Sort by time | Sort by thread (beta)

Link to this comment:

Share to:

All Comments (40)

Sign In or Sign Up now to post a comment!
  • Ein bedingungsloses Grundeinkommen, kann es nicht geben.

    Denn es muß eine Regel geben die sich eine Gemeinschaft gibt um Gemeinnützige Arbeit und Dienstleistungen zu erledigen. Ich kann mir nicht vorstellen das jemand der bedingungslose Leistungen erhält freiwillig mindestens 6 Stunden ohne zusätzlichen Lohn der Gemeinschaft widmen würde, wie zum Beispiel Altenpflege, Pfleger, Straßenreinigung, Bürgerservice und so weiter und so fort.

  • @klasch059 Zitat: "Ich kann mir nicht vorstellen das jemand der bedingungslose Leistungen erhält freiwillig mindestens 6 Stunden ohne zusätzlichen Lohn der Gemeinschaft widmen würde"

    Sie können es sich vielleicht nicht vorstellen; aber es entspricht nicht den Tatsachen.

    Wir haben in Deutschland 23 Mio. Menschen, die ehremamtlich, also freiwillig, tätig sind.

    Abgesehen davon soll ein Grundeimmen die Erwerbsarbeit nicht abschaffen; im Gegenteil - es soll und wird bessere Bezahlung ermöglichen.

  • Bin auf jeden Fall auch dafür. Es gäbe bestimmt etliche neue Existenzgründungen. Finanzierbar ist das ganze ganz sicher auch. Es geht für mich nur noch um das wie, und wie hoch. Eine Basiskrankenversicherung sollte ebenfalls von Geburt an gelten. In fasst allen BGE Modellen gibt es gute Ideen und Ansätze, da muss sich doch was draus machen lassen. Ich meine ein Modell das Reiche nicht gleich in die Flucht schlägt, aber die Armut und das Harz4 Zwangssystem überflüssig macht. Keine Macht für Ni...

  • Wer Schule schwänzt, schwänzt Schule, egal ob mit ohne BGE...würde aber vielleicht weniger schwänzen, wenn man ihm das BGE streicht??? Naja...

  • @HesseJamez

    "...würde aber vielleicht weniger schwänzen, wenn man ihm das BGE streicht"

    Dann wäre es kein BGE.

    BGE heißt BEDINGUNGSLOSES Grundeinkommen.

    D. h. es wird jedem bedingunslos ausegezahlt. Es wäre ein wirtschaftliches Bürgerrecht, also unantastbar, also wegen Schule schwänzen könnte man es nicht kürzen o. streichen.

    Aber abgesehen davon - mir ist ehrlich gesagt nicht klar, was das BGE mit dem Problem des Schulschwänzens zu tun haben soll. Wer meint, Schule sei nur >

  • > dazu da, die Schüler auf die Erwerbsarbeit vorzubereiten, der irrt m. E.

    Andererseits aber auch verständlich, dass viele Leute heute so denken; in den letzten Jahren/ Jahrzehnten wurde ja alles zunehmend auf Erwerbsarbeit und Ökonomisierung ausgerichtet.

    Und noch was - m. E. sollte auch Schule vielleicht anders/ interessanter gestaltet werden;

    unabhängig davon ob wir ein BGE haben oder nicht.

  • Das war eine ganz tolle Dokumentation. Es kamen auch negative Stimmen zum Ausdruck. Das muss auch so sein. Ich hatte aber insgesamt den Eindruck,dass die Macher sich auf das Thema positiv eingelassen haben,daß sie es sich erlaubt haben, das Grundeinkommen zu denken.Ich möcht die Gelegenheit auch mal nutzen, dir, lieber Formore, in aller Öffentlichkeit fürs Hochladen dieses und der vielen anderen Videos zum BGE zu danken.Du löst damit viel Freude aus und machst den Menschen Mut, den Weg zu gehen.

  • @zerniboi

    Oh, das ist lieb.

    Danke dir. :-)

  • Wenn ich den Typ von der Gewerkschaft höre, der sagt, bei 1000€ und sogar bei 1500€ sei der Druck zu arbeiten immer noch sehr hoch, muss ich kotzen. Wie sehr hat sich der vom Volk entfremdet. Ich lebe mit meiner Frau zur Zeit von insgesamt 750€ Im Monat. Nach Abzug von Miete, Strom und Telefon, bleiben dann noch 100€ zum leben. Sogar das Althausmodell wäre für uns eine enorme Erleichterung. 1000€ BGE wären so toll,dass ich fast weinen möchte. Der Herr von Verdi hat wohl keine Ahnung mehr v Leben

  • @zerniboi

    "Ich lebe mit meiner Frau zur Zeit von insgesamt 750€ Im Monat."

    :-O

    Insgesamt?

    Du meinst Eure Regelleistung in der Bedarfsgemeinschaft

    (also ohne Mietkosten).

    Oder meinst du inkl. Miete?

  • @ForMoreDemocracy2011 leider inkl Miete.H4 können wir nicht beantragen.Meine Frau ist Azubi und müsste zunächst Berufsausbildungsbeihilfe beantragn.Obwohl sie verheiratet ist und 27Jahre alt,müsste sie einen Einkommensnachweis der Eltern abliefern.Es würde darauf hinauslaufen,daß die zahlen müssen.Will sie nicht.Versteh ich.Ich hingegen müsste erst meinen ALG1-Anspruch geltend machen.Krieg aber nix,weil mein letztes Arbeitsverhältnis durch Eigenverschulden beendet wurde.Wir sind "NichtmalHartz4"

  • @zerniboi

    "Ich hingegen müsste erst meinen ALG1-Anspruch geltend machen.Krieg aber nix,weil mein letztes Arbeitsverhältnis durch Eigenverschulden beendet wurde."

