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All Comments (96)

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  • 2069 wird es Deutschland nur noch als geografische Region geben. Vom deutschen Volk, deutscher Kultur und Sprache wird dann nicht viel mehr uebrig bleiben. Bedingungsloses Grundeinkommen wird den Lebensstandart zerstoeren. Ehrliche fleissige deutsche Buerger sind verrueckt gewordenen Linksradikalen Traeumern unter Direktion einer internationalen Bankenmafia hilflos ausgeliefert.

  • Erst das bedingungslose Grundeinkommen wäre der endgültige Schlussstrich unter die Industriegesellschaft und manifestierte somit den Beginn des Informations- und Kommunikationszeitalters.

    Die etablierten Parteien tun sich schwer mit dem BGE, denn sie beruhen noch auf den industriellen Kategorien Kapitalismus - Sozialismus - Liberalismus.

    Hier muss z.B. die Piratenpartei, die als einzige programmatisch auf postindustriellem Fundament steht, politisch aktiv werden!

  • @Baringo2 dickes PRO!!

  • na dann führt es ein und es werden millionenfach kanaken und bimbos ins land drängen und sich um die staatsbürgerschaft kloppen ,wie löst ihr eigentlich dieses problem?

  • yeah! 1000 euro für jeden und das preisniveau...haha passt sich in kürzester zeit an und ihr habt nix,garnix davon,ausser das die reichen wieder mal reicher werden!

  • @SandlerHermann

    Wie bei allen Einkommen passt sich auch dieses an.

    Übrigens, bis €7834/Jahr (2010) zahlt man keine Steuern. nennt sich "Steuerfreibetrag".

    Sind knapp €650/Monat. Meine Zahl war €600/Monat.

    Dieser Steuerfreibetrag fällt dann weg.

    Wo hier die "reichen wieder reicher werden" erschließt sich nicht.

    Die Unternehmer müssten damit rechnen dass der Bewerber die Tür von außen schließt, wenn der Lohn nicht stimmt. Oder Angestellte denen Lohn oder Zustände nicht mehr passen.

  • @TobiasClaren durch steigende preise! die grosskonzerne werden gelinde gesagt massive umsatzsteigerungen zu verktraften haben und wem gehören die?

  • dann muss es aber gleichzeitig die pflicht zur arbeit geben und harte sanktionen bei arbeitsverweigerung,was wiederum eine mgl. lückenlose überwachung benötigt ,was wiederum nicht mit dem grundgesetz vereinbar ist!

  • @bienenpabst

    Warum? Hier geht es um ein "B"GE. Das "B" steht für Bediungungslos.

    Dieser "Vorschlag" beinhaltet ein jetzt schon bestehendes System mit einer Verschärfung.

    Daher nehme ich mal an es war ein Scherz.

    Das BGE macht nur Sinn, wenn es keinerlei Pflichten gibt.

    Erst dann hat jeder die Freiheit alles zu tun.

    Fortbildung, 12h/d Ehrenamtlich arbeiten, und von mir aus auch ein paar lange Zeit nichts tun... Die entlasten dann den Arbeits(losen)Markt.

  • @TobiasClaren wer lässt sich schon vom chef zusammenscheissen ,steht früh um 6 auf,lässt sich vom leistungsdruck fertigmachen ,steht jeden morgen im stau bzw. überfüllter bahn,gibt sich mit nervigen kollegen ab ,kriegt nur 5 wochen urlaub im jahr und hat wenig zeit für familie ,wenn er das alles hinter sich lassen kann da es ja das bedingungslose grundeinkommen hat und er gar nix tun muss ? der mensch funktioniert nur unter angst und druck ,nur dann holt er alles aus sich heraus!

  • @bienenpabst

    Wer das macht?

    Scheinbar hat Bienenpabst ein frustr. Arbeitsverhältnis (wahrsch. aufgrund niedrigem Abschluss).

    Es soll Leute geben die das was sie tun, gerne tun. Leute die nicht täglich auf den "Feier"abend warten. Das Wort "Feier" zeigt doch schon die Einstellung gegen die Arbeit.

    Es ist halt >>>Erwerbs<<<tätigkeit.

    Abgesehen von Arbeit aus Spaß, soll es noch Leute geben die mehr wollen als das Geld zum Leben.

    Von €600, evtl. €800 muss alles inkl. Miete gezahlt werden.

  • @TobiasClaren nun,von 800€ im monat kann man in z.b. thailand königlich leben ,wenns keine bedingungen gibt wer sagt das nicht ein haufen leute sich dahin verpissen und deutschland den stinkefinger zeigen!willst du die unterstützen? problematisch ist auch ,das jemand der so was im rücken hat, sich in seinem arbeitsverhältnis ziemlich locker aufspielen kann und nicht mehr unbedingt hart arbeitet! druck und angst ,alles andere ist illusion.

