Du Cretin vermagst nicht einmal "zuviel" recht zu schreiben. Durch welche Qualifikationen ( von Mozart einmal ganz abgesehen) glänzt denn Du, daß Du Dich erfrechst, Gould gleichzusetzen mit "amerikanischer Dekadenz" und Ihn "ein Nichts" zu titulieren, Du Arschloch?
Dieser Schwätzer und Narzisst Jochaim Kaiser ist unerträglich. Das diesem merkwürdigen Kautz auch heute noch Beachtung geschenkt wird, erstaunt ein wenig. Dummsprech par excellence. Die Frage sollte lauten:
"Hätte es Glenn Gould gekümmert, was dieser Musikbeamter über sein Verhältnis zu Mozart denkt?". Friedrich Gulda bspw. - und das ist bekannt -pfiff auf Kaiser's Schmarn...
Ich kann mit den Komentaren dieses Herrn nicht viel anfangen. 'Klaviersonaten sind nicht so schön wie seine Klavierrkonzerte' mag stimmen, nur vergleicht der grosse Kritiker Äpfel mit Birnen. Wie wichtig ist uns eine brutal abschätzige Aussage eines in späteren Jahren krankhaften G.Gould über W.A. Mozart ? Es ist ja total daneben und absolut unwichtig was ein Pianist über einen Genie fallen lässt. Er disqualifiziert sich damit selber als Mensch und Künstler.
erst das c-moll Konzert von Mozart und 15 Sekunden später ist es schon das c-moll Konzert von Beethoven...wie soll man das ernst nehmen...selbstverliebt, mehr nicht...
Die Aufnahmen der Mozart-Sonaten sind m.E. nicht unbedingte Highlights in Goulds Schaffen. Man hat das Gefühl, dass er nicht viel mit Mozart anfangen konnte. Zumindest wenn man sich vor Augen hält, mit welcher Intensität Gould Bach, (zum Teil) Beethoven, Brahms (op. 117 !!!) und Schönberg gespielt hat, fällt eine gewisse Distanz zu Mozart auf.
Bei allem Ernst, erfahren, wieso Gould jetzt Mozart gehasst hatte, hab ich nicht. Eher eine Mischung aus "Mozart ist toll!" und "Achja, bin ich alt und weise" - also hauptsächlich Abschweifungen und nur kleine Ansätze von Erklärungen.
"Krasse" Ablehnung mag falsch sein - wieso die Frage nicht berichtigen und dann nochmal antworten? Finde ich unqualifiziert und trifft den Kern nicht. Schade.
@BansaiMont3l Die Antworten von Kaiser bestehen fast immer nur aus Anekdoten über Interpreten, die er dereinst noch gesehen und gehört hat. Das ist zwar sehr nett im Sinne eines unterhaltsamen Anekdotenbuches für die Zugfahrt, aber wirklich erhellende Informationen bekommt man von ihm nicht. Leider versucht er auch, einen ebenso berühmten wie unbequemen Charakter wie Gould zu glätten, wahrscheinlich, damit er mit dem gemütlichen, konservativen Kulturleben in Einklang zu bringen ist.
@BansaiMont3l Und zu diesem "gemütlichen, konservativen Kulturleben" gehört eben die devote Verklärung Mozarts - eines Komponisten, bei dem die Anerkennung des allgemeinen Genies oft mit einer Geringschätzung des konkreten Werks einhergeht. Wer nach Glenn Gould Mozart googlet findet übrigens ein längeres Interview, das Gould mit Bruno Monsaingeon geführt hat.
das was er am Ende aber sagt, hat durchaus Wahrheitsgehalt.
Eine Aussage, wie "Mozart sei zu spät gestorben", kann nur aus dem Hirn eines vermessenen Idioten stammen. Und Mozarts sämtliche Klaviersonaten haben ihm kaum Geld eingebracht und waren Großteils nach den Fähigkeiten seiner Schüler ausgerichtet.
Hierein Auszug aus Anekdoten zu Mozarts leben welcher hierauf perfekt zutrifft:
"Man hat Mozarten oft seine Nachlässigkeit und Leichtsinn in Anwendung des Geldes vorgeworfen, welche Fehler jedoch von der Individualität eines solchen Mannes nicht getrennt gedacht werden können. Da man sich indes nur immer Geschichtchen erzählt, wie er Geld unbedachtsam vertändelt und weggeworfen habe, so sollen hier einige folgen, aus denen noch mehr, als früher schon angegeben worden, erhellt, daß er nicht so viel Geld eingenommen, als man glaubt...