    Dann hast du entweder 3 Monate sperre und kannst dann ALG I beantragen, wenn du, bevor du arbeitslos wurdest mind. 1 Jahr lang in Beschäftigung warst; wenn nicht kannst du direkt ALG II beantragen.

  • @ForMoreDemocracy2011 Es gibt noch einen Haken.Ich habe jahrelang in Call-Centern gearbeitet.Aber ich kann einfach nicht mehr.Die Sch... macht mich krank.Das Problem.In dem Bereich findet man immer was. Die suchen ständig(warum wohl).Ich hatte zuletzt zum Teil fünf Vermittlungsvorschläge am Tag bekommen. Kein Scherz.Und Arbeitsverweigerung gilt nicht.U.A. darum kämpfen wir ja fürs BGE. Ich bezeichne mich als indirektes H4-Opfer.Aber es gibt auch Hoffnung. Kann sein, dass ich Erwerbsarbeit finde.

  • @zerniboi

    Du kannst der Arbeitsvermittlung im Jobcenter sagen, dass du bereit bist, etwas anderes zu arbeiten.

    Sag ihnen, dass du nicht mehr im Call-Center arbeiten möchtest, aus o. g. Gründen.

  • @ForMoreDemocracy2011 Meinst du die akzeptieren sowas?... Naja. Auf jeden Fall gibt es wie gesagt Hoffnung. Es kann gut sein, dass wir ab Juli beide eine anständige Erwerbsarbeit in Frankfurt haben. Das werd ich noch abwarten...

  • @zerniboi

    Sind ja nicht alle Unmenschen in den Jobcentern.

    Hängt auch viel davon ab, wie man auf Menschen zugeht.

    Wenn du dem Arbeitsvermittler sagst, du möchtest lieber in der und der Richtung arbeiten und ihm die Gründe nennst warum du nicht mehr im Callcenter arbeiten kannst/ willst, wieso sollte er das nicht einsehen?

    Btw - das Jobcenter in unserem Landkreis vermittelt solche Jobs nicht, weil unseriös (vor allem Outbond).

    Drücke Euch die Daumen wegen Job ab Juli!

  • @ForMoreDemocracy2011 Danke.Wir würden dann in Fulda oder Frankfurt leben.Leider habe ich bis jetzt dort keine BGE-Initiativen gefunden.Naja,notfalls muss ich selbst eine Anlaufstelle gründen. // Um nochmals auf den Anfang meines Beitrags zu kommen.Ist doch schon sehr merkwürdig,wenn ein Gewerkschafter gegen das BGE ist, weil 1000€ bis 1500€ pro Person evtl nicht genug ist,oder?In welcher Welt lebt der?Mal abgesehen davon,soll ja durchaus der Wunsch nach mehr da sein,um zur Arbeit zu motivieren.

  • Ja, verstehe ehrlich gesagt auch nicht, was gegen den Vorschlag von 1000€ bis 1500€ BGE einzuwenden ist.

    1. soll das BGE ja nicht die Abschaffung der Erwerbsarbeit bedeuten (sondern den Zwang abschaffen)

    2. könnten auch diejenigen, die z. B. keiner geregelten Arbeit nachgehen (sondern z.B. lieber ehrenamtlich arbeiten), vorübergehend jobben und sich etwas dazuverdienen um sich bspw. einen Urlaub zu leisten.

    Die Möglichkeiten in einer BGE-Gesellschaft wären m. E. nahezu unbegrenzt.

  • Wo ist der Sinn ?... Das würd doch überhaupt nichts ändern .... Die Probleme bleiben bestehen....

  • Der Wunsch, "dann einen Mazerati" oder "eine Bauknechtküche" kaufen zu wollen, ist kein Argument gegen das bedingungslose Grundeinkommen, sondern eher ein Zeichen, dass da jemand das Prinzip noch nicht verstanden hat. Das Grundeinkommen sichert das Leben, nicht den Luxus. - Heute scheint "das Leben an sich" immer mehr Luxus zu werden.

  • Ich weis wirklich nicht was das Problem ist. Diese Argumente- dann geht keiner mehr arbeiten...es ist nicht finanzierbar usw. So ein quatsch! Die Tatsache das es Hartz IV gibt motiviert uns alle ja auch nicht unsere Arbeit niederzulegen und jetzt soll der Staat mal für uns sorgen. So werden auch beim BGE viele weiter arbeiten gehen -vielleicht anders als vorher aber ganz bestimmt produktiv für die Allgemeinheit.

  • Kein Präsident, Kanzler oder Minister wird so machtbesessen sein, dass es ihm im Augenblick des Amtsantritts ausschließlich um Macht, Ansehen oder persönliche Vorteile geht, die mit dem anzutretenden Amt verbunden sind. Immer wird es ihnen darum gehen, „etwas zu bewirken“, d. h. Vorstellungen zu verwirklichen, die eng mit ihren politischen und ethischen Grundpositionen zusammenhängen, gleichgültig wie diese im einzelnen aussehen mögen und aus welchen geistigen Quellen sie sich speisen mögen.

  • Ein Versuch ist es wert!

Loading...
Alert icon
0 / 00Unsaved Playlist Return to active list
    1. Your queue is empty. Add videos to your queue using this button:
      or sign in to load a different list.
    Loading...Loading...Saving...
    • Clear all videos from this list
    • Learn more