@asconblake Zinst hat aber auch regelnde Wirkung. Als es den Euro noch nicht gab musste Italien 9% zahlen, die Griechen noch mehr. Bei zinsfreier Verschuldung ist diese zum Nulltarif der Freifahrtsschein für noch mehr government spending. Der Fehler sind die Staatsausgaben.
@GeorgNagle Natürlich finde ich die Haushaltslagen alarmierend und nicht fair, das liegt aber unfähigen (Ex-)Politikern, die keine makroökonomischen Kenntnisse zu haben wollen scheinen oder nach dem Sintflut-Motto leben. Der Zins an sich ist nicht schuld, die falsche Fiskal- und Geldpolitik ist schuld. Wer würde seinen Besitz für lau verleihen? Problem sind i.d. Tat die großen Geldmengen und ich sehe die Monetative nicht als falsch an nur Zins an sich abzulehnen ist gegen jede Logik des Besitzes
@lessiv Bei der Monetative geht es ja darum, dass der Staat zinsschuldfreies Geld schöpfen sollte und zweitens, dass die Giralgeldschöpfung durch Banken beendet wird. Ansonsten können die Banken ja arbeiten wie gehabt, nämlich Geld, dass sie zB von ihren Sparern eingesammelt haben, wieder verleihen. Um die schädliche Wirkung von Zins und Zinseszins an sich zu verstehen, empfehle ich Ihnen Prof. Bernd Senf. Einfach mal auf youtube googeln und ansehen....danke! :)
@GeorgNagle Grund? Meiner Ansicht nach jammern nur Menschen über Zinsen, die verschuldet sind bzw. keine bekommen. Rendite erwirtschaftet sich auch ohne Zins über Dividende, Mietrendite etc., wer Kapital hat wird dies auch ohne Zins vermehren, wer über keines verfügt, wird daran nur langsam etwas ändern können.
@lessiv Das es Zins geben muss, oder als "notwendiges Übel" erhalten werden muss ist ein Dogma, dass hoffentlich bald aufgelöst wird. Dazu gehört eben, dass man sich mit dem Wesen des Geldes und vorallem der Geldschöpfung auseinandersetzt und das Hirn bemüht. Ich sehe einfach keinen vernünftigen Grund, warum der Staat Geld gegen Zinsen von privaten Bankenkartellen leiht. Sie etwa? ....ende teil 1
@lessiv teil 2: Macht es Sinn, dass wir mittlerweile mehr als ein Viertel des jährlichen Steueraufkommens für Zinszahlungen (ohne Tilgung) bezahlen. Verschuldet sind wir alle, deswegen dreht sich unser aller Hamsterrad immer schneller, weil wir diese stetig steigenden Zinsschulden bedienen müssen. Wozu? ...ende teil 2
@lessiv teil 3: Wir sind doch bescheuert, dass wir ständig und immer größeren Umfang für diejenigen Arbeiten, die leistungsslos Zinsen kassieren. Das Allerbeste aber ist ja, dass wir dann mit dem geliehenen Zinsschuldgeld auch noch dieses Betrugssystem retten dürfen. Leider sind wir dann noch mit Regierungen gesegnet, die das für alternativlos halten. Oh Herr lass Hirn regnen, deshalb! :-) Herzlichen Gruß
@lessiv Ich glaube nicht, dass Zins ein notwendiges Übel ist. Im kleinen Rahmen ist das noch nicht zu sehen. Aber wenn man von größeren Zahlen spricht, treibt das einen permanenten Run aufs Wachstum an. Alles muss immer wachsen, damit die Inflation keine Überhand gewinnt - das kann doch nicht sein!
Fazit: Das angestrebte System würde nicht die kritisierte multiple Geldschöpfung, sondern die "normale" Geldschöpfung durch Banken stoppen. Banken dürften Geld aus Spareinlagen nicht mehr verleihen, aber durch die Gleichwertigkeit von Bar- und Giralgeld würden sie Unmengen Giralgeld generieren. Ergebnis wäre ein völlig unkontrollierbares Bankensystem, dem sogar die letzte Vertrauensgrundlage (Spareinlagen) entzogen wurde. Falls ich etwas missverstanden habe, bitte ich um Aufklärung.
