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From: Teisho1337
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All Comments (76)

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  • Auch ich bin LRA im ländlichen Bereich u. wenn der NA länger braucht ist das halt so!Wem das nicht passt sollte mal seine Qualifikation u. vor allem soziale Kompetenz prüfen.

    Wie ein anderer bereits geschrieben hat ... kein EKG interpretieren können u. schon gar nicht die Maßnahmen bei Überdosierung,anaphyl. Reaktion usw. beherschen aber Medikamente geben!Dazu die Schutzbehauptung "unterlassene Hilfeleistung" ist lächerlich!Demnächst kommt ein Ersthelfer der das auch "beherrscht"...

  • Die Gabe von Ebrantil oder vergleichbarem bei einer Hypertonie ist unverantwortlich und nicht zu rechtfertigen.So etwas wie seine Rechtfertigungen sind peinlich für den Berufsstand und präsentiert mal wieder den RA welcher vor den Basismaßnahmen einen i.V. Zugang legt.

    Die Gabe der von ihm verabreichten Medikamente ist untersagt und somit gibt es keine Diskussion.

  • 7:09 unglaublich ... ich hoffe das er mal in so ne situation kommt wo kein arzt zur verfügung ist und er solche schmerzen erleidet ............

  • Und fuer alle Miessmacher, die mich gleich als reiches Akademikerwuerstchen betiteln wollen. Ich komme aus einer Familie, in der vorher niemand eine Uni besucht hat. Da ich selbst im nichtaerztlichen Bereich taetig war vor dem Studium kenne ich eine andere Perspektive und ich habe auch noch nicht mein Studium abgeschlossen um eine lobby zu verteidigen. Es geht mir ganz allein um Patientensicherheit...

  • Das haeufig "bessere" praktische Verstaendnis von RA's, Pflegekraeften und so weiter liegt oft an einer taeglichen Routine. Hintergruende werden meisztens nicht verstanden, weil sie auch nicht Teil der Ausbildung sind. Um viele Medis zu verstehen und auch die Kompetenz fuer diese zu erreichen reicht keine Ausbildung, die knappe 2 Jahre geht und von jeder Person mit Hauptschulabschluss absolviert werden kann.

  • Also ich habe vor dem Beginn meines Med.-Studiums eine Ausbildung zum Rettungssanitaeter gemacht und danach meinen Zivildienst in einer interdisziplinaeren Rettungsstelle. Ich brin sehr froh, dass Rettungsassistenten keine Medis geben duerfen, solange die Ausbildung nicht umgekrempelt wird.Mein Lehrrettungsassistent konnte mir nicht erklaeren warum ein EKG so aussieht und nicht anders. Keiner wusste richtig, wie die Medikamente im Koerper wirken und von Kontraindikationen mal nicht zu sprechen

  • Um Pharmakologie zu verstehen braucht man gute Kenntnisse in Biochemie,Physiologie, Chemie und Physik. Kurse, die ein Med.-Student fast doppelt so lange belegt, als die RA-Ausbildung theor. und prakt. dauert. Ich wuerde mir wuenschen, dass die RA-Ausbildung 3 Jahre dauert, ein festgelegten Med.Katalog gibt und er sein Wissen staendig vor einer Behoerde auf den Pruefstand stellen muss (siehe USA). Uebrigens duerfen in den USA die Paramed. auch nur viele Med's geben nach Ruecksprache mit einem Doc

  • ja leider kommt es in der hiesigen Bürokratie öfters zu solchen Zwickmühlen. Ich darf in meinem Ehrenamt, in welchem ich zeitweise ehrziehungsberechtigter Betreuer einer Gruppe von Jugendlichen bin, meinen Schützlingen nichts geben, keine Aspirin, im Prinzip noch nichtmal ne heiße Milch mit Honig (wegen evtl. Unverträglichkeiten). Heisst ich müsste wegen banalen Kopf- oder Halsschmerzen den RD rufen. Nur gut dass es nicht so oft vorkommt

  • Liebe Leute, seit nett zueinander!