  • @bienenpabst

    Man kann das BGE wie die Steuerpflicht auf eine bestimmte Zeit im Land beschränken.

    "locker aufspielen": Wer verzichtet für €600 auf z.B. €2500? Auch wenn es "nur" €1200 wären.

    Die AG müssen dann ihre minderwertige Arbeit besser bezahlen, oder in Automation investieren (besser).

    Abgesehen von Arbeiten die nicht nur "Erwerb" sind, sondern auch Lebensinhalt. Nicht der Reiseverkehrskaufmann, Pommesschüttler usw., sondern z.B. der Forscher, Wissenschaftler, Künstler...

  • @bienenpabst Ein trauriges und falsches Menschenbild. Ein Beleg dafür: Das statistische Bundesamt stellt fest, dass 60 Mio. Std. Erwerbsarbeit 95 Mio. Std. unbezahlte Arbeit gegenüberstehen (Zahlen von 1995). Damit ist deine Auffassung widerlegt. was sagst du nun? Kannst du die Realität akzeptieren, dass Menschen keinen Zwang zur Arbeit brauchen? Überlegst Du Dir jetzt, was der eigentlich Grund Deiner - recht verbreiteten - menschenfeindlichen Einstellung ist? Denn die Fakten sind es nicht.

  • @slowmovement zahlen von 1995 spiegeln die realität von vor 15 jahren wieder ,seither hat die medienmaschinerie fleissig weiterverdummt ,wie wärs mit zahlen von heute?

  • Comment removed

  • Die heisse Maus links in den ersten Sekunden!

  • unternimm-das-jetzt.de

  • Natürlich könnten die Löhne wegen des BGE sinken. Das wäre ein Ausgleich. Sie können es sich aber nicht erlauben die Löhne extrem zu senken, weil dann immer mehr sagen würden "wozu noch dafür arbeiten".

    Das gleicht sich aus. Es gibt genug Bürger die mehr als €800 pro Monat haben wollen. Und wenn andere Arbeitsstellen ablehnen, stärken sie dadurch nur die Position derer die sie annehmen wollen.

    Die bekommen dann mehr, WEIL =>durch<= die "Ablehner" weniger Arbeitskräfte vorhanden sind.

  • Welches soziale Mäntelchen? Wie soll eine Ausbeutung dann noch stattfinden?

    Selbstverständlich würden Sozialhilfe (Hartz4...) usw. abgeschafft. Wäre ja noch schöner, wenn es das weiter gäbe. Von €800 kann man sicher leben. Inkl. Miete-warm, Nebenkosten, Lebensmittel, Hygiene, Krankenkasse usw..

    Wer soll da "ausgebeutet" werden? Evtl. die Arbeitgeber ;) .

    Wenn der Lohn nicht angemessen ist, geht der Bewerber einfach.

  • "Werte"? CallCenter-Drücker-Parasiten? Arbeit = Stolz? KZ-Wächter war auch eine Arbeit...

    Bürozombies gibt es auch nur noch wegen solchen Kreaturen wie dem Wiefelspütz die sich durch Computerablehnung als moralisch besserer Mensch profilieren. Diese minderwertige Arbeit kann schon heute durch Computer ersetzt werden. Direktbanken, Direktversicherungen und eGovernment (Ummeldung, Auto An/Abmelden usw.) zeigen das schon heute. Sogar die Börsenzocker werden schon durch Computersoftware ersetzt.

  • Diskussion schreibt sich mit einem "s" am Anfang und zwei "s"en am Ende, nicht umgekehrt. Unabhängig davon werde ich das Gefühl nicht los, dass diese Idee genau so wie die "Grundsicherung" nur dazu missbraucht wird, die arbeitenen Menschen, die letzlich alle Werte schaffen und folglich auch alles bezahlen müssen unter einem "sozialen" Mäntelchen noch schärfer auszubeuten. Bedingungsloses Grundeinkommen gibt es nur bei den Besitzenden. Und die werden dafür sorgen, dass das auch so bleibt!

  • Wie auch immer, Fakt ist, dass immer mehr Arbeiten durch Maschinen ersetzt werden! An dieser Tatsache kommen wir nicht vorbei! Und angeblich sind Arbeitslose auch durch das derzeitige Wirtschaftssystem verschuldet! Irgendwo auf dieser Welt verhungern Menschen und woanders wirft ein Supermarkt tonnenweise Lebensmittel in den Müllcontainer! Da braucht man kein Experte sein, um zu erkennen, dass irgendwie einiges in der Welt fürchterlich verkehrt läuft!