@mulchuepfer Ganz im Gegenteil! Banken könnten nur noch die Spareinlagen verleihen. Zur Zeit verleihen sie auch nicht existierendes Geld. Das tun sie, indem sie Geld, das auf Girokonten lagert verleihen, weil sie damit rechnen, dass diese Guthaben nur zu einem kleinen Teil in Bargeld gefordert werden. Deshalb wären alle Banken pleite, wenn die Sparer alle auf einmal ihr Geld abheben würden.
Bei der Theorie der multiblen Geldschöpfung werden Umlaufgeschwindigkeit und Geldmenge vermischt.
3) Selbst wenn die Bank nur das Geld verleihen würden, was sie besitzt: Woher sollte eine (private) Bank denn ihr "positives" Geld bekommen, wenn nicht aus Spareinlagen? Wenn die Spareinlagen aus der Bilanz herausgelöst würden, könnten diese auch nicht mehr inform von Krediten weiterverliehen werden. Die Bank wäre also gar nicht mehr in der Lage, Kredite zu vergeben! Oder woher soll das "positive" Geld kommen, das zur Kreditvergabe berechtigt? Aus dem Gründungskapital? --wäre viel zu wenig
2) Ich verstehe nicht ganz, weshalb die Banken kein Geld mehr schöpfen können, wenn die Girokonten aus der Bilanz herausgelöst werden. Warum sollte es nicht möglich sein, dass eine Bank massenhaft Kredite in Giralgeld ausstellt und dadurch wie heute ungehemmt Geld in Umlauf bringen kann? Da Giral-und Bargeld beides Vollgeld wäre, würde das ja sogar bedeuten, dass Banken Kredite bei 0%Eigenkapitaldeckung vergeben könnten!
1) In diesem System würde es Kosten Verursachen, sein Geld bei einer Bank als Spareinlage einzuzahlen. Das wäre aber widersinnig. Dann würden die Leute ihr Geld in Bar bei sich selbst verwaren. Banken würden somit einen ihrer Hauptzwecke nicht mehr erfüllen können. Im Übrigen würde das System sofort kollabieren, weil so viel Bargeld, wie dann gefordert wäre, gar nicht exisitert.
Alle Beiträge sind sehr interessant. Es gibt eine Reihe von Wissenschaftlern an den Universitäten, die eine Reform unseres Geldsystems für dringend notwendig erachten. Die geistige Intelligenz hat sich also längst von der politischen Kaste emanzipiert. Ziel muß es jetzt sein, eine politische Partei zu gründen, die
- klare Inhalte nach Reformen verbreitet
- willig ist, MACHT und damit VERANTWORTUNG zu übernehmen
Wir brauchen einen neuen VOLKSTRIBUN FÜR REFORMEN IM GELDSYSTEM.
Diese wundersame Geldvermehrung auf dem Finanz- und Kapitalmarkt wird gestützt durch die exorbitanten niedrigen Löhne bzw. Arbeitsentgelte. Mit niedrigen Löhnen wird die Inflation bekämft...
Was die einen zu viel haben wird den anderen weggenommen, und wer wirklich noch was über hat zahlt es in Anlage - bzw.Rentenfonds und macht zeitweilig Papiergewinne... undso weiter und so fort...:):)
S' gab da mal Anfang 1932 o. 33 einen Feldversuch in A -Wörgl. Damals klinkte sich 'ne komplette Kleinstadt aus dem Ö-Schilling aus u. "schöpfte" den wörgler Schilling oder so ähnl. + Freihandelzone (!!!) - hielt nur 15 Mon., dann protestierte die Österreichische Nationalbank und aus wars . . .
Herrschaften Volksvertreter, davon könnte man einiges lernen!
nur beeilen müsste man sich, bevor der Karren komplett gegen die Wand . . . .!
So ist es! Der Kapitalismus (Profitismus) konzentriert auf Dauer die Eigentumstitel in wenigsten Händen (Gläubiger) - es sei denn es gibt neue Eigentumstitel zu generieren ("Wachstum"), welche in die Hand potenzieller Schuldner geraten. Dies wird durch Profite jedweder Art erzwungen, es müssen nicht zwangsläufig Profite aus Zinsen sein. Die Verkürzung der Debatte auf Zinsgewinne führt demnach offensichtlich nicht zu einer Einsicht, die das "Monopoly-Problem" lösen würde.