Leopold Mozart hat ein nette Jagd Sinfonie komponiert, mit Büchsen wohlverstanden :-) Warum liebte Gould der frühe Amadé und nicht der Spätere, denkst du?
Von dem frühen Klavierzeug Amadés gelten bestimmte als Leopold's Erzeugnisse... (kann jetzt leider nicht die KV Nummern ermitteln) Das war also wohl eine böse Ironie von Glenn : )))
Selbst sagte er dass es der Hedonismus vom späten WA war, der ihn abstiess. Ich kann mir vorstellen, dass einem das Rokokoplüsch zuwider ist wenn man die Kunst der Fuge so über alle Massen liebt...
@vanderbilt887 Gould hat das mal erklärt: In seinen späteren Werken war Mozart nicht mehr Mozart sondern ein Art von "Prophet" von Beethoven, ja sogar den modernen Komponisten. Gould hat gemeint: Als Mozart "Mozart" war, hatte er (Gould) nichts gegen ihn. Als er später Beethoven oder Webern (der Modernist, Avantgardist) wurde, hat es Gould nicht mehr gefallen. Deswegen sagte er, Mozart sei zu spät, nicht zu früh gestorben. Nicht meine Meinung, nur seine!
Mozarts Kompositionen sind ganz überwiegend eine Ansammlung von Klischees, Leerformeln und Ad-Infinitum-Repetitionen simpler Skalen. Kein anderer Komponist hatte den Nerv, dem Zuhörer einfache Solfeggios als Thema anzudrehen. Wem gefällt sowas ? Schein, Scheidt, Froberger, de Grigny, Buxtehude, Scarlatti sind Giganten im Vergleich zu ihm. Von Bach ganz zu schweigen.
@flippert0 Den Barock erwähnte ich nur aus historischen Gründen, weil Mozart deutlich hinter die Errungenschaften der Vorgängerperioden zurückfiel, indem er die harmonische Vielfalt der Tongeschlechter auf die Schwundstufe von Dur und Moll reduzierte. Neben Barockmeistern höre ich gerne die zeitgenössischen Meister, die man fast ausschließlich im Jazz findet .Statt "Dummbeutelei" erwarte ich mehr substantielle Argumente und Inhalte von Ihnen, sonst nehme ich sie gar nicht ernst.
@florafox OK, der Kraftausdruck war unangemessen, in der Sache bleibe ich fest. Mit Bachs Tod war die Hochzeit des musikalischen Barock und des Kontrapunktus vorbei, seine Söhne komponierten schon nicht mehr wie er. Mozart hat den Kontrapunkt gekannt und verehrt und eingesetzt wie Teile der c-Moll-Messe und z.B. seine Fugen für Klavier zeigen. Aber es war eine andere Zeit. M. lernte von Papa Haydn und war musikalisch eher ein Minimalist. Wer ihn für einfach und vereinfachend hält, übersieht viel
@flippert0- Ihre Meinung deckt sich mit den üblichen Lexikoneinträgen, alles ist in historische Perioden eingeteilt usw. momentan leben wir im (post-) 12-Ton - und seriellen Zeitalter, vielen Dank, kein Bedarf. Kontrapunkt ist eine Geistesschulung - meiner Ansicht nach- die nicht an Zeiträume gebunden ist. "Dance of Maya" komponiert von John McLaughlin ist ein Beispiel dazu, sozusagen Joh.Jos.Fux updated and relaunched. Mozart ist mir zu flach, trotzdem viel Spass mit ihm !
@florafox Ich mag selbst Bach, Scarlatti, Buxtehude, Corelli, Lully, Händel.. nebst jeder Menge Komponisten aus dem 19. und 20. Jhdt. Auf die Idee, Mozart für flach zu halten, bin ich trotzdem noch nicht gekommen. Aber letztlich kann man über Musikgeschmack in der Tat nicht streiten. Alles, was ich sagen kann ist, dass sich hinter seiner (scheinbaren) Einfachheit mehr verbirgt.
@florafox "Mozarts Kompositionen sind ganz überwiegend eine Ansammlung von Klischees, Leerformeln und Ad-Infinitum-Repetitionen simpler Skalen. Kein anderer Komponist hatte den Nerv, dem Zuhörer einfache Solfeggios als Thema anzudrehen. Wem gefällt sowas ? Schein, Scheidt, Froberger, de Grigny, Buxtehude, Scarlatti sind Giganten im Vergleich zu ihm. Von Bach ganz zu schweigen."
aber iwie ist mir das auch zu overflächlich. darauf kommt einfach jeder klavierspieler, der sich etwas damit beschäftigt. und man kann bach und mozart eig. nicht vergleichen...lebten in zwei verschiedenen perioden.