  • Das will ich auch haben, 1.500€ für jeden von Säugling bis zum Rentner. Das beste aber ist, man kann sich die Arbeit Aussuchen, man muss nicht jeden Drecks Job annehmen um über die Runde zu kommen.

    In meiner Familie Leben 3 Generationen mit 10 Personen in einem großen Haus, das wären 15.000€ im Monat - Das Leben könnte so schön sein!.

  • Es wird kommen - definitiv.

  • Ergänzung zu meinem letzten Kommentar unter diesem:

    Professor Gunter Dueck zur Notwendigkeit des Studiums als normalem Weg für Jeden, wenn keine minderwertige Arbeit mehr bleibt:

    DTxzbQ3N9YE in Suche kopieren, mit internernem (!) Link meldet er einen "Fehler".

  • @TobiasClaren

    Fast 100% aller offenen Stellen sind seit Jahren doch diese "minderwertigen" Arbeiten die so schlecht bezahlt werden , dass Politiker diese Tatsache immer als "unwahr" darstellen ,. angeblich sind Hungerlöhne ja verboten.....

    in Wahrheit sieht es aber noch schlimmer aus "Arbeitslose" und "Praktikanten" müssen das Bruttosozialprodukt erwirtschaften , während Leute mit "richtigen" Jobs diese fast kostenfreien Arbeiter nur noch verwatlen...schämen sollten sie sich...

  • @Nomoreumma und Co.:

    Es ist Fakt dass in der Zukunft Roboter (ala iRobot) jede dieser nichtgeistigen Arbeiten ausführen werden. Also auch Feld bestellen, Ernte einholen, verarbeiten, ausliefern... Auch die Produktion der Energie die sie selbst antreibt und uns mit Strom oder Wärme versorgt. Geothermie-Kraftwerke sind schon Menschenfrei. Ein Techniker auf Abruf reicht.

    Woher kommt das Geld ohne Arbeit? Bleibt nur ein BGE. Dann bleiben nur akademische/künstlerische/sozi­ale Berufe.

  • @TobiasClaren

    "Es ist Fakt dass in der Zukunft Roboter (ala iRobot) jede dieser nichtgeistigen Arbeiten ausführen werden."

    Eine Annahme für die Zukunft ist Spekulation und mitnichten Fakt. Und da selbst einfache Dinge wie z. B. Fliesen verlegen bis dato nicht wirtschaftlich von Robotern erledigt werden können, nennen wir diese Vision einfach mal Science-Fiction.

  • @nomoreumma

    Ich zitiere:

    "Jedem intelligenten Menschen sollte klar sein, daß es keine allzu ferne Zukunft sein wird, bis Computerroboter jeden Arbeitsplatz verdrängen können".

    Lesen: selectiv-verlag.de/Kapitel_2_1­_2.html

    In Japan verdrängen sie schon heute O-Asiatische Billiglöhner am Bau.

    Inkl. "meinem" Fliesenlegerbeispiel.

    Jede handwerkliche Tätigkeit ist abspulen von Wissen.

    Das können in Zukunft Roboter. Besser/präziser, ohne individuelles lernen (einmal "gelernt", X mal Kopiert).

  • @TobiasClaren

    Das funktioniert vielleicht, wenn nur ein und dieselbe Fliese auf einer großen Fläche verlegt werden soll. Da in jedem Eigenheim der Raumschnitt ein anderer ist, die Verläufe von Bordürenfliesen erheblich variieren, etc., wird auch der Roboter immer wieder neu dafür eingestellt werden müssen. Und allein dazu braucht es schon wieder einen Menschen. Und dann ist es vorbei mit der Wirtschaftlichkeit, denn auch der Roboter hat seine Betriebs- und Wartungskosten.

  • @nomoreumma

    Wir gehen von Künstlicher Intelligenz aus!

    Es gibt Spargelerntemaschinen die mit Kameras über KI "sehen", und gezielt stechen und wiederverschließen.

    Es gibt Müllwagen die nur (noch) einen Fahrer brauchen. Die Tonnen werden automatisch gesehen, gegriffen, entleert und zurück gestellt.

    In einem Ital. Kaff holt, sieht und greift ein Roboter Müllsäcke auf SMS-Bestellung.

    Räume erkennen (optisch und 3D-Laserscanner) und Fliesen legen ist da noch Kleinkram, und schon heute machbar.

