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All Comments (218)

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  • Ich hätte an seiner Stelle nicht unbedingt die Gier als etwas Positives dargestellt. Zielorientierung und Produktivität sind m. E. keine Anzeichen für Gier.

  • Einstein als Beispiel, dass es ohne Staat viel besser geht? - Einstein war sein Leben lang Beamter! Einstein war erfolgreich, weil ihm die Privatwirtschaft nicht vorschrieb, worüber er nachdenken soll. Ökonomieprofessoren dagegen, die weitgehend von Banken gesponsort werden, tappen nach wie vor im Dunkeln. Physiker sind nicht genialer als Ökonomen. Wenn Physiker von der Atomlobby bezahlt werden, rechnen sie auch falsch.

  • ich finde bei den vorrangegangenen comments fällt auf, das nicht aufgepasst wurde. die frage war "...ob gier tatsächlich die richtige grundlage für die gesellschaft ist?" nach mehr oder weniger rhetorischen hickhack, wo es alles gier gibt, beantwortet er die frage wie folgt: "die welt funktioniert, weil menschen ihre individuellen interessen verfolgen." gleichauf eine abfuhr an die antikapitalistische phrase über gier. das kann jeder an sich selbst erörtern. agier ich aufgrund von gier?ich nicht

  • Die Welt funktioniert, ^^

    weil wir unsere individuellen Interessen "Kaufen" ! xD

    Was können wir von so einem Video lernen?

    Friedman - Rhetorik! -mir wird ja ganz kalt

    Wahrlich ein netter Man. Und da er ja Recht hat:

    Gierig sind wir alle, denn Gier ist Geil! Aufrichtigkeit, was ist das? -Tja

    Kein Engel in Sich, dann halt der Teufel. Der hatte ja schließlich auch einmal Flügel gehabt! ... xD

    Ihr müsst denken mit diesem Video ist es getan ^^

  • mensch, mensch, mensch. ganz schön verstrahlte propaganda. ok, wenn ich das jahr betrachte, kann ich es nachvollziehen. aber die fette lüge hätte nicht sein müssen ;) (von wegen der nicht gefundenen systemanalyse, wobei da auch noch die frage wäre warum menschen über ihre bedürfnisse produzieren sollten. nur um die menge des tauschmittels zu vermehren?! das zu tuen was den interessen der mehrheit der menschen wiederspricht?)

  • @Nutzername36

    Friedman hat es erkannt, du nicht. Gier ist die Begründung. Gier ist ein hartes Wort. Man könnte auch sagen: Interesse am eigenen Wohlergehen. Was würde es mich jucken wenn du Hartz4 hast wenn ich über meine Bedürfnisse lebe und in einer riesen Villa lebe? Es würde mich genauso wenig interessieren wie es dich interessieren würde wenns andersrum wäre. Dann würdest du von deinem Kuchen auch nicht wieder 90% abgeben wollen. Seien wir einfach ehrlich!

  • @Lincoln2000 was wurde erkannt, oder nicht? wofür ist gier eine begründung? gier ist das interese am eigenen wohlergehen?! ich will nicht den kuchen, ich will die ganze bäckerei ;) (A)

  • @Nutzername36

    Genau das ist es. Man will eben nicht die Ikea-Möbel Ausstattung, sondern vllt. die tollen Antik Möbel. Nicht alle Menschen denken so, aber die die es tun sorgen durch ihr Streben dafür, dass der freie Markt seine Wirkung zeigt. Und dadurch sind kapitalistische Staaten verbunden mit Demokratie oft so erfolgreich bzw. einigermaßen wohlhabend.

  • @Lincoln2000 :D du hast meine fragen nicht beantwortet. das mit der bäckerrei war ein ruf zur aneignung der produktionsmittel ;)

    "einigermassen wohlhabend"?! zu lasten vieler? es gibt nichts besseres als anarchismus mit verkollektivierten produktionsmitteln. dann sind alle richtig wohlhabend und keiner muss mehr erfolgreich sein. siehe dazu: /watch?v=0uNSjlCkxwA

  • @Nutzername36

    Das was du mir da geschickt hast ist zweifellos ein interessantes historisches Video. Und ich habe auch Verständnis für das Denken der Spanier. Aber es wiederlegt mich doch nicht. Mit Anarchie wäre die technische Entwicklung usw. niemals so schnell fortgeschritten wie im Kapitalismus. Das wäre alles nicht passiert. Anarchie mag in manchen Gegenden funktionieren, nämlich dann wenn die Bevölkerung weitesgehend auf einem Stand ist. Aber ansonsten halte ich es für Utopie.

  • @Lincoln2000 "geschichte ist kein konjunktiv"! abgesehen davon ist der lebensstandart da innerhalb von 3 monaten um im durchschnitt 50-100% gestiegen. das hat was damit zu tuen das das kapital nicht mehr die produktion und deren verteilung behindern konnte. und das während krieg geführt werden musste! in kapitalistischen staaten geht der lebensstandart dann runter. ich weiss das der technische fortschritt vom kapitalismus behindert wird deswegen glaub ich diesen lügen nicht mehr ;)

  • Eben ein richtiger Dummschwätzer.

  • Mont Pelerin, Le Cercle and Paneuropean Union are allegedly overt societies (although they always meet and conclude off the record) but they have been undermining governments and toppling unfavorable regimes for decades.

    Although they keep driveling against totalitarianism and global government, they're the ones doing it.

    Their philosophy of freedom boils down to allowing everyone to buy whatever they want as long as they can afford it regardless of whether it's for sale or not.

  • Yeah, tell them Milton.

    You should get us all a Pinochet for every country so we could be rallied into the stadiums and tortured until we realize how great free market is.

    Free market was always followed by repression, slaughter, bloodshed.

    The only thing free about free market is freedom for oligarchs.

    No, don't allow government to control you. You'll better off if big business controls you.

    State welfare is evil, it's better to depend on private charity.

  • when friedman went to chile he criticized pinochet during several press conferences, and secondly the only reason why coorporations have achieved so much in power matters is because governments have allowed the to, do not blame the free system, blame the deshonest people who would do even worst if the lead another systemm ... and argue with facts not wit ideological blindness

  • Where can I see the footage or read the transcripts of those conferences where Milton criticized Pinochet?

    You said it yourself that corporations accumulated power because governments allowed them to. So how's even less government control supposed to improve the situation?

    I'd be happy to agree with you about not blaming the system and blaming crooks but since this logic does not apply to socialism, it would be hypocritical to apply it to neoliberalism. :-/

  • It's nice to know that you have to misrepresent Friedman as a supporter of Pinocet in order to argue against him!

    It shows that his arguments are very good, if people have to lie to argue against him!

  • was für ein dummschwätzer was kann der überhaupt??

  • @TheVincent78 : nix !

  • guter mann starker ökonom !

  • @kreuzfahrer Stell dir 2 Schulklassen vor,in der einen kämpft jeder für sich,um besser als der Andere zu sein;in der anderen Klasse versuchen die"Stärkeren"den Schwachen zu helfen u.gemeinsam die Lernziele zu erreichen.Welcher Absolvent eignet sich wohl eher als produktiver Mitarbeiter/Führungskraft?

  • Mmh,Gier als Grundlage gesellschaftlicher Entwicklung?Millionen von Menschen arbeiten ehrenamtlich in,und für die Gesellschaft.Dieser Mann war einflußreich?Eine Schande für das Land,wo er diesen ausüben konnte!

  • Gier und das verfolgen eigener Interessen (self-interest) sind nicht dasselbe. Die ehramtliche Arbeit fällt genauso unter self-interest wie das Bestreben ein Unternehmen auf zu bauen und damit Geld verdienen. Die Motive sind nicht dieselben, und das eine Motiv mag schlechter sein als das andere. Aber was für eine Gesellschaft sind wir, dass wir andere Einschränken, auch dann wenn sie die Rechte anderer nicht verletzen?