Hallo keuronfuih, es geht bei der Monetative nicht um die Verstaatlichung von Banken. Den privaten Banken wird nur das Recht abgenommen, Geld zu schöpfen, also zu produzieren und in Umlauf zu bringen. Dieses, staatliche Vorrecht des Geldschöpfens soll wieder in öffentliche Hand zurück geholt werden.
Der Vorschlag ist ein pragmatischer erster Schritt. Was sonst noch ansteht, wird die weitere Debatte über das Geldsystem zeigen. Die Monetative greift einen bedeutenden Teilbereich heraus.
So ist es! Sobald wir uns wie Erwachsene verhalten sollte das hier möglich sein:
Unbegrenzter Kredit für alle - ohne (Hyper-)Inflation.
Dazu ist aber ein verantwortungsbewusster Umgang mit der (dezentralen) Geldschöpfung nötig und der Einzelne müsste aufhören rein auf seinen (scheinbaren) Vorteil bedacht zu sein.
Die Monetative kann vllt. eine Diskussion über die Art der Geldschöpfung in Gang bringen an deren Ende diese Selbstverantwortung steht.
Ein neues Betriebssystem für unser Finanzsystem kann erst installiert werden, wenn das alte heruntergefahren ist und zwar global.
Das übernimmt die Hochfinanz für uns, ansonsten können sie ihre NWO nicht durchsetzen.
Zu diesem Zeitpunkt müssen die richtigen Lösungen über all auf der Welt von uns bereitstehen. Es geht nur noch darum, wer zuerst seine Boot-CD parat hat. ;-)
Ich habe mich schon mit seiner These bei Herrn Plettenbacher (Videos auf meinem Kanal) schon beschäftigt (Vollgeld), doch er redet auch von "verzinsten Geld"
Die Zinsen müssen weg! Sonst funktioniert das ganze nicht!
Werde mir das aber noch alles anschauen, heute ist es schon zu spät.
Ja, die Zinsen sind ein Problem, das in der Gelddebatte ebenfalls betrachtet werden muß. Ein Vorteil der Monetative wäre, daß die öffentliche Hand fortan das Geld schuldfrei in Umlauf bringen kann.
Das ist zwar richtig, doch wenn die Banken weiter Zinsen verlangen bei der derzeitigen Mindestreservepolitik, wird binnen kürzester Zeit WIEDER das Geld für die Zinsen fehlen, da es ja nicht existiert dann, und es crasht wieder! Habe ich mich klar ausgedrückt?
das Geld für die Zinsen wandert als Bankgewinn über Dividenden und sonstigen Bankkonsum wieder in Umlauf. Der Wachstumszwang durch fehlende Schuldendeckungsmittel ("Geld") resultiert daraus, dass das Geld für Gewinne (Periodenüberschüsse) nirgendwo vorhanden ist und daher nur über neue Schulden (oder insolvente Konkurrenten) _realisiert_ werden können. _Buch_gewinne hingegen können ohne neue Schulden angehäuft werden (z.B. in Form übertreuerter Immobilien).
Sorry, scheine mich missverständlich ausgedrückt zu haben. Wir sind vollkommen einer Meinung. Die Videos kenne ich. Habe das Interview mit Bernd Senf selbst geführt.
Nur als Ergänzung: Den Leuten fehlt zur Bedieung ihrer Kredite nicht nur das Geld, das irgendwelche anderen Leute als Zinsgewinne kassiert haben. Es fehlt ihnen auch das Geld, das sich im betrachteten Zeitraum ("Periode") aus sonstigen Gewinnen ("Rendite") egal welcher Form (am besten mindestens 25%...) irgendwo ansammelt.
Das hast Du falsch verstanden. Er fordert, daß die Geldschöpfung wieder in öffentliche Hand bekommt. EIn Grundeinkommen fordert er nicht! Die Banken müssen auch nichts bezahlen, sie können weiter Bankgeschäfte (im klassischen Sinn) tätigen. Die Giralgeldschöpfung wird den Abnken aber abgenommen. Das wird auch dazu führen, das weniger Geld in die Spekulationsmblasen fließt. Das Geld soll über die öffentliche Hand in Umlauf gebracht werden.