Bach war in dem eig. sinne kein Innovator. er hat das bereits gemachte, die polyphonie bis zu ihrer vollendung gebracht, während Mozart ein Innovator war. er machte vieles einfach NEU!!! genau wie schubert,beethoven,scriabin usw..
er redet vllt. klar artikuliert, und auch konzentriert, was ja auch bei einer Aufnahme einen gewissen Sinne hat, weshalb das natürl. nicht so rüberkommt als würde man gerade privat mit ihm reden, jedoch ist die Sprache in sich sowas von simpel, und fachbegrifffrei, dass ich die Kritik nicht so ganz nachvollziehen kann. Das einzigste was man hier ein bischen kritisieren kann ist, dass die Antwort nicht eindeutig ist, bzw. nur partiell rüberkommt..
Gould bevorzugte Bach wegen seiner Strukuren, mathematischen Intelligenz, der Polyphonien, die immer noch eine geheime Perfektion und Logik ausstrahlen. Wenn man diese besondere Vorliebe hat, ist es in der Regel so, dass man mit Mozart weniger anfangen kann, auch wenn man Wolfgang Amadeus´ Schaffen zu würdigen weiß.
Mir liegt er auch nicht, aber ich bin auch kein Pianist, sondern nur passionierter Bach - Hörer. Warrlich, beide waren große Genies, aber Mozarts Musik ist mir ... zu "verspielt".
Es ist leider eine langlebige Mähr, die sich umgekehrt proportional zur Richtigkeit verhält. Es gibt nicht den geringsten Beweis dass Musik und mathematische Intelligenz auch nur das geringste mit einander zu schaffen haben. Auch die interessant klingende 'Annahme', die Klassiker (und Polyphonisten) seien mathematisch veranlagt gewesen, basiert auf nichts.
Das Auftauchen eines Bestsellers mit dem Titel "Gödel Escher Bach", in 1979, tat dann noch sein übriges.
Die Erklaerung: "Haette er ihn nicht gemocht, haette er ihn nicht gespielt !" erscheint mir etwas zu einfach.
So spielte Gould auch Beethoven, welchen er auch nicht mochte.
Ich denke, dass man seine Ablehnung gegenueber Mozart im Kontext zu seiner Vorliebe fuer Bach betrachten muss.
So wurde Bach vor Glenn Gould nicht so sehr geschaetzt wie heute. Mozart allerdings war unter den Komponisten fast schon ein "PR-Komet", wie ein Beethoven eben auch...
@MyzTiC44 Das grundlegende Problem fuer Gould war: Warum wird Mozart so sehr geschaetzt, wenn die Musik von Bach, die des Mozarts weit uebersteigt., was die Intelligenz betrifft.
Und tatsaechlich ist Mozarts Klaviermusik haeufig relativ einfach und sehr schematisch.Ebenfalls ein starkes Schema finden wir bei Beethoven.
Gould schaetze Bach, preiste ihn als besten Komponisten, und verglich wohl Mozarts Stuecke mit denen des Bachs, wodurch er Mozart ablehnte, da er Bach als intelligenter ansah.
Was für ein Idiot. Tut mir leid, aber das, was er auf die eigentliche Frage antwortet ("Wenn Glenn Gould Mozart so verachtet hätte, hätte er ihn nicht gespielt") hätte ich auch noch zustande gebracht und der Rest ist Selbstbeweihräucherung ("ich hab ihn damals spielen hören") und pompöses Getue.
Er gibt eine gut strukturierte Antwort auf eine falsche Frage. Von "krasser Ablehnung" kann nun wirklich nicht die Rede sein. Und Selbstbewihräucherung ist dieser Erfahrungsbericht, gepaart mit einem ausgeprägten Fachwissen, nun wirklich nicht.
.2.. Bei weitem die meisten Klaviersachen brachten ihm nicht einen Kreuzer ein. Er schrieb sie aus Gefälligkeit gegen Bekannte, die etwas Eigenhändiges und zwar zu ihrem Gebrauch von ihm haben wollten. –
Aus dem Letztern kann man sich erklären, warum nicht wenige derselben, besonders unter den Soloklaviersachen, seiner unwürdig sind. Er mußte sich, wenn er befriedigen wollte, nach der Fassungskraft, nach der Liebhaberei, nach den Fähigkeiten und Fingerfertigkeiten derer ...
