Added: 2 years ago
From: RichardDavidPrecht
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All Comments (53)

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  • ich finde diesen unterbrecher mit "ihre partei..sieben euro blalbla" war so eine frechheit... der moderator soll bei dieser wand aus wissen und erfahrung doch einfach seinen dummen mund halten, helmut schmidt hat man ausreden zu lassen.. am besten man setzt ihn einfach keinen moderator dazu weil die sind ihm einfach immer unterlegen, bei seinen antworten erscheint mir jede frage banal

  • @08.57, sieht so aus also würde Schmidt eine Kippe seinem Gesprächspartner anbieten, aber er lehnt ab

  • Teil 2/7 und der Schmidt hat schon die zweite Kippe :D

  • ein wichtigtuer, ohja kurz und pregnant auf den punkt gebracht...

  • schmidt ist einfach ein vorbild

  • franklin roosevelt ist auch dafür verantwortlich..dass hier ein soziales netz installiert wurde..es war eine amerikanische idee vom sozialstaat

  • Ein brillianter Kopf und ein richtiger Hanseat.

  • Ein wahrhaft grosser Bundeskanzler. Ich würde ihn immer noch wählen wenn er denn nur wollte.

  • Fritz Stern weiß unglaublich viel! Kommt in diesem Interview nicht ganz raus, aber der Mann hat unglaubliches Wissen und ein ungaubliches Gedächtnis!

  • Habe ich richtig verstanden das Herr Beckmann, Ursula von der Leyen wie folgt zitiert: "Die Merhzahl der Hartz IV Empfänger wollen daraus, die nutzen das System gar nicht aus."?

    Wird jetzt etwa schon der Arbeitswille der Leute kritisiert, obwohl gleichermaßen von CDU und CSU das Klischee der mit der Bierflasche an der Ecke stehenden Hartz IV Empfänger verbreitet und unterstützt wird? Sollen sich Hartz IV Empfänger jetzt an der Arbeitslosigkeit erfreuen?

  • @daughtry1989 Ja das hast du richtig verstanden. Nur die Folgerung daraus kann ich nicht ganz nachvollziehen. Von der Leyen kritisiert damit doch keine Hartz IV Empfänger sondern Westerwelle. Oder wie meintest du das?

  • ich würds lustig finden wenn guido westerwelle nach dem satz von schmidt:" Westerwelle ist ein MEister der Wichtigtuerei" gedacht hätte:" Ist das jetzt ein Kompliment?" haha

  • Hätten wir heute Politiker, die auch nur im Entferntesten diesen Weitblick haben ginge es allen Menschen auf der Erde besser.

  • Ein Ehrenmann!

  • Westerwelle ist ein Meister der Wichtigtuerei. Da kann ich als FDP Mitglied nur Zustimmen.

  • wer arbeitet, solle mehr beckommen - so der schwuchtel Westerwelle .... wieso blockiert er die mindesstlöhne, damit ARBEITERR nicht noch zusätzlich hartz4 beantragen müssen?

  • Schmidt zuzuhören ist ein Wohltat, seine Bemerkungen über Westerwelle sowas von korrekt.

    Der Punkt ist, das Vollbeschäftigung mathematisch gar nicht möglich ist, weil die meiste Arbeit - in steigendem Masse- von Maschinen,Robotern und Automaten und nicht von Menschen geleistet wird; deshalb ist jede Form von Benachteiligung oder

    Denunzierung von Arbeitslosen grundsätzlich Unrecht.

    

  • @MrDorfmann Ja, es ist eine Wohltat, einmal mehr schafft er was kein anderer so kurz aber prägnant formulieren könnte.

  • Ich finde ihn so unheimlich sympatisch...^^

    Er bringt einfach so viel Wissen und Autorität mit das KEINER da ihm verbietet zu rauchen...Das finde ich sehr intressant...

    Ich würde ihn wählen wenn er sich stellen würde :D

    Hoffen wir mal er bleibt uns noch einige Jahre erhalten!

  • es ist soooo wahr, was Stern sagt über die USA mit dem sozialismus... bin grade für ein jahr hier und es ist absolut wahr... leider...

  • @henrymaster93 Vielleicht solltest du zu uns nach Kanada kommen ;-)

  • Helmut Schmidt:"....Westerwelle redet gegen jemand den es gar nicht gibt!" besser kann man es nicht sagen Herr Schmidt :)

  • jawas geht den so bin so irgendwie einsam wer mag mit mir schreibn hab auch einige bilder

  • @VernonFragmingi Dann schreib ^^

  • welcher politiker sagt er hat über etwas nich genug nachgedacht?

    genial

  • ... vielen Dank, dass meine Kommentare rauszensiert wurden. Top Leistung Richard David Precht !