    1. Wenn man hier überhaupt von einem Problem reden kann, werdet ihr es durch gegenseitige Anfeindungen nicht lösen.

    2. Wenn die von euch "illiegal" getätigte Maßnahme tatsächlich alternativlos richtig war, wird euch deswegen kein Staatsanwalt ans Zeug flicken. Auch kein Arzt.

    Leider gibt es aber genug "Nassgeschwitzte" in eueren Reihen, die lieber mal den NA nicht nachfordern bzw. sogar wieder abbestellen, weil sie selber retten wollen. Das ist inakzeptabel!

  • @Marcelstengel

    50€ brutto, fur mindestens 1Std. Arbeit. Das ist richtig Geld, dude...

  • jo der hat recht man macht immer alles falsch wen du scherzreiz machst dann zeigen soe dich wegen körperverletzung und wenn derr patient abkrazt bist immer du schuld auch wenn du keine meidikamente abgeben darfst es is alles so kompliziert :-(

  • Meine Güte, nichts im Bösen aber da hat die Deutsche Politik 'nen Stock im Arsch. Das ist ja wie im Mittelalter. Hier in Österreich wird ein Notfallsanitäter rechtlich belangt, wenn er Notfallmedikamente im Bedarfsfall NICHT verabreicht. So wie es sein sollte... aber umgekehrt?! Wow...

  • Mann muss mal das Niederländische System nachsehen. Hier kann ein Sanitäter alles tun und zudienen, aber es gibt kein Notartzt-System (nur für SEHR schwere Unfalle). Ich denke das Niederländische System ist deswegen mehr effektiv!

  • Regelkompetenz mit invasiven Maßnahmen und Gabe ausgewählter Medis - sehr gerne, gerade mit Blick auf den immer schlimmer werdenden Notarztmangel.

    Dann aber mit Fortbildungen und Prüfungen, die zur Gabe der Medis berechtigen, denn obwohl die allermeisten RAs kompetent und verantwortungsbewusst ist, gibt es einige wenige schwarze Schafe in diesem Beruf, denen ich nie auch nur in die Finger kommen möchte.

    Ein weiterer Grund für die überfällige Aufwertung des Berufs RA!!

  • ich versteh nicht wie leichtfertig man teilweise mit dem leben von patienten umgehen kann... der RAss soll den patienten unter den händen weg sterben lassen weil er nichts tun darf obwohl er es könnte... es wär doch so einfach:

    die Rass dürfen solange mittel verabreichen mit denen sie den umgang kennen bis der notarzt eintrifft... letztenendes wollen ja egal ob notarzt oder RAss das der patient wieder "gesund" wird...

  • Warum haben wir uns eigentlich zu RA's ausbilden lassen? Den Hauptteil von dem, was wir da gelehrt bekommen haben, dürfen wir doch eh nicht anwenden da die Herren Ärzte "Angst" haben unwichtig zu werden. Das hat @66773dome ja offen zugegeben. Grade in der Landrettung haben wir nunmal das Problem dass ihr nicht schnell genug da seid! Es sollte um das Wohl des Patienten gehen, nicht darum dass ihr euch wichtig fühlen könnt! Zum Glück hab ich hier im Kreis nicht so spießige NA's...

  • Das ganze Problem ist das die Notärzte Angst um ihre Einsatze und demzufolge ihr "schnelles Geld" haben!

  • Das ganze Innenministerium labert scheiße!