.3.. richten, für die er hinwarf. Es wußten sich dann ehrlose Musikalienhändler Abschriften zu verschaffen, druckten, ohne Mozarten zu Fragen, frisch ab, und machten die einträglichsten Geschäfte ohne dem, dem sie ihr Einkommen schuldig waren, zu danken.
[44] Einst kam ein Freund zu Mozart: »Der A- hat wieder eine Partie Variationen für's Klavier von Ihnen gedruckt; wissen Sie davon?«
Glenn Gould war einfach Paradebeispiel westlich amerikanischer Dekadenz und Vermessenheit, weil er zu viel gefeiert wurde von ungebildeten Laffen, die nicht fähig waren "Trüffel von Wiesenchampignons" zu unterscheiden ...
Wer is schon Glenn Gould im Vergleich zu MOZART ??
EIN NICHTS , NUR EINE UNTER MILLIONEN AMEISEN DIE SEINE UND BACHS UND ANDERER MUSIK REPRODUZIERTEN
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1:09 sagte er, Gould trat mit dem c-moll Klavierkonzert von Mozart auf, doch 1:25 war es auf einmal das c-moll Konzert von Beethoven.. ^^
Maerklinbahner 1 week ago
Comment removed
Maerklinbahner 1 week ago
Comment removed
Maerklinbahner 1 week ago
Anybody without a sence of humor will dislike Gould's Mozart, no need trying herr Kaiser..
Darn, people like him are so darn uninteresting, how did I even get here haha
quinto34 2 weeks ago
Du Cretin vermagst nicht einmal "zuviel" recht zu schreiben. Durch welche Qualifikationen ( von Mozart einmal ganz abgesehen) glänzt denn Du, daß Du Dich erfrechst, Gould gleichzusetzen mit "amerikanischer Dekadenz" und Ihn "ein Nichts" zu titulieren, Du Arschloch?
1hakon 2 months ago
Dieser Schwätzer und Narzisst Jochaim Kaiser ist unerträglich. Das diesem merkwürdigen Kautz auch heute noch Beachtung geschenkt wird, erstaunt ein wenig. Dummsprech par excellence. Die Frage sollte lauten:
"Hätte es Glenn Gould gekümmert, was dieser Musikbeamter über sein Verhältnis zu Mozart denkt?". Friedrich Gulda bspw. - und das ist bekannt -pfiff auf Kaiser's Schmarn...
1hakon 2 months ago
Ich bin nun in dieser Frage nach Hören dieser Auschnittes in meiner eigenen Betrachtung noch versicherter und voller ?
Ach, ich mag beide, Gould und Mozart.
Ich mache es mir einfach und stelle mir solche Frage vielleicht besser nicht.
Wenn man viel Zeit hat ,kommt nicht immer etwas dabei heraus, was alle glücklich macht.
Eine erfrischend nordeutsche Musikerin
Conny5281 3 months ago
@Conny5281 ...sehr schön und klug formuliert
richardwassmuth 2 months ago
Zuerst ist es das das c-moll Konzert von Mozart und dann das c-moll Konzert von Beethoven; was denn nun ??
Und mitgesungen hat Glenn Gould eigentlich immer ^^!
MaxDrexler91 4 months ago
welches c moll konzert jetzt? mozart oder beethoven? ^^
aparantaz3 6 months ago
..von Beethoven mit Karajan...er, Joachim Kaiser, scheint in der Tat schon sehr alt zu sein ;))
berlinzerberus 6 months ago
Gould irrt.
Jede einzelne Komposition Mozarts ist ein sublimes und vollendetes Kunstwerk
MasterGee17 10 months ago
@MasterGee17
Nein, er irrte nicht. Ihre Behauptung ist einfach ein Erguss von Mozartschwärmerei.
CaptainBluebear08 7 months ago
Ich kann mit den Komentaren dieses Herrn nicht viel anfangen. 'Klaviersonaten sind nicht so schön wie seine Klavierrkonzerte' mag stimmen, nur vergleicht der grosse Kritiker Äpfel mit Birnen. Wie wichtig ist uns eine brutal abschätzige Aussage eines in späteren Jahren krankhaften G.Gould über W.A. Mozart ? Es ist ja total daneben und absolut unwichtig was ein Pianist über einen Genie fallen lässt. Er disqualifiziert sich damit selber als Mensch und Künstler.