  • dass der Staat versagt ist kein Argument. Er darf nicht versagen. Er muss das Regeln. Er versagt nur weil er keinen Anreiz setzen kann für junge Leute sich dort zu engagieren. Die besten Leute in Deutschland gehen alle lieber in die Wirtschaft als in die Politik. Das führt dazu, dass die Wirtschaft mit der Politik macht was sie will. Das ist einfach eine Tatsache. Ein Wirtschafsverfechter wie Westerwelle, würde in de freien Marktwirtschaft maximal Klinken putzen können.

  • Im übrigen denke ich, dass der Wohlfahrtsstaat und öffentliche Strukturen im Widerspruch aus Vollbeschäftigung und Rationalisierung keine Zukunft haben.

  • Helmut Schmidt sticht in seinem Denken besonders hervor. Ich empfehle in diesem Sinne das Buch von Daniel Quinn "Ismael"

    Grüße

  • Zusätzlich hat man viele Menschen von der Straße geholt und eine riesige Geldquelle, nämlich vorallem die gebauten Staudämme, für den Staat geschaffen. Und das muss das Modell der Zukunft sein. Der Staat muss sich in der Wirtschaft kompetent engagieren. Nur so kann der Wohlfahrtsstaat erhalten bleiben. Nur so kann man in kostenlose Bildung investieren. Nur so kann man irgendwann endlich unnötige Subventionen abbauen. Zuviel Staat ist nicht gut. Gar kein Staat ist eine Katastrophe.

  • Meines Erachtens sollte sich der Staat nicht zum Unternehmer aufspielen. Er scheitert schon mit schlafwanderischer Sicherheit als Banker.

    Der Staat hat den Bürger die Freiheit zu sichern: innere und äußere Sicherheit, Rechtstaatlichkeit. Neben diesen Betätigungen versagt er leider ständig. Wettbewerb tut not, auf für die (idealer Weise: unabhängigen) Notenbanken!

  • Der New Deal war ein Investitionsprogramm, ja, aber ferner wurde durch den New Deal der Krieg vorbereitet. Er basierte auf Mussolini. Wer den New Deal lobt, ohne die Konsequenzen zu nennen, der kann auch den Aufschwung zwischen 1933 und 1938 in Deutschland loben. Staatliche Intervention durch gedrucktes Geld führt aber in die Katastrophe. Man wird das bald in Griechenland und dann Dominoartig in der restlichen EU beobachten können. Hayek lehrt das seit 70 Jahren.

  • Guter Kommentar!

    Und der hats von v. Mises. Das nennt man auch Korporatimus, die Verschmelzung von Staat und Wirtschaft.

    Milliardenbailouts fallen da natürlich drunter. ;)

  • @mario1337

    Da hast Du recht! V. Mieses ist nur weniger bekannt und hat im Spätwerk einiges an Fragwürdigen erdacht. Da finde ich Hayek, seinen Schüler, eingängiger. Aber danke für den richtigen Hinweis.

  • Gestern hörte ich vom Historiker Aly, dass das 3. Reich ständig am Rand der Zahlungsunfähigkeit stand (Brauner Beamtenstaat + Investitionen). Die Enteignung (1938) der Juden sei sogar ökonomisch "notwenig" gewesen um die Rechnungen zu bezahlen. Das finde ich beachtlich. Intervention und Inflation führ(t)en also über den Bürgerkrieg in den Krieg. Mal sehen wie die Menschen diesmal auf die Wohlstandsvernichtung und die gebrochenen Versprechen der "Elite" reagiert. Hoffentlich besonnener!

  • @TobiasGrable

    Das was du sagst würde ich nocheinmal überdenken.

    Welcher Krieg wurde durch den New Deal vorbereitet? Überleg bitte mal von was für einem Krieg du da redest. Und überdenk vorallem die Stellung der USA in diesem Krieg. Der Eintritt der USA in diesen Krieg hat dieses Land erst so beliebt gemacht. Sie haben Mitteleuropa und Ostasien gerettet. Danch haben sie viel bockmist veranstaltet. Aber bitte verschiebe nicht die Tatsachen.

  • Vor dem New Deal hatten die USA meines Wissens nach keine schlagkräftige Armee. Wenige Jahre und viele Dollars später konnten Sie Europa befreien und wohlstands- und fiedensstiftend besetzen. Ich habe meine Aussage nicht politisch wertend gemeint, aber unter dem New Deal wurde die Maxime der Nichteinmischung der USA gegen eine interventionistische Politik gewandelt. Generell haben die USA in dieser Phase den Grundstein zur Dollar-Hegemonie gelegt, mit allen positiven und negativen Folgen.