Die Idee einer 4.Gewalt ist sehr interesseant jedoch bedeutet Geld immer Kontrolle und wenn man Geld ohne Zinsen verleihen würde müsste man entsprechende Regulierungen einführen Die, von der sog. Monetative ausgehen würden.
Unterm Strich zählen eigendlich nur die Entscheidungen wie dieses "Geld" ausgegeben wird ob für die Forschung , Industrie oder Krieg.
Es ist die erste Frage, wie und von welcher Stelle das Geld ausgegeben und die Geldmengensteuerung vorgeommen wird. Derzeit ist das ausser Kontrolle.
Die zweite Frage ist dann ebenso berechtigt: Welche Ausgaben werden durch die öffentliche Hand von diesem Geld getätigt? Das ist aber eine Frage, die weiterhin auf parlamentarischer Ebene verhandelt werden muß.
(FORTSETZUNG->) Somit hoffe ich das diese "Monetative" eine transparentere und mehr auf Demokratie basierende Lösung darstellt.
Nicolas Hofer hatte auch mal bei seinem AZK Vortrag erwähnt das es noch andere Messrichtugnen gäbe ausser Geld (GDP - Gross Domestic Product) wie zum Beispiel den GPI (Genuine Progress Indicator) der noch viel mehr Bereiche des Lebens abdedeckt ausser Geld.!
Ansonsten wie gesagt sehr gutes und informatives Interview, weiter so.
@asconblake Zinst hat aber auch regelnde Wirkung. Als es den Euro noch nicht gab musste Italien 9% zahlen, die Griechen noch mehr. Bei zinsfreier Verschuldung ist diese zum Nulltarif der Freifahrtsschein für noch mehr government spending. Der Fehler sind die Staatsausgaben.
lessiv 10 hours ago
@GeorgNagle Natürlich finde ich die Haushaltslagen alarmierend und nicht fair, das liegt aber unfähigen (Ex-)Politikern, die keine makroökonomischen Kenntnisse zu haben wollen scheinen oder nach dem Sintflut-Motto leben. Der Zins an sich ist nicht schuld, die falsche Fiskal- und Geldpolitik ist schuld. Wer würde seinen Besitz für lau verleihen? Problem sind i.d. Tat die großen Geldmengen und ich sehe die Monetative nicht als falsch an nur Zins an sich abzulehnen ist gegen jede Logik des Besitzes
lessiv 1 year ago
@lessiv Bei der Monetative geht es ja darum, dass der Staat zinsschuldfreies Geld schöpfen sollte und zweitens, dass die Giralgeldschöpfung durch Banken beendet wird. Ansonsten können die Banken ja arbeiten wie gehabt, nämlich Geld, dass sie zB von ihren Sparern eingesammelt haben, wieder verleihen. Um die schädliche Wirkung von Zins und Zinseszins an sich zu verstehen, empfehle ich Ihnen Prof. Bernd Senf. Einfach mal auf youtube googeln und ansehen....danke! :)
GeorgNagle 1 year ago
@GeorgNagle Grund? Meiner Ansicht nach jammern nur Menschen über Zinsen, die verschuldet sind bzw. keine bekommen. Rendite erwirtschaftet sich auch ohne Zins über Dividende, Mietrendite etc., wer Kapital hat wird dies auch ohne Zins vermehren, wer über keines verfügt, wird daran nur langsam etwas ändern können.
