Auf 3sat lief heute (4.9.2007) der Dokumentarfilm "Schneller Tod auf Rezept", der über die Machenschaften von DIGNITAS in der Schweiz berichtete. Der Film hat mich schockiert. Dort wurden erschreckende Details aufgeführt: Dignitas setzt pensierte Allgemeinärtzte ein (75 Jahre oder älter), die Gutachten schreiben und dem Patienten nach einer Sitzung (manchmal sogar nur übers Telefon) einen Freischein für das Sterbehotel anfertigen.
Wie Aussteiger der DIGNITAS-Gesellschaft berichten hatte der Dignitas-Chef in mehreren Fällen mit den "sterbewilligen" zu Abendbrot gegessen (diese Menschen starben dann am nächsten Tag im DIGNITAS-Sterbehotel), aber das besondere kommt noch:
in einem Fall konnte nachgewiesen werden, dass eine Frau nach einem klärenden Abendbrot einen sechsstelligen Schweizerfrankenbetrag an den Chef überwiesen hatte/wurde (in diesem Fall erfuhren die Angehörigen von dem Tod der Dame und der Schenkung erst nach dem Tod der Familienangehörigen).
Da Dignitas in zwei bekannt gewordenen Fällen sogar aktive Sterbehilfe leistete ermittelt dort nun die Staatsanwaltschaft. Ausserdem werden dort auch gesunde Menschen (wo der Lebenspartner gestorben ist) reihenweise "in den Tod begleitet".
Wie lautet die rechtliche Begründung der Menschenwürde?
Das würde mich mal interessieren.
THEPACE0FLiFE 1 year ago
Auf 3sat lief heute (4.9.2007) der Dokumentarfilm "Schneller Tod auf Rezept", der über die Machenschaften von DIGNITAS in der Schweiz berichtete. Der Film hat mich schockiert. Dort wurden erschreckende Details aufgeführt: Dignitas setzt pensierte Allgemeinärtzte ein (75 Jahre oder älter), die Gutachten schreiben und dem Patienten nach einer Sitzung (manchmal sogar nur übers Telefon) einen Freischein für das Sterbehotel anfertigen.
johnkrois 4 years ago
Wie Aussteiger der DIGNITAS-Gesellschaft berichten hatte der Dignitas-Chef in mehreren Fällen mit den "sterbewilligen" zu Abendbrot gegessen (diese Menschen starben dann am nächsten Tag im DIGNITAS-Sterbehotel), aber das besondere kommt noch:
johnkrois 4 years ago
in einem Fall konnte nachgewiesen werden, dass eine Frau nach einem klärenden Abendbrot einen sechsstelligen Schweizerfrankenbetrag an den Chef überwiesen hatte/wurde (in diesem Fall erfuhren die Angehörigen von dem Tod der Dame und der Schenkung erst nach dem Tod der Familienangehörigen).
johnkrois 4 years ago
Da Dignitas in zwei bekannt gewordenen Fällen sogar aktive Sterbehilfe leistete ermittelt dort nun die Staatsanwaltschaft. Ausserdem werden dort auch gesunde Menschen (wo der Lebenspartner gestorben ist) reihenweise "in den Tod begleitet".
johnkrois 4 years ago