Yaroable 11 months ago
the language is German
allegramente5000 1 year ago
erst das c-moll Konzert von Mozart und 15 Sekunden später ist es schon das c-moll Konzert von Beethoven...wie soll man das ernst nehmen...selbstverliebt, mehr nicht...
240748 1 year ago 3
@240748
Man darf das diesem alten Mann nicht verübeln, so SIND die alten Leute einfach.
Das ist keine individuelle Charakterprägung.
normaleruser4 10 months ago
Please, could someone translate ? It seems so interesting !!!!
Frederikamusic 1 year ago
@Frederikamusic believe me, you don't pass anything! It's kinda creep :S
he has no idea what he's talking 'bout. :)
DivaOfDrama 1 year ago
Die Aufnahmen der Mozart-Sonaten sind m.E. nicht unbedingte Highlights in Goulds Schaffen. Man hat das Gefühl, dass er nicht viel mit Mozart anfangen konnte. Zumindest wenn man sich vor Augen hält, mit welcher Intensität Gould Bach, (zum Teil) Beethoven, Brahms (op. 117 !!!) und Schönberg gespielt hat, fällt eine gewisse Distanz zu Mozart auf.
MrNothung 1 year ago
Bei allem Ernst, erfahren, wieso Gould jetzt Mozart gehasst hatte, hab ich nicht. Eher eine Mischung aus "Mozart ist toll!" und "Achja, bin ich alt und weise" - also hauptsächlich Abschweifungen und nur kleine Ansätze von Erklärungen.
"Krasse" Ablehnung mag falsch sein - wieso die Frage nicht berichtigen und dann nochmal antworten? Finde ich unqualifiziert und trifft den Kern nicht. Schade.
BansaiMont3l 1 year ago 17
@BansaiMont3l Die Antworten von Kaiser bestehen fast immer nur aus Anekdoten über Interpreten, die er dereinst noch gesehen und gehört hat. Das ist zwar sehr nett im Sinne eines unterhaltsamen Anekdotenbuches für die Zugfahrt, aber wirklich erhellende Informationen bekommt man von ihm nicht. Leider versucht er auch, einen ebenso berühmten wie unbequemen Charakter wie Gould zu glätten, wahrscheinlich, damit er mit dem gemütlichen, konservativen Kulturleben in Einklang zu bringen ist.
NoireNina 4 months ago
@BansaiMont3l Und zu diesem "gemütlichen, konservativen Kulturleben" gehört eben die devote Verklärung Mozarts - eines Komponisten, bei dem die Anerkennung des allgemeinen Genies oft mit einer Geringschätzung des konkreten Werks einhergeht. Wer nach Glenn Gould Mozart googlet findet übrigens ein längeres Interview, das Gould mit Bruno Monsaingeon geführt hat.
NoireNina 4 months ago
@BansaiMont3l
das was er am Ende aber sagt, hat durchaus Wahrheitsgehalt.
Eine Aussage, wie "Mozart sei zu spät gestorben", kann nur aus dem Hirn eines vermessenen Idioten stammen. Und Mozarts sämtliche Klaviersonaten haben ihm kaum Geld eingebracht und waren Großteils nach den Fähigkeiten seiner Schüler ausgerichtet.
Hierein Auszug aus Anekdoten zu Mozarts leben welcher hierauf perfekt zutrifft:
Dirkovic80 2 months ago
"Man hat Mozarten oft seine Nachlässigkeit und Leichtsinn in Anwendung des Geldes vorgeworfen, welche Fehler jedoch von der Individualität eines solchen Mannes nicht getrennt gedacht werden können. Da man sich indes nur immer Geschichtchen erzählt, wie er Geld unbedachtsam vertändelt und weggeworfen habe, so sollen hier einige folgen, aus denen noch mehr, als früher schon angegeben worden, erhellt, daß er nicht so viel Geld eingenommen, als man glaubt...
Dirkovic80 2 months ago
ich hab's auch nicht geschnallt...
DoktorReptil 2 months ago
Comment removed
potatoepeter1 1 year ago
Comment removed
potatoepeter1 1 year ago
@potatoepeter1
Sorry, aber Gould war Abstinenzler... : /
peace : )
CaptainBluebear08 1 year ago
Glenn Gould hat Mozart geliebt. Leopold Mozart, wohlverstanden.
Aber im Ernst: der frühe W.A. hat er doch gemocht.