    Gier ist das Verfolgen seiner Begierden unter Misachtung anderer Rechte.

  • Warum soll ein Beamter nicht genau so gut forschen können? Die Russen waren vor den Amis im Weltall! Es gibt auch Gegenbeispiele. Außerdem beruht der Neoliberalismus auf einem mathematischen Fehler, auf den schon ein Nobelpreisträger in den 60er Jahren hinwies (vgl. auch Steve Keen). Demach ist von der Deregulierung und dem anderen liberalen Quatsch nichts zu halten. Lustig ist auch: die "Liberalen" , die den Staat abschaffen wollten, waren die ersten die in der Krise laut nach ihm riefen.

  • Keen übte Kritik an der Neoklassik, nicht am Neoliberalismus. Neoliberalismus ist eine politische Richtung, Neoklassik die Gesamtheit von mathematisch berechneten volkswirtschaftlichen Modellen.

    Die jenigen, die in der Krise als erste nach dem Staat riefen, waren die großen Firmen, die allesamt schon seit geraumer Zeit durch Subventionen und "systemische" Argumentation mit dem Staat unter einer Decke stecken (vgl. Rolle der FED bei der Subventionierung des US-Hausbaubooms).

  • @bigruexxl Und schau mal was die Russen das gekostet hat. Ich meine hier keine ökonomischen Kosten, sondern der Schaden der den Menschen zugefügt wurde. Weißt du überhaupt wie es sich in der Sowjet Union gelebt hat? Meine Eltern und Ureltern kommen aus der Sowejt Union, und niemand würde dort noch einmal Leben wollen.

    Eine Zahl sagt ganz deutlich, wo die Prioritäten lagen: 25% des Bruttoinlandprodukts wurden ins Militär gesteckt.

  • Ich glaube Du verwechselst Kommunismus mit Sozialismus und auch Wirtschaft mit einem politschen System, das in der ehemaligen Sowjetunion freilich ein totalitäres System war. Ich wollte mit meiner Aussage lediglich zeigen, dass auch ein Beamter durchaus etwas Neues entwickeln kann und nicht alles besser wird, wenn man privatisiert. Ein gutes Beispiel ist doch auch die Privatisierung der Energiekonzerne. Seitdem ist z.B. weder die Sicherheit noch sonst etwas besser geworden. Im Gegenteil.

  • @bigruexxl Ich hab nicht bestritten, dass Beamte was entwickeln können, nur ist diese Entwicklung Volkswirtschaftlich ineffizient. Das sollten die Zahlen verdeutlichen. Ausserdem haben die Mathematiker ihre Theorien nicht auf Anweisung entwickelt. Auch hier hatten Sie aus eigenem Antrieb gehandelt. In der Mathematik gab es noch akademische Freiheit.

  • @bigruexxl Das Beispiel mit der Privatisierung der Konzerne ist nicht sehr gut, weil deren Monopolstellung vom Staat erhalten wird. Ein gutes Beispiel ist die Privatisierung der Telekommunikation. Wäre die Telekom heute noch ein staatliches Monopol, dann würden nicht hier sitzen und über eine Breitbandleitung Videos schauen und uns unterhalten, falls doch, dann für einen vielfach höheren Preis.

  • @bigruexxl

    Der Kapitalismus ist das effizientere und gerechtere System. Lass mich erklären! :D

    Stell dir zwei Schulklassen vor:

    In der einen Schulklasse, werden die individuellen Leistungen bewertet, jeder Schüler kriegt die Note, die er verdient hat. In der anderen Schulklasse, werden alle Noten zuerst in einen Topf geworfen, und anschließend unter allen gleich aufgeteilt. Welche Schulklasse wird wohl den besseren Notenschnitt haben? In welcher werden die Schüler sich mehr anstrengen?

  • ja in russland gab es solche Leute weil es einen Wettbewerbt gegen die USA gab ... WETTBEWERBT ....

  • Die Geschichte von der Gier (siehe auch Spiegel) ist das Vorbeimogeln an den systemimmanenten Ursachen... an dem Nichtbegreifenwollen der wirklichen Ursachen: Jeder der sich auf Kapital einläßt, muß seinen Gesetzen folgen.Lösung gibts nur in einer anderen Gesellschaft.

  • naja, milton hätte ja auch einfach auf die frage antworten können, anstatt über die gegensätze des realen kommunismus zum kapitalismus zu schwadronieren und dumpfe rethorische fragen über gier aufeinanderzustapeln.

    seine konzepte von eigennutz und prosperity sind nämlich ziemlich platt.

  • Noch was: 1. Den Begriff 'Neoliberalismus' grenze ich - wie es sich im allg. Sprachgebrauch mittlerweile durchgesetzt hat - auf den Liberalismus der Österreichischen Schule und der Chicago School ein. Die Freiburger Schule hingegen bezeichne ich als ordoliberal. 2. Die Privatbanken mutieren allein deshalb wieder zu Krisengewinnlern, weil sich mit Derivaten, Leerverkäufen etc. nach wie vor zulasten Dritter am Markt Geld verdienen lässt und weil sie langfristig von tp entlastet wurden.

  • Den Begriff neoliberalismus wie er zur Zeit benutzt wird kann man getrost vergessen. Er ist einfach nur zu einer Beleidigung geworden.

  • Kurz angemerkt: Deine 'Argumentation' enthält einige - mithin naturalistische - Fehlschlüsse. Nach deiner simplifizierenden Theorie im Anschluss an Fiedman müssten die Länder mit dem am meisten ausgeprägten Kapitalistischen System die pro-Kopf-wohlhabendsten Bürger haben, was 1. nicht stimmt und 2. die kapitalen Unterschiede innerhalb dieser Gesellschaften ignoriert. Was ist denn von einer Gesell. zu halten, in der sich fast 50 Mio. nicht einmal eine Krankenversicherung leisten können?

  • Offen gestanden: Deine 'Argumente' werden immer kurioser, verschwörungstheoretischer und apodiktischer bzw. dogmatischer!

    Kurzum: Ein schwaches Bild für einen bekennenden Liberalen!

    P.S.: Warum neigst du gerade in der Wohlstandsfrage plötzlich zum Kollektivismus: "wir" - oder ist es am Ende als pluralis majestatis zu verstehen? ;-)

    P.P.S.: Statistiken beweisen, dass die sog. Mittelschicht schmilzt -, aber nicht wegen globaler Erwärmung.

  • das mit der mittelschicht liegt an der inflation, die für höhere steuern und somit geringere reallöhne sorgt.

  • So hiernach ist aber wirklich erstmal Schluss. Nur zur Info: Die skandinavischen Wohlfahrtsstaaten haben in den Jahren (1999-2007) trotz hoher Steuer- bzw. Abgabenquote, die Friedman inkriminiert hat, höhere Wachstumsraten als das im selben Zeitraum entstaatlichte Dtld. - Also: Ein Dritter Weg, lieber tortebrumm, ist möglich! Selbst der konserv. MP Schwedens wurde nur gewählt, weil Reinfeldt 2006 versprach, den Sozialstaat nicht zu schleifen. Milton, Rand, FDP und Konsorten haben Unrecht.

  • Und auch mal zur Info:

    Lieber schnacker77, die skandinavischen Länder als Idole für den demokratischen Sozialismus, den "3.Weg" also, zu sehen, ist mehr als absurd. Zudem sind eine Handvoll Millionen "Holzfäller" nicht mit der größten Volkswirtschaft (gemessen am BIP), Deutschland, zu vergleichen. Kein anderes Land ist dermaßen vom Import, der Produktion und dem Export abhängig wie Dtl. Ein attraktiver Standort ist hier also weitaus wichtiger als in den skandinavischen Ländern!...