  • @TobiasGrable

    Das stimmt aber der Schritt war der einzig richtige. Sie mussten sich einfach einmischen. Der New Deal war eine riesen Leistung.

  • @secking07

    Das kann man so sehen. Aber erst durch die Intervention und das scheinbare Aufstocken der amerikanischen Goldreserven (aus Ostasien, kumuliert in Japan) und die Golddeckelung des Dollars nach Bretten Wood (1944) hat sich der New Deal wirtschaftlich gelohnt. Wer keinen Krieg und geopolitische Macht anstrebt sollte meines Erachtens mit solchen Investitionsprogrammen sehr vorsichtig sein und die Konsequenzen bedenken.

  • @TobiasGrable

    Der New Deal wird sich niemals 1 zu 1 übertragen lassen. Damals haben die Menschen durch den New Deal die Möglichkeit gehabt anstatt auf der Gosse zu verenden, gegen ein bisschen Geld, Essen und einem Dach über dem Kopf zu arbeiten. Die Infrastruktur wurde maßgebend verbessert. Man hätte auch ohne den Krieg einen riesigen Gewinn gemacht. Allerdings wäre man nicht zur alleinigen Supermacht geworden ganz klar.

  • Wie er den Wohlfahrtsstaat finanzieren will, diese Antwort bleibt er schuldig. Ich halte diese Frage für ausgesprochen wichtig. Auch beim Thema Verschuldung weicht er aus.

    Trotzdem ist Helmut Schmidt eine Legende und der letzte Kanzler mit Intelligenz, Karma und Schneid.

  • man merkt wie der alte mann langsam geworden ist. die denkpausen die er braucht sind einfach nicht auszuhalten. stern hingegen ist immernoch geistig fit!

  • @thesuffering0815

    Der Mann ist 91. Denkpausen macht er schon seit ich ihn "kenne" (20 Jahre). Er überlegt halt, bevor es etwas sagt, dafür kann man das Gesprochene auch später einfach drucken. Mir gefällt am besten, wenn er sagt: "Darüber habe ich noch nicht ausreichend nachgedacht."

  • @TobiasGrable genau so sehe ich das auch, das ist wundervoll! er überlegt, BEVOR er etwas sagt! schade ist nur, dass die zuhörer darauf getrimmt sind, eine meinungsbildende antwort zu jedwedem thema in 2 minuten präsentiert zu bekommen, man muss ja schließlich zurückschalten zu den reality soaps

  • Klasse!

    Würde ich sofort wählen!

  • Wird Helmut Schmidt seine Lunge nach dem Tod der Wissenschaft zur Verfügung stellen?

  • Wüten gegen Westerwelle? Da muss ich was überhört haben. Er hat lediglich die pauschalen Plattitüden des Herrn Außenminister Westerwelle sachlich widerlegt. Ja gut, einen "Wichtigtuer" hat er ihn genannt. Hilfe! Das wäre noch das Harmloseste was mir zu dem Kerl einfallen würde...

  • Das die Wortwahl von Westerwelle falsch war o.k.. In der Sache hat er aber Recht.

    Wer arbeitet muß mehr haben, als derjenige, der HatzIV erhält.

    das passt allenfalls denjenigen nicht, die sich bequem auf Knochen anderer ausruhen wollen. Warum kann Schmidt hier nicht Klartext sprechen. Er muß doch bestimmt nicht irgendwelchen Gutmenschen nach dem Munde reden.

  • "Wer arbeitet, muss mehr haben, als derjenige, der Hartz IV erhält." Wenn ich solche Allgemeinplätze, die doch niemand ernsthaft bestreitet, schon höre! Aber dann gegen Mindestlöhne sein, wie Westerwelle! Hallo, ist da jemand? Wie sollen denn dann eine große Zahl von Menschen von ihrer Arbeit leben, ohne staatliche Transferleistungen zu erhalten? Eigentlich kann ich Westerwelles Aussagen deshalb nur verlogen nennen oder strebt er etwa eine weitere Kürzung der Hartz IV-Regelsätze an...?

  • Hoffentlich. Meinem Sohn hat ein Freund gesagt, dass er seine Ausbildungsstelle schmeißt, weil er mit Hartz IV incl. Mietzuschuß über 150 Euro mehr hat, als als Azubi! Von Mindestlöhnen sprechen immer die Leute gern, die jedem Schnäppchen hinter her laufen und selbst noch nie einen Arbeitsplatz geschaffen haben.

  • einfach toll dieser Mann!

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