  • Warum gehen so viele gute RA´s in die Schweiz? Wieso habe ich als RA denn plötzlich hinter der Grenze Kompetenzen, die mich in Deutschland in den Knast bringen? Ich hab als RA mit sämtlichen internationalen Zertifikaten wie ACLS, AMLS, PHTLS, PEPP und einigen anderen in der Schweiz sogar die ärztliche Freigabe für die Narkoseeinleitung und der Notarzt kommt hier nur wenns wirklich am Ar... ist. Kompetenzüberschreitungen sind hier im kollegialen Miteinander kein Thema. LG aus Weinfelden

  • Hallo ich bin selbst Krankenpfleger auf einer Intensivstation und ehrenamtlich Rettungsassistent! Genau das was du als Arzt anspricht nämlich das man euch dann nicht mehr bräuchte ist euer einzigste problem , denn viele "ärztliche" sachen können durchaus auch von anderem Fachpersonal übernommen werden und somit klönnten die krankenkassen viel geld sparen! Und Notarzt auf dem RTW isr völliger Quatsch eher sollte man mal die Leitlinien für NEF Alarmierungen überarbeiten und weniger alarmieren

  • Ich war auch in der Schweiz und kenne die Gesetzmäßigkeiten. In Deutschland ticken die Uhren anders. Es ist aber auch kein Wunder, wenn man manche Rettungsassistenten und deren Ausbildung sieht. Bin auch seit 17 Jahren im RD tätig. Ich gebe Medikamente, wenn ich weiß welcher Notarzt kommt.

  • Ich war auch in der Schweiz und kenne die Gesetzmäßigkeiten. In Deutschland ticken die Uhren anders. Es ist aber auch kein Wunder, wenn man manche Rettungsassistenten und deren Ausbildung sieht. Bin auch seit 17 Jahren im RD tätig. Ich gebe Medikamente, wenn ich weiß welcher Notarzt kommt.

  • Das kanns ja echt nicht sein. So sind die Staaten unterschiedlich. Bei uns, in der Schweiz, haben dipl. Rettungssanitäter ärztliche Kompetenzen und dürfen auch hochwirsame Medikamente abgeben. Einzige Voraussetzung ist, dass die Medis vom medizinischen Leiter freigegeben sind.

  • Ihr Politiker habt keine Ahnung wie die Realität ausieht und ihr macht die Gestzte die einfach nur Mist sind weil sie nicht umsetzbar sind!!

    Und Bald darf der Rettungsassitent nur noch hin fahren ihn mit nehemn und nichts mehr machen!!!!!! So wird es in 10 Jahren aussehen!!

  • Also bei so manchem RettAss bin ich froh, daß er keine Medikamente applizieren darf, das muß ich ganz ehrlich sagen... Und ich halte es auch für anmaßend, eine 2jährige Ausbildung mit einem Med.-studium zu vergleichen. Wenn lebensrettende Maßnahmen medikamentöser Art notwendig sind, dann muß ohnehin der Arzt / Notarzt nachgefordert werden. Unsere RA´s haben halt leider noch nicht den Ausbildungsstandard wie in den USA (Paramedics).

  • @Hinterkaifeck 3 jährige Ausbildung zum staatlich geprüften rettungsassistent ^^ nicht 2 jährige

  • @Jared861 Wenn man das Anerkennungspraktikum hinzurechnet, dann ist das richtig. Möchte diesen Berufsstand auch nicht verunglimpfen, bin aber dennoch der Meinung, dass die Ausbildung in Deutschland nicht gut genug ist.

  • Also bei so manchem RettAss bin ich froh, daß er keine Medikamente applizieren darf, das muß ich ganz ehrlich sagen... Und ich halte es auch für anmaßend, eine 2jährige Ausbildung mit einem Med.-studium zu vergleichen.

  • beherrschen ist nicht die Regel und darf auch nicht die Regel werden, denn dafür reicht der Ausbildungsstand des RAs einfach nicht aus.

    Wenn ich aber bspw. einen in kürzester Zeit letalen Pneumothorax diagnostizieren kann und sicher in der Anwendung einer Notpleurapunktion bin, natürlich würde ich diese Maßnahme dann anwenden um dem Patienten das Leben zu retten.

    Solange ich die Maßnahme begründen kann und sie beherrsche, wird auch kein Richter etwas dagegen haben.