  • @TobiasClaren

    Ja, es gibt wahnsinnig tolle technische Möglichkeiten. Auch auf meinem Fachgebiet, der Medizin. Und flächendeckend - ich wiederhole mich - kommt das alles deswegen nicht zum Einsatz, weil es nicht wirtschaftlich ist. Wieviel "spart" denn das italienische Nest ein? Der Roboter dort wird subventioniert, als Prestigeobjekt. Diese Geschichten amortisieren sich nur in speziellen Fällen. Aus ähnlichen Gründen fährt bei uns kein Transrapid.

  • @nomoreumma

    In der Medizin und Pflege dauert es auch noch Jahr(zehnt)e. Der *****-Abwischroboter braucht noch etwas.

    Außerdem geht es um die Zukunft.

    Nur weil es in einem Land wie der BRD (Politiker die sich mit Technophobie profilieren) nicht eingesetzt wird, sagt das ja nichts aus. Es ist Fakt das in Japan Billiglöhner aus Malaysia usw. durch Robotr ersetzt werden. Hier subventioniert der Staat €1-Sklaven. Kommt das BGE lohnen sich auch in D mehr Roboter.

    Spargelernter: 18672 (short-link de)

  • @nomoreumma Die Zahlen bei Short-Link (.de) eingeben! Roboter bauen Roboter: 18663 Roboter als Dachdecker: 18664 Und ja, sogar die Lehrer: 18665 Es braucht aber keinen Androiden wie hier. Irgendwann ist Software mit interaktiver KI besser als ein Lehrer. Roboter könn(t)en Räume mit Kamera/Laser 3D-vermessen, Objekte sehen, identifizieren und selbstständig Handwerkliche Tätigkeiten ausführen. Manches heute schon (es lohnt sich schon), komplizierteres in Zukunft. iRobot-Hintergründe: 18666
  • 2069 Ob ich da noch lebe? Da wäre ich nämlich dann 94 Jahre alt! :-))

  • Schöne Aussage des Professors. Als das Video hochgeladen wurde wusste noch fast niemand von einem Bedingungslosen Grundeinkommen. Das hat sich mittlerweile sehr stark verändert. Es wird überraschend schnell gehen, bis es eingeführt wird.

  • Das Scheckbuch zu zücken ist sicher keine Lösung für unsere Probleme fehlender gesellschaftlicher Inklusion...

  • @VitamalzdasGute

    Das klingt nach Worthülsen. Inhaltslosem Politsprech.

    Im Grunde "Todesstrafe für Nichtarbeiter".

    Das kommt von Leuten die aus einem überkommenem Arbeitsethos heraus körperliche Arbeit brauchen, um sich nicht zu schämen. "Kehrwoche", "Malochen" und Jesus als "Vorleider". Die Unterschicht glaubt dass sie sich mit einer Bürotätigkeit Statusmäßig besser stellt (Glaube das gilt als anspruchsvollere Arbeit), als als Handwerker.

    Beides wird automatisiert, aber Büroarbeit schneller.

  • "von der Elite-Universität Hertie School of Governance"

    *prust*

    Hahahahahahaha!

    Ich lach mich kaputt! Hahahahahaha!

  • Super Professor, ein Mann mit Herz und Verstand

  • der herr professor hat vollkommen recht.

    es gibt immer anspruchsvollere wissensbasierte tätigkeitsfelder..nur wir können sie nicht bedienen weil hier schüler ohne abschluss die schulen verlassen können und viele mit abschluss keinen ausbildungsplatz finden.

    das aber die einführung eines grundeinkommens die hierzu nötigen gelder liefert kann ich nicht beurteilen.

  • Es würde diesen Menschen zumindest die Zeit geben sich zu bilden.

    Und Anderen die Zeit geben Ehrenamtlich diese zu unterrichten (Nachhilfe oder "Vorhilfe").

    Wie pervers die Ausbildungs bzw. Arbeitsglorifizierung ist zeigt auch dass an manchen Abendschulen, bzw. speziell wohl Abendgymnasien eine Aufnahmevorraussetzung eine Berufsausbildung oder ich meine 3 Jahre Arbeit ist.

    Welche Begründung haben die dafür?

  • @asnierkishcowboy

    Das Problem ist nicht dass sie die Schule ohne Abschluss verlassen "können" (Erwachsene), sondern dass der Staat Schulbildung nur an Kinder und Jugendliche "abgibt". Abendschulen lehren nicht wirklich.

    Das ist Tafel vollschreiben und abschreiben (durchgefallen ist man theor. lebenslang gesperrt = Selbsttötung). Solche Lehrer könnten problemlos durch ein Video ersetzt werden.

    Der Staat muss Jedem intensive Nachhilfe (als Vorbereitung) ohne zeitliche Begrenzung ermöglichen.