CaptainBluebear08 1 year ago
@CaptainBluebear08
Leopold Mozart hat ein nette Jagd Sinfonie komponiert, mit Büchsen wohlverstanden :-) Warum liebte Gould der frühe Amadé und nicht der Spätere, denkst du?
vanderbilt887 1 year ago
@vanderbilt887
Von dem frühen Klavierzeug Amadés gelten bestimmte als Leopold's Erzeugnisse... (kann jetzt leider nicht die KV Nummern ermitteln) Das war also wohl eine böse Ironie von Glenn : )))
Selbst sagte er dass es der Hedonismus vom späten WA war, der ihn abstiess. Ich kann mir vorstellen, dass einem das Rokokoplüsch zuwider ist wenn man die Kunst der Fuge so über alle Massen liebt...
CaptainBluebear08 1 year ago
@vanderbilt887 Gould hat das mal erklärt: In seinen späteren Werken war Mozart nicht mehr Mozart sondern ein Art von "Prophet" von Beethoven, ja sogar den modernen Komponisten. Gould hat gemeint: Als Mozart "Mozart" war, hatte er (Gould) nichts gegen ihn. Als er später Beethoven oder Webern (der Modernist, Avantgardist) wurde, hat es Gould nicht mehr gefallen. Deswegen sagte er, Mozart sei zu spät, nicht zu früh gestorben. Nicht meine Meinung, nur seine!
unpodimusica1 4 months ago
Beethoven c-moll Klavierkonzert oder Mozart Klavierkonzert c-moll?
antonsalow 1 year ago
Mozarts Kompositionen sind ganz überwiegend eine Ansammlung von Klischees, Leerformeln und Ad-Infinitum-Repetitionen simpler Skalen. Kein anderer Komponist hatte den Nerv, dem Zuhörer einfache Solfeggios als Thema anzudrehen. Wem gefällt sowas ? Schein, Scheidt, Froberger, de Grigny, Buxtehude, Scarlatti sind Giganten im Vergleich zu ihm. Von Bach ganz zu schweigen.
florafox 1 year ago
@florafox LOLO, selten so ein Dummbeutelei gehört. Etwas barock-fixiert, wie?
flippert0 1 year ago
@flippert0 Den Barock erwähnte ich nur aus historischen Gründen, weil Mozart deutlich hinter die Errungenschaften der Vorgängerperioden zurückfiel, indem er die harmonische Vielfalt der Tongeschlechter auf die Schwundstufe von Dur und Moll reduzierte. Neben Barockmeistern höre ich gerne die zeitgenössischen Meister, die man fast ausschließlich im Jazz findet .Statt "Dummbeutelei" erwarte ich mehr substantielle Argumente und Inhalte von Ihnen, sonst nehme ich sie gar nicht ernst.
florafox 1 year ago
@florafox OK, der Kraftausdruck war unangemessen, in der Sache bleibe ich fest. Mit Bachs Tod war die Hochzeit des musikalischen Barock und des Kontrapunktus vorbei, seine Söhne komponierten schon nicht mehr wie er. Mozart hat den Kontrapunkt gekannt und verehrt und eingesetzt wie Teile der c-Moll-Messe und z.B. seine Fugen für Klavier zeigen. Aber es war eine andere Zeit. M. lernte von Papa Haydn und war musikalisch eher ein Minimalist. Wer ihn für einfach und vereinfachend hält, übersieht viel
flippert0 1 year ago
@flippert0- Ihre Meinung deckt sich mit den üblichen Lexikoneinträgen, alles ist in historische Perioden eingeteilt usw. momentan leben wir im (post-) 12-Ton - und seriellen Zeitalter, vielen Dank, kein Bedarf. Kontrapunkt ist eine Geistesschulung - meiner Ansicht nach- die nicht an Zeiträume gebunden ist. "Dance of Maya" komponiert von John McLaughlin ist ein Beispiel dazu, sozusagen Joh.Jos.Fux updated and relaunched. Mozart ist mir zu flach, trotzdem viel Spass mit ihm !
florafox 1 year ago
@florafox Ich mag selbst Bach, Scarlatti, Buxtehude, Corelli, Lully, Händel.. nebst jeder Menge Komponisten aus dem 19. und 20. Jhdt. Auf die Idee, Mozart für flach zu halten, bin ich trotzdem noch nicht gekommen. Aber letztlich kann man über Musikgeschmack in der Tat nicht streiten. Alles, was ich sagen kann ist, dass sich hinter seiner (scheinbaren) Einfachheit mehr verbirgt.
flippert0 1 year ago
This has been flagged as spam show
@florafox "Mozarts Kompositionen sind ganz überwiegend eine Ansammlung von Klischees, Leerformeln und Ad-Infinitum-Repetitionen simpler Skalen. Kein anderer Komponist hatte den Nerv, dem Zuhörer einfache Solfeggios als Thema anzudrehen. Wem gefällt sowas ? Schein, Scheidt, Froberger, de Grigny, Buxtehude, Scarlatti sind Giganten im Vergleich zu ihm. Von Bach ganz zu schweigen."
