Added: 2 years ago
From: hanshans1900
Views: 6,236
Sort by time | Sort by thread (beta)

Link to this comment:

Share to:

All Comments (10)

Sign In or Sign Up now to post a comment!
  • Kapital stellt immer ein gesamtgesellschaftliches Verhältnis dar und es misst ausschließlich Quantitäten, also Mengenverhältnisse. Man kann es eben gerade daher nicht in "gutes" und "schlechtes" Kapital einteilen, so wie Herr Popp das leider macht...höchstens im übertragenen Sinne (z.B. Geld aus Waffengeschäften, Drogen, Prostitution ist schlecht - damit ist aber was anderes gemeint...). Kaufmännisch/systemisch geht das jedoch nicht.

  • ...der Adel wurde von der Bourgeosie und die Kapitalisten lediglich abgelöst. Soviel zum Thema "Freiheit", "Gleichheit", "Brüderlichkeit"...alles quatsch. Nur die Art der Versklavung hatte sich damit geschichtlich geändert, nicht die Versklavung an sich. Allein dieser Zusammenhang zeigt schon, dass die Darstellung von Herrn Popp, in Bezug auf Kapital ganz allgemein, unmöglich richtig sein kann. Seine Kritik greift diesbezüglich zu kurz.

  • Die Darstellung der Verschuldungslogik innerhalb des Geld- und Kreditwesens ist dann wieder richtig. Er spricht dabei allerdings wie von einem Betrug. Das würde jedoch einen „richtigen Kapitalismus“ mit „richtigen Bankensystem“ oder „richtigen Geld“ voraussetzen. Darin besteht die Illusion, denn so was gibt es ja gerade nicht. Kapitalismus ist ja auch stets Ausdruck genau dieser Machtausübung, weil er ist aus Feudalismus entstanden entstanden, wo zuvor der Adel herrschte...

  • Das lässt sich natürlich auch an diesen Gesetzen erkennen. Währungsreformen sollten die Wertschöpfung wieder neu ermöglichen und die Schulden möglichst erhalten. Das passierte auch stets danach. Würde er erzählen, was zu den jeweiligen Zeiten wirtschaftlich passiert ist, könnte man den Zusammenhang auch sehen. Er sagt kein Wort dazu. Liest man hingegen mal das "Schwarzbuch Kapitalismus" - wo die richtige Reihenfolge dargestellt ist, dann kann man das erkennen.

  • In Wirklichkeit trat die Krise der Wirtschaft mit Anstieg der Arbeitslosigkeit und Deflationsschüben mangels Einkommen immer schon vorher auf. Erst dann fing man an Geld zu drucken wie bekloppt, was zur Hyperinflation führte. Die bürgerliche Politik hat jeweils in ihrer Zeit lediglich auf diese Phänomene reagiert und versucht, das System am Laufen zu halten - jedoch nicht nur das Geldsystem, sondern die ganze Reproduktionsweise per Kapital!!! Großer Unterschied!!!

  • Was er hier darstellt sind die monetären Krisenschübe in der Geschichte des Kapitalismus. Immer dann, wenn sich der Mehrwert nach kapit. Muster nicht mehr ausreichend realisieren ließ, versuchte man den Mangel an Zugewinn durch Ausdehnen der Geldmenge zu kompensieren. Das führte zwangsläufig zur Inflation. Er dreht das einfach um und erklärt das Phänomen der Geldausdehnung zur Ursache und das Zusammensacken der Wirtschaft als Folge davon. ...also wieder "struktureller Antisemitismus"...

  • 7:30 Dadurch wurde die Bank erst finanziel angeschlagen.. Der Scherz ist, das funktioniert auch noch heute!

  • Das was er zu dem Lastenausgleichsgesetz erzählt ist Unsinn.

    Lest mal bei Wikipedia nach zu wessen Gunsten das Gesetz war und wer bezahlen musste.

  • Ist mir wurscht. Der Rest stimmt.

  • @buberleundich

    Wikipedia vertrauen ist gefährlich. Er macht es richtig, selber nachdenken. :-)

Loading...
Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more