  • @TobiasClaren

    ja na klar.vorallem diese weiterbildungsmassnahmen für arbeitslose sind ein witz.als ob 2 wochen für sowas ausreichen würden.

  • @asnierkishcowboy

    Diese "Maßnahmen" sind an sich verkehrt. Auch wenn sie 2 Jahre dauern würden.

    Wieso gibt es kein Fitmachen im Bereich Schulbildung?

    Als gleichwertige "Maßnahme".

    Ein "Lebensharzer" kostet von der Geburt bis zum Tod gut 0,5 Mio Euro (inkl. Kind und Psychiatrie) ohne je einen Euro Steuern zu zahlen. Dafür (oder weniger) könnte man einen Menschen vom Kindergarten bis durch ein Elitestudium bringen. Auch wenn es nur ein normales Studium ist wird der/die die Kosten reinholen.

  • 2069? - die haben nen Rad ab!

  • Das ist kein Hinweis wie lange es dauert, das sind einfach 60 Jahre in der Zukunft.

    Warum? Weil die BRD 60 Jahre alt wurde!

    Kein Pessimismus dass es so lange dauern würde!

  • Es wird nicht so lange dauern - neues Geld, neues Glück aka. Freigeld.

  • Super Video und klasse Idee! Ich hoffe aufrichtig, dass es sich durchsetzt. Zum Wohle für Deutschland und dessen Bürger!

  • Der gute Mann soll nicht um das Thema herumträumen, sondern einmal vorrechnen, wie dieses Konstrukt funktionieren soll. Dann hat sich dieses Utopia nämlich schlagartig erledigt. Auch wenn das keiner wahrhaben will.

  • Es finden sich sicher detaillierte Rechnungen dazu.

    Klar, wenn man von 1500 Euro ausgeht und am derzeitigen Steuersystem nichts ändert...

    Das ist aber bösartig und mit dem Vorsatz dass es nicht klappt.

    Sollen die Befürworter detailliert ein System aufstellen, und die Kritiker können es durchrechnen.

    In der Mathematik gibt es nur eine Lösung.

    Auch wenn das Verhalten der Menschen eine Variable ist, in der Masse ist sie berechenbar (inkl. Umfragen).

  • Das ist keine Frage irgendwelcher Berechnungen. Wenn ich von EUR 700.- für 83 Mio. Menschen ausgehe, sind das 797 Milliarden EUR, mehr als das vierfache des derzeitigen Umsatzsteuereinkommens und immer noch mehr als der gesamte Bundeshaushalt.

    Bis dahin ist es nur bedrucktes Papier. Welcher Wert steht dem gegenüber? Welche Produktivität? Und woher kommt das Gled fürs Folgejahr? Du weißt schon, wie Inflation funktioniert, oder?

  • Bezeichnend ist vor allem, daß man bei kontroversen Meinungen nicht argumentiert, sondern einfach negativ bewertet. Was nicht ins Konzept paßt, bekommt ein Minus.

    EIne Antwort bleiben die Bewerter / Träumer freilich schuldig. Wirtschaftsunterricht an den Schulen ist wirklich überfällig.

  • Jaja, "Wirtschaftunterricht". Von wem? Von den niedrig qualifizierten Pfeifen an Handelsschulen usw., oder von Professoren an Eliteuniversitäten?

    Diesen Ausgaben stehen sehr hohe Einsparungen im Bereich Bürokratie gegenüber.

    Den ganzen Bedarfsverwaltungsaparat usw..

    Die Beamten die man nicht in Frührente schicken kann oder will kann man woanders einsetzen, wo man sonst neue verbeamtet hätte. Das Recht auf lebenslange Anstellung ist sowieso überflüssig.

  • Fang doch mal mit Mathe an. Du könntest z. B. meiner Rechnung widersprechen. Dazu muß man nur mit Milliarden umgehen können und schon fällt der Faktor 10 auf ....

    Aber selbst wenn es jährlich nur 80 Milliarden EUR sind, so betragen die Gesamtausgaben für alle (!) Beamten, Richter und Abgeordneten jährlich nur rund 29 Milliarden EUR. Und da nur ein Teil dank des bGE verzichtbar wird, geht Deine Rechnung leider nicht auf. Pech.

  • Sehr hohe Einsparungen? WIE hoch? Was passiert, wenn die Menschen nicht genug konsumieren?

    Junge, das ist eine Kopfgeburt, die lediglich den Reichtum der Superreichen zementiert: Geringere Lohnkosten (bis zur Höhe des BG arbeitest Du umsonst), keine Unternehmenssteuern mehr und Konsumzwang. Götz Werner lacht sich über Euch kaputt.

