Ich glaube kaum, dass der Abschied von der Arbeitsgesellschaft funktionieren kann. Natürlich wäre eine dem Einkommen besser angepasste Steuer anzustreben und vieles andere. Aber müheloses Einkommen? Wieso? Über Mindesteinkommen diskutiere ich gerne, aber Geld für lau halte ich für nicht durchsetzbar und nicht funktionierend.
Die Schweiz wäscht weißer. Geld stinkt nicht, egal ob es von einem linken oder rechten Sauhund kommt - in der Schweiz vermehrt es sich und wird perfekt recycelt.
Neutralität hat ihren Preis - zahlt sich aber offenkundig auch aus.
Wie kommst Du drauf, dass ich ein Linksradikaler bin? Offenkundig wirkt das in der Schweiz immer noch als Killerargument, wenn einem sonst nichts einfällt. Informier die mal über das Grundeinkommen, dann können wir vielleicht ernsthaft diskutieren...
Och jetzt bin ich einem Linksradikalen unabsichtlich auf den Zeh getreten bin, sorry.
Über 100 Millionen Tote gehen auf das Konto kommunistischer Systeme, an dessen Anfang immer die Idee von der "Befreiung" der Arbeiter stand. Somit stehen für mich Kommunisten auf einer Ebene mit Nazis. "Kommunistenfresser" sehe ich in diesem Kontext als Kompliment.
Und mach mir keinen Vorwurf, dass wir in der Schweiz keines dieser kranken Systeme ausprobieren mussten um unsere Lehren daraus zu ziehen.
Was für eine populistische Scheiße! Wer soll das ganze denn bezahlen? Was macht man mit Grundeinkommen, wenn sich dann niemand mehr die Hände schmutzig machen will? Geld taugt dann höchstens noch zum Kamin anheizen - wieder so ein kommunistisches Experiment, das wie alle anderen grandios scheitern würde. Mit dem Unterschied, dass so ein System wohl keine 2 Jahre alt werden würde.
Was für ein heller Kopf, was für ein luzider Kommentar. Ja, die Ausbeuter brauchen Leute wie Dich, Du bist eine Stütze des Systems.
Hast Du Dich mal gefragt, wie viele Grundeinkommen man mit Hartz IV, Verschrottungsprämie, Bankenstütze und all den anderen großzügigen Transfers von Staat zu Wirtschaft oder Staat zu Individuum finanzieren könnte?
Danke fürs Kompliment, in deinem Kopf herrscht wohl Dunkelheit: ich bin selbst einer dieser "Ausbeuter", die mit ihren Unternehmen Menschen eine Arbeitsstelle bieten.
Die Bankenstützen sind in der Regel nur Garantien und Kredite, kein geschenktes Geld. Harz 4 2009 geschätzt 21,7 Mrd., Abwrackprämie 2009 5 Mrd. Die Milchmädchenrechnung (damit du es auch verstehst) ergibt: 26,7 Mrd. / 80 Mio Bürger / 12 Monate = ~ 27 pro Monat. Den Rest bezahlen dann die Grundeinkommenempfänger mit ihren Steuern, als marktwirtschaftliches Perpetuum Mobile =)
Du bietest keinen Menschen eine Arbeitsstelle, Du setzt Arbeit ein, um Deinen Unternehmensziele zu erreichen.
Kein Unternehmer auf dieser Welt gründet ein Unternehmen, um jemand einen Arbeitsplatz zu bieten - außer vielleicht sich selbst.
Fakt ist, dass es unter den aktuellen Umständen UnternehmerInnen-Pflicht ist, den Faktor Arbeit möglichst weg zu rationalisieren. Weltweit wird herumgetüftelt, wie man noch mehr Produktion mit noch weniger (teuren) Menschen erreichen kann.
Natürlich tue ich das. Würde der Mitarbeiter denn aus Selbstlosigkeit bei mir arbeiten, würde ich ihm keinen Lohn zahlen? Es ist ein Geben und Nehmen. Du würdest natürlich lieber Nehmen, aber genau das ist der Grund, warum so eine Idee NIEMALS funktionieren kann.