  • Ich arbeite auf der Grundlage meiner Ausbildug und des rechtfertigenden Notstandes. Wenn mir eine Maßnahme, die nicht in der offiziellen Notkompetenz berücksichtigt ist, als die im Moment einzig wirksame Maßnahme erscheint, und ich auch die Maßnahme sowie evtl. Nebenwirkungen beherrsche, natürlich darf (und muss) ich diese Maßnahme dann anwenden.

    Das sich aber ein RA hinstellt, und meint, er könne die Gabe von Ketanest oder gar Opiaten inklusive der möglich auftretenden Komplikationen

  • Einfach nur dumm solche Regelung hab gerade meinen Sanni gemacht dürfte also mit nem Assistenten zusammen nen Rettungswagen besetzen. Bei uns dürfen die Assistenten nicht mal nen Zugang legen um nen bischen Kochsalz dran zu hängen.

    Das durft ich als Praktikant im Krankenhaus machen xD

  • @durchdiemitte natürlich darf der Rettungsassistent im Rahmen der Notkompetenz einen peripheren i.v.-Zugang legen und eine kristalloide Infusion verabreichen. Das kann ihm im Zweifelsfall auch kein ÄLRD verbieten, da der rechtfertigende Notstand mehr Gewicht hat als eine dienstliche Anweisung oder die "Notkompetenzregelung" (die übrigens überhaupt keinen rechtlich bindenden Charakter hat).

    Es kommt nur immer auf die Begründung an.

  • @afireinside1988 ja das es Notkompetz gibt ist mir bewusst aber man kann doch nicht seine halbe Arbeit auf dieser Basis machen. In der Doku wird ja gezeigt was dann passiert

  • Es gibt aber Ärzte, die sich in ihrer Position angefochten fühlen und lieber selber die Maßnahmen durchführen möchten - Gründe: Sie sind Ärzte und somit weisungsbefugt und dass sie (weniger) Angst um den Patienten haben.

    Tipp für die Praxis - wer im Rettungsdienst arbeitet, kann ohne Weiteres herausfinden, welcher Notarzt auf welchem Fahrzeug Dienst hat. Ergo ist es möglich, sich an seine Richtlinien zu adaptieren, um Missverständnisse zu vermeiden - einfach, oder?

  • @Notfallmediziner was für ein Schwachsinn! In Zeiten von Notarztbörse und co weiß doch niemand wer kommt. Und wenn ich bei einem Pat. bin dem es schlecht geht, sag ich erst mal "Moment ich muß erstmal auf den Dienstplan schauen und abschätzen ob er mich anschwärzt oder nicht bevor ich ihnen ein Medikament gebe. Die Ärzte fürchten um ihre fetten Gehälter die sie bekommen. Nicht umsonst kommen sie aus dem Ausland extra hier her um die gut bezahlten Notarztdienste ab zu greifen.

  • @davidsmuke: also wir haben einen Notarztdienstplan auf der Wache. Da kann man sich schon bei Dienstantritt darüber informieren wer NA fährt.

    Und ganz nebenbei, Ärzte bekommen zu Recht mehr Geld als ein RA.

  • @afireinside1988 und nach diesem Dienstplan wägst du dann ab welche Hilfe du einem Pat. zukommen läst. Na "Hut ab" tolle Variante seine Arbeit zu machen.

  • @davidsmuke: hab ich das gesagt? Ich wäge meine Arbeit lediglich nach meinem Qualitätsanspruch ab, nicht nach dem ärztlichen Personal, welches grad Dienst hat. Ich muss die Qualität meiner Arbeit mit mir und meinem Gewissen vereinbaren können, und das kann ich nur, wenn ich weiß, dass ich dem Patienten die bestmögliche Hilfe geboten habe.

  • Was man alles präklinisch als Maßnahmen durchführen darf, hängt vom Ärztlichen Leiter Rettungsdienst ab. Dieser legt fest, welche Maßnahmen in seinem Zuständigkeitsbereich von Rettungsassistenten und Rettungssanitätern durchgeführt werden dürfen.

