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All Comments (97)

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  • Ein Pfaffe, der Deschner zu einen Vortrag in seiner Kirche begrüßt, besitzt Mut. Das ist Fakt.

  • Theologie scheit mir eigentlich nur der Ausbildung professioneller Lügner und Demagogen zu dienen. Warum sollte man so etwas mit Steuergeldern fördern?

  • Ich finde es immer schön, wenn die Herrn Geistlichen sowas sagen wie "worum es... zutiefst... dem Evangelium geht". Was genau hat dieses emphatische "zutiefst" in diesem Satz verloren?

    Ich sag ja auch nicht, "worum es... zutiefst... Immanuel Kant geht." Es ist einfach nur billige Rhetorik, das ist alles.

  • Ich finds immer schön, wenn die Geistlichen sowas sagen wie "worum es... zutiefst... dem Evangelium geht". Was für einen Sinn hat "zutiefst" in diesem Satz? Es geht um ein Gedankensystem, ausschlussbasta. Keiner fühlt sich ja bemüßigt, zu divinieren, "worum es... zutiefst... Immanuel Kant geht."

  • 5:53 Frau Neumann, dem ist nichts hinzuzufügen. So isses und nicht anders.

  • Die Kirche geht nicht vor die menschheit sondern schleppt sich hinterher in grosse opportunismus, weil ihre hauptziehl ist nicht ein licht fur die menschheit zu sein, sonder selber uberleben und an macht bleiben.

    Die kirche ist nicht fur die menschen, sondern menschen sollen fur die kirche da sein...und sich klein und wertlos fuhlen.

  • Ihr seid so eingeschränkt in euerm Wahn das ist verrückt... klar das die Kirche nicht immer ein Engelshaus war darf man nicht abstreiten! Aber in dieser langen Zeit mit so viel Macht ist die Kirche sehr gut daraus gekommen... erinnern wir uns jetzt nur kurz an die Herren Hitler und Stain was die in paar Jahrzehnten geschafft haben das wird die Kirche niemals schaffen und ich weiß sehr wohl das unter diesen vielen Kirchenhasser auch viele Nazis sind. Warum? Weil es so ist. Nazis und Komsiche...

  • @FlopperTopper

    Der Faschismus kam direkt aus dem Schoss der katholischen Kirche gekrochen und ohne den Vatikan und seine jahrhunderte lange Vorbereitungen, hätte es keine Shoah gegeben. Hitler war Katholik und die katholische Kirche hat nach dem Zusammenbruch tausende von Nazigrössen vor Verfolgung bewahrt und gerettet.

    Stalin war übrigens Priester, ging sein Leben lang zur Kirche und jeder Historiker und Soziologe wird Dir gerne bestätigen, dass Stalinismus eine Religion ist.

  • @ahr8p Du musst ja ein wirklich tolles Geschichtsbuch haben, also was du da schreibst ist mir sehr neu. Stalin war bestimmt kein ausgebildeter Prister, er hat lediglich damit begonnen aber nie zuende gebracht. Was ein Zeichen dafür ist das er sich bestimmt nicht sehr dafür interessiert hat. Ein weiteres Zeichen dafür ist ja wohl sein Regime gewesen, dass die dortige orthodoxe Kirche über Jahre hin weg beinah ZERSTÖRT HAT. Viele der kosbarsten Ikonen wurden damals mitsamt der Kirchen zerstört.

  • @FlopperTopper

    Mein Geschichtsbuch ist wahrscheinlich nicht aus einem Zauberverlag, wie bei Dir.

    Daß Religionen sich gegenseitig Ihre Kultgeräte und Tempel zerstören, ist nun wirklich nichts Neues. *gähn* Du kannst davon ausgehen, daß die christlichen Kirchen, die katholische voran, unzählige Kunstwerke, Tempel und Schriften zerstört, im besten Fall okkupiert hat. Im Übrigen auch massenhaft christliche Werke, die nicht in die katholische Vorstellung passten. Was hat das mit dem Thema zu tun?

  • @ahr8p Was das mit dem Thema zu tun hat? Ja keine Ahnung anscheinend drehst du dir die Welt wie es dir grade gefällt... und meinstest Stalin sei Prister gewesen = er soll christlich gewesen sein. Das hab ich wiederlegt mit der ganz normalen Geschichte Stalins und seiner Partei, daraufhin hast du wiederrum mit dem Christentum agumentiert... genug erklärt?