Diese Idee wird funktionieren. Und sie wird viele der Probleme lösen, die dieser kranke Wachstumsglaube über unsere Welt gebracht hat. Unter Hinweis auf die Prinzipien der Marktwirtschaft wird unser Planet geplündert, das Klima zerstört und unseren Kindern die Zukunft genommen.
Wie Du dazu kommst, mich zu verunglimpfen, ist mir schleierhaft. Kennen wir uns?
Das System in denen Arbeitsplätze nicht wegrationalisiert werden, wurde bereits erprobt. Es nennt sich Kommunismus. Die Folgen sollten dir bekannt sein.
Eine Gesellschaft entwickelt sich weiter durch Automatisierung, Steigerung der Effizienz und Verschiebung von "niederen" Arbeiten in "höhere". Heute weint keiner einem Job nach, wie sie vor 100 Jahren alltäglich waren.
Es braucht immer bessere Bildung für alle, aber nie und nimmer ein Grundeinkommen.
Ahso, daher weht der Wind! Habmer einen kleinen Kommunistenfresser entdeckt!
Ja, das war wirklich schlimm mit dem Kommunismus. Vor allem in der Schweiz. Und es dient heute noch, um wackere Neoliberalisten zu erschrecken und richtig auszurichten, damit ja nix schief geht...
Zugespitzt gesagt: Würde es ein "Bedingungsloses Grundeinkommen" geben und das Global, dann wäre dies der Anfang vom Ende der Sklaverei! Das "Bedingungslose Grundeinkommen", ein Symbol für Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung!?.
Gefällt mir Gut
esel075 1 year ago
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esel075 1 year ago
Ich glaube kaum, dass der Abschied von der Arbeitsgesellschaft funktionieren kann. Natürlich wäre eine dem Einkommen besser angepasste Steuer anzustreben und vieles andere. Aber müheloses Einkommen? Wieso? Über Mindesteinkommen diskutiere ich gerne, aber Geld für lau halte ich für nicht durchsetzbar und nicht funktionierend.
tirolsgloria 2 years ago
Übrigens luri, lies mal den Artikel "Wir könnten auch anders" im Dossier der Wochenzeitung "Die Zeit" Nr. 22/2009.
Kannst ja den Reporter Wolfgang Uchatius genauso "qualifiziert" anpflaumen wie mich...
Markus
derlobis 2 years ago
Die Schweiz wäscht weißer. Geld stinkt nicht, egal ob es von einem linken oder rechten Sauhund kommt - in der Schweiz vermehrt es sich und wird perfekt recycelt.
Neutralität hat ihren Preis - zahlt sich aber offenkundig auch aus.
Wie kommst Du drauf, dass ich ein Linksradikaler bin? Offenkundig wirkt das in der Schweiz immer noch als Killerargument, wenn einem sonst nichts einfällt. Informier die mal über das Grundeinkommen, dann können wir vielleicht ernsthaft diskutieren...
derlobis 2 years ago
Och jetzt bin ich einem Linksradikalen unabsichtlich auf den Zeh getreten bin, sorry.
Über 100 Millionen Tote gehen auf das Konto kommunistischer Systeme, an dessen Anfang immer die Idee von der "Befreiung" der Arbeiter stand. Somit stehen für mich Kommunisten auf einer Ebene mit Nazis. "Kommunistenfresser" sehe ich in diesem Kontext als Kompliment.
Und mach mir keinen Vorwurf, dass wir in der Schweiz keines dieser kranken Systeme ausprobieren mussten um unsere Lehren daraus zu ziehen.
luri80 2 years ago
Was für eine populistische Scheiße! Wer soll das ganze denn bezahlen? Was macht man mit Grundeinkommen, wenn sich dann niemand mehr die Hände schmutzig machen will? Geld taugt dann höchstens noch zum Kamin anheizen - wieder so ein kommunistisches Experiment, das wie alle anderen grandios scheitern würde. Mit dem Unterschied, dass so ein System wohl keine 2 Jahre alt werden würde.
luri80 2 years ago
Was für ein heller Kopf, was für ein luzider Kommentar. Ja, die Ausbeuter brauchen Leute wie Dich, Du bist eine Stütze des Systems.