  • Falsche Währung, der Euro ist tot - falls schon bemerkt ;-))

  • Auch wenn dein Eintrag schon relativ alt ist möchte ich darauf antworten. 797 Milliarden sind in keinster Weise das vierfache des GESAMTEN Bundeshaushaltes. Du musst da nämlich noch Komune und Land. hinzurechnen. Außerdem ist im Bundeshaushalt auch der Verlust durch Steuerfreibeträge nicht mit eingerechnet. Im Grundeinkommen wären im Betrag Steuerfreibeträge mit inbegriffen. Schon jetzt zahlt der Staat jedem Bürger im Schnitt 730 Euro Sozialleistungen

  • Wie Du auf die 730 EUR kommst, erschließt sich mir bei über 754 Millarden EUR Sozialausgaben (Rente, ALG, KV, PV, GUV) nicht ganz. Das geht eher schon auf die 10.000 EUR je Bundesbürger zu, natürlich auch in Sachleistungen gerade bei der KV.

    Anstatt mit geschönten Rechnungen und schwammigen Begriffen wie "Sozialleistungen" zu hantieren: Mach doch einfach mal eine saubere Rechnung auf. Das hat selbst die FDP mit ihrem Bürgergeld nicht geschafft.

  • "Welcher Wert steht dem gegenüber? Welche Produktivität?"

    Wert hat jeder Mensch, somit hat das bereits einen Gegenwert.

    Produktivität? Wir sind so produktiv wie nie. Unser Geld allein täuscht uns einen Mangel vor. Die Inflation ist da ein anderes Thema. Die Geldmenge auf dem Markt sollte gleich bleibend sein. Ich denke, dass das deine Sorge ist.

    Weißt du überhaupt wie Geld entsteht? Nur das stellt nach meiner Meinung ein Problem da.

  • Einmal abgesehen von der kruden Rechenweise: Der Wert des Menschen ist ein ideeller und nicht wirtschaftlich handelbar, wenn man nicht wieder Eigentum an Menschen (= Sklaverei) einführen möchte.

    Wenn Du meinst, von Geld so viel zu verstehen, dann denk mal darüber nach, wie man sich bei reiner Konsumfinanzierung des BG nach Münchhausen am eigenen Haar aus dem Sumpf zieht.

    Und warum sollte die Geldmenge gleich bleiben?

  • "Der Wert des Menschen ist ein ideeller und nicht wirtschaftlich handelbar"

    Die Wirtschaft sollte ursprünglich ein Hilfsmittel des Menschen sein und nicht umgekehrt! Das Grundeinkommen würde helfen aus der Wirtschaft wieder ein Hilfsmittel zu machen.

    Ich bin nicht unbedingt ein beführworter der alleinigen Konsumsteuer! Auch unser Geldsystem ist marode!

  • Dieser philosophische Einwand ändert an der Mathematik rein gar nichts.

    Unser Geldsystem ist natürlich marode, weil viel mehr Geld geschaffen wird als die Produktivität ausmacht. Wenn künftig jeder für umme ein Grundeinkommen erhält, wird das noch schlimmer. Viel Spaß dabei.

  • 10 - 20 Jahre! Solange dauert es vielleicht noch, dann ist unser Geldsystem gegen die Wand gefahren.

    Unser Finanzkrisen können nur durch immer mehr Geld bekämpft werden (geht leider auf dauer nicht gut). Wir haben weiterhin die Möglichkeit unsere Staatsgelder auf der Bank zu schreddern, oder das Geld dem Menschen zu gute kommen lassen. Ich setze mich für den Menschen ein! Wenn ich es könnte hätte ich bereits ein neues Geldsystem eingeführt. Kann ich aber nicht!

  • Gut gemeint ist aber eben nicht gut gemacht. Die Aktivitäten all der Sozialingenieure, Alternativen zur Marktwirtschaft zu entwickeln, haben in den letzten 200 Jahren zu zahlreichen Toten geführt. Die hatten vorgeblich auch den Menschen im Blick.

    Jedem Menschen ein BG zuzugestehen führt ebenfalls zu immer mehr Geld. Wie das Geld verteilt wird, ist eine völlig andere Frage. Für die Währungsentwertung ist die Gesamtmenge entscheidend.

  • Unsere jetzige "soziale Marktwirtschaft" war auch mal eine alternative zur "freien Marktwirtschaft"! An der Marktwirtschaft habe ich auch nichts auszusetzen!

    "Wie das Geld verteilt wird, ist eine völlig andere Frage."

    Ist es eben nicht! Es gibt eben nur die eine Frage: Wie verteile ich das Geld. Es ist keine Frage, das Grundeinkommen müsste zunächst in der Höhe von Hartz 4 eingeführt werden. Der wichtigste Schritt wäre das bedingungslose!