  • @FlopperTopper

    Unwahr! Ich habe mit keiner Silbe angedeutet, dass Stalin christlich war. Und die Frage nach dem Zusammenhang, bezog sich auf Deinen Vorwurf, dass Stalin Ritualgegenstände zerstört hat. Dieser Hinweis ist unpassend, da gerade die von Dir verteidigte Ideologie, weit mehr sakrale Plätze, Symbole, Schriften und Gegenstände vernichtet und Andersgläubige getötet hat, als jede andere Bewegung in der Geschichte.

    Hier geht es um die Verbrechen des Christentums, nicht des Stalinismus.

  • Reich durch Verbrechen, ´und dann wird geheult sie wären so arm , leiharbeit ,sex. missbrauch, korruption verschwörung mit politik gegen das volk vorneweg 14 mrd. subventionen p.a. Bischöfe kriegen alles bezahlt s- klasse chauffeu,r villa vom deutschen steuerzahler , säkularisierung

    ein schlechter witz.. stop-kirchensubventionen de

  • Die Menschenrechte unseres Grundgesetztes mußten gegen den massiven Wiederstand der Kirche eingeführt werden. Und heute wollen sie sich damit schmücken. Wie verlogen kann man sein ???

  • die menschenrechte sind doch noch immer nicht vom vatikan ratifiziert worden

    also erzählt keinen mist das die kirche die menschenrechte heute lebt und vertritt.

  • die sind so was von verlogen, die werden alle in ihrer eigenen scheiss hölle landen, für die lügen die sie erzählen... von wegen menschenrechte von der kirche.... pah, das ich nicht lache... inquisition ist super, damit wahren wir die menschenrechte... ;)

  • Wer nix weiß macht Speiss, AMEN !!

  • Der Mann bei 9:30 sagt etwas ganz wichtiges! Denn das Problem ist nicht nur die "menschliche Schwäche" sondern die Tatsache, dass das Christentum an sich eine krankmachende schwarz-weiß-Religion ist, deren einziger Inhalt darin besteht, Menschen einzubläuen wie schlecht und böse sie sind. Ich hab keine Ahnung, wie ein gläubiger Christ auch nur ansatzweise glücklich sein kann...

  • Es ist immer wieder dasselbe: Wenn es nicht mehr anders geht und um Besitzstände zu wahren, wird das Übel kleingeredet, die Unterdrückung Andersdenkender geschönt, Gräuel verharmlost und Realitäten umgedeutet. Und das nit Miliarden von Steuergeldern subventioniert! Am Ende stehen die Kirchen als Initiatoren von Demokratie, Menschenrechten und Kritischer Wissenschaft! Jeder Viertelgebildete muss das durchschauen.

  • vermutlich wird es noch lange zeit dauern, aber irgendwann wird die kirche das kondom erfinden und damit viele dankbare menschen retten..

  • ...habt IHR, liebe Theologen und Amtsträger, erkannt, worum es im Evangelium geht?! 2000 Jahre: Fehlanzeige. Buch zu klappen. Der nomadische Hirtenmythos hat ausgedient!

  • mir scheint viele menschen setzen christentum und kirche kurzerhand gleich

  • @MoveOverCasanova

    Nun, die katholische Kirche tut dies ja auch.

  • Kritik und Aufklärung ist gut und notwendig - besonders was historische Greuel der christlichen Kirchen angeht, welche moralische Vertretungsansprüche verkörpern. Wer aber einen Film über einen pauschalisierenden Feind des Christentums macht, mit der Absicht, seine Thesen zu stützen, sollte nicht den Anspruch der Neutralität vorheucheln.

  • 1974 ca.letzter öffentlicher exorzismus mit todesfolge hier in deutschland.das mädchen hatte epilepsie und ist angeschnallt im eigenen bett verhungert.mit einem kreuz über ihr schwingenden pfaffen. emily rose hies es.

  • Die Verbrechen einer 2000 jährigen Herrschaft als Randphänomen zu bezeichnen ist imho OBSZÖN !

    Christentum (im speziellen die katholische Fraktion) und Menschenwürde bis vor ca. 80 Jahren ein Oxymoron.