  • ...Für den 3.Weg müssen wir schon ein bisschen tiefer stapeln. Hätte Venezuela erlebt die Bevölkerung den 3. Weg hautnah. Gäbe es die kapitalistische USA nicht und würde Lebensmittel, vor allem Getreide, ins Land imprtieren, wären dort viele schon verhungert. Die Ressourcen, die Ven. hat, hat Dtl. übrigens nicht!

    Auch Chile lebt nicht wirklich nah an unserem Lebensstandart! Tolle Bilanz, toll, lieber Schnacker, wie dein 3.Weg funktioniert!...

  • ...Und wo wir grade bei Schweden sind, ist es doch grade Schweden, die vor 30 Jahren so stolz auf ihren Sozialstaat waren. Bis sie dann erkannten, dass das auf Dauer nicht finanzierbar ist und ihn kräftig umgemodelt haben!

    Friedman, FDP´s Ideologie, Adam Smith, aber auch John Maynard Keynes sind es u.a., die uns zu Wohlstand verholfen. Je weiter sich ein Staat vom Kapitalismus entfernt, desto schlechter geht es dem Volk, komisch gell?....

  • ...Von Marx über Engels, Lafontaine, Wegner bis Wagner, eben sie sind es, die unrecht haben und schon so einiges gegen die Wand gefahren haben.

    Ob Staaten oder "nur" aktuell Bundesländer der BRD! Eine Ruine nach der anderen...und morgen ziehen wir Bilanz!

  • Da ich's reichlich ermüdend finde dich Punkt für Punkt zu entkräften. Nur zwei kursorische Anmerkungen: Die Differenz von Inlandsnachfrage und Exportüberschuss in D. ist veränderbar und somit kein Argument für Sozialdumping. Die St- u. Abgabenquote ist Schweden ist immer noch viel höher im letzten Jahrzehnt. Wenn's der W-Staat nicht funktionierte hätte S. ggb. D. zurückfallen müssen, was es offensichtlich nicht getan hat. Der Rest ist Bullshit und Standard schreibt sich mit (zwei) D.

  • "Reichlich ermüdend"? Wie lächerlich bist Du denn bitte?

    Ich erkenne nur bei Dir geschwollenen Bullshit.

    Linke kommt.....Geld und Kompetenz verschwindet.

    Dazu muss man nicht den Duden gefrühstückt haben um das zu erkennen. Und dann kannst Du deine Misswirtschaft selber ausbaden.

  • Und mal ganz nebenbei für den, der mit Zeichensetzung so viel zu tun hat, wie Friedman mit Sozialismus:

    Standart oder Standard, ist heutzutage beides möglich!

    Den Lehrer solltest grade Du nicht spielen, weder grammatikalisch oder auf der wirtschaftlichen Schiene.

  • 1. Das 'Kompliment' in Sachen Zeichensetzung und Grammatik kann ich zurückgeben ( e. g. "Geld und Kompetenz verschwindeN" bzw. "..., um das zu erkennen.")

    2. Standart gibt's nicht (s. duden . de)

    Willkommen im Klugscheißer-Club!

  • Ach guck an, muss da schon die Grammatik-Keule rausgeholt werden?!

    Ich erkenne hier auch nur einen Klugscheißer.

    Einfach mal nach StandarT googlen, da wird dann auch der Klugscheißer beschrieben!

  • Zum Klugscheißer stehe ich.(Zitat: "Willkommen im K.-Club!") Abgesehen davon habe ich mich nur auf das Niveau von Senor B. begeben.

    In Sachen Besserwissertum hättest du aber auch Chancen, in den Olymp aufgenommen zu werden. (z. B.: "... ist mehr als absurd." / "eine Handvoll Millionen 'Holzfäller' " - also ich nenne sowas: arrogant und despektierlich)

    LG

    Der mit der Beule ... ähm ... Keule

  • So jetzt kannst du (wie peinlicherweise auch ich) meinethalben wieder den ganzen Kommentarbereich zuposten. Ich bin raus. Also: Viel Spaß bei der Selbstaffektation und beim fröhlichen Monologisieren!!!

  • Informiere Dich bei Epikur über Geiz, nicht bei M. Friedmann.

  • Tortebrumm, beleidige nicht die Skandinavier.

  • Einstein hat seine Theorien also aus Geldgier entwickelt? Ford war erwiesenermaßen ein sozial und altruistisch eingestellter Mensch, der seine Arbeiter besser bezahlte, als markwirtschaflich maximal effizient gewesen wäre. Friedmann suggeriert, dass alle Menschen egomanische Monster sind. Das ist einfach nicht wahr. Aber wer diese wahnhafte Ideologie fest glaubt, wird sie überall bestätigt sehen. Es wäre wichtig, Anreize zu fairem und konstruktiven Verhalten zu schaffen!

  • 2. muss man den ideologischen Hintergrund/Kontext verstehen, vor dem F. argumentiert. Als Libertärer ist er ein geistiger Weggefährte von Ayn Rand, deren Philosophie u. a. die staatliche finanzielle Unterstützung von Armen, Alten und Kranken ablehnt.

    Anders als der mediokre Großtöner F. haben aus den USA ganz andere intellekt. satisfaktionsfähige Schwergewichte und ebenfalls Nobelpreisträger diesen primit. Schematismus überwunden: Samuelson, Stiglitz, Krugman. Die haben mehr drauf.

  • Es gibt auch Libertäre Sozialisten. Und die haben keineswegs für mehr Wohlstand gesorgt!

  • Last, but not least: Dass die Libertäre Sozialisten nicht für mehr Wohlstand gesorgt haben, ist eine Binse. Denn sie konnten es auch gar nicht, da es niemals einen Staat nach ihren Ideen gab. So banal ist das. - Im Unterschied zu den Liberalen rechter Provenienz haben sie allerdings erkannt, dass der Kapitalismus auch zu Abhängigkeit und Unfreiheit führt. (zur Argumentation s. z. B. : Oscar Wilde, "Der Sozialismus und die Seele des Menschen")

  • Die GIER der Banker, deren trickreiche Verbriefung und Weiterveräußerung von toxic papers Krisenmotor war, hat Kollateralschäden:

    „UNICEF zitiert aktuelle Berechnungen der Weltbank, denen zufolge in den von der Krise besonders betroffenen Entwicklungsländern zwischen 200.000 und 400.000 Kinder zusätzlich sterben könnten. "Mindestens 53 Millionen Menschen mehr werden unter die absolute Armutsgrenze fallen. Die Einkommen der 390 Millionen ärmsten Afrikaner werden um bis zu 20% sinken."

  • Den Krisenmotor hast du gut beschrieben, die "Karosse" hast du allerdings ausgelassen. Und da reden wir von Greenspan und Clinton!!, lange her, aber der Ursprung der Krise.

    Was aber den Motor betrifft, der hat vor der Krise hohe Gewinne erwirtschaftet und mit dem shareholder-value für Wohlstand gesorgt, was gerne vergessen wird zu erwähnen!

    Zur Erinnerung:

    1982 lebten gem. einem Bericht der WHO, weltweit 40,1% in relativer Armut, 2006 "nur" noch rund 18%.

  • 1. Zu Greenspan: Er selbst ist Rand-Adept (s.u.) und seine politökonomische Karriere hat folgende Stationen: Nixon, REAGAN, Bush sen., Clinton, Bush jun. - unter dem Erzkapitalisten R. wurde er FED-Chef. Während seine - zugegeben langen - Amtszeit gab es eine Reihe gravierender Krisen.