    Was aber tatsächlich präklinisch durchgeführt wird - davon träumen hier wahrscheinlich viele. Ein Dutzend Ärzte geben den Rettungsassistenten freie Hand im Einsatzfall - das wissen die meisten Rettungsassistenten.

  • Ein Klinikum der Schwerpunktversorgung hat ca. 15-20 Ärzte für Anästhesiologie - ggf. mehr. Von diesen haben mind. die Hälfte den Fachkundenachweis Rettungsdienst, der sie berechtigt, im Rettungsdienst als Notarzt eingesetzt zu werden.

    Folgend ist das ganze Problem nicht Ursache des Ärztemangels, sondern der Wirtschaftlichkeit, weil mehrere Notarztdienste nicht bezahlt werden können - weiß ich aus der Praxis.

    Nun zum rechtfertigenden Notstand alias Notkompetenz.

  • Erstmal ist es vollkommen falsch zu sagen - so wie die Moderatorin am Anfang beisteuerte - dass Rettungsassistenten gar nicht helfen können. Diese Aussage ist weder zutreffend noch zielführend, da solche Äußerungen den öffentlichen Stand des Rettungsassistenten nur noch mehr verschlechtern würden.

    Dann ist es auch eine Sache der Lokalität, ob genügend Notärzte zur Verfügung stehen, oder nicht. Meistens gibt es genugend Notärzte, jedoch nicht genügend Fahrzeuge, um diesem ein Gefährt zu geben.

  • oh man was ist das bloß für ein scheiß Land in dem ich lebe echt, ich frage mich warum werden die RA Ausgebildet wenn sie in Notfällen nicht richtig handeln dürfen. in Sachen Medikamente wissen sie meist mehr wie ein Arzt und das ist schon sehr krass.

  • @magatsch Problem in dem Fall war ein drohender Schock.

    Welche Maßnahmen hätte der RA ergreifen können ohne sein Kompetenz zu überschreiten? -> Schocklage und Infusion kristalloider Infusionslösungen. Bei einer Verletzung einer Extremität hätte das sicherlich ausgereicht...

    Der RA macht sich auch sicherlich nicht der unterlassenen Hilfeleistung schuldig, wenn er kein Analgetikum verabreicht, es ist ihm nämlich schlicht nicht gestattet...

  • Zerquetschte hand mit starken schmerzen ist doch keine lebensbedrohliche Verletzung. Außerdem hat Ketanest durchaus schwere Nebenwirkungen...

    In diesem speuiellen Fall hat der Rettungsassistent seine Kompetenz überschritten!

  • Comment removed

  • @magatsch

    Verbluten... Hoffentlich lernt der RA in seiner Ausbildung, dass das bei einer Hand nicht so schnell passiert. Wenn der Patient nicht behandelt werden will, ist das seine Sache. Man kann ihn nicht zur Behandlung zwingen. Ich will nicht wissen, wie die den Zugang in den rein bekommen haben. Meiner Meinung nach hätte der RA einfach einladen und fahren sollen. Aber einfach so Ketanest zu geben ist schwachsinnig.

    Im Übrigen ist die Arzneimittellehre bei der RA-Ausbildung unzureichend.

  • was für beschissene Notärzte es doch gibt. Solche leute sollten keine Notärzte sein.

  • Liebe RA`s ihr tut mir wirklich leid. Das immer irgendwelche Ärzte kommen und finden "Wir Götter in weiss sind die einzigen" Kommt doch in die Schweiz. Wir haben einen Mangel an RD Personal. Und hier dürfen wir extrem viel! In ausnahmesituationen (Reflexloser Patient) Intubieren wir sogar ohne Probleme mit den Ärtzten. In vielen Kantonen (Bundesländer der Schweiz) machen Anästesiepfleger mit Rettungssanitäterausbildung (3 Jahre Schule und Praxis) den Job der Notärtzen. Lg Aus der Schweiz

  • ...Grundkenntnisse mit Medikamenten hantieren kann und darf, aber an dieser Stelle sollte man sich auch überlegen, ob der qualifizierende Hauptschulabschluss als Zugangsvorausstzung zum dem Beruf überhaupt noch ausreichend ist.

