In Hessen gab es ein spektakuläres Rechtsgutachten der juristischen Fakultät der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Dieses werden Sie in den Akten des Landtags finden. In diesem Gutachten wird gezeigt, dass in der Heimerziehung die Menschenrechte und die Grundrechte der Zöglinge systematisch missachtet wurden.
Die Heimkinder seien als zukünftige Versager oder Verbrecher abgestempelt gewesen, berichtet Jörg Walther (52) aus Reinheim bei Darmstadt. Er lebte von seinem dritten bis sechsten Lebensjahr in einem kirchlichen Kinderheim in Holzen bei Holzminden. «Wir wurden gezwungen, den Teller leer zu essen, auch wenn Erbrochenes drin war.»
«Es gab keine Liebe oder Wärme, keiner hat mich in den Arm genommen», erzählt Rita Schult (63) aus Faßberg bei Celle über ihre Kindheit in einem kirchlichen Erziehungsheim. Sie kam 1949 als Dreijährige in ein Heim der Pestalozzi-Stiftung bei Hannover und erlebte hier einen streng reglementierten Alltag. «Man durfte nicht lachen. Wenn man gelacht oder getobt hat, musste man in der Ecke stehen.» Essensentzug oder Schläge seien als Strafen an der Tagesordnung gewesen.
Prof.Dr.Manfred Kappeler sagt:
In Hessen gab es ein spektakuläres Rechtsgutachten der juristischen Fakultät der Johann Wolfgang Goethe-Universität. Dieses werden Sie in den Akten des Landtags finden. In diesem Gutachten wird gezeigt, dass in der Heimerziehung die Menschenrechte und die Grundrechte der Zöglinge systematisch missachtet wurden.
Die NS sind immer noch unter uns.
heimopfer 2 years ago
Danke fürs uppen!.
blaufuss1 2 years ago
Die Heimkinder seien als zukünftige Versager oder Verbrecher abgestempelt gewesen, berichtet Jörg Walther (52) aus Reinheim bei Darmstadt. Er lebte von seinem dritten bis sechsten Lebensjahr in einem kirchlichen Kinderheim in Holzen bei Holzminden. «Wir wurden gezwungen, den Teller leer zu essen, auch wenn Erbrochenes drin war.»
schlagnicht 2 years ago
«Es gab keine Liebe oder Wärme, keiner hat mich in den Arm genommen», erzählt Rita Schult (63) aus Faßberg bei Celle über ihre Kindheit in einem kirchlichen Erziehungsheim. Sie kam 1949 als Dreijährige in ein Heim der Pestalozzi-Stiftung bei Hannover und erlebte hier einen streng reglementierten Alltag. «Man durfte nicht lachen. Wenn man gelacht oder getobt hat, musste man in der Ecke stehen.» Essensentzug oder Schläge seien als Strafen an der Tagesordnung gewesen.
schlagnicht 2 years ago