    2. Zu Clinton: Dass er eine problematische Politik gemacht hat, zugestanden. Aber warum haben ihn die Neocons dann nicht darin korrigiert, sondern noch deftig nachgelegt? Also: Was soll das beweisen? ...

  • zu 1,2: Es relativiert die Aussage, den Vorwurf, den Hass und die vor Wut schäumende Verblendung Managern gegenüber. Während Manager für die Misere allein verantwortlich gemacht werden, sonnen sich die Kritiker in Scheinheiligkeit. Politiker, die in Aufsichtsräten der staatlichen Banken sitzen und grade die verantwortlich machen, die schon wieder fleißig Staatskredite tilgen, ala Steinbrück! Während ihre Häuser noch im Sterbebett liegen....

  • ...Die Hauptursache für die Krise ist die Politik des leichten Geldes zu Zeiten Clinton. Hättes die nicht gegeben, wären die "bösen" Manager heute weitaus weiter, nur würde es dann keiner sagen.

  • Des Weiteren: Wo sind eigentlich die meisten, ach so tollen, privaten Investment-Banken geblienen? Und was wäre mit den meisten noch am Markt befindlichen privaten Großbanken, wenn es keine staatlichen Interventionen gegeben hätte? - Das nenne ich scheinheilig.

  • Ja, wo sind sie nur geblieben?

    - Im Markt bereinigt? Und die Systemrelevanten Großbanken nach der Theorie, der "Lehre vom relativen Staatszweck", die selbst Adam Smith nicht fremd ist, noch am Leben sind, jetzt wieder fleißig Kredite tilgen, während staatliche Finanzinstitute noch im Sterbebett liegen und durch Staatskredite gefüttert werden!

    Ohne Investmentbanking geht es nun mal nicht! Das zu leugnen, das wäre scheinheilig!

  • 3. Natürlich stellt sich die Frage bei der Wohlstandsgenese durch Shareholder-Value, wer davon in welchem Ausmaß profitiert hat. Natürlich ante crisis in den USA auch viele sog. 'Kleine Leute', z. B. die Rentner, die jetzt nicht selten noch am Lebenabend schuften müssen, weil ihre börseninvestierte Alterversorgung geplatzt ist. Also: For who's sake?

  • zu 3: Wer davon in welchem Umfang profitiert, und ja, wir brauchen nicht anfangen, in der Vergangenheit zu sprechen, ist so einfach zu beantworten, wie die Frage gestellt ist: Alle!! Moralisch schwer vertretbar, dennoch: Je reicher der Reiche, desto besser geht es dem Armen!

    Börseninvestierte Altersvorsorgung hat jeder selber zu verantworten. Doch von denen muss gar nicht die Rede sein. Durch das Investieren dort, wo für den Investor Profit und für ihn wahrscheinlich unbewusst,...

  • ...Nachfrage und somit also Bedarf an Kapital vorliegt, profitiert letzlich jeder davon. Der Investor eben in einem anderen Umfang. Global gesehen, mehr oder weniger rund um den Globus.

    Jetzt, in Krisenzeiten, mit Moralaposteln zu kommen, ist denkbar einfach um das System in den Dreck zu ziehen. Nur wer sagt denn bitte, dass wir nie wieder Aufschwung haben werden, dass der Wohlstand sich WEITER verbreitet?

  • Du stehst ja so auf Statistik. Dann lies doch bitte mal im letzten Armutsbericht der Bundesregierung nach, um zu ergründen, wer VOR der Krise profitiert hat. Alle??? Das ist wohl eher als Scherz gemeint, oder?

    P.S.: Jetzt komm' mir nicht mit dem relationalen Armutsbegriff. - Es geht um Teilhabe am Wohlstand, das hat mit Neid resp. irgendeiner sauertöpfischer Moral nix zu tun.

    P.P.S.: Manchmal trügt der common sense einfach nicht.

  • Sicher, bestreitet auch keiner. Obwohl, und doch, jetzt kommt Begriff "relative Armut", wir meckern hier global betrachtet auf sehr hohem Niveau. Denn nehmen wir sehr wohl am Wohlstand teil, guck dich um auf der Welt. Und, wie sagt Friedman so schön, je weiter sich eine Nation von dem unsrigen System entfernt, desto schlechter geht es ihr.

    Und das VOR der Krise der Exportfunke nicht auf den Konsumenten umgeschlagen ist, liegt einfach am "Made by Germany". ...

  • ..würde es wieder "Made in Germany" heißen, wären wir einigen Problemen sowie Hetzparolen gegen "böse reiche Kapitalisten" aus dem Weg gegangen.

    Wo wir wieder bei der Attraktivität des Standorts und wären!

  • Es geht den Reichen besser in einer Gesellschaft, in der Masse der Menschen eine gewisse soziale Absicherung hat. Die SV- system, die in Dtl. systematisch kaputt gemacht werden stabilisiern in Krisenzeiten die Gessellschaft. Das Sparen beim "zu hohen Sozialstaat", wie Du es dümmlich forderst, bewirkt in Krisenzeiten weniger Einnahmen und gleichzeit mehr Ausgaben bei den Sozialkassen.

  • @schnacker77

    Es hat keinen Sinn mit Ideologen wie tortebrumm zu diskutieren.

    Selbst jetzt wo Ihre Ideologie gegen die Realität gescheitert ist halten sie noch verzweifelt ihre Fahnen hoch.

    Das Schöne daran ist aber, wenn das System erst einmal kollabiert, werden jede Mengen von diesen systemgläubigen, ich sage mal vorsichtig Idioten dazu, völlig unvorbereitet erfrieren, verdursten und verhungern.

    Wo Schatten sind, da ist auch Licht....

  • 4. Was intendierst du mit der angeführten Protostatistik? - Offen gestanden ist das Thema Armutsentwicklung zu komplex für eine schlagwortartige Auseinandersetzung an dieser Stelle. Deshalb nur Folgendes: Nach meiner Kenntnis wird von vieler renommierten Ökonomen bestritten, dass der Grad der Armutsverringerung mit dem Ausmaß an Derregulierung und Laissez-faire-Kapitalismus in einem Land korreliert. Überdies haben derartige Rezepte (z. B. des IWF) beileibe nicht immer zum Erfolg geführt.

  • zu 4: Nun ja, wer einen "Change" fordert, mehr oder weniger vielleicht auch, weil es modern ist, der muss sich schon Statistiken gefallen lassen. Statistiken von der Weltgesundheitsorganisation wohlbemerkt, nicht von "etablierten" Ökonomen. Und wo wir dabei sind, von welchen reden wir denn da?

    Und ist es doch nicht so, dass wir seit 200 Jahren derregulieren. In verschiedenen Perioden, ist das ein hin und her! Krisen werden da ganz gerne mal als Break genutzt!...

  • ...Und was den IWF betrifft, der hat sich in jüngster Vergangenheit nun nicht wirklich bei Prognosen mit Rum bekleckert (siehe BIP in der "Rezession")!

  • Der IWF hat tatsächlich versagt , aber nicht erst "in jüngster Vergangenheit". Seine neoliberale Rezeptologie, die ich in meinem Kommentar kritisiert habe, liegt allerdings inhaltlich auf deiner Linie von Deregulierung und Entfesselung eines ungezügelten Kapitalismus! Angesichts dessen erscheint mir dein 'Einwand' (??) rätselhaft.

  • Rätselhaft ist, was Du unter dem Neoliberalismus verstehst!

  • Comment removed

  • Früher haben die auf dem Marktplatz in die Glaskugel geschaut oder Hütchenspiele gespielt.

    Heute haben sie ihre Kleidung gewechselt und machen auf "seriöse Hütchenspieler", d.h. das Hütchenspiel ist der Zins.