Hast Du Dich mal gefragt, wie viele Grundeinkommen man mit Hartz IV, Verschrottungsprämie, Bankenstütze und all den anderen großzügigen Transfers von Staat zu Wirtschaft oder Staat zu Individuum finanzieren könnte?
derlobis 2 years ago
Danke fürs Kompliment, in deinem Kopf herrscht wohl Dunkelheit: ich bin selbst einer dieser "Ausbeuter", die mit ihren Unternehmen Menschen eine Arbeitsstelle bieten.
luri80 2 years ago
Die Bankenstützen sind in der Regel nur Garantien und Kredite, kein geschenktes Geld. Harz 4 2009 geschätzt 21,7 Mrd., Abwrackprämie 2009 5 Mrd. Die Milchmädchenrechnung (damit du es auch verstehst) ergibt: 26,7 Mrd. / 80 Mio Bürger / 12 Monate = ~ 27 pro Monat. Den Rest bezahlen dann die Grundeinkommenempfänger mit ihren Steuern, als marktwirtschaftliches Perpetuum Mobile =)
luri80 2 years ago
Du bietest keinen Menschen eine Arbeitsstelle, Du setzt Arbeit ein, um Deinen Unternehmensziele zu erreichen.
Kein Unternehmer auf dieser Welt gründet ein Unternehmen, um jemand einen Arbeitsplatz zu bieten - außer vielleicht sich selbst.
Fakt ist, dass es unter den aktuellen Umständen UnternehmerInnen-Pflicht ist, den Faktor Arbeit möglichst weg zu rationalisieren. Weltweit wird herumgetüftelt, wie man noch mehr Produktion mit noch weniger (teuren) Menschen erreichen kann.
derlobis 2 years ago
Natürlich tue ich das. Würde der Mitarbeiter denn aus Selbstlosigkeit bei mir arbeiten, würde ich ihm keinen Lohn zahlen? Es ist ein Geben und Nehmen. Du würdest natürlich lieber Nehmen, aber genau das ist der Grund, warum so eine Idee NIEMALS funktionieren kann.
luri80 2 years ago
Diese Idee wird funktionieren. Und sie wird viele der Probleme lösen, die dieser kranke Wachstumsglaube über unsere Welt gebracht hat. Unter Hinweis auf die Prinzipien der Marktwirtschaft wird unser Planet geplündert, das Klima zerstört und unseren Kindern die Zukunft genommen.
Wie Du dazu kommst, mich zu verunglimpfen, ist mir schleierhaft. Kennen wir uns?
derlobis 2 years ago
Das System in denen Arbeitsplätze nicht wegrationalisiert werden, wurde bereits erprobt. Es nennt sich Kommunismus. Die Folgen sollten dir bekannt sein.
Eine Gesellschaft entwickelt sich weiter durch Automatisierung, Steigerung der Effizienz und Verschiebung von "niederen" Arbeiten in "höhere". Heute weint keiner einem Job nach, wie sie vor 100 Jahren alltäglich waren.
Es braucht immer bessere Bildung für alle, aber nie und nimmer ein Grundeinkommen.
luri80 2 years ago
Ahso, daher weht der Wind! Habmer einen kleinen Kommunistenfresser entdeckt!
Ja, das war wirklich schlimm mit dem Kommunismus. Vor allem in der Schweiz. Und es dient heute noch, um wackere Neoliberalisten zu erschrecken und richtig auszurichten, damit ja nix schief geht...
derlobis 2 years ago
Zugespitzt gesagt: Würde es ein "Bedingungsloses Grundeinkommen" geben und das Global, dann wäre dies der Anfang vom Ende der Sklaverei! Das "Bedingungslose Grundeinkommen", ein Symbol für Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung!?.
m336699k 2 years ago