  • Es sollte sich meiner Meinung nach mal ein Beispiel an anderen Ländern genommen werden und auch die Ausbildungszeit auf "reguläre" 3 Jahre ausgeweitet werden. Ich denke aufgrund vieler positiver Erfahrungen aus div. Projekten, die die erweiterten Maßnahmen betreffen, liesse sich denke ich sehrwohl ein handfestes Konstrukt ohne Grauzonen schaffen, welches klar festlegt, was man darf und was nicht. Es ist denke ich logisch, dass man nicht einfach ohne pharmakologische und biochemische...

  • In keinem Land gibt es solche Probleme wie in Deutschland! Klar gebe ich zu das die Ausbildung die ein RA durchläuft ( bin selbst einer) für bestimmte medizinische Zwecke zu wenig ist aber denoch kann es nicht sein das ein RA bestimmte Maßnahmen nur im Notfall oder garnicht machen darf ( zb endotracheale Intubation) ! unsere Ärzte legen zu viel Wert auf ihr Hierachie und das kann nicht sein! Warum gibt es in Österreich zb deutlich weniger NA Einsätze und troztdem überleben Pat. sehr gut?

  • @Retter1989 :

    Da hast du leider eine Fehlinformation. In Österreich gibt es wesentlich mehr NA Einsätze, da der Rettungsdienst dort noch weit mehr ehrenamtlich basiert ist und das Personal außerhalb der NEF/NAW leider oftmals nur den RS.at (maximal 100h Ausbildung) aufweist.

  • Leider reicht die Rettungsassistentenausbildung hierzulande nicht aus, um ärztliche Kompetenzen auf RD-Personal zu übertragen. Bedauerlicherweise ein sehr einseitiger Bericht, bei dem sich die BÄK zurecht enthält. Völlig legitim handelt hier der anzeigende Arzt. Es geht nicht um das beschriebene "hohe Ross" des Mediziners, sondern allein um die Sicherheit des Patienten, die ein RA bei der Ausführung bestimmter ärztlicher Massnahmen nicht gewährleisten kann. WANN wird das endlich verstanden?

  • ihr regt euch alle über den NA auf.... habt ihr euch mal gedanken um die armen patienten gemacht? f. ströbel wird in diesem bericht als armer rettass dargestellt. leider werden viele faktoren erst garnicht aufgezeigt, die die meldung des NA´s verständlich machen. wer aber beispielsweise analgesie betreibt und keinen NA nachfordert bzw. diesen bewusst abbestellt, kann man kein mitleid haben...

  • So gerne ich solche Beiträge kritisiere, es ist leider wahr...

  • Wer ja wohl der Oberarsch ist, ist der Arzt, der den RAss. angezeigt hat - dem sollte man schleunigst die Approbation entziehen, wenn ihm Formalien wichtiger sind, als das WOhlergehen der Patienten.

  • @JonValkenberg es gibt nicht ohne Grund das Arzneimittelgesetz und darin ist enhalten, das nur eine kompetente Person solche Medikamente verabreichen dürfen. Und es ist ein unterschied ob man 12 Semester studiert hat oder 2 Jahre gelernt.

    Ich bin der meinung, das sicherheitshalber alle Medikamente aus dem RTW entfernt werden sollten und nur uns zur verfügung stehen. Somit ist eine verwendung von Medis durch unbefugte ausgeschlossen.

    Und der Art hat recht, ich hätte es genauso gemacht!