  • Dem Hütchenspiel haben wir aber einiges zu verdanken! Klar, wenn man "Verlierer" des Spiels ist, hält man sich an Floskeln, die die Spielregeln anzweifeln....ob die Anfechter nun Senf, Gesell oder Anders heißen!

  • was haben wir denen denn zu verdanken?

  • Motivation --> die treibende Kraft, die den Menschen und somit eine Volkswirtschaft zu Höchstleistungen antreibt.

    Instrument --> um die (auch momentane) Konjunktur nicht ins Bodenlose krachen zu lassen!

    Geldwertstabilität --> Inflations- Deflationsausgleich!

    Das Ziel --> erreicht zu haben, in finanzieller Unabhängigkeit zu leben und dem Staat (also dem Volk) zu nutzen (und nie wieder auf der Tasche zu liegen).

  • Friedman sagt, dass jede Gesellschaft, breiten Wohlstand durch Freihandel erreicht hat. Er hat Recht, denk nicht weit genug. Dieser Wohlstand ist Resultat der Unterdrückung und Ausbeutung Anderer.

  • Aber auch diesen Anderen geht es heute weitaus besser als in der Vergangenheit. Hunger und Leid wird immer weniger auf der Welt. Hört ein Linker nur nicht gerne!

    Je reicher der Reiche, desto besser geht es dem Armen.

  • Obgleich ich mich selbst nicht als "Linker" bezeichnen würde, würde ich wirklich gerne hören, dass es heute -dank Freihandel- allen (und im besten Fall sogar noch gleichermaßen) besser geht.

    Die westliche Welt profitiert vom Kapitalismus, der Sozialstaat hat alle am Wohlstand beteiligt und absolute Armut somit beinahe gänzlich besiegt. In Schwellen. und Entwicklungsländern hingegen wird produziert, angebaut, gefördert, was die Konsumgesellschaft braucht.

  • Die Bevölkerung lebt allergrößtenteils in bitterer Armut und arbeitet zu menschenunwürdigsten Bedingungen. In nicht wenigen Ländern der sogenannten Dritten Welt verhungern Menschen. Nicht weil zu wenig essen "da" wäre, sondern nur weil ihre Kaufkraft am Weltmarkt dafür zu gering ist. Ich sehe ganz wie Friedman noch keine funktionierende Alternative zum Kapitalismus, ...

  • ...was ich hingegen als Chance sehe ist soziale Marktwirtschaft und fairen Handel, um den Markt der globalisierten Welt zu bändigen.

    Ich befürchte jedoch, dass du das bereits weißt, da du weder dumm noch ungebildet bist. Du bist jedoch ignorant und selbstgerecht genug, dass du all das versuchen wirst mit fadensccheinigen und absurden "Argumentationen" wegzudiskutieren.

  • Soziale Marktwirtschaft und Globalisierung ist nur (leider) ein Widerspruch.

    Und davon ab, ich will nichts schön reden.

    Aber:

    Gem. der WHO, lebten 1982 weltweit, 40,1% der Menschen in relativer Amrut, 2006 waren es "nur" noch 18%!

    Oder vergleichen wir die Lebensqualität und die durchschn. Lebenserwartung mal mit der Vergangenheit (bis zum Feudalismus), sie ist stetig gestiegen, weltweit!

    Die "Moralaposteln" von Hunger und Armut sprechen demnach eher für den Kapitalismus, als gegen ihn!

  • Den Widerspruch zwischen Globalisierung und Sozialstaatlichkeit bzw. staatlichem Eingreifen in das Wirtschaftsgeschehen und Umverteilung musst du mir mal erklären. Politik kann Armut verringern und steht deshalb moralisch auch in der Pflicht es zu tun.

    Könntest du mir bitte mal die Quelle zur Armutsstudie der WHOi geben?

  • Wenn die Fertigungstiefe der Unternehmen weiter abnimmt, um sie flexibler für Krisen zu machen, geht dies nur durch "modular/global sourcing". Und glaub mal nicht, dass wir den Standort Deutschland so attraktiv hinbekommen, dass wir wieder überwiegend in Deutschland produzieren. Solange aber das Sozialprodukt im Ausland erwirtschaftet wird, hilft das unserem Sozialstaat kein Stück weiter.

    PS: Sozialstaat und wirtschaftliches Eingeifen durch den Staat, ist keineswegs das gleiche!

  • Kaptialismus nix gut !

  • Gier treibt den Menschen und wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht. (Milton Friedman)

    Sei gierig wenn andere ängstlich sind, sei ängstlich wenn andere gierig sind. (Warren Buffet)

  • Es ist eben nicht an jeden gedacht, schon mal bedacht ? Sie gierig beim Essen und ängstlich bei der Arbeit. (aus dem arabischen)

  • Der Satz Friedmans hat seinen Ursprung im frühen Kapitalismus nach Adam Smith. Also aus Zeiten des 18. Jahrhunderts! Die heutige Zeit konnte sich bei weitem keiner auch nur erträumen, selbst die Eisenbahn war noch nicht erfunden!

    Smith meinte, dass wenn jeder für sich arbeitet, und nur für sich, dann wird er am effektivsten arbeiten. Sein Geld legt er da in Kapital an, wo es am meisten benötigt wird, da eben dort Nachfrage und auch somit für ihn, Profit herauskommt bzw. herrscht. ...

  • ...Es haben also alle was davon. Der Investor und die Gesellschaft! Daher der Spruch, "Gier treibt den Mennschen....".

    Doch eins hat Smith wie viele andere nach ihm vergessen, den Menschen selber!

  • Herrlich, wie Friedman in seiner nüchternen Art und Weise die hohlen antikapitalistischen Phrasen immer wieder zerpflückt hat.

    Die Linken sind nichts anderes als Gesellschaftsvergifter und damit die unsozialisten (asozialisten) Elemente im Land.

  • @Moselfranke1987

    ...den Wunsch nach sozialer Gerechtigkeit würde ich nicht als hohl bezeichnen....

    Dennoch, das Video von Friedman oben ist aus dem Jahr 1979 und aus damaliger Sicht war es auf jeden Fall vertretbar zu sagen, dass der freie Markt der sozialste Weg ist.

    Doch welche Gültigkeit hat das heute, wo doch jedem klar geworden ist, das unser System der Profitmaximierung Mensch und Planet zugrunde richtet? Wer möchte ernsthaft daran zweifeln, dass wir so nicht mehr weiterkommen?

  • @Moselfranke1987

    ...Und haben wir nicht inzwischen durch globale Vernetzung einen Zustand erreicht, der es vor allem den nachkommenden Generationen ermöglicht, zu überwiegend aufgeklärten, emphatischen und ethisch handelnden Menschen zu werden? Wir wären bescheuert, würden wir diese Chance nicht nutzen und es einfach als Utopie wegwischen. Inwieweit der Mensch sich ändert, ist keine festgelegte Sache, sondern eine Entscheidung die von jedem Einzelnen jederzeit getroffen werden kann

  • @Moselfranke1987

    ...Und haben wir nicht inzwischen durch globale Vernetzung einen Zustand erreicht, der es vor allem den nachkommenden Generationen ermöglicht, zu überwiegend aufgeklärten, emphatischen und ethisch handelnden Menschen zu werden? Wir wären bescheuert, würden wir diese Chance nicht nutzen und es einfach als Utopie wegwischen. Inwieweit der Mensch sich ändert, ist keine festgelegte Sache, sondern eine Entscheidung die von jedem Einzelnen jederzeit getroffen werden kann

  • Leute wählt links und treibt die Arbeit weiter ins Ausland!

    Und auf den Rest spar ich mir mal einzugehen.

