Hm, das ist so gestellt oder? Wär ja schrecklich falls nicht, die Frau führt sich ja auf wie ne Domina oder sowas. ;) Was ich in Dokus über Autisten oft bemerke, ist dass der Umgang mit den Menschen (Autisten) vom Umfeld sehr oft als "besonders" markiert wird - und ich vermute, würde man "normaler" und beiläufiger (bitte nicht gleichzusetzen mit gleichgültig) mit Autisten umgehen, dass es dann viel weniger Probleme gäbe für beide Seiten.
ich verstehe nicht, wieso sie immer sagt: "es ist ein gefühl" was ist am kekse-essen ein gefühl? ich find die kekse interessant, wonach haben die geschmeckt? bestimmt zimt, ich mag zimt-sterne :D
ja, gute Frage. Autisten konstruieren die Welt und lassen sich nicht so vom Gefühl der Situation leiten. Und genau das spricht die Frau im Video an. Sie fordert auf, das Kekse-Essen mit ihr nicht nur zu "denken", sondern auch zu schmecken und sich wohlzufühlen.
ich bekomme eigentlch gern geschenke und bedanke mich auch immer dafür, auch wenn mir das Geschenk nicht gefällt. ich bedanke mich aus höflichkeit, und weil sich der andere so viel mühe gemacht hat..aber wenn mir jemand ein Riesengeschenk macht, dann ist mir das irgendwie peinlich, weil ich nicht weiss, wie ich ihm danken soll...
Diese Aufforderung dazu eine andere Person anzuschauen, also ins Gesicht (meist in die Augen) zu schauen, empfinde ich als respektlos, wenn man es selbst nicht will oder kann.
Die Aufforderug sollte eher eine Frage sein, warum man die Person nicht anschauen kann/will, und die Antwort sollte man dann auch akzeptieren, bzw man sollte es dadurch verstehen lernen, warum man nicht jemanden in die Augen schauen kann/will.
ja, das stimmt. Der Schnee knarzt so laut und ich kann mich auch nicht leicht auf das Gespräch konzentrieren. Und genau das wollte ich im Film zeigen. Es ist anstrengend. Erst als alle stehenbleiben, kann man sich auch auf die Worte konzentrieren.
Im ersten Moment ist die Frage für mich unklar. Dann fange ich an, die Frage zu analysieren und auf Rationalität zu prüfen. Das dauert meist schon so lang, dass niemand die Antwort abwarten will. Also schiebe ich die Frage in einen Puffer, in dem lauter solche Fragen schlummern und auf eine Antwort warten. Manchmal nehme ich mir die Zeit, bearbeite eine Frage und liefere eine Art Doktorarbeit nach, um dann zu erfahren, dass die Frage so doch nicht gemeint war. ^^
hey, ich glaube, du hast es genau getroffen. Es ist eben vieles sehr mißverständlich.
Deine Idee vom Puffer finde ich toll! Damit hast du dann den Kopf frei für Aktuelles, denn die allermeisten Fragen sind anders gemeint, als du sie verstehst.
:D bis auf das mit dem Puffer kenn ich das. Normale Menschen bearbeiten Fragen gar nicht so, wie sie gestellt werden. Finden wir natürlich seltsam. Und geschenke sehe ich meist als unbewusste Verhalntensweise anderer, ein Positiverlebnis zu bekommen, denn lehnt man ein Geschenk ab, sind *sie* diejenigen, die sauer sind, das finde ich steht im widerspruch zu dem, was die Leute behaupten das schenken sei, nämlich angeblich selbstlos. Oo
@gedankenwelten Stimmt. Nur würde ich so zu denken nicht als Autismus bezeichnen, sondern eher als eine gesunde Sicht auf die Welt. Oder? Also ich finde das Normal, das man alles hinterfragt.
Diese Empfindung ist typisch Nicht-Autist. Selbst wenn ich begründet Geschenke ablehne, sind so gut wie alle dann beleidigt und scheinen wohl die Begründung, warum man es ablehnt, nicht nachvollziehen zu können/wollen.
Geschenke bedeuten i.d.R. "ich schätze dich und möchte dir etwas gutes tun daher" oder einfach nur Dankbarkeit. Die Nichtannahme eines Geschenkes, bedeutet aber nicht gleich, dass man jemanden nicht mag, oder den Dank zurückweist/abblockt.