  • @66773dome Nun, das sehe ich eben ganz anders. Die Hegel'sche Position, "wenn das Gesetz existiert, ist es auch richtig" finde ich schon mal extrem dämlich. Freilich hast du recht, dass ein Arzt besser ausgebildet ist, als ein RA. Doch was heißt das? Einmal ist Ausbildung nicht dasselbe wie Kompetenz: Ein RA mit 20 Jahren Erfahrung hat u.U. mehr Kompetenz, als ein Anfängermedicus. Ganz schlimm aber: Die Bevorzugung des Formalen vor dem Kasuistischen: Lieber den Menschen verletzen, als die Regel

  • @66773dome (..cont) Ist nicht vollkommen klar, dass der Einzelfall betrachtet werden muss? Die Regel, das positiv gesetze Recht, kann doch nur ein Anhaltspunkt sein, kein Absolutum.

    In der Medizin geht's nicht primär darum, materielle und immaterielle Besitzstände zu wahren, sondern den Menschen in ihren Leiden beizustehen.

    Und wenn du meinst, dass der Arzt recht gehabt hätte, wäre es im Sinne des Schutzes der Volksgesundheit sehr erfreulich, wenn du dein Approbation zurückgeben würdest.

  • @JonValkenberg Ich bin ja nicht komplett gegen ein verbot von medikamenten, jedoch sollte man sehen, das medikamente, vorallem VERSCHREIBUNGSPFLICHTIGE sehr hohe nebenwirkungen haben können und ein arzt dies kontrollieren kann und kein inkompetenter RASS, der einmal Arzt spielt indem er seine kompetenz überschreitet.

    Es gibt gsetze und die sind nicht ohne Grund da.

    Das sieht die bundesärztekammer ja auch so.

  • @JonValkenberg (fortsetzung) Ich denke nicht das du eine kompetenz besitzt das beurteilen zu können.

    Ich denke eher, das du ein Laie oder ein RASS bist, der sich angepisst fühlt, was mir jedoch reichlich egal ist. Akademiker haben mehr rechte, als billige schlecht ausgebildete RASS.

    Das gesetz ist auf meiner seite und ich würde jeden RASS anzeigen, welcher seine kompetenz überschreitet

  • @66773dome Nana, gerade mal Doktorchen geworden, aber schon die Arroganz eines Chefarztes (eines schlechten). Schon eine Minimalstrecherche in Form des Anklickens meines Namens hätte dir vielleicht einige Blödheiten erspart. Promotionen hab ich 2 und nicht so easy wie in med., usw...

    Jetzt aber mal wieder n bisschen ruhiger: Wenn du aufmerksamer gelesen hättest, wäre wohl klar geworden, dass ich in der Regel natürlich nicht den RASS verschreibungspflichtige Meds geben lassen würde, aber ....

  • @66773dome ... im NOTFALL, wie in dem gezeigten Fall, das Wohl des Patienten vor der Regel gilt. So sehen das im Übrigen auch ein Teil der Juristen.

    Freilich, das Gesetz ist auf deiner Seite, also in diesem Fall des anankastisch persönlichkeitsgestörten Rechthabers um jeden Preis, der sich auf sein lächerliches Akademikersein soviel einbildet, dass er dafür sogar bereit ist, seine Patienten Schaden nehmen zu lassen. Na priost Mahlzeit - solche Ärzte brauchen wir gerade noch.

  • @66773dome du bist wieder so ein typisches eingebildetes muttersöhnchen aus reichem haus und nur weil du studiert hast denkst du du bist was besseres man ey so leute wie dich braucht die welt echt net geh sterben !

  • @66773dome

    Du bist wahrscheinlich so ein Arztlulatsch der entweder schön auf seiner Station arbeitet oder in seiner privaten Praxis das dicke Geld schäffelt....