  • Die Menschenrechte kamen erst als die Kirchen ihre Macht verloren! Als man langsam anfangen konnte diese Institution(en) zu verlassen. Meine Überzeugung : wenn jemand wirklich Christ wird - ist es nur logisch diese Institutionen zu verlassen ..

  • Klasse, hier wird freundlich und sachlich geredet. Wie wohltuend!

  • Was die Frau da ab 3.11 sagt ist ein schlechter Witz. Möchte mal wissen, wo sich die ach-so-moralische Kirche unter Franco, Pinochet und Mussolini (um nur einige zu nennen) für Menschenrechte eingesetzt haben soll.

    Vom kirchlichen Kampf gegen die Aufklärung (der wir ja die Menschenrechte verdanken) im 18. bis 19. Jhd. ganz zu schweigen.

  • @Kynos1

    Zum Glück ist im unseren Zeitalter Geschichtsverschleierung zu betreiben fast unmöglich. Natürlich zeigt die Anzahl gläubiger Menschen, das es immer noch allzu einfach ist Meschen von Dingen zu überzeugen , ohne Beweise liefern zu müssen!

  • Missbrauch? Das sollte grundsätzlich von Zweck unterschieden werden. Wurde der christliche Glauben tatsächlich verbreitet, damit Heil über die Welt kommt?

    Ganz offensichtlich war das nicht so, aber die Leute haben genau das geglaubt, weswegen sie sich auch jahundertelang diesem Irrglauben unterworfen haben und all das negative mitgetragen haben. Somit ist wohl Religion immer mehr Werkzeug gewesen und jetzt, heißt es, die Religion habe ihren eigentlichen Zweck erst gefunden. Halleluja...

  • ...ohne die Kirche hätten wir schon lange Kolonien auf dem Mars. Nichts hindert den Fortschritt und die geistige Entwicklung der Menschheit so sehr, wie die Religion.

  • Es ist wirklich ein Dilemma das die kirchliche Institution existiert damit sich eine denkende Gesellschaft durch Distanzieren von ihr entwickeln kann.

  • Aufklärung! Die Menschenrechte hat man von Kant abgeleitet, nicht von der Bibel! Ganz gleich, ob Kant sagt, dass es einen Gott geben muss hat das nichts mit der Bibel zu tun. Die Menschenrechte sind einfach logisch, wenn man demokratisch denkt.

  • RANDPHÄNOMeNE??? inquisition is also nur ein Randthema!?!?!

  • Die Frau mit dem Akzent fasst es sehr gut zusammen.

  • Haben die einen Vogel?

    Menschen- und Bürgerrechte wurden von den Aufklären gegen die Kirche erkämpft.

    Die Kirche haben sie bekämpft.

    Anfang des 20 Jahrhundert mußten die kath. Priester noch einen Eid leisten, die Demokratie und Aufklärungswerte abzulehnen.

  • Wenn das ja mal ein Kirchgänger begreifen würde^^

  • @andiener Es wird ja auch behauptet die Folter sei die Vorentwicklung des Verhörs gewesen und wäre so viel moderner als zb ein Thing, die alte Gerichtsversammlung der "Primitiven" gewesen. Übliche Wahnargumentation. Ein sehr nahe stehender Mensch brachte mir als Kind bei, als Hexe verbrannt geworden zu sein. Heute erklärt sie mir solche Phrasen und schwört auf Gott und die Piusbrüder. Menschlicher Wahnsinn, Selbstbetrug. Hauptsache am Ende der Woche singt man zusammen...

  • @andiener Die Aufklärungswerte sind hohl und leer, sie sind ein Minimum, die das "andere", eben das Christentum, das provozierte und einen echten Anspruch stellte, einfach wegwischen sollten mit sogenannten "Menschenrechten" die doch nur für wenige sind. Gebt erst euren Besitz und eure Macht weg, dann sprecht.

  • @oktav1970

    Wenn Du es schaffst, jede Religionsgemeinschaft dazu zu bringen, nur denn "Zehnt", den zehnten Teil ihres Vermögens, an die Menschen zurück zu geben, dann gebe ich meinen Besitz und meine Macht (was immer Du auch damit meinst) weg.

    Und ja, die Menschenrechte sind ein Minimum. Gegen die Kirchen erkämpft und entwicklungsfähig. Aber sie haben sich entwickelt, sie sind begründbar und sie haben den Lebensstandart verbessert.

