeiter stets genügend einkommen aus dem Mehrwert der Wertschöpfung erzielen könnten, dann bräuchten sie keine Kredite.
Ameisenwelle 11 months ago
8:53 Er hat recht!
ikemkrueger 2 years ago 2
0:36 Ich dachte er geht darauf ein, das auch dieses Papierstück (der Vertrag) verkauft und somit zu Geld gemacht wird.
ikemkrueger 2 years ago
Zentralbanken "drucken" Geld.
Banken "schöpfen" Giralgeld. Aus Kredit -aufnahmen.
-im Moment der Tilgung eines Kredites verschwindet dieses "Giralgeld" wieder im "Nichts"
Die Thematik ist sehr Komplex, aber es gilt den Schleier um's Geld zu lüften.
Und dazu muss muss man nicht zwingend Volkswirtschaftslehre studiert haben.
avanti popolo!
tietziano65 2 years ago 3