  • Love capitalism

  • Socialism always ends in failure. So you love failure? Interesting!

  • Love Milton

  • Grade in Deutschland, aufgrund der sozialen Marktwirtschaft, findet der Begriff Kapitalismus synonyme Bedeutung mit dem Begriff Marktwirtschaft.

    Ist eigentlich aber auch in jedem Lehrbuch der Volkswirtschaft beschrieben. Selbst Wikipedia gibt das her...

  • Jetzt doch wieder Kapitalismus? Was denn nun, gestern Kommunismus, heute Kapitalismus und morgen wieder Sozialismus?

    Die Bereiche, die (angeblich) nicht bezahlbar sind, werden durch Freigeld + Bürgergeld auch nur für einen Monat finanzierbar! Alles was danach kommt, beschäftigt sich mit der Tilgung von BGE...eine Verschiebung von Problemen!

  • Zinsgeldsystem? Meinst du die willkürliche Beeinflussung der Geldmenge über die Leitzinsen? Dies ist in der Tat ein Problem, das von Friedman & Co. auch des öfteren kritisiert wurde. Doch war ist dies wenn nicht Wirtschafts- oder, genauer, Finanzpolitik?

  • Natürlich ist Arbeit für alle da, jedenfalls auf einem freien Markt. Es gibt immer etwas zu tun, auch Arbeiten, für die man keinerlei nennenswerte Qualifikation benötigt. Arbeitslosigkeit über einem Grundwert von, sagen wir, ca. 3%, der durch Marktfluktuationen unvermeidlich ist, ist das Produkt von schlechter Wirtschaftspolitik.

  • Ron Paul 2012

    ich empfehle jedem sich mal mit dem mann zu beschäftigen. gibt genug interviews mit ihm auf youtube

  • Nur werden diese sehr wenigen Idealisten wohl kaum die 3. größte Volkswirtschaft der Welt antreiben können!

  • For some real sophisticated and intellectual sincereness against this freakism look for Stiglitz or Krugman at "fora . tv". The so called T.I.N.A policies based on Mr. Friedman led us to crisis. ... and the well-known fellows and extraordinary Nobel prize-winners examine it's failure!

  • freiheitliche Konservative, Rechtsliberale und eben auch Libertäre wie meine Wenigkeit zusammen, um gemeinsam dem miefigen und autoritären Ungeist des sozialistischen Establishments gewaltfreien und kreativen Widerstand entgegensetzen." (Anm.: Die sog. KSA hat viele Verbindungen zu Rechtsextremen!!!)

    Bin mal gespannt, ob diese Kommentarfolge tatsächlich gepostet wird. Für einen Anarcho-Liberalen doch eigentlich 'ne Selbstverständlichkeit, oder?

  • Anarcho-Liberal? Also ein Anarchokapitalist?

    Na ja, Anarchokapitalismus, Sozialismus, libertärer Sozialismus und auch Kommunismus haben alle etwas gemeinsam! Es funktioniert nur in der Theorie...weil wir Menschen sind!

  • Sozialismus funktioniert, nicht aber Kapitalismus !

  • Achso, wo denn?

  • ... gegen das natürliche, unteilbare und ausschließliche Recht eines Menschen auf sein Leben, seine Freiheit und sein Eigentum als das angesehen wird, was es ist: ein Verbrechen auch und gerade dann, wenn dieses Verbrechen durch jene Gruppe von Männern und Frauen begangen wird, die sich selbst als „Staat bezeichnet. Der Kreis hinter der KSA ist jedoch ohnehin ein sehr bunter und im besten und richtigen Sinne toleranter. Dort kommen rechtskonservative Hardliner, rechte Ökos ,,,

  • Kleines Zitat des Kanalbetreibers Marco Kanne: "Ich selbst sehe mich nicht als gesellschaftlich Konservativen, sondern als Libertären, genauer: als Anarcholiberalen oder wie auch immer man es nennen mag, wenn jemand für eine freie und offene Gesellschaft eintritt, in der die Initiierung von Zwang und Gewalt ...

  • aber das geht ja nicht weil: dann hätten wir ja fast Kommunismus und das darf ja nicht sein...:-)

  • du hast da was falsch verstanden! die 1000 € Grundeinkommen gibts natürlich nur für Arbeit! es gibt soviel Arbeit die zu leisten wäre! also eine Art öffentlicher Beschäftigungssektor meinetwegen und auch ein Mindestlohn. Arbeitslose bekommen Heute ca. 900 € (ALG+Miete+Versicherungen) vom Amt fürs nichtstun! warum nicht stattdessen Arbeit 3-6 Stunden/Tag und dafür dann mehr Geld? damit wären dann sittenwidrige Löhne abgeschafft!

  • also wenn ich ein Auskommen habe dann arbeite ich auch gerne .1000 € Grundeinkommen sind genug zum leben .und dann mach ich die Arbeit die ich sowieso mache und die mir Spass macht wenn ich nicht jeden morgen um 6.30 aufstehen müsste und nur 6 statt 8 Stunden täglich arbeiten (volle Pulle) dann stimmt die Leistung und ich hab Zeit für Erholung und Familie! wenn ich mehr Geld will kann ich ja immer noch mehr arbeiten! mit leistungsgerechter Entlohnung.

  • Du brauchst doch nur mal in eine deutsche Amtsstube zu schauen, um zu sehen, wie motiviert Leute sind, die ihr Geld sowieso bekommen, egal ob sie faul rumsitzen oder sich anstrengen.

  • Hallo???800€ Grundeinkommen? Selbst dieser geschätzte Wert ist verrückt!

    Bei 800€ Grundeinkommen, hätten wir eine schlagartige Arbeitslosen quote von mindestens 25%.+ diejenigen, die der Arbeit nachgehen, die ihnen Spaß macht. Werden dann alle Bademeister, Fotografen, Modell oder Rennfahrer...?

    Die wenigen Idealisten, die dann die schwere Arbeit machen WOLLEN, werden das nicht finanzieren können. Oder verkaufen wir dann die U-Boote, die vom Himmel fallen?

  • Nein, der Mensch ansich ist ein Faultier...und ein Egoist!

    Gib dem Menschen eine Arbeitsplatzgarantie oder ein Einkommen, mit dem er auskommen könnte, die Effizienz seiner Tätigkeit wäre lange nicht so gewährleistet, als wenn er für seine Existenz wirklich effizient arbeiten müsste.

    Nichts desto trotz sollte das Leben über dem Existenzminimum garantiert sein, alles andere wäre unmenschlich! Und das wird es, dank der sozialen Marktwirtschaft...

  • ...die wir uns auch bald nicht mehr leisten können!

  • Zeichner? Jup, Künstler werden uns noch aus der Krise holen...

  • Er nimmt aus dem gleichen Grund den Job an, weshalb er sich bewirbt. Weils ihm scheiße geht!

    Warum sollte ers ich bewerben, wenn er sowieso ein Grundgehalt hat und auch so, ohne dem beschissenen Job, über die Runden kommt?

    Logik?

  • Es gibt genug Arbeit, nur ist der Deutsche sich da zu fein zu! Und wenn es das Spagelstechen ist...

    Ich sagte nicht, dass jeder Bedürftige ein fauler Sack ist, sich besäuft und jede Hartz4-Show kennt. Dennoch sind es sehr und zu viele...

    Warum er sich bewirbt? Weils ihm scheiße geht oder es ihm scheiße gehen würde, wenn er sich nicht bewerben würde.

  • Jeder? 90% der Bevölkerung wissen nicht einmal, was BGE ist und den anderen muss man nicht zwingend glauben! Sicher, jeder Hartz4-Empfänger will arbeiten...natüüürlich!

  • Das wird auch nie passieren...erst recht nicht mit BGE! Da gönnt man sich einfach mal einen Tag, man hats ja...