  • Sie wurden mit dem Blut der Französischen Revolution erkämpft, als die Kirche den Frieden wollte. Sie sind ein Gummibegriff. Sie haben den Lebensstandard massiv verschlechtert.

  • @oktav1970

    Du meinst das wirklich ernst.

    Die Französische Revolution war nicht die erste republikanische Revolution (1789), sondern die Unabhängigkeitskrieg der Amerikaner (1776-1783)

    Die Franz. Revolution wurde aufgrund von schlechter Wirtschaf und Hunger ausgelöst. Die Kirche als Erfüllungsgehilfe wurde dabei mit dem Adel bekämpft (die aufgrund "Gottes Gnade" überhaupt an der Macht waren).

    Zwecks Lebensstandart; wann war die Lebenserwartung höher? Vor oder nach der Aufklärung?

  • @andiener Wenn Du die Lebenserwartung als Massstab für den Lebensstandard nimmst, ist das schon einmal eine sonderbare Verkürzung, die aber genau in mein Schema passt. Die Lebenserwartung war noch während hundert Jahren kaum höher und stieg zuerst einmal bei gewissen Schichten, die wohl "gleicher" sind...

  • @oktav1970

    Nun gut, dann nehmen noch dazu:

    Recht auf Unversehrtheit

    Recht auf Meinungsäußerungen

    Recht auf Religionsfreiheit

    Recht auf Freizügigkeit

    Recht auf den Schutz der Würde

    reicht das für das erste?

    Und noch was. Bis zum Ende des 19. Jahrhundert war in Deutschland die durchschnittliche Lebenserwartung knapp 45 Jahre.

  • @andiener Recht auf Unversehrtheit, sag das mal einem Häftling in Guantanamó, Recht auf Meinungsäusserungen - wird sogar hierzulande beschnitten (Ausländerpolitik, die als "Ausländerfeindlichkeit" ausgelegt werden kann, ist nahezu verboten zu formulieren, vgl. auch §§5, 130 GG bzw. Art. 237 StGB hier in der Schweiz); Recht auf Religionsfreiheit bedeutet: Ausüben der Religion in der Öffentlichkeit, im Privaten war das hier in Mitteleuropa immer gestattet, spielt also fü Einzelne kaum (-> Forts.)

  • Recht auf Freizügigkeit: Das war eine Sache längerer Entwicklung und hat sehr viele negative Folgen wie z. B. unkontrollierte Überbauungen mit hässlicher Architektur, Zunahme von Kriminalität und Verwahrlosung, Weiterzug von Streitigkeiten durch alle Instanzen und Aufblähung des Rechtsapparates; Schutz der Würde ist urchristliches Gedankengut.

    Und noch was: Die Lebenserwartung stieg aufgrund technischen Fortschritts und nicht aufgrund der Proklamationen des blutigen Jahres 1789. Gruss.

  • @oktav1970

    Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Dementsprechend ist ein persönliches Empfinden, kein objektives Kriterium

    Schau mal in die Polizeistatistik in Deutschland rein. Die Kriminalität sinkt bzw. hat sich auf einem gewissen Niveau stabilisiert. Die Zunahme von Verbrechen korreliert mit der wirtschaftlichen Lage.

    Der technische Fortschritt kam durch die Aufklärung, nicht durch die Religion. Deshalb hat die Aufklärung das Leben verlängert.

  • Alles auf der Welt ist relativ, darum liegt das Absolute ausserhalb und kommt bestenfalls mal mit ihr in Berührung.

    Der technische Fortschritt kam weder mit der Aufklärung noch mit der Religion.

  • @oktav1970

    Guantanamo: Es ist Illegal, das bestreitet keiner. Sie haben sich damit auf die Stufe der Terroristen gestellt. Ich empfinde es als Alttestamentarisches Aug um Aug

    Ausländerfeindlichkeit: Es geht dabei um die Frage, ob ich Ausländern die gleiche Rechte wie mir selber zugestehe oder ob ich sie ausgrenze und entpersonifiziere

    Religionsfreiheit: Du kannst glauben, was Du willst. Lass mich aber damit in Ruhe. Es ist Privatsache, nicht öffentlich

  • Niemand gibt einem anderen in allem die gleichen Rechte wie sich selbst, z. B. sobald einer Eigentum hat, hat er ein Recht an einer Sache, das ein anderer nicht hat. Die Frage ist immer, worin ich Ausländern Rechte anerkenne, diese sind immer relativ. - Entpersonifizieren wäre sicher nicht gut. - Du schreibst öffentlich....