@3333927 dann frag ich dich jetzt: wieso nimmt ein autist das geschenk nicht an? kann ein autist damit pinzipiell einfach nichts anfangen bzw sich nicht freuen darüber? selbst wenn , als beispiel, ein begeisterter leser ein buch geschenkt bekommt?
umgedreht ist es genauso verwirrend für uns, wie für den autisten....
Ich kann nicht für alle Autisten anworten. Ich selbst meine aber, dass ein Autist ein Geschenk nicht annimmt, wenn es für ihn selbst keinen praktischen Nutzen hat, oder es ihm einfach nicht gefällt. Man ist dann ehrlich, aber nicht undankber oder sowas. Wenn es keinen Nutzen hat, kann ich damit auch nichts anfangen, oder mich darüber freuen. Über die Handlung des Schenkens an sich, kann ich mich aber schon freuen, auch wenn ich das Geschenk nicht annehmen will.
Wenn ein begeisteter Leser ein Buch geschenkt bekommt, dass ihn interessiert, wird er es vermutlich annehmen und sich darüber freuen. Interessiert es ihn jedoch nicht, hat er davon wohl auch keinen Nutzen, außer jener liest Bücher, die ihn nicht interessieren, oder ihn interessiert alles, was es in Buchform gibt.
Ich selbst freue mich fast über jedes Buch, auch wenn ich es nie lesen werde, aber ich kann darin evtl mal lesen, und evlt gefällt es mir dann auch. Es hat einen potentiellen Nutzen.
Hm, das ist so gestellt oder? Wär ja schrecklich falls nicht, die Frau führt sich ja auf wie ne Domina oder sowas. ;) Was ich in Dokus über Autisten oft bemerke, ist dass der Umgang mit den Menschen (Autisten) vom Umfeld sehr oft als "besonders" markiert wird - und ich vermute, würde man "normaler" und beiläufiger (bitte nicht gleichzusetzen mit gleichgültig) mit Autisten umgehen, dass es dann viel weniger Probleme gäbe für beide Seiten.
fjcoud 3 weeks ago
5 Leute sind autisten und wissens besser.
johmarie7 1 month ago
Sätze verstehe ich, auch wenn sie laufen. Außer, wenn die beiden zu leise sprechen.
GhostFaktorOriginal 3 months ago
ich verstehe nicht, wieso sie immer sagt: "es ist ein gefühl" was ist am kekse-essen ein gefühl? ich find die kekse interessant, wonach haben die geschmeckt? bestimmt zimt, ich mag zimt-sterne :D
PfandassisBraut 4 months ago 2
@PfandassisBraut
ja, gute Frage. Autisten konstruieren die Welt und lassen sich nicht so vom Gefühl der Situation leiten. Und genau das spricht die Frau im Video an. Sie fordert auf, das Kekse-Essen mit ihr nicht nur zu "denken", sondern auch zu schmecken und sich wohlzufühlen.
mamahias 4 months ago
ich bekomme eigentlch gern geschenke und bedanke mich auch immer dafür, auch wenn mir das Geschenk nicht gefällt. ich bedanke mich aus höflichkeit, und weil sich der andere so viel mühe gemacht hat..aber wenn mir jemand ein Riesengeschenk macht, dann ist mir das irgendwie peinlich, weil ich nicht weiss, wie ich ihm danken soll...
eKnaggs 6 months ago
Diese Aufforderung dazu eine andere Person anzuschauen, also ins Gesicht (meist in die Augen) zu schauen, empfinde ich als respektlos, wenn man es selbst nicht will oder kann.
Die Aufforderug sollte eher eine Frage sein, warum man die Person nicht anschauen kann/will, und die Antwort sollte man dann auch akzeptieren, bzw man sollte es dadurch verstehen lernen, warum man nicht jemanden in die Augen schauen kann/will.
3333927 11 months ago
Ich kann mich gar nicht richtig auf das Gespräch konzentrieren, weil der Schnee so knarzt :x
IncasRevenge 11 months ago
@IncasRevenge
ja, das stimmt. Der Schnee knarzt so laut und ich kann mich auch nicht leicht auf das Gespräch konzentrieren. Und genau das wollte ich im Film zeigen. Es ist anstrengend. Erst als alle stehenbleiben, kann man sich auch auf die Worte konzentrieren.
mamahias 11 months ago
"Was ist Weihnachten für dich?"