  • Dank des Systems, in dem jeder nach mehr streben darf, ist der Fortschritt enorm hoch! Das Streben nach Erfolg, nach Geltung, Altersvorsorge und dem Sättigen des Egos, sind die Voraussetzungen für den Fortschritt, für Neuerungen und Ideen, die umgesetzt werden wollen. Die Erde steht niemals still, es wird immer Nachfrage nach irgendwas geben...Und wenn es nur gilt, einen Trend, einen Tapetenwechsel zu vollziehen. Auch die Grünen haben Anfang der 90´er Computer verbieten wollen,...

  • ...mit dem Argument, dass dies zum Verlust von Arbeitsplätzen führen würde. Tatsächlich liegt die Arbeitslosenquote heute im Schnitt nicht höher als damals.

  • Die Arbeit am Menschen spült nichts in die Kasse...jedenfalls nichts, was das BIP merklich beeinflussen würde. Irgendwann fangen wir dann wieder das Jagen und Fischen an, sitzen in Höhlen und fangen von vorne an!

    Oder wir führen BGE ein, damit ist dann alles gelöst?

    Und nun mal Butter bei die Fische...wer drückt wie viel ab und wer bekommt wie viel umd das Grundeinkommen umzusetzen?

  • Na ja, ich glaube eher, das viele, zumindest mehr als heute, sich gar nicht in die Gesellschaft einbringen würden! Vielleicht auch auf dem Sofa bleiben...

  • Sicher wird Arbeit am Menschen auch benötigt, nur gewichtest du das bezügl. der Wirtschaftsleistung wohl ein Paar Schritte zu hoch! Geht es beim Arsch ab wischen, Kinder betreuen oder Essensausgabe eher um moralische und soziale Aspekte als um Wirtschaftsleistung...

    Kapital im volkswirtschaftlichen Sinn, sind alle Mittel, die zur Produktion zur Verfügugng stehen...es dient operativ wie auch strategisch! So sind wohl Produktionsstraßen strategisch, also langfristig anzusehen,...

  • Verpackungsmaterial oder Bohrköpfe etc., eher kurzfristig! Und überhaupt, was soll die Diskussion...?

  • Richtig, Angebot kann Nachfrage schaffen! Nachfrage schafft hingegen garantiert Angebot...demnach wäre es schön, wenn auch jeder die Nachfrage, das Bedürfniss, stillen kann. Eben indem er grundlegend etwas zur Verfügung hat, schön in der Theorie. In der Praxis will dies auch finanziert werden! und das geht nicht ohne Leistung, es sei denn, du bist Staatsbediensteter....

    Unabhängig davon, Äpfel sind nicht mit Birnen zu vergleichen. Chinese und Deutscher sind zwar beides Arbeiter...

  • , ...doch in ganz unterschiedlichen Ligen! In der Bundesliga verdient ein Spieler auch mehr als in der Kreisklasse.

  • Und da wären wir dann beim Punkt. Wenn die Bedingungen dann Bewerbungen und Vorstellungsgespräche bei AG oder Arbeitsamt sind, sind wir dem jetzigen System sehr ähnlich. Nur das derjenige, der sich selber ernähren kann, nicht zusätzlich vom Staat, also vom Volk, gefüttert wird. Ergo kann der Arbeitnehmer auch gleich seinen Abtrag für das Grundeinkommen behalten...

  • Die Aussage, "fahr mal leer zum Tanken", ist ebenso blödsinnig wie die Frage, "wer war zuerst auf der Welt, das Ei oder das Huhn?"

    PS: Ohne Leistung hätte ich gar nicht das Auto, welches betankt werden muss. Bei leerem Tank, bleibt dann noch der Kanister und das Fahrrad...aber ganz ohne Leistung auch nicht!

  • Sag mal, gehts noch? So wichtig bist du nicht, dass ich für dich ein "Paar Freunde" holen müsste...es liegt wohl er an deiner sehr unfreundlichen Art zu kommunizieren und dem Blödsinn den du schreibst!

    Wir drehen uns im Kreis! Ich wäre dafür, erst etwas zu leisten, dann dafür bezahlt zu werden. Auch in anbetracht der Tatsache, dass das alles finanziert werden muss!

    Sicher, Angebot und Nachfrage regeln grundsätzlich den Preis von Gütern und Dienstleistungen ...

  • ...-abgesehen von monetetärer Preisgestaltung-. Das im Marktformenmodell auch der Lohn geregelt wird, ist heute nur in vielleicht 5-10% aller Arbeitnehmer der Fall.

    Mal abgesehen davon, dass die meiste Arbeit dem Verbraucher nicht angenehm ist, also "schmutzig" ist, wird auch jetzt schon unangenehmere Arbeit besser bezahlt als "saubere". Zudem ist es doch so, dass grade wenn jemand sein Grundeinkommen hat, ohne etwas zu leisten, er schwerer zu ermutigen ist, "schmutzige" Arbeit zu leisten...

  • ..., geht es ihm aber verhältnismäßig schlecht, wird er diese Arbeit wohl eher annehmen wollen.

    Unabhängig davon, ich denke nicht, dass die Debatte über "schlechte" oder "gute" Arbeit, grade der momentanen Lage, irgendetwas wenden könnte!

    Grundsätzlich kann man aus Mangel an vergleichen nicht sagen, ob Bürgergeld -egal in welcher Ausführung-, wirklich den Erfolg bringt, den man sich verspricht!

    Wichtig ist es jedoch, dass je höher das Einkommen ist, desto geringer es dem Bedarf...

  • ...angerechnet wird! Das klingt zwar ungerecht, fördert aber den Anreiz zur Arbeit...vorausgesetzt, man entschließt sich diese Form von Grundsicherung zu nutzen.

    PS: Spar dir deine Wutausbrüche und Aggressionen, mit "klaro" oder "kapiert?", kommst du im Leben nicht weiter.

  • Was ist denn eigentlich ein Markt?

  • Totaler Blödsinn! Es soll auch Arbeitssuchende geben, nicht nur Arbeitslose...z.B. wenn die "anderen" mal arbeitslos werden.

    Mein Gott, es ist wohl wirklich besser auf deine Kommentare nicht zu antworten. Unvorstellbar wie hoch die Anzahl an zugespammten Kommentaren von dir sein muss. 10 Monate angemeldet und bereits 37.500 Videos angeklickt (und vollgespammt), das sind durchschnittlich 125 Videos am Tag...

    Hast du keine Freunde oder irgendwelche Hobbys?

  • Eigentlich müsstest du ja sehr gebildet sein, wenn du so viele Videos mit solch einem Nährstoff siehst.

    Nur (leider) spiegelt das deine Kommentare nicht wirklich wider.

  • Nein, du solltest ihn fragen! Du bist es doch, der die Zins-Paranoya hat...

    Zudem fällt mir grade auf, dass wir, indem ich auf deine Ängste antworte, dieses eigentlich sehr geile Video vollspammen....

  • Stimmt, gut das du es bemerkst. Obwohl ich dich verstehen kann, manch ein Quatsch kann einfach nicht unkommentiert bleiben.

    Das Problem ist, dass der Zwerg auf sämtlichen Videos die gleichen Geschichten erzählt, täglich den ganzen Tag, immer wieder das selbe.

  • Polo? Passen 8 Zylinder, 5L Hubraum und 450PS in einen Polo?

    Wenn ich dann bei der Tanke bin, bekomme ich den Sprit umsonst? Oder muss ich vorher etwas geleistet haben?