lessiv 1 year ago
@lessiv Das es Zins geben muss, oder als "notwendiges Übel" erhalten werden muss ist ein Dogma, dass hoffentlich bald aufgelöst wird. Dazu gehört eben, dass man sich mit dem Wesen des Geldes und vorallem der Geldschöpfung auseinandersetzt und das Hirn bemüht. Ich sehe einfach keinen vernünftigen Grund, warum der Staat Geld gegen Zinsen von privaten Bankenkartellen leiht. Sie etwa? ....ende teil 1
GeorgNagle 1 year ago
@lessiv teil 2: Macht es Sinn, dass wir mittlerweile mehr als ein Viertel des jährlichen Steueraufkommens für Zinszahlungen (ohne Tilgung) bezahlen. Verschuldet sind wir alle, deswegen dreht sich unser aller Hamsterrad immer schneller, weil wir diese stetig steigenden Zinsschulden bedienen müssen. Wozu? ...ende teil 2
GeorgNagle 1 year ago
@lessiv teil 3: Wir sind doch bescheuert, dass wir ständig und immer größeren Umfang für diejenigen Arbeiten, die leistungsslos Zinsen kassieren. Das Allerbeste aber ist ja, dass wir dann mit dem geliehenen Zinsschuldgeld auch noch dieses Betrugssystem retten dürfen. Leider sind wir dann noch mit Regierungen gesegnet, die das für alternativlos halten. Oh Herr lass Hirn regnen, deshalb! :-) Herzlichen Gruß
GeorgNagle 1 year ago
Verleiht doch euer Geld zinsfrei an irgendwelche Schuldner ; )
Zins an sich ist überhaupt kein Problem sondern ein notwendiges Übel
lessiv 1 year ago
@lessiv ....Hoffentlich regnets bald Hirn, zum Beispiel bei Dir ! ;-))
GeorgNagle 1 year ago
@lessiv Ich glaube nicht, dass Zins ein notwendiges Übel ist. Im kleinen Rahmen ist das noch nicht zu sehen. Aber wenn man von größeren Zahlen spricht, treibt das einen permanenten Run aufs Wachstum an. Alles muss immer wachsen, damit die Inflation keine Überhand gewinnt - das kann doch nicht sein!
asconblake 22 hours ago
Geld regiert die Welt, doch wer regiert das Geld?
rotzikotzi99 1 year ago
lol genug geschaut jetzt soll jemand nettes mit mir chatten hab auch bilder
selenebandt24 1 year ago
Fazit: Das angestrebte System würde nicht die kritisierte multiple Geldschöpfung, sondern die "normale" Geldschöpfung durch Banken stoppen. Banken dürften Geld aus Spareinlagen nicht mehr verleihen, aber durch die Gleichwertigkeit von Bar- und Giralgeld würden sie Unmengen Giralgeld generieren. Ergebnis wäre ein völlig unkontrollierbares Bankensystem, dem sogar die letzte Vertrauensgrundlage (Spareinlagen) entzogen wurde. Falls ich etwas missverstanden habe, bitte ich um Aufklärung.
mulchuepfer 1 year ago
@mulchuepfer Ganz im Gegenteil! Banken könnten nur noch die Spareinlagen verleihen. Zur Zeit verleihen sie auch nicht existierendes Geld. Das tun sie, indem sie Geld, das auf Girokonten lagert verleihen, weil sie damit rechnen, dass diese Guthaben nur zu einem kleinen Teil in Bargeld gefordert werden. Deshalb wären alle Banken pleite, wenn die Sparer alle auf einmal ihr Geld abheben würden.
Bei der Theorie der multiblen Geldschöpfung werden Umlaufgeschwindigkeit und Geldmenge vermischt.
geldsau1 1 year ago
3) Selbst wenn die Bank nur das Geld verleihen würden, was sie besitzt: Woher sollte eine (private) Bank denn ihr "positives" Geld bekommen, wenn nicht aus Spareinlagen? Wenn die Spareinlagen aus der Bilanz herausgelöst würden, könnten diese auch nicht mehr inform von Krediten weiterverliehen werden. Die Bank wäre also gar nicht mehr in der Lage, Kredite zu vergeben! Oder woher soll das "positive" Geld kommen, das zur Kreditvergabe berechtigt? Aus dem Gründungskapital? --wäre viel zu wenig
mulchuepfer 1 year ago
2) Ich verstehe nicht ganz, weshalb die Banken kein Geld mehr schöpfen können, wenn die Girokonten aus der Bilanz herausgelöst werden. Warum sollte es nicht möglich sein, dass eine Bank massenhaft Kredite in Giralgeld ausstellt und dadurch wie heute ungehemmt Geld in Umlauf bringen kann? Da Giral-und Bargeld beides Vollgeld wäre, würde das ja sogar bedeuten, dass Banken Kredite bei 0%Eigenkapitaldeckung vergeben könnten!
