Added: 2 years ago
From: MrSuppenkaspar
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All Comments (17)

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  • Habe zum ersten Mal von Fauser gehört, und der Text war wirklich nicht so toll, jedenfalls nicht halb so unterhaltsam wie die Brillen und Kleider im Saal oder R.R.s Polemik...Den Vorwurf den ich aus heutiger Sicht machen würde (ausser dass er, wie Peter Härtling und die Frau gesagt haben, sexistische Tendenzen hat) ist dass er als Vorreiter der "Undergroundliteratur" (Wikipedia) nichts taugt, Underground Literatur muss laut und dreckig sein und dich wie eine Faust in die Magengrube treffen,

  • was dieser Text offensichtlich nicht tut

  • fauser ist der größte

    unterhaltungsliteratur........­....lol

  • walser und grass sind einfach nur schlecht,stilistisch grausam

  • Es ist immer erstaunlich, daß Kritikern vorgeworfen wird, wenn sie ihren Job tun! Muß man alles loben, damit nicht als selbstherrliches Arschloch darsteht? Muß man immer Autoren in Ehrfurcht erstarren. Man darf auch einen Text zerreißen. UNd meistens hatte Marcel Reich Ranicki recht, gerad bei den beiden großen Namen, Walser und GRass. Sein Buch "Ein weites Feld" ist dürftig und Walser schreibt seit Jahrzehnten seicht. Aber man darf ja die persönlichen Götter nicht antasten...

  • Comment removed

  • Auch wieder wahr: Nicht jeder hat so viel "Schdiel" wie R.R.

  • Nach wie vor gilt Reich-Ranicki als der "einflussreichste deutschsprachige Literaturkritiker der Gegenwart" (wikipedia). Die Imagination all der großartigen Literatur, die dieser Mann unmöglich gemacht hat, könnte überwältigend sein. Glücklicherweise haben die Werke Fausers überlebt. Asche zu Asche, Staub zu Staub, lang lebe Rock'n'Roll.

  • Der Einwurf von Peter Härtling dagegen, ist vollkommen berechtigt.

  • Seltsamerweise hat M. noch mit keinem einzigen seiner literarischen Urteile recht behalten. Martin Walser kann Romane durchaus schreiben, Härtling übrigens auch, Ulla Hahn und Sarah Kirsch dagegen kriegen gar nix auf die Reihe, dafür ist Peter Handke so schlecht nun auch wieder nicht, jedenfalls besser als Cees Nooteboom. Und selbst Günther Grass ist nicht der Analphabet gewesen, den M. in ihm sehen wollte. Oder kurz formuliert: Wer soll jetzt diese Ansicht über Fauser ernst nehmen?

  • Haha wie Herr Fauser Herrn Ranickis anguckt

    Großartig.

  • das ist entlarvend für den litbetrieb

  • Ach wie herrlich! Und wie recht MRR hatte: Natürlich gehört Fauser nicht in diesen Selbstbeweihräucherungsladen der Klagenfurter-Langeweiler hinein - ganz einfach aus dem Grund, dass er der bedeutendste Literat der alten Bundesrepublik gewesen ist, was für diese anmaßend komischen (aber nicht im Sinne von lustig!) Käuzinnen und Käuze unerträglich sein musste, es sich einzugestehen: unfreiwillig komisch (im Sinne von lustig).

  • @leiwandesk

    Sehe ich auch so. Fauser und Reich-Ranicki, das ist wie Feuer und Wasser. Fragt sich nur, wer von den beiden eigentlich der größere Literat war. Für mich eindeutig Fauser! Und der M. R.-R. kann noch nicht einmal richtig Deutsch! So ein Arschloch! Ranicki spricht über den besten deutschen Nachkriegsautor, und wenigstens posthum wäre mal eine Entschuldigung fällig! :)

  • Er ist wortlos gegangen. Ich hätt's nicht anders gemacht. Was für ein Arschloch dieser Reich-Ranicki sein kann. Das war ein Tribunal, ein Schauprozeß. Eine Schande für die deutsche Literatur. Naja, Fauser lebt, Ranicki liest kein Schwein mehr. :)

  • Völlig berechtigt, dass Walter Jens den Kern seines Einwands gegen Reich-Ranicki 8:35 noch einmal wiederholt. Und MRR beweist danach erneut, dass er wortreich reagieren kann, ohne zu antworten. Mal zuzugeben, dass er einen Unsinn gesagt hat, das kommt gar nicht in Frage!

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