Dagegen habe ich überhaupt keinen Einwand, weil das behandelt eine ganz andere Frage und Ebene. Es geht darum, in welcher gesellschaftlichen Form die handelnden Personen verbunden sind. Die größten Risiken liegen nicht im "falschen Management", sondern in den "kaufmännischen Risiken". Was nützt es, wenn man alles richtig macht aber am Ende systembedingt die Rechnungen nicht bezahlt werden können? Dass das immer weniger klappt liegt an der Form des Kapitals an sich.
Nachtigall ich hör Dir trapsen...als wenn ich es geahnt hätte. Hier verrät er sich. Seine Darstellung ist auch nur eine ideologische Rechtfertigung für den Kapitalismus, weil er es so darstellt, als sei es ontologisch ein "Naturverhältnis", dass jeder, der sich eigenverantwortlich verhalten will, dies nach der Maßgabe von Gewinn / Verlust tun müsse, also im Sinn von Kapitalrentabilität. das ist in Wahrheit aber rein historisch determiniert und entstammt NICHT dem Verhältnis Mensch-Natur...!!!
@Ameisenwelle: Sehr schade, in Ihrem werden zwei Dinge vermischt. Herr Kruse macht sehr schön deutlich, dass eben nicht mehr "geführt" werden soll durch Vorgabe der Handlungen des Einzelnen. Im Sinne von Herr Angestellter: heute bearbeiten Sie Fall a, und übermorgen benötige ich Bericht xyz. Sondern, dass der Manager im Unternehmen durch 'Vorbild und Vorgabe' von Werten 'führt'. Die Entscheidung über die Handlungen liegt dann also bei den den Mitarbeitern im Netzwerk "Unternehmen".
Dieses Führung durch Vorbild leistet dann, was vorher Anordnungen und Befehle leisten mussten. Im weiteren Fortgang, wenn Lösungen im Netzwerk "Unternehmen" erstellt wurden, muss eine Bewertung der Lösung stattfinden. Diese Bewertung kann ans Netzwerk deligiert werden oder bei den Managern verbleiben, muss und sollte sich aber an den Werte, Normen und der Kultur des Unternehmens ausrichten. Davon verschieden ist das Risiko, welches ein Kapitalgeber in einem Unternehmen eingeht.
@TheOdin78 Aus diesem Risiko (des platt gesagt Totalverlustes des eingesetzten Kapitals) leitet Herr Kruse ab, dass diesen Kapitalgebern (oder deren Beauftragten den Managern) die Bewertung der im Netzwerk erarbeiteten Lösung zukommen sollte. Denn diese tragen das Risiko einer schlechten Lösung. Wenn auch diese Bewertung der Lösung übertragen werden soll, dann funktioniert dies durch Beteiligung der Mitarbeiter am Risiko und damit durch eine Kapitaleinlage der Mitarbeiter.
Es ist ja gerade das, woran jeder einzelne Netznutzer arbeitet, nämlich am Auffinden eines common grounds, eines common sense, einer gleichzeitig individuellen Weiterentwicklung und das alles in der Orientierung am Höchsten.
Durch hinterhältig eingeführte, autoritäre Werteselektion sind wir wieder da, wo wir herkommen sind, im täglichen Tollhaus.
Tja Herr Kruse...Wie stellen Sie sicher,dass Sie und Ihre Arbeit nicht einfach ein geschicktes Instrument werden oder gar bereits sind um veraltete Machthierarchien und Strukturen lediglich in der Fassade"upzudaten" aber gleichzeitig den Imperativ auf den Rest der Menschen aufrechtzuerhalten?Oder ist das nicht ihr Bier und Sie letztlich ein Erfüllungsgehilfe bestimmter Eliten?
Rein von den Gedanken her ist dieser Vortrag sehr interessant. Nun ist unsere Gesesellschaft schon mit alten Netzwerken durchdrungen, welche an dem, wie es jetzt ist, verdienen, welche das, wie es jetzt ist, auch wollen oder ermöglicht haben um ihre Vorteile daraus zu ziehen, die auch das, was sich verändern könnte anschauen und BEWERTEN und dann nach Lösungen suchen.
@TheOdin78
Dagegen habe ich überhaupt keinen Einwand, weil das behandelt eine ganz andere Frage und Ebene. Es geht darum, in welcher gesellschaftlichen Form die handelnden Personen verbunden sind. Die größten Risiken liegen nicht im "falschen Management", sondern in den "kaufmännischen Risiken". Was nützt es, wenn man alles richtig macht aber am Ende systembedingt die Rechnungen nicht bezahlt werden können? Dass das immer weniger klappt liegt an der Form des Kapitals an sich.
