Wie wichtig war nach so einem Konservativen eine erfrischende weltoffene Frau Käßmann! Und wie traurig ist es, dass die Hubers in dieser Kirche nun wieder das Ruder übernehmen werden, nachdem die Bischöfin über eine Lapalie "gestolpert" ist. Huber war ein Grund für den Kirchenaustritt, Käßmann hätte ein Zeichen der Hoffnung für diese Kirche sein können. Aber es hat nicht sollen sein!
Jeder Mensch braucht Gott, wir sind seine Kinder, er ist unser Vater, er ist der uns erschaffen hat. Es wundert mich das gerade Berlin und Brandenburg für einen Religionsunterricht ist. Ich persönlich finde es klasse die Aktion ´´Pro Reli´´.
Denn weder funktioniert heutzutage Religion ohne Wissen über Philosophie und Ethik, noch gibt es eine religiös neutrale Ethik, die es sich leisten kann, nicht über ihren Tellerrand hinauszuschauen. Ich bin übrigens in Bayern zur Schule gegangen, einem Bundesland, das bekanntermaßen als Hochburg des Konservatismus verschrien ist. Weshalb ausgerechnet in Berlin und Brandenburg der Religionsunterricht rückständiger sein soll als in Bayern, würde mich interessieren.
Ich bin Schüler, und das macht mich einfach nur krank. Ich möchte mich bei allen entschuldigen, dass ich mich erst jetzt gegen pro Reli erhebe. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!!!
Es ist bezeichnend wie blind immer weiter in ein Zeitalter der Spaltung, der Abschottung und des Fatwa-Neides gerannt wird, alles im Namen des "wahren Glaubens(tm)". Der Vernunft steht nicht etwa der Glaube gegenüber, sondern die Unvernunft. Pro Reli ist das beste Beispiel dafür.
es ist ja richtig erschreckend sich unreflektierte oberflächlichkeiten von antikirchlichen fundis anzuhören. 1. ist die evangelische kirche deutschlands wohl eine der freiheitlichsten auf erden, von fundamentalisten zu sprechen ist lächerlich
2. kann ein mensch der im 16. Jahrdt. gelebt hat wohl kaum als schwulenhasser bezeichnet werden, oder als antisemit wie wir das mit einem altnazi tun - die welt war vor 400 jahren eine wesentlich andere
Ach, da ist jemand pikiert, wenn am verklärten Heile-Welt-Bild des ewigen Gutmenschen gerüttelt wird. Luther war übelster Antisemit und Schwulenhasser. Wacht endlich mal auf!
Dass nach dem Aufruf Hubers, für Pro Reli zu zeichnen, der Luther-Choral gegen die vom Teufel gelenkten Feinde gesungen wird, ist ein starkes Stück. Wer Luthers Hetzschriften gegen Juden u. Muslime gelesen hat, weiß, wen er mit den vom Teufel gesteuerten Feinden meint, und kommt schnell darauf, welche Verbindungen diese Sorte "Gottesdienst" nahelegt. Man darf Juden u. Muslimen Berlins raten, sich nicht über Pro Reli vor den Karren evangelischer Fundamentalisten spannen zu lassen.
Abschreckend dieses militante kollektive Geschrei von Personen, die die Welt außerhalb des eigenen weltanschaulichen Milieus als einen Hort von Feinden und Teufeln bestimmen und sich hinter die Mauern einer "festen Burg" zurückziehen.
Es muss die Hölle sein, mit diesen guten und braven Menschen dereinst im Himmel die Ewigkeit verbringen zu müssen.
Wie wichtig war nach so einem Konservativen eine erfrischende weltoffene Frau Käßmann! Und wie traurig ist es, dass die Hubers in dieser Kirche nun wieder das Ruder übernehmen werden, nachdem die Bischöfin über eine Lapalie "gestolpert" ist. Huber war ein Grund für den Kirchenaustritt, Käßmann hätte ein Zeichen der Hoffnung für diese Kirche sein können. Aber es hat nicht sollen sein!