    Die folgende Argumentation nehm ich nur zurück, wenn du tatsächlich NA sein solltest (was jeder sagen kann....):

    Du hast keine Ahnung wie es da draussen in der Notfallrettung aussieht!!! Ich finde dieses "Gesetz" höchstgradig veraltet und beschissen! Klar, unsere Ausbildung geht keine 12 Semester und kann also net so intensiv sein,

  • @ATSV88

    doch bekommt ihr au in eurem großen Latinum mit, wie scheisse es manchem Patienten draussen geht? Bekommt ihr das gelernt??? Mir ist schon klar, das wir nicht einfach so Medis geben dürfen, doch muss ein Patient leiden? Ich dachte eig ihr Ärzte seid dafür da, der Menschheit zu helfen? Das seh ich bei dir und den andren Würstchen anders... Solche sollten ihre Approbation verlieren, denn ihr SCHADET der Bevölkerung. Zum Glück kenn ich einige NA´s die korrekt sind...

    5/83-1 Verstanden.

  • @ATSV88 Hallo, Ich bin Notarzt, jedoch noch neben der Tätigkeit als Unfallchirurg.

    Du musst verstehen wieso ich so dneke. Es ist eine Ärztliche handlung, und wenn Rettungsassistenten mehr und mehr ärztliche Maßnahmen treffen durfen, werden wir dann nicht mehr bebraucht.

    Ich halte es eher für schlecht, das nicht grundsätzlich ein NA auf jedem RTW ist. Es ist zwar viel teurer, aber die Behandlung könnte von Anfang an sehr gut sein mit allen ÄRZTLICHEN möglichkeiten. Kannst du das verstehen?

  • @66773dome

    Was wäre so schlimm wenn der Arzt an sich nicht mehr bei jedem Schrott benötigt wird? Gibt langfristig so und so einen Mangel an Ärzten, dann sollte ich sie auch nicht für jede Kleinigkeit verschießen.

    Im Endeffekt lernen Turnusärzte unmengen von Krankenschwestern und -pflegern, wären letztlich ohne sie aufgeschmissen und nach der Turnuszeit sind diese dann zu blöd für alles, was davor kein Problem war

  • @66773dome Als ehemaliger Rettungsassistent aus Berlin der jetzt in der Schweiz Rettung fährt bin ich selbstverständlich auch dafür dass in Deutschland auf jedem RTW ein Notarzt sitzt. Dann können die RS & RA in Deutscheland das tun was sie am besten können ... Koffer und Bahre tragen. Einzige Bedingung hierfür ist damits bezahlbar bleibt: der hochdekorierte lebensrettende Akademiker macht dies auch für 8€ die Stunde und muss dann auch Patienten buckeln... Viel Spaß jedem Bahre tragenden Doc.

  • @rettungsflitz .......naja deine abfällige Aussage über die RS/RA`s hättest du dir sparen können...bist was besseres jetzt oder wie?

  • @KristianGunkler wer lesen kann is klar im vorteil und wer dann auch noch gleichzeitig denken kann der hat die ironie im zweiten kommentar verstanden .. du bist anscheinend der erste ders nich kann ... ich bin selbst ehemaliger deutscher RA also komm mir nich quer

    lies am besten nochmal oder lass es dir vorlesen

    lg aus der schweiz

  • @JonValkenberg exakt. Wenn ein Arzt so denkt, dann stimmt etwas gewalktig nicht.

  • @JonValkenberg Der RettAss hat absolut richtig gehandelt. Nichts anderes schreibt die Notkompetenz schließlich vor. Dass manche bemitleidenswerte Notärzte kein Freund davon sind, da sie ihrer Meinung nach Kompetenzen abtreten müssen, ist im Rettungsdienst allseits bekannt.

  • schlecht argumentiert von innenminister bruch: "es ist nunmal so!" und :"er muss damit rechnen, dass er sinen job verliert!" traurig und sehr schade, dass so die ärzte und die politik in deutschland dem RA keine klaren kompetenzen geben will, denn wie er richtig sagt "leidtragender ist allein der Patient" die ärzte sollten alle mal von ihrem hohen ross runter kommen.

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