Ameisenwelle 4 months ago
Nachtigall ich hör Dir trapsen...als wenn ich es geahnt hätte. Hier verrät er sich. Seine Darstellung ist auch nur eine ideologische Rechtfertigung für den Kapitalismus, weil er es so darstellt, als sei es ontologisch ein "Naturverhältnis", dass jeder, der sich eigenverantwortlich verhalten will, dies nach der Maßgabe von Gewinn / Verlust tun müsse, also im Sinn von Kapitalrentabilität. das ist in Wahrheit aber rein historisch determiniert und entstammt NICHT dem Verhältnis Mensch-Natur...!!!
Ameisenwelle 7 months ago
@Ameisenwelle: Sehr schade, in Ihrem werden zwei Dinge vermischt. Herr Kruse macht sehr schön deutlich, dass eben nicht mehr "geführt" werden soll durch Vorgabe der Handlungen des Einzelnen. Im Sinne von Herr Angestellter: heute bearbeiten Sie Fall a, und übermorgen benötige ich Bericht xyz. Sondern, dass der Manager im Unternehmen durch 'Vorbild und Vorgabe' von Werten 'führt'. Die Entscheidung über die Handlungen liegt dann also bei den den Mitarbeitern im Netzwerk "Unternehmen".
TheOdin78 4 months ago
Dieses Führung durch Vorbild leistet dann, was vorher Anordnungen und Befehle leisten mussten. Im weiteren Fortgang, wenn Lösungen im Netzwerk "Unternehmen" erstellt wurden, muss eine Bewertung der Lösung stattfinden. Diese Bewertung kann ans Netzwerk deligiert werden oder bei den Managern verbleiben, muss und sollte sich aber an den Werte, Normen und der Kultur des Unternehmens ausrichten. Davon verschieden ist das Risiko, welches ein Kapitalgeber in einem Unternehmen eingeht.
TheOdin78 4 months ago
@TheOdin78 Aus diesem Risiko (des platt gesagt Totalverlustes des eingesetzten Kapitals) leitet Herr Kruse ab, dass diesen Kapitalgebern (oder deren Beauftragten den Managern) die Bewertung der im Netzwerk erarbeiteten Lösung zukommen sollte. Denn diese tragen das Risiko einer schlechten Lösung. Wenn auch diese Bewertung der Lösung übertragen werden soll, dann funktioniert dies durch Beteiligung der Mitarbeiter am Risiko und damit durch eine Kapitaleinlage der Mitarbeiter.
TheOdin78 4 months ago
Es bleibt fraglich, ob jeder hierzu bereit ist.
TheOdin78 4 months ago
:) ich kapier nämlich nixx :)
Katii1100 8 months ago
über was redet er?
Katii1100 8 months ago
Das ist nicht gut, was der Mann da im Kern sagt.
Es ist ja gerade das, woran jeder einzelne Netznutzer arbeitet, nämlich am Auffinden eines common grounds, eines common sense, einer gleichzeitig individuellen Weiterentwicklung und das alles in der Orientierung am Höchsten.
Durch hinterhältig eingeführte, autoritäre Werteselektion sind wir wieder da, wo wir herkommen sind, im täglichen Tollhaus.
claraque 1 year ago
Jaja, schön komplex. und der Jargon noch. :(
Das ist Hirntraining. Hehe..
GreenDevilAngel 1 year ago
ihr habt 0 ahnung
schuleistgut1 1 year ago
Tja Herr Kruse...Wie stellen Sie sicher,dass Sie und Ihre Arbeit nicht einfach ein geschicktes Instrument werden oder gar bereits sind um veraltete Machthierarchien und Strukturen lediglich in der Fassade"upzudaten" aber gleichzeitig den Imperativ auf den Rest der Menschen aufrechtzuerhalten?Oder ist das nicht ihr Bier und Sie letztlich ein Erfüllungsgehilfe bestimmter Eliten?
Keine Unterstellung,lediglich Fragen.
Hasshasser 1 year ago
Rein von den Gedanken her ist dieser Vortrag sehr interessant. Nun ist unsere Gesesellschaft schon mit alten Netzwerken durchdrungen, welche an dem, wie es jetzt ist, verdienen, welche das, wie es jetzt ist, auch wollen oder ermöglicht haben um ihre Vorteile daraus zu ziehen, die auch das, was sich verändern könnte anschauen und BEWERTEN und dann nach Lösungen suchen.
McSchnakenhals 1 year ago
manno.... mit synonymen kennt der sich aus!
KargVlbg 2 years ago
oha, ich wollte was übers limbische system, stattdessen verstehe ich nur bahnhof :))) naja ich bin halt "nur" normal ... :0)
Gregeldigregstar 3 years ago
dran bleiben :)
VerdammtVerabscheut 2 years ago
schade, dass die Frage unverständlich ist
DieWespe 3 years ago