  • Sehen Sie, ich betrachte die soziale Marktwirtschaft nicht als "Dritten Weg." Sie ist, wie sich zunehmend mehr herausstellt, eine Übergangsphase in den Sozialismus.

    Wenn es um die Währungsentwertung geht, und davon hatte ich es zuvor, spielt die Verteilung eben keine Rolle. Da geht es um Geldmengen, nicht wie diese verteilt sind oder zu welchem Zweck. Sie sind so ideologisch unterwegs, daß Sie an einfachsten Sachfragen vorbei reden.

  • Das ist alles eine Frage der Sichtweise. Es ist doch Fakt, dass der Staat weiterhin Geld in den Wirtschaftskreislauf pumpen wird. Dadurch wird die Geldmenge stark erhöht! Genau dieses Geld könnte er statt für seltsame subventionen auch dem Menschen direkt zukummen lassen.

  • Entscheidend ist, daß er das per Verschuldung macht. Das heute wohin auch immer, in jedem Fall aber "gepumpte" Geld muß in der Zukunft inzwischen wohl von den Urenkeln erwirtschaftet werden. DAS ist das Problem. Nicht wie man das Geld alternativ verwenden und zu solcherlei Zwecken die Neuverschuldung noch drastischer steigern könnte.

  • Ich glaube nicht, dass unsere Urenkel unsere Schulden erwirtschaften muss. Nach unserem aktuellen Geldsystem gäbe es ohne Schulden nämlich überhaupt kein Geld mehr.

    Die Leidtragenden an unseren Schulden sind WIR heute bereits. Die gezahlten Zinsen übersteigen bereits jetzt den Betrag den wir uns geliehen haben!

  • "Ohne Schulden gäbe es kein Geld mehr." Das ist mit Verlaub Unfug. Wohin verschwindet das Geld denn? Löst es sich in Rauch auf?

    Selbstverständlich müss(t)en unsere Urenkel die wirtschaftliche Leistung bringen, mit der die Schulden von heute gedeckt werden. Die Frage ist eher: Können sie es. Es besteht kein Mangel an Geld, sondern an Wirtschaftskraft relativ zu unserem exzessiven Schuldenberg.

  • Wie entsteht denn Geld? Es entsteht nur aus verliehenem Geld und somit aus Schulden.

    Welche Leistung sollen denn unsere Urenkel erbringen? Die die wir selbst nicht erbracht haben oder was? Unsere Wirtschaftskraft ist so stark wie nie! Schau dir mal an, wie das BIP in den letzten Jahren gestiegen ist. Wenn man mehr Leistung erbracht hat, hat man für gewöhnlich auch mehr. Durch unser Geldsystem steigen die Schulden allerdings exponentiell

  • Historisch betrachtet trifft das nur auf unser heutiges 'fiat money' zu. Das frühere Warengeld z. B. funktionierte anders, insofern ist die pauschale Aussage, Geld werde nur über Kreditvergabe geschaffen, nicht richtig.

    Auch heute kann durch Ankauf von Aktiva Geld geschaffen werden, das nicht auf Kreditvergabe basiert. Soweit dazu.

    Unser BIP ist nicht annähernd so stark gestiegen wie unsere Verschuldung. Deswegen ist die Kaufkraft eines 10 Euro-Scheines um wieviel gesunken?

  • Genau so ist es. Man geht irrtümlich davon aus, daß 1 Euro einen fest definierten Wert hat. Dabei wird unser fiat-Spielgeld nur noch über unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit definiert und durch die inflationäre Neuverschuldung der Regierung sukzessive entwertet. Getilgt wird aber nichts. Nicces1989 träumt nun davon, daß niemals getilgt werden muß.

  • "Nicces1989 träumt nun davon, daß niemals getilgt werden muß. "

    Ich gehe hier sogar noch weiter. Die Schulden werden nie getilgt werden.

  • Natürlich. Aber nicht, weil sie nicht getilgt werden müssen, sondern weil sie nicht mehr getilgt werden KÖNNEN. Am Ende wird eine Währungsreform stehen. Und dabei verliert in aller Regel der kleine Sparer, dessen Guthaben aufgezehrt wird.

    Mit dem bedingungslosen Grundeinkommen erreichen wird diesen Währungscrash ein wenig schneller. Das hat zwar einen gewissen Charme, dürfte aber nicht das erklärte Ziel der BG-Protagonisten sein. Oder?