mulchuepfer 1 year ago
Sehr interessant, aber ich sehe einige Probleme:
1) In diesem System würde es Kosten Verursachen, sein Geld bei einer Bank als Spareinlage einzuzahlen. Das wäre aber widersinnig. Dann würden die Leute ihr Geld in Bar bei sich selbst verwaren. Banken würden somit einen ihrer Hauptzwecke nicht mehr erfüllen können. Im Übrigen würde das System sofort kollabieren, weil so viel Bargeld, wie dann gefordert wäre, gar nicht exisitert.
mulchuepfer 1 year ago
Alle Beiträge sind sehr interessant. Es gibt eine Reihe von Wissenschaftlern an den Universitäten, die eine Reform unseres Geldsystems für dringend notwendig erachten. Die geistige Intelligenz hat sich also längst von der politischen Kaste emanzipiert. Ziel muß es jetzt sein, eine politische Partei zu gründen, die
- klare Inhalte nach Reformen verbreitet
- willig ist, MACHT und damit VERANTWORTUNG zu übernehmen
Wir brauchen einen neuen VOLKSTRIBUN FÜR REFORMEN IM GELDSYSTEM.
Allesistluege 2 years ago
Diese wundersame Geldvermehrung auf dem Finanz- und Kapitalmarkt wird gestützt durch die exorbitanten niedrigen Löhne bzw. Arbeitsentgelte. Mit niedrigen Löhnen wird die Inflation bekämft...
Was die einen zu viel haben wird den anderen weggenommen, und wer wirklich noch was über hat zahlt es in Anlage - bzw.Rentenfonds und macht zeitweilig Papiergewinne... undso weiter und so fort...:):)
newpoliticon 2 years ago 2
ZINSMORD ALLERORT!
JanTurelur 2 years ago 7
Geld muß auch weiterhin geschöpft werden das ist hoffentlich der Konsenz hier.
Von wem das frische Geld nun "geschöpft" wird ist doch relativ egal!
Fakt ist und muß der Bevölkerung erschlossen werden, das der Zins mit dem wir alle (incl. Staat u. Wirtschaft) geknechtet werden, weg muss!
Zins ersatzlos abgeschaffen bitteschön . . .alles andere ist nur "Reförmchen"!
tietziano65 2 years ago
S' gab da mal Anfang 1932 o. 33 einen Feldversuch in A -Wörgl. Damals klinkte sich 'ne komplette Kleinstadt aus dem Ö-Schilling aus u. "schöpfte" den wörgler Schilling oder so ähnl. + Freihandelzone (!!!) - hielt nur 15 Mon., dann protestierte die Österreichische Nationalbank und aus wars . . .
Herrschaften Volksvertreter, davon könnte man einiges lernen!
nur beeilen müsste man sich, bevor der Karren komplett gegen die Wand . . . .!
tietziano65 2 years ago
banknoten werden geschöpft? wo issn der teich?
hogendorn 2 years ago 3
Comment removed
andeepsny 2 years ago
Wird nicht verraten.
MokoelaBembena 2 years ago
... schade! Wer würde da nicht gerne angeln gehn. :-)
keuronfuih 2 years ago
In der Monopoly-Kiste! (HAHAHA)
... und diese Spiel wird sogar ohne Zinsen gespielt! lol
keuronfuih 2 years ago
So ist es! Der Kapitalismus (Profitismus) konzentriert auf Dauer die Eigentumstitel in wenigsten Händen (Gläubiger) - es sei denn es gibt neue Eigentumstitel zu generieren ("Wachstum"), welche in die Hand potenzieller Schuldner geraten. Dies wird durch Profite jedweder Art erzwungen, es müssen nicht zwangsläufig Profite aus Zinsen sein. Die Verkürzung der Debatte auf Zinsgewinne führt demnach offensichtlich nicht zu einer Einsicht, die das "Monopoly-Problem" lösen würde.
billhicks23 2 years ago 3
Infokrieg ist wirklich im SYSTEM angekommen!
ErNannteSieSchlampe 2 years ago 2
Der Beitrag TUT SO WEH!
... weinen - trauer- entsetzen!
keuronfuih 2 years ago 2
und wieso?
andeepsny 2 years ago
... die Geldkreierung bzw. Geldschöpfung aus dem NICHTS muss geändert werden.