  • @oktav1970

    Doch, die Wissenserweiterung erfolgte durch die Aufklärung, weil sie Fragen stellt und nicht in Schriften nach Antworten sucht.

    Mit offentlich meine ich, das ich vermutlich zu Dir was sagen würde, wenn Du in der Fußgängerzone einen Gottesdienst halten würdest. Sicher würde ich was sagen, wenn ich mich dann nicht in der Fuzo frei bewegen könnte.

    Und ja, seit Einstein wissen wir, das alles Relativ ist. Dank der Quantenmechanik kommt noch die Wahrscheinlichkeitsbetrachtung dazu.

  • "Die Wissenserweiterung durch die Aufklärung" ist ein krasses Missverstehen des Begriffes "Aufklärung", da es ihr nicht um Erweiterung, sondern um Verbreitung von Wissen ging, zur Verhütung von Aberglauben, was am Anfang ehrbare Absicht war, und dann leider auch zur Verhütung von "blossem" Glauben geraten sollte. Dieses aber ist ein Widerspruch, weil kein Mensch alles weiss und jeder, auch heute, den Löwenanteil seines Wissens vom Hörensagen hat. Oft übrigens unreflektiert.

  • @oktav1970

    Es ging um die Verbreiterung von Wissen. Es gab schlicht gesagt immer mehr, die erkannten, das das christliche Weltbild nicht stimmt. Also stellten sie fragen und vermehrten dabei unser Wissen.

    Natürlich kann keiner alles Wissen in sich aufnehmen. Aber "bloßes" Wissen ist immer noch besser, als eine abstruse Vorstellung. Ich weiß, das es die Erklärung X gibt, auch wenn ich sie nicht im Detail kenne. Das reicht für das erste.

    Aberglaube≠Religion? Wie ist das begründbar?

  • Comment removed

  • @oktav1970

    Das christliche Weltbild stimmt? Habe ich es überlesen, das die Geologen, Physiker, Astronomen, Biologen usw. das Weltalter von ca. 4 Mrd. Jahren auf etwas über 6000 reduziert haben. Das meinst Du nicht ernst?

    Und ja, die Aufklärung hat das Wissen vermehrt. Mach Dir klar, wie Wissenschaft vorgeht. Es ist sinnvoller, Fragen als Antworten zu sammeln. Bsp. Wieso geht die Sonne auf? Wie dreht sich die Erde? Warum krümmt sich der Raum? usw. Dadurch sammelt man wissen und vermehrt es.

  • Das christliche Weltbild hat nichts mit physikalischen Tagen zu tun, denn "tausend Jahre sind vor Dir wie der Tag" (Ps 90). Wieso die Sonne aufgeht, danach fragen die Menschen seit Menschengedenken, und es ist Recht, wenn sie mehr als eine Antwort verlangen, also weiterfragen. Das aber haben sie schon immer getan.

  • @oktav1970

    Teil 2

    Welchen Philosophen meinst Du?

    Ich sehe es so, das die Philosophie uns das Recht und auch die Pflicht gibt, uns aufgrund eines sinnentleertes (sprich unpersönliches, natürliches Universum ohne eine übergeordnete Entität) Universum uns ein eigenes Ziel, Sinn und Zweck zu geben.

    Und das im Rahmen dessen, was uns möglich und wichtig ist. Denn wir sind für die "Mittelwelt" abgestimmt und können vieles nur Abstrakt über die Mathematik verstehen und nie Erfahren.

  • Ich meine z. B. Sören Kierkegaard, der explizit festhält, dass der denkende Mensch unweigerlich auf Parádoxa stösst, namentlich weil er Grenzen hat wie etwa durch den eigenen Tod, darum ist er gezwungen, Dinge zu glauben, die er nicht versteht. Gib dem Universum meinetwegen eigene Zwecke, aber Du brauchst mehr.

  • @oktav1970

    Den Klerjegaard kenne ich jetzt nicht.

