Andreas Gryphius Tränen des Vaterlandes 1616 – 1664 Wir sind doch nunmehr ganz, ja mehr denn ganz verheeret! Der frechen Völker Schar, die rasende Posaun Das vom Blut fette Schwert, die donnernde Karthaun Hat aller Schweiß, und Fleiß, und Vorrat aufgezehret. Die Türme stehn in Glut, die Kirch' ist umgekehret. Das Rathaus liegt im Graus, die Starken sind zerhaun, Die Jungfern sind geschänd't, und wo wir hin nur schaun Ist Feuer, Pest, und Tod, der Herz und Geist durchfähret.
Hier durch die Schanz und Stadt rinnt allzeit frisches Blut.
Dreimal sind schon sechs Jahr, als unser Ströme Flut
Von Leichen fast verstopft, sich langsam fort gedrungen.
Doch schweig ich noch von dem, was ärger als der Tod,
Was grimmer denn die Pest, und Glut und Hungersnot,
Daß auch der Seelen Schatz so vielen abgezwungen.
TheKomando007 8 months ago
TheKomando007 8 months ago
Thränen des Vaterlandes ist aber nicht ganz richtig vorgetragen soweit ich das sehe sind einige stellen umformuliert...
steffy2036 11 months ago
also die stimme ist wirklich geil :D das höre ich gerne
J23A10N93 1 year ago
etwas verstörend-jedoch klangvolle stimme, schön vorgetragen
Loviii007 1 year ago
spaaaaaaaaaanend
sfshadow0 1 year ago
Wer hat denn diese unsäglichen Dichterporträts gemalt. Görner selber? Oder sein Elektriker? Sein unehelicher 8-jähriger Sohn?
psychicP 2 years ago 2
was soll daran so schlecht sein?
ingo434 1 year ago
warum sind einige stellen umformuliert?
SpiderEule 2 years ago 9
sher interssant;).
ludwigtheludi 2 years ago
Comment removed
Schikamerad 3 years ago
... und die Musik passt so gut! *****
Hit1er 3 years ago
√√√√√ Ja, da kann man dem Herrn Hit1er nur zustimmen. Wo er Recht hat, hat er Recht. Soviel steht fest. Zweifelsohne.
Hyper1ink 3 years ago