Added: 3 years ago
From: lutzland
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All Comments (19)

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  • Also was Herr Professor Peter KRuse Nicht in betrachtung gezogen hat in seiner analyze vom web 2.0 z.b. auf youtube, ist das man information durch soziale vernetzung weiterleitet! Das aendert sehr viel an der betrachtung von einem web 2.0 oder? Für unsere Revulution Vereinigt Euch. watch?v=fB635UgMr_g

  • wâhnsînn_gÊbt_mál_béí_gÒøglÉ:_­geldeasy_eIñ_vÖll_kráss

  • Im Web 2.0 gilt eigentlich derselbe Bewertungsmechanismus, wie bei wissenschaftlichen Arbeiten: Peer Review.

    Auf Youtube gibt es täglich mehr neues zu sehen, als ein Mensch an Lebenszeit zur Verfügung hat. Diese Inhalte werden ja nicht nach dem Zufallsprinzip betrachtet.

  • Ich beobachte etwas anderes, nämlich ein ausgeprägtes Erkenntnisbestreben im und durch das Netz.

  • Unglaublich gut der Mann! Aber am 10.08.2010 schon fast wieder überholt seine intuitive Antwort!

    MfG Torsten ^^

  • mir fällt dazu flattr ein

  • Haben wir bei Wikipedia nicht auch das Problem das unterschiedliche Kulturen und Perspektiven teilweise interressante Informationen wieder löschen oder "verbessern" im Sinne von Anpassen ? Ein MutterVatersystem das automatisch bewertet was denn Qualität sei, das klingt für mich nur wie das ultimative Unterdrücken und Zensieren des größten Informationsflusses. Wer bestimmt dieses System denn ? Die Masse der Wissenschaftler ? Auch dort gibt es wieder eine Masse gegen die Querdenker.

  • Das moderne Web könnte durchaus auch unter "Brot und Spiele" laufen. Exklusive Gruppen gab es schon immer und gibt es auch jetzt: Wie sieht es mit den Bilderbergern und Co in diesem Zusammenhang aus, wie würdet Ihr die bewerten? Anfang Juni 2010 ist angeblich wieder ein Treffen. Warum ist das so vielen Menschen egal?

  • Die Bewertung läuft zunehmend über Vernetzen, Empfehlen und Weiterleiten. Im Sinne von Social Media also eine "sozialisierte" Form der Bewertung jenseits herkömmlicher Institutionen.

    Das Spannende dabei ist, dass sich ganz neue Meinungsführer herausbilden (können), die nicht notwendigerweise in Redaktionen oder Wissenschaftstempeln sitzen.

  • Danke fürs teilen/posten.

  • Wer oder was ist denn die angelsächsische Avantgarde? Googeln bringt bei dem Begriff keine Erleuchtung...

  • sorry, das war seinerzeit nur ein grantiger schnellkommentar. also: das wirklich gute Web 2.0 tut nichts anderes als sich auf sehr hohem niveau genau dazu gedanken zu machen, praktiken und technologien zu entwickeln, die wissen hervorbringen. ganz sicher *nicht* das (großgeschriebene) Semantic Web. googlen z.B. unter "David Weinberger", "Bryan Alexander", "Steven Berlin Johnson"; ReadWriteWeb, Tim O'Reilly, und viele viele andere.

  • Ich muss sagen, dass ich weder aus den Aussagen von Peter Kruse noch aus der Kritik konkreten Erkenntnisgewinn ziehen kann. Wieso löst das semantische Web das Bewertungsproblem, Herr Kruse? Und j., was liefert uns die "angelsächsische avantgarde"?

    Bin für jede Antwort dankbar.

  • danke!

  • sans ma ned bös ... aber das ist ein ausgemachter schmarren, was Kruse da sagt. selbstverständlich gibt es "bewertung" im Web 2.0, auf recht komplexe und wildwüchsige art. vielleicht, weil er die angelsächsische avantgarde nicht recht kennt, die das dauernd reflektiert, diskutiert und experimentell praktiziert? wenn ich natürlich StudiVZ und sowas anschaue, könnte man auf diese idee kommen ... aber das ist ein problem der deutschen Web Illiteracy.

  • na, da san ma net bös ... in dieser frage liege ich auch überkreuz mit ihm - aus eigener erfahrung.

  • da bin ich ja beruhigt. aber ernsthaft: das interview und die veröffentlichungsform, das ist *sehr* schön gemacht. genau so sollte das sein.

  • @lutzland ich sehe das genau wie du- Nach Kruses Gedankenansatz- so wie ich ihn verstehe, ist er ein Beführworter von Zensur.Gefällt mir nicht ,wo bleibt die Eigenmacht darüber selbst zu entscheiden was mich derzeit an Infos weiterbringt ?Das Leben ist Bund und vielschichtig- sollte alles immer genormt werden?Nach welchen Maßstäben?Die genante Spiegel Redaktion-Wikipedia sind unter anderen ein gutes mittel der Information -Dennoch will ich mein eigenes Denken niemals anderen überlassen.....

  • @jurijmlotman Teilweise Zustimmung. Aber die angelsächsischen #flames bei Meinungsverschiedenheit als "Avantgarde" zu bezeichnen, ist euphemistisch ;) Und dass die Masse reflektiert halte ich - mindestens für den nordamerikanischen Web-Raum - für reines Wunschdenken! Die kriegen oftmals die einfachsten Wissenstransfere und Analogien nicht hin. Man kann's ihnen ja nicht verdenken, angesichts eines privat finanzierten und ....

  • @wnieke ....damit von pragmatisch getriebenen handfesten Lobby-Interessen bestimmten Bildungssystems. Im übrigen: Was glauben Sie denn, wie die Masse der "avantgardistischen" anglo-amerikanischen Webnutzer mit der illiteracy im Hinblick auf unseren Kulturraum umgeht? Genau. Google Translate. Und was dabei rauskommt... ist am Ende frisch gedrehter Sprachhack... Nee, nee, in dem Punkt - web 2.0-Avantgarde - maximaler und aus den Erfahrungen vierjähriger Facebook-Nutzung gewonnener Widerspruch ;)

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