  • Du hast den Kapitalismus als leistungsfeindlich betitelt! Daraus entnehme ich, dass du anstatt dem Kapitalismus gerne ein anderes System hättest. Im gleichen Atemzug sprichst du von Bürgergeld und Freigeld...dann liegt es doch wohl denkbar nahe, dass dies deine Alternative wäre. Wenn nicht, dann raus mit der Sprache?

    Defacto ist es aber so, dass sich in unserem System Leistung lohnen kann, vorausgesetzt, man wird entsprechend belohnt!...

  • ...Das diese Belohnung oftmals viel zu wenig ist, dem bin ich mir bewusst! Aber wie gesagt, Schuld ist der zu teure Standort und die Einführung von Zeitarbeitsfrimen, nicht der Zins.

    Im Sozialismus hingegen, lohnt es nicht effizient zu arbeiten, da am Ende des Monats sowieso das Geld auf dem Konto ist, egal wie effizient ich arbeite. Das ist leistungsfeindlich!

    Beim freigeld fehlt halt der Zins, der ein großer Motivationsfaktor und zudem ein gutes Instrument...

  • ...ein Instrument, mit dem die Konjunktur und die Geldwertstabilität beeinflusst werden kann. Ohne dem Zins, wäre dieses System schon gescheitert!

  • Eine übertiebene Nutzung von Satzzeichen machen deine Kommentare inhaltlich nicht wertvoller, sie spiegeln nur eine gewisse Aggression und Wut wider. Vielleicht würde dir mal eine Pause ganz gut tun!;)

    Das Problem ist, dass es denjenigen schlecht geht, die nichts tun, sondern auch denen, die etwas tun. Eben die, die nur ein Paar € verdienen...das ist aber auf die ein oder andere Zeitarbeitsfirma -die durch die Regierung Schröder eingeführt wurden- sowie den, wie gesagt, zu tueren Standort

  • ...zurückzuführen! Und nicht auf den Zins...

    Was hälst du davon, wenn man erst etwas aus sich machen muss. Und dann dafür belohnt wird! Nicht schon vorher.

  • Freigeld hat mit Kapitalsmus nichts zu tun. Denn Kapitalismus ist ein Wirtschaftssystem, kein Finanzsystem, er würde mit Freigeld ebenso vereinbar sein, hätte nur weitaus größere Probleme und wäre lange nicht so effektiv!

    Leistungsfeindlich ist ein System, indem Arbeit und Leistung sich nicht lohnt. Lohnen tut es sich dann nicht, wenn die Existenz nur durch den Staat garantiert wird, ohne dass dafür Leistung abverlangt wird. ...

  • ...oder aber es erst gar nicht möglich ist, auch durch den Staat verursacht, Kapital zu vermehren!

  • Wie du schon sagst, weil sie daran Spaß haben und größtenteils ausgesorgt haben! Die Frage ist, wie viele das überhaupt sind, die solche einen ehrenamtlichen Job nachgehen. Ein Paar wenige Idealisten werden in einem leistungsfeindlichem System nichts retten können. Auch das haben wir in der Geschichte mehrfach erleben müssen!

    Steuern gibt es nur, wenn auch etwas erwirtschaftet wird. Denn das Volk ist der Staat, die Leistungsbilanz in einem solchen System...

  • ...würde denkbar schlecht aussehen. Vor allem dann, wenn es nch andere Systeme gibt, in denen Leistung belohnt wird.

    Freigeld ist insofern mit Sozialismus zu vergleichen, dass es sich nicht lohnt, Kapital anzuhäufen. Im Sozialismus ist es erst gar nicht möglich, jedenfalls nicht in der breiten Masse, abgesehen von einigen Parteifunktionären!

    Kurzum:

    In beiden Systemen käme ganz schnell das Motto hoch: "Wie schummle ich mich mit dem geringst möglichen Aufwand am Besten durch!?"...

  • ..vor allem dann, wenn zum einen die Motivation des Zins fehlt und zum anderen man auch noch durch das Bürgergeld halbwegs abgesichert ist!

    Und jetzt erklär du mir mal, wie schnelleres Umlaufgeld ausrechen soll, um die Wirtschaft anzukurbeln!

    Wachsender Wohlstand ist das Ziel eines Systems, nicht die Ursache!

  • Die Motivation ist ein nicht zu unterschätzender Faktor innerhalb einer Volkswirtschaft! Der Mensch ist ansich ein Faultier, wird er auch noch in einer leistungsfeindlichen Gesellschaft dazu getrieben, ist Fortschritt ganz weit entfernt! Bürgergeld kann dann auch nicht mehr finanziert werden, wovon auch, vom Nichtstun?

    Was deine Frage für "normale" Jobs betrifft, die benötigts du beim Bürger- und Freigeld ebenso, nur musst du dir noch einen Motivationsfaktor ausdenken...

  • ....mit Auszeichnungen, Lob und Tadel oder Prämien wirst du da nicht weit kommen. Das Problem gab es auch in planwirtschaftlich geführten Systemen.

    Um aber die Frage zu beantworten:

    Die "normalen" Jobs gibt es, nur nicht in Deutschland. Daher müssen wir diesen Standort auch wieder attraktiver machen! Aber das habe ich ja schon beschrieben...

  • Nein, das war Ben Bernanke. Alan Greenspan hat den Leitzins jahrelang stetig erhöht. Eben um der drohenden Inflation entgegenzuwirken und die Geldwertstabilität garantieren zu können. Wenn er Geld gedruckt hätte, hätte es wohl eine galoppierende Inflation gegeben...

    Aber auch die Inflation kam nicht von ungefähr! Der Mindestlohn hat da seinen Teil zu beigetragen, wie aber auch das Rentensystem der USA...

  • ...gesamtheitlich betrachtet, wurden durch diese nicht mehr tilgenden Häuslebauer allerdings nur die Misere aufgedeckt. Denn das wirklich Problem war es, dass die Forderungen, welche als Aktiva in der Bilanz ausgewiesen sind (logisch), mehrfach rund um den Globus verkauft wurden. Das ist ungefähr so, als würdest du deine Uhr an gleich 3 Pfandhäuser verpfänden...Realer Wert ist also geringer als der buchmäßige. Daher auch die "Geldverbrennung"!

  • Freigeld ist keine bessere Alternative! Wie unten von mir beschrieben.

    Noch mal:

    Ich kenne die Problem des Finanysystems. Aber wie gesagt, ein letztes Mal, du kannst noch so viel Schwarzmalerei betreiben, einen Joker hast du nicht.

    Die Relation von Einkommen und Schulden der US-Bürger ist heutzutage besser als in den 80ern. An deinem Zins-Problem wird es also wohl nicht liegen. Eher an der Inflation und der Zinspolitik der FED unter Alan Greenspan!

  • Und jetzt langt es auch langsam mit deinem Zinsproblem! Erzähl mir erst wieder was davon, wenn du eine Alternative zu unserem Finansystem hast, das wäre interessant. Aber immer nur den Teufel an die Wand malen und in allem das Schlechte sehen, den Untergang der Welt prophezeien, ohne auch nur ein Argument in der Tasche zu haben, wie man es vehindern kann, das wird dir und anderen nicht weiter helfen, im Gegenteil! Mach das Beste aus dem was du hast, nicht aus dem, was du gerne hättest!

  • Das Horroszenario, dass sich keiner mehr Kredite leisten könnte und somit das ganze System den Bach runter gehen würde! Davon sind wir noch ganz, ganz weit entfernt. Vor allem wenn man bedenkt, dass die Sparquote bei 11% in Deutschland liegt, höher als noch 1989!

    Es gibt keine direkte Umverteilung von Arm zu Reich, nur weil einige, zumeist aufgrund ihrer Willenskraft und ihrer Kompetenz, es zu einem bestimmten Vermögen geschafft haben, auf die er Zinsen erhält, heißt das nicht,...