Added: 10 months ago
From: danielherbst1
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  • Hallo Daniel :-) Ohne den Gedanken »Ich« und die daraus entstandene soziale Prägung hab ich die berechtigte Befürchtung, in die unstrukturierte Welt eines Kleinkindes zurückzufallen. Ich erinnere mich noch gut, wie die gedankliche Spaltung »Ich/Anderer/Welt« entstand - und sie mir Schutz vor Überfremdung (durch den Verstand »anderer«) und Orientierung schenkte. Kennst du das?

  • Auf dieses Video antworten... Es geht nicht darum, die Ich-Vorstellung aufzugeben, sondern darum zu erkennen, dass sie eingebildet ist. Dann wir das, was wir einen "verantwortungsvollen Erwachsenen" nennen könnten, als DIE Einbildung durchschaut, die geradezu kindlich anmutet.

  • @danielherbst1 Die Einsicht, dass das »Ich« gedanklicher Natur (eingebildet) und folglich nicht existent ist, wirkt sich aber doch auf die denkende Struktur aus und bleibt nicht im Abstrakten. Beispiel: Wenn die Einsicht, dass es kein einzelnes Ich gibt, wirklich verstanden und verinnerlicht ist, kann doch durch diesen Körper-Verstand keine zwischenmenschliche Abgrenzung mehr wirksam werden. Das wäre doch gegen die Einsicht?

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