Na das nenne ich mal einen flachen Beitrag!
Seleuce 1 year ago
I would be really interested in a translation
firebreathone3 1 year ago
I can't understand. Is he speaking well or bad? Can someone translate for me please?
Matteo7419 1 year ago
aha aha aha,
ka er ist zwar sehr beachtet...und ka.
aber iwie ist mir das auch zu overflächlich. darauf kommt einfach jeder klavierspieler, der sich etwas damit beschäftigt. und man kann bach und mozart eig. nicht vergleichen...lebten in zwei verschiedenen perioden.
Bach war in dem eig. sinne kein Innovator. er hat das bereits gemachte, die polyphonie bis zu ihrer vollendung gebracht, während Mozart ein Innovator war. er machte vieles einfach NEU!!! genau wie schubert,beethoven,scriabin usw..
princenosiatajansen 1 year ago
wie ich dieses dr. gelabere hasse...man kann sachen au erklärn ohne nur fachbegriffe zu verwenden..aber da komm sich die ja immer so schlau vor....
(nich das ich sagen will das er dumm is oda so regt mich nur auf...)
MultiChrizzz 2 years ago
wo sind da fachbegriffe???...kaiser ist dermaßen sympathisch ...schätze diese reihe sehr...einfach erklärt und zum nachforschen anregend
QuinntheEskimo67 2 years ago
er redet vllt. klar artikuliert, und auch konzentriert, was ja auch bei einer Aufnahme einen gewissen Sinne hat, weshalb das natürl. nicht so rüberkommt als würde man gerade privat mit ihm reden, jedoch ist die Sprache in sich sowas von simpel, und fachbegrifffrei, dass ich die Kritik nicht so ganz nachvollziehen kann. Das einzigste was man hier ein bischen kritisieren kann ist, dass die Antwort nicht eindeutig ist, bzw. nur partiell rüberkommt..
Lincoln2000 2 years ago
Gould bevorzugte Bach wegen seiner Strukuren, mathematischen Intelligenz, der Polyphonien, die immer noch eine geheime Perfektion und Logik ausstrahlen. Wenn man diese besondere Vorliebe hat, ist es in der Regel so, dass man mit Mozart weniger anfangen kann, auch wenn man Wolfgang Amadeus´ Schaffen zu würdigen weiß.
Noch simpler gesagt: Mozart lag ihm nicht.
larsgerret 2 years ago
Mir liegt er auch nicht, aber ich bin auch kein Pianist, sondern nur passionierter Bach - Hörer. Warrlich, beide waren große Genies, aber Mozarts Musik ist mir ... zu "verspielt".
ArthurShawcross 2 years ago
Manche hoffen, dass es im Himmel nicht nur Bach zu hören gibt, sondern wegen der (scheinbar) leichteren Anregung Mozart.
Mozart kann wie Champagner sprudeln, Bachs mathematischer Aufbau hat seine eigene perfekte Sinnlichkeit und Heilwirkung.
larsgerret 2 years ago
@larsgerret
Es ist leider eine langlebige Mähr, die sich umgekehrt proportional zur Richtigkeit verhält. Es gibt nicht den geringsten Beweis dass Musik und mathematische Intelligenz auch nur das geringste mit einander zu schaffen haben. Auch die interessant klingende 'Annahme', die Klassiker (und Polyphonisten) seien mathematisch veranlagt gewesen, basiert auf nichts.
Das Auftauchen eines Bestsellers mit dem Titel "Gödel Escher Bach", in 1979, tat dann noch sein übriges.
CaptainBluebear08 7 months ago
Glenn Gould hat schon gesagt im ein Interview mit Monsaingeon, das er Akkorde erfährt wie Störungen in die polyphone Struktur der Musik.
Ergo, Mozart lag ihm tatsächlich nicht ;-) Aber ich liebe Mozart und Bach beide: dieselbe Gründe.
vanderbilt887 1 year ago
Die Erklaerung: "Haette er ihn nicht gemocht, haette er ihn nicht gespielt !" erscheint mir etwas zu einfach.