Eine Verstaatlichung der Banken ändert am System gänzlich wenig. Dieser Beitrag ist sehr systemtreu und die Hochfinanz bliebe weiter an der Macht.
keuronfuih 2 years ago 4
Hallo keuronfuih, es geht bei der Monetative nicht um die Verstaatlichung von Banken. Den privaten Banken wird nur das Recht abgenommen, Geld zu schöpfen, also zu produzieren und in Umlauf zu bringen. Dieses, staatliche Vorrecht des Geldschöpfens soll wieder in öffentliche Hand zurück geholt werden.
Der Vorschlag ist ein pragmatischer erster Schritt. Was sonst noch ansteht, wird die weitere Debatte über das Geldsystem zeigen. Die Monetative greift einen bedeutenden Teilbereich heraus.
LiebeAngelaMerkel 2 years ago
Hallo Angela ;-)
Ich persönl. halte die Geldschöpfung aus dem NICHTS gegen reale Sicherheiten für falsch. Egal wer die Hand darauf hat.
Marx nahm auch die Geldschöpfung in staatl. Hand und das Land?
Trotzdem beugten sich diese Länder unter dem Druck der Hochfinanz und verarmten.
Geldschöpfung gehört nicht in staatl. Hand, sondern in die einzelne, produktive Hand, dann würde sogar Demokratie einen wirklichen Sinn bekommen.
keuronfuih 2 years ago
So ist es! Sobald wir uns wie Erwachsene verhalten sollte das hier möglich sein:
Unbegrenzter Kredit für alle - ohne (Hyper-)Inflation.
Dazu ist aber ein verantwortungsbewusster Umgang mit der (dezentralen) Geldschöpfung nötig und der Einzelne müsste aufhören rein auf seinen (scheinbaren) Vorteil bedacht zu sein.
Die Monetative kann vllt. eine Diskussion über die Art der Geldschöpfung in Gang bringen an deren Ende diese Selbstverantwortung steht.
billhicks23 2 years ago 2
Ein neues Betriebssystem für unser Finanzsystem kann erst installiert werden, wenn das alte heruntergefahren ist und zwar global.
Das übernimmt die Hochfinanz für uns, ansonsten können sie ihre NWO nicht durchsetzen.
Zu diesem Zeitpunkt müssen die richtigen Lösungen über all auf der Welt von uns bereitstehen. Es geht nur noch darum, wer zuerst seine Boot-CD parat hat. ;-)
keuronfuih 2 years ago
Ich habe mich schon mit seiner These bei Herrn Plettenbacher (Videos auf meinem Kanal) schon beschäftigt (Vollgeld), doch er redet auch von "verzinsten Geld"
Die Zinsen müssen weg! Sonst funktioniert das ganze nicht!
Werde mir das aber noch alles anschauen, heute ist es schon zu spät.
HerrAbisZ 2 years ago 4
Ja, die Zinsen sind ein Problem, das in der Gelddebatte ebenfalls betrachtet werden muß. Ein Vorteil der Monetative wäre, daß die öffentliche Hand fortan das Geld schuldfrei in Umlauf bringen kann.
Grüße Cosmic
LiebeAngelaMerkel 2 years ago
Das ist zwar richtig, doch wenn die Banken weiter Zinsen verlangen bei der derzeitigen Mindestreservepolitik, wird binnen kürzester Zeit WIEDER das Geld für die Zinsen fehlen, da es ja nicht existiert dann, und es crasht wieder! Habe ich mich klar ausgedrückt?
HerrAbisZ 2 years ago
Hallo HerrAbisZ,
das Geld für die Zinsen wandert als Bankgewinn über Dividenden und sonstigen Bankkonsum wieder in Umlauf. Der Wachstumszwang durch fehlende Schuldendeckungsmittel ("Geld") resultiert daraus, dass das Geld für Gewinne (Periodenüberschüsse) nirgendwo vorhanden ist und daher nur über neue Schulden (oder insolvente Konkurrenten) _realisiert_ werden können. _Buch_gewinne hingegen können ohne neue Schulden angehäuft werden (z.B. in Form übertreuerter Immobilien).
billhicks23 2 years ago
Das erzähle bitte den Leuten, die kein Geld mehr haben um die Raten für Ihre Kredite zu bezahlen. Sie verlieren gerade ihr Hab und GUT.
Schau dir die zwei Videoantworten oben einmal an bitte. DANKE!