  • richtig, sie müssen getilgt werden um unser Geldsystem am leben zu halten und der crash wird kommen, weil wir die Schulden nicht begleichen KÖNNEN. Ja, auch der kleine sparer wird an diesem punkt etwas verlieren. Aber bereits jetzt sind die kleinen sparer die verlierer unseres Systems. Profitieren tun heute eigentlich nur die, die mehr als 500 000 € angelegt haben, der rest zahlt deren Zinsen.

  • Ich bin überzeugt, dass ein bGE kostenneutral hinzubekommen ist. Mir geht es hier nicht darum, irgend ein zusammenbruch zu beschleunigen. Mir geht es um eine uneingeschränkte absicherung für jeden. Jeder sollte das recht haben einen job abzulehnen, den er nicht machen möchte.

  • Dann denken Sie darüber nach, wie unser 'fiat money' seinen Wert erhält, seit wir keine Golddeckung mehr haben. Der Papierschein hat keinen Wert an sich. Er erhält seinen Wert durch die Wirtschaftsleistungen. BG gibt es jedoch per Definition ohne Wirtschaftsleistung. BG wirkt also wie Schulden zur Finanzierung anderer unproduktiver Leistungen wie ALG 2 inflationär. Über kurz oder lang bekommt man für sein BG vielleicht noch einen Espresso im Monat.

  • Wenn es so wäre, dürften wir keine Sozialleistungen. Unsere Altenpfleger, unsere Berater und unsere Banker dürften kein Geld mehr bekommen.

    Der Wert des Geldes entsteht durch akzeptanz im Volk. Nicht durch irgend eine Wirtschaftsleistung, die man nicht einmal definieren kann.

  • Ist das BIP nicht definiert? Wird die Leistung des Altenpflegers nicht für einen Preis angeboten, den die Nachfrager akzeptieren (oder auch nicht)? Was ich mir für 100 EUR kaufen kann, hängt von der Akzeptanz des EUR im Volk ab? Glauben Sie das?

  • ok, krankenpfleger war ein schlechtes beispiel. Natürlich hänt es von der Akzeptanz ab. Wenn viele beim Wert der 100 Euro überzeugt sind, kann man sich auch einiges kaufen. Selbstverständlich hängt die akzeptanz auch mit Geldmenge welche sich im Umlauf befindet zusammen.

  • Das mit der Akzeptanz kannst Du Dir abschminken. Nimm EUR 800 BG. Das sind bei 83 Mio. Bürgern 66,4 Mrd. EUR extra im Monat oder 800 Mrd. EUR im Jahr (mehr als die gesamten Steuereinnahmen derzeit). Die muß der Staat zusätzlich abgreifen, die Einsparungen der Bürokratie sind Peanuts dagegen. Bei einem BIP von 2,5 Bio. sind das 32 % auf alles, die zusätzlich (!) an Steuern erhoben werden müßten. Kaufkraftbereinigt sind die 800 EUR BG nur noch 544 EUR wert. So - und nur so - läuft das.

  • Ok, hast gewonnen. Ich glaube trotz allem, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen das einzig gerechte System wäre. Außerdem glaube ich an die umsetzbarkeit.

    Denn man muss immer beachten: Das Geld ist vom Menschen geschaffen. Wieso sollte man es dann nicht so verteilen können, wie es die Menschheit für richtig hält?

  • Nein, es geht nicht um mein Ego oder um "Gewinnen." Es geht ganz schlicht um die Mathematik, die man mit noch so viel philosophieren rund um mehr Gerechtigkeit nicht umschiffen kann.

    Dein Ansatz läuft auf Fixpreise hinaus. Nur so kann man die Preisanpassung im Markt bei steigender Geldmenge ausschalten. Die Ergebnisse kennen wir aus der Planwirtschaft: Die Produktion wird unwirtschaftlich, die Produkte landen zu überhöhten Preisen auf dem Schwarzmarkt.

  • @nomoreumma

    Weil etwa 83 Mio. Bürger, also die gesamte Bevölkerung des Landes seine Arbeit niederlegen und BGE beziehen wird oder was willst du hier suggerieren??

  • @hij0sdelachingada

    Ich will nicht nur suggerieren, sondern ausdrücklich feststellen, daß die Träumer hier nicht den blassesten Schimmer haben, was Geld eigentlich ist. Es ist nicht anderes als der Gegenwert für eine am Markt nachgefragte (sic) Produktivleistung. Da eine solche Leistung beim BGE wenn überhaupt erst im Nachhinein erbracht wird und es sich dabei auch um nicht nachgefragte Leistungen handeln kann, wirkt das BGE wie Staatsschulden nur inflationär.

  • Ja, da hast du recht. Es gibt und gab natürlich auch andere Wärungssysteme.

  • Als übergang in den Sozialismus sehe