So spielte Gould auch Beethoven, welchen er auch nicht mochte.
Ich denke, dass man seine Ablehnung gegenueber Mozart im Kontext zu seiner Vorliebe fuer Bach betrachten muss.
So wurde Bach vor Glenn Gould nicht so sehr geschaetzt wie heute. Mozart allerdings war unter den Komponisten fast schon ein "PR-Komet", wie ein Beethoven eben auch...
MyzTiC44 2 years ago
@MyzTiC44 Das grundlegende Problem fuer Gould war: Warum wird Mozart so sehr geschaetzt, wenn die Musik von Bach, die des Mozarts weit uebersteigt., was die Intelligenz betrifft.
Und tatsaechlich ist Mozarts Klaviermusik haeufig relativ einfach und sehr schematisch.Ebenfalls ein starkes Schema finden wir bei Beethoven.
Gould schaetze Bach, preiste ihn als besten Komponisten, und verglich wohl Mozarts Stuecke mit denen des Bachs, wodurch er Mozart ablehnte, da er Bach als intelligenter ansah.
MyzTiC44 2 years ago
Was für ein Idiot. Tut mir leid, aber das, was er auf die eigentliche Frage antwortet ("Wenn Glenn Gould Mozart so verachtet hätte, hätte er ihn nicht gespielt") hätte ich auch noch zustande gebracht und der Rest ist Selbstbeweihräucherung ("ich hab ihn damals spielen hören") und pompöses Getue.
amongthegarbage 2 years ago
Er gibt eine gut strukturierte Antwort auf eine falsche Frage. Von "krasser Ablehnung" kann nun wirklich nicht die Rede sein. Und Selbstbewihräucherung ist dieser Erfahrungsbericht, gepaart mit einem ausgeprägten Fachwissen, nun wirklich nicht.
ConradHeinrich 2 years ago 8
.2.. Bei weitem die meisten Klaviersachen brachten ihm nicht einen Kreuzer ein. Er schrieb sie aus Gefälligkeit gegen Bekannte, die etwas Eigenhändiges und zwar zu ihrem Gebrauch von ihm haben wollten. –
Aus dem Letztern kann man sich erklären, warum nicht wenige derselben, besonders unter den Soloklaviersachen, seiner unwürdig sind. Er mußte sich, wenn er befriedigen wollte, nach der Fassungskraft, nach der Liebhaberei, nach den Fähigkeiten und Fingerfertigkeiten derer ...
Dirkovic80 2 months ago
.3.. richten, für die er hinwarf. Es wußten sich dann ehrlose Musikalienhändler Abschriften zu verschaffen, druckten, ohne Mozarten zu Fragen, frisch ab, und machten die einträglichsten Geschäfte ohne dem, dem sie ihr Einkommen schuldig waren, zu danken.
[44] Einst kam ein Freund zu Mozart: »Der A- hat wieder eine Partie Variationen für's Klavier von Ihnen gedruckt; wissen Sie davon?«
»Nein!«
...
»Warum legen Sie ihm aber nicht das Handwerk?«
Dirkovic80 2 months ago
.4..
»Ei, was soll man viel Redens machen; er ist ein Lump!«
»Es ist aber hier nicht bloß um das Geld, sondern auch um ihre EHRE zu tun.«
»Nun – wer mich nach solchen BAGATELLEN BEURTEILT, ist auch ein LUMP! Nichts mehr davon!«
Mozart hätte nichtmal einen Augenblick daran gedacht sich über Glennis Worte zu ärgern, er wäre ihm die Zeit nicht wert gewesen
Glenn Gould war nur ein copy paster. ein reproduzierer , während Mozart unsterbliche Kulturwerke schuf
Dirkovic80 2 months ago
Glenn Gould war einfach Paradebeispiel westlich amerikanischer Dekadenz und Vermessenheit, weil er zu viel gefeiert wurde von ungebildeten Laffen, die nicht fähig waren "Trüffel von Wiesenchampignons" zu unterscheiden ...
Wer is schon Glenn Gould im Vergleich zu MOZART ??
EIN NICHTS , NUR EINE UNTER MILLIONEN AMEISEN DIE SEINE UND BACHS UND ANDERER MUSIK REPRODUZIERTEN
Dirkovic80 2 months ago
@amongthegarbage
ich stimme dem zu. es gibt viele klugscheisser, die über musik reden, aber selbst nichts spielen können.
joshuajsc 2 years ago
wie denn nun? cmoll konzert von beethoven oder von mozart?
ThePaulhorn 2 years ago