HerrAbisZ 2 years ago
Sorry, scheine mich missverständlich ausgedrückt zu haben. Wir sind vollkommen einer Meinung. Die Videos kenne ich. Habe das Interview mit Bernd Senf selbst geführt.
Nur als Ergänzung: Den Leuten fehlt zur Bedieung ihrer Kredite nicht nur das Geld, das irgendwelche anderen Leute als Zinsgewinne kassiert haben. Es fehlt ihnen auch das Geld, das sich im betrachteten Zeitraum ("Periode") aus sonstigen Gewinnen ("Rendite") egal welcher Form (am besten mindestens 25%...) irgendwo ansammelt.
billhicks23 2 years ago
Dann solltest du dir den ganzen Vortrag von Herrn Plettenbacher und sein Buch "Neues Geld Neue Welt" anschauen!
ca. 80% der Kosten für die Wohnung / Haus sind Zinskosten! Und dann rechen mal nach, was passiert, wenn dass wegfällt!
HerrAbisZ 2 years ago
siehe Wörgl !!!
wapi6 2 years ago
Ab min 09:00
Verstehe ich das richtig - Prof. Dr. Huber fordert von den Banken, ihren Kunden monatlich ein Grundeinkommen auf ihr Konto einzuzahlen?
LG
ForMoreDemocracy 2 years ago
Das hast Du falsch verstanden. Er fordert, daß die Geldschöpfung wieder in öffentliche Hand bekommt. EIn Grundeinkommen fordert er nicht! Die Banken müssen auch nichts bezahlen, sie können weiter Bankgeschäfte (im klassischen Sinn) tätigen. Die Giralgeldschöpfung wird den Abnken aber abgenommen. Das wird auch dazu führen, das weniger Geld in die Spekulationsmblasen fließt. Das Geld soll über die öffentliche Hand in Umlauf gebracht werden.
LiebeAngelaMerkel 2 years ago
Ach so, ok.
Danke für die Info. ;-)
LG
ForMoreDemocracy 2 years ago
Geld is schlimmer als Massenmord. Weil Geld vielfachen Massenmord überhaupt erst möglich macht.
JanTurelur 2 years ago 9
Geld an sich ist nicht schlimm.
Wie z.T. damit umgegangen wird, ist schlimm.
ForMoreDemocracy 2 years ago 3
Thx .. 5*
SVFrechenhausen 2 years ago
Sorry, aber Materialismus ist immer Satanismus und Geld ist die Wurzel allen Übels, egal wer es wann wo schöpft!
Warrior4Anarchy 2 years ago 5
Sehr gutes interview.
Die Idee einer 4.Gewalt ist sehr interesseant jedoch bedeutet Geld immer Kontrolle und wenn man Geld ohne Zinsen verleihen würde müsste man entsprechende Regulierungen einführen Die, von der sog. Monetative ausgehen würden.
Unterm Strich zählen eigendlich nur die Entscheidungen wie dieses "Geld" ausgegeben wird ob für die Forschung , Industrie oder Krieg.
TheHonestMan09 2 years ago
Es ist die erste Frage, wie und von welcher Stelle das Geld ausgegeben und die Geldmengensteuerung vorgeommen wird. Derzeit ist das ausser Kontrolle.
Die zweite Frage ist dann ebenso berechtigt: Welche Ausgaben werden durch die öffentliche Hand von diesem Geld getätigt? Das ist aber eine Frage, die weiterhin auf parlamentarischer Ebene verhandelt werden muß.
LiebeAngelaMerkel 2 years ago
(FORTSETZUNG->) Somit hoffe ich das diese "Monetative" eine transparentere und mehr auf Demokratie basierende Lösung darstellt.
Nicolas Hofer hatte auch mal bei seinem AZK Vortrag erwähnt das es noch andere Messrichtugnen gäbe ausser Geld (GDP - Gross Domestic Product) wie zum Beispiel den GPI (Genuine Progress Indicator) der noch viel mehr Bereiche des Lebens abdedeckt ausser Geld.!
Ansonsten wie gesagt sehr gutes und informatives Interview, weiter so.
TheHonestMan09 2 years ago 2
Danke
ScandalScratch 2 years ago 3
Weitersagen!
GeorgNagle 2 years ago 3
Danke!
CosmicBerlin 2 years ago 3