Hannsderkanns 1 year ago
Jeder Mensch braucht Gott, wir sind seine Kinder, er ist unser Vater, er ist der uns erschaffen hat. Es wundert mich das gerade Berlin und Brandenburg für einen Religionsunterricht ist. Ich persönlich finde es klasse die Aktion ´´Pro Reli´´.
Schlitzahorn 2 years ago
Denn weder funktioniert heutzutage Religion ohne Wissen über Philosophie und Ethik, noch gibt es eine religiös neutrale Ethik, die es sich leisten kann, nicht über ihren Tellerrand hinauszuschauen. Ich bin übrigens in Bayern zur Schule gegangen, einem Bundesland, das bekanntermaßen als Hochburg des Konservatismus verschrien ist. Weshalb ausgerechnet in Berlin und Brandenburg der Religionsunterricht rückständiger sein soll als in Bayern, würde mich interessieren.
ivanouskaita 3 years ago
"Ich bin übrigens in Bayern zur Schule gegangen,"
Nuff said.
victor190779 2 years ago
Ich bin Schüler, und das macht mich einfach nur krank. Ich möchte mich bei allen entschuldigen, dass ich mich erst jetzt gegen pro Reli erhebe. Das letzte Wort ist noch nicht gesprochen!!!
Luccaluke 3 years ago
Es ist bezeichnend wie blind immer weiter in ein Zeitalter der Spaltung, der Abschottung und des Fatwa-Neides gerannt wird, alles im Namen des "wahren Glaubens(tm)". Der Vernunft steht nicht etwa der Glaube gegenüber, sondern die Unvernunft. Pro Reli ist das beste Beispiel dafür.
hokasha 3 years ago
es ist ja richtig erschreckend sich unreflektierte oberflächlichkeiten von antikirchlichen fundis anzuhören. 1. ist die evangelische kirche deutschlands wohl eine der freiheitlichsten auf erden, von fundamentalisten zu sprechen ist lächerlich
2. kann ein mensch der im 16. Jahrdt. gelebt hat wohl kaum als schwulenhasser bezeichnet werden, oder als antisemit wie wir das mit einem altnazi tun - die welt war vor 400 jahren eine wesentlich andere
exomologisthe 3 years ago
Ach, da ist jemand pikiert, wenn am verklärten Heile-Welt-Bild des ewigen Gutmenschen gerüttelt wird. Luther war übelster Antisemit und Schwulenhasser. Wacht endlich mal auf!
dancingwithfrogs 3 years ago
Dass nach dem Aufruf Hubers, für Pro Reli zu zeichnen, der Luther-Choral gegen die vom Teufel gelenkten Feinde gesungen wird, ist ein starkes Stück. Wer Luthers Hetzschriften gegen Juden u. Muslime gelesen hat, weiß, wen er mit den vom Teufel gesteuerten Feinden meint, und kommt schnell darauf, welche Verbindungen diese Sorte "Gottesdienst" nahelegt. Man darf Juden u. Muslimen Berlins raten, sich nicht über Pro Reli vor den Karren evangelischer Fundamentalisten spannen zu lassen.
hibiscusberlina 3 years ago
...und an der Orgel ein eingefleischter Katholik...
JSBgermany 2 years ago
Abschreckend dieses militante kollektive Geschrei von Personen, die die Welt außerhalb des eigenen weltanschaulichen Milieus als einen Hort von Feinden und Teufeln bestimmen und sich hinter die Mauern einer "festen Burg" zurückziehen.
Es muss die Hölle sein, mit diesen guten und braven Menschen dereinst im Himmel die Ewigkeit verbringen zu müssen.
hibiscusberlina 3 years ago
Abschreckend (und äußerst bezeichnend) finde ich eher Ihren unreflektierten Kommentar, hibiscusberlina.
Gwynplaine87 3 years ago