Added: 1 year ago
From: denaberlin
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  • Vorsicht beim Fenster abdichten:

    Luftdichte Fenster sind häufig ursächlich für Schimmelbildung im Haus, da feuchte Raumluft nicht mehr kontinuierlich abgeführt werden kann.

    Hohe Raumluftfeuchten lassen sorptionsfähige Umfassungswände auffeuchten und deren Dämmwert sinkt. Die Innenoberflächentemperatur sinkt, Wasser kondensiert, Schimmel entsteht.

    Besser leicht undichte Fenster, dadurch geringere Luftfeuchte, trockene Wände mit hohem Dämmwert.

    So läßt sich gesund leben und Heizkosten sparen.

  • @Onki73 Auch wenn sich das Gerücht „Wärmedämmung führt zu Schimmelbildung“ hartnäckig hält, ist es nicht richtig. Schimmel kann nur entstehen, wenn sich der in der warmen Raumluft enthaltene Wasserdampf an den kalten Außenwänden niederschlägt. Sind die Außenwände gut gedämmt, bleiben die Wandflächen warm. Die Feuchtigkeit schlägt sich nicht an den Wänden nieder, sondern wird mit der Lüftung nach draußen transportiert. Bei richtigem Lüften und Heizen hat der Schimmelpilz keine Chance.

  • @denaberlin "Bei richtigem Lüften und Heizen hat der Schimmel keine Chance." - stimmt!

    Der überwiegende Teil der Heizungen in deutschen Häusern ist falsch und begünstigt Schimmelbildung! Erwärmt man mittels Strahlungsheizung die Wandoberflächen ÜBER die Raumlufttemperatur, dann hat der Schimmel wirklich keine Chance.

    Das Dämmen allein kann die Schimmelgefahr nicht bannen, da die Temperatur der Außenwand (innen) weiterhin UNTER der Raumlufttemperatur (Gefahr der Kondensation) liegt.

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