    Und klar, Menschen haben Verständnisgrenzen. Warum? Weil wir Evolutionär auf ein "Mittelmaß" ausgelegt sind. Und er braucht keinen Glauben. Es reicht zu akzeptieren, dass ich ein Tier bin, das mit begrenzter Intelligenz und Fähigkeiten ausgestattet ist. Das Leben nichts anderes ist, als ein zeitlich begrenztes Phänomen. Und nein, ich verstehe den Tod, ich kenne ihn und ich weiß dass ich im Sterben begriffen bin. Deshalb genieße ich jeden Tag.

  • Das ist ja ein riesengrosses Paradox: Begrenzung des (grenzenlosen!) Geistes akzeptieren wollen und gleichzeitig behaupten: man verstehe den Tod, kenne ihn und wisse, dass man im Sterben begriffen sei. Alles selber machen, das kann ich eben nicht, wenn ich einst tot bin. Und Kraft im Leiden, was ist ihr Wert?

  • @oktav1970

    Unser Verständnis hat Grenzen, weil es evolutionär sich so ergeben hat. Unsere Abstraktionfähigkeit bringt uns ziemlich weit. Außerhalb unserem Verständnis, innerhalb unserem Wissen.

    Ein kleiner, aber sehr wichtiger Unterschied gibt es zwischen Verständnis und Wissen.

    Der Tod ist einfach. Wenn mein Gehirn tot ist, bin ich als Individuum tot.

    "Die Kraft im Leiden", entschuldige, aber das ist Geschwafel. Entweder ich mache weiter oder ich gebe auf. Das ist keine Wertigkeitsfrage

  • Der Tod ist nicht gar so einfach, wie Du meinst. Wie soll mein Geist über mein Leben hinaus denken und doch nicht über mein Leben hinaus existieren?

  • @oktav1970

    Bist Du Theologe? Diese Art von rhetorischen Nebelwänden, habe ich schon zu oft von Theologen gehört.

    Mein Verstand hat ein gewisses Zeitkonzept entwickelt. Dadurch kann ich über die Vergangenheit, Gegenwart und die Zukunft mir Vorstellungen machen. Dazu muss ich nicht existent sein.

    Dafür ist keine unsterbliche Seele notwendig.

  • Aber jetzt lach ich mir nen Schranz. Das hatte ich ja nicht mal so krass formuliert:

    "Dadurch kann ich mir Vorstellungen machen [...und dann:] Dazu muss ich nicht existent sein." Da lacht ja ein Ross! Einer, der nicht existent ist, soll sich Vorstellungen machen. Naja, war trotzdem lustig zu diskutieren, und die Aufklärung ist und bleibt kein taugliches Ideal für ein Weltbild. Und wer sich mit Gott bzw. dem Begriff "Gott" wissenschaftlich befasst, ist immer auch Theologe.

  • @oktav1970

    Du bist eindeutig ein Theologe. Biegst Dir alles zurecht. Das Nichtexistent bedeutet, das ich zu diesem Zeitpunkt nicht existent sein muss, um mir darüber Gedanken zu machen.

    Und nein Theologie ist keine Wissenschaft. Denn Wissenschaft überprüft ihre Grundlagen und Aussagen und keine Religion übersteht diese Prüfungen.

  • "Cogito ergo sum" ist von Descartes, nicht von Thomas von Aquin o. ä. Ich sage nicht, die Seele müsse unsterblich sein, aber sie kann es. Die Theologie überprüft eben die Aussage, was es heisst, dass Gott existiere. Diese Möglichkeit besteht gegen jede bisher erdachte Prüfung ruhig weiter.

  • @oktav1970

    Beweise mir, das es eine Seele gibt. Wenn Du mir diesen Beweis bringst, können wir uns über die mögliche Existentdauer unterhalten.

    Die Teekanne jenseits der Marsbahn existiert. Auch das ist eine Behauptung, die jeder erdachten Prüfung besteht.

    Es geht mir nicht um erdachte Prüfungen. Es geht mir um die Überprüfung der Grundlagen einer Religion. Erklärt sie irgendwas, ist irgendwas beweisbar? Nein. Und das ist bei Religion so.

    p.s. Ich mag Descartes, aber er ist nicht unfehlbar.