Im ersten Moment ist die Frage für mich unklar. Dann fange ich an, die Frage zu analysieren und auf Rationalität zu prüfen. Das dauert meist schon so lang, dass niemand die Antwort abwarten will. Also schiebe ich die Frage in einen Puffer, in dem lauter solche Fragen schlummern und auf eine Antwort warten. Manchmal nehme ich mir die Zeit, bearbeite eine Frage und liefere eine Art Doktorarbeit nach, um dann zu erfahren, dass die Frage so doch nicht gemeint war. ^^
wyattcoogan 1 year ago
@wyattcoogan
hey, ich glaube, du hast es genau getroffen. Es ist eben vieles sehr mißverständlich.
Deine Idee vom Puffer finde ich toll! Damit hast du dann den Kopf frei für Aktuelles, denn die allermeisten Fragen sind anders gemeint, als du sie verstehst.
irispf1 1 year ago
@wyattcoogan
:D bis auf das mit dem Puffer kenn ich das. Normale Menschen bearbeiten Fragen gar nicht so, wie sie gestellt werden. Finden wir natürlich seltsam. Und geschenke sehe ich meist als unbewusste Verhalntensweise anderer, ein Positiverlebnis zu bekommen, denn lehnt man ein Geschenk ab, sind *sie* diejenigen, die sauer sind, das finde ich steht im widerspruch zu dem, was die Leute behaupten das schenken sei, nämlich angeblich selbstlos. Oo
gedankenwelten 1 year ago
@gedankenwelten Stimmt. Nur würde ich so zu denken nicht als Autismus bezeichnen, sondern eher als eine gesunde Sicht auf die Welt. Oder? Also ich finde das Normal, das man alles hinterfragt.
Artefakt1000 1 year ago
@gedankenwelten wenn man jetz als nicht- austist darüber nachdenkt(aus der sichtweise) ist das wirklich etwas komisch
trotzdem ist man irgendwie verletzt, wenn der gegenüber die freude, die man schenken will, nicht angenommen wird
ein geschenk sagt "hey, ich mag dich" und wenn das geschenk abgelehnt wird, fragt man sich "mag man mich nicht?"
dreamer705 11 months ago
@dreamer705
Diese Empfindung ist typisch Nicht-Autist. Selbst wenn ich begründet Geschenke ablehne, sind so gut wie alle dann beleidigt und scheinen wohl die Begründung, warum man es ablehnt, nicht nachvollziehen zu können/wollen.
Geschenke bedeuten i.d.R. "ich schätze dich und möchte dir etwas gutes tun daher" oder einfach nur Dankbarkeit. Die Nichtannahme eines Geschenkes, bedeutet aber nicht gleich, dass man jemanden nicht mag, oder den Dank zurückweist/abblockt.
3333927 11 months ago
@3333927 dann frag ich dich jetzt: wieso nimmt ein autist das geschenk nicht an? kann ein autist damit pinzipiell einfach nichts anfangen bzw sich nicht freuen darüber? selbst wenn , als beispiel, ein begeisterter leser ein buch geschenkt bekommt?
umgedreht ist es genauso verwirrend für uns, wie für den autisten....
dreamer705 11 months ago
@dreamer705
Ich kann nicht für alle Autisten anworten. Ich selbst meine aber, dass ein Autist ein Geschenk nicht annimmt, wenn es für ihn selbst keinen praktischen Nutzen hat, oder es ihm einfach nicht gefällt. Man ist dann ehrlich, aber nicht undankber oder sowas. Wenn es keinen Nutzen hat, kann ich damit auch nichts anfangen, oder mich darüber freuen. Über die Handlung des Schenkens an sich, kann ich mich aber schon freuen, auch wenn ich das Geschenk nicht annehmen will.
3333927 11 months ago
Wenn ein begeisteter Leser ein Buch geschenkt bekommt, dass ihn interessiert, wird er es vermutlich annehmen und sich darüber freuen. Interessiert es ihn jedoch nicht, hat er davon wohl auch keinen Nutzen, außer jener liest Bücher, die ihn nicht interessieren, oder ihn interessiert alles, was es in Buchform gibt.
Ich selbst freue mich fast über jedes Buch, auch wenn ich es nie lesen werde, aber ich kann darin evtl mal lesen, und evlt gefällt es mir dann auch. Es hat einen potentiellen Nutzen.
3333927 11 months ago