  • "Beweisbar" kann mehrere Dinge heissen. Im Sinne der Tradition bis etwa 1500 heisst es "vorzeigbar" (demonstrandum) für jemanden, der es bereitwillig als gegeben annimmt. Im Sinne der Neuzeit heisst es kausal-logisches Überzeugen von etwas sinnlich Wahrnehmbarem (derweil Definition von Geist und Seele gerade ist, dass sie nicht sinnlich wahrgenommen werden). Ich würde statt dessen fragen, was die Funktion der Religion im menschlichen Leben ist. Hat sie einen Sinn wie z. B. eine mathemat. Theorie

  • @oktav1970

    Setzen, Sechs.

    Es ist mir egal, was vor 1500 Jahren irgendjemand irgendwas dargelegt hat. Beweisbar, in einen allg. Sinn ist, es gibt nachvollziehbare Belege (Beweise) gibt. Der Rest von Deinem Kommentar ist, und das soll keine Beleidigung sein, pseudointellektuelles, pseudotiefes, abstraktes Geschwätz, das von der Leere der Analogieargumentation ablenken soll. Das ist bei theologischen Geschulten eine der Grundlagenstrategien, um sich den Anschein von Tiefe zu geben.

  • @andiener Wer bereit ist, Gott zunächst rein theoretisch als gegeben anzunehmen, kann auch nachvollziehbare Belege (Beweise) finden. Und eine Beleidigung war es noch nie, wenn ein Schulmeister mir "setzen, sechs" zurief, denn er hatte kein moralisches Recht und beleidigte also höchstenfalls sich selbst, nicht unsereins.

  • Ich habe mich mehr mit Religion beschäftigt als ein Thema mit so wenig Inhalt rechtfertigt.

    Es wurde mir schon oft gesagt, das es nichts sachliches, sondern etwas emotionelles sei. Und jedes mal ist meine Erwiderung, ob mein Gegenüber eine andere Bibel gelesen hat. Sie ist nicht emotionell befriedigend oder schlüssig. Sie ist ein Sammelsurium von Phrasen, Plattitüden und Gewalt. Nicht mehr und nicht weniger.

    Setzen Sechs ist eine Beleidigung für mich. Lol, Du mußt Theologe sein

  • Religion ist sachlich und emotionell, auch geht sie nicht schlechthin von der Bibel aus; dass diese kein Sammelsurium von Phrasen, Plattitüden und Gewalt ist, wirst Du bemerken, sobald Du einigermassen fachkompetent daran gehst und sie wohlwollend statt nur distanziert auffasst. "Setzen, sechs" ist keine Beleidigung.

  • @oktav1970

    Weißt Du, diese Gespräche hatte ich zu oft.

    Vorschlag: Du schätzt mich weiterhin als beleidigender Dummschwätzer ein, ich halte Dich für weiterhin für einen Scheuklappengläubigen und wir brechen hier ab. Ich will meinen Urlaub genießen.

  • Deinen Urlaub geniessen kannst Du auch, ohne hier unfertige Behauptungen und undurchdachte Vorwürfe zu hinterlassen; für meinen Teil merke ich gerne an - und hoffe, dass keiner es verhindert -, dass man auch ohne Revolutionen sehr wohl beraten ist, wenn man alle Meinungen am rechten Ort anhört, wie Jesus tat.

  • @oktav1970

    Jesus tat gar nichts. Diese Figur ist eine Erfindung, bzw. eine Melange aus mehreren realen und fiktiven Personen.

  • @ahr8p Auch wenn Jesus eine Melange oder völlig fiktiv wäre: alles, was man von Ihm vermuten kann, dass es am ehesten real wäre, deutet darauf hin, dass Er alle Meinungen am rechten Ort anhörte. Er verwies sie auf ihren Platz, aber er rottete sie nicht aus, sondern sagte: Gott lässt die Sonne scheinen über Böse und Gute.

  • @oktav1970:

    Es gibt keinen Gott. Und der Jesus Roman "Neues Testament" zeigt nicht gerade auf, dass diese Figur "alle Meinungen am rechten Ort anhörte":

    Denkt nicht ich sei gekommen um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, um den Sohn mit dem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter (...) zu entzweien. Mt 10:34/35

  • [...]

    Lk 12:49-53:

    Ich bin gekommen um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen. (...) Meint ihr ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, nicht Frieden sondern Spaltung. (...)

    Lk 22:35-38:

    Wer aber kein Geld hat, soll seinen Mantel verkaufen und sich Schwert kaufen.

    Lk 14:26:

    Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwester ja sogar sein Leben haßt, dann kann er nicht mein Jünger sein.

  • @oktav1970

    Religion hat jetzt keine Funktion mehr. Warum sie entstand ist, mag soziologische, psychologisch, evolutionär interessant sein, hat aber für uns heute nur die Bedeutung, ein interessantes Wissensfragment zum Selbstverständnis/-erkenntnis zu sein.

    Nebenbemerkung: Ich mache mir schon Gedanken über die Vergangenheit. Ich will aus ihr lernen. Mehr Gedanken mache ich mir über die Zukunft, dort will ich mal leben. Am meisten Gedanken mache ich mir, über die Gegenwart. Hier lebe ich.

  • Was weiss man denn über den Menschen, über seine Seele und seine Anschauungen, das "die Religiösen" angeblich "nicht wissen"?

  • @oktav1970

    Wiederum keine Ahnung, wie Du auf diese Aussage kommst.

    Die Religiösen wissen viel nicht (weil sie es nicht wahr haben wollen oder weil sie das entsprechende Wissen von ihrem Milieu vorenthalten werden).

    Und Du wirst es jetzt von mir nicht mehr akzeptieren, als von Deinen Lehrer vorher, die Naturwissenschaften unterrichtet haben.

    Nebenbei, schaffen wir den Religionsunterricht in den Schulen ab und ersetzen ihn durch Philosophie. Genauso nutzlos, aber wenigstens lernen sie denken.

  • Ich wollte nicht wissen, ob es viel ist (weil sie etc. pp.), sondern was es ist. Wenn Du Dich nicht deutlicher ausdrückst, haben Deine Voten gar keinen Sinn.

    Die Lehrer, welche Naturwissenschaften unterrichtet haben, haben über den Menschen, seine Seele und seine Anschauungen relativ wenig erzählt.

  • Sie erklärt sich selbst. Also hast Du schonmal Unrecht mit dem Satz, sie erkläre nicht irgendwas. "Beweisen" kann vielerlei heissen, traditionsgemäss ist damit gemeint, dass etwas schlüssig erscheint, sofern man bereitwillig an dessen Grundlage glaubt. Erst in der Neuzeit entstand der "zwingende Gegenbeweis".

  • Du machst Dir die Welt wie sie Dir gefällt, mein lieber peaceforyou....Deschner ist ein leiser, sensibler Mensch mit einer feinen Ironie , die nur Menschen zu eigen ist die Humor und Intelligenz besitzen. Ich bin im zutiest dankbar für seine Arbeit und man kann ja auch deutlich, gerade in diesen Vid´s sehen...wie die andere Seite tickt...nicht wahr ; )

  • Ich finde es gut das jemand diese ganze Sache mal von einer anderen, kritischen Punkt sieht. Es ist doch erstaunlich wie viel die Kirche vertuscht hat.

  • @peaceforyou2008

    peace for you, einfach... ironisch.... Wenn jemandes Brunnen vergiftet ist dann wohl eher die der Kirche.

  • "Randphänomene"

    Dieser zutiefst menschenfeindlichen, bluttrinkenden Zyniker bezeichnet Millionen Tote als Randphänomene. Das ist so widerlich, es fällt mir schwer, diesen Dreck anzuhören.

    Ich hoffe, dass unsere Gesellschaft irgendwann soweit ist, dass derartige Aussagen geächtet und gestraft werden, wie die Leugnung der Shoa.

  • Stimme dir vollkommen zu, mit einer Ergänzung.

    Wenn die Menschheit irgendwann doch noch erwachsen wird, dann entlarven sich derartige Aussagen dieser menschenfeindlichen Zyniker selbst - die Aussagen müssen nicht unter Strafe gestellt werden. "It is error alone which needs the support of government. Truth can stand by itself." Thomas Jefferson (Notes on the State of Virginia, Query 17, 157--61)

  • Nettes Zitat Billhicks . Werde ich mir merken.

  • Die "verkünden" "zutiefst" einen Gott mit drei Köppen. Wie lächerlich! Muss die Scheiße nur genug stinken, um sie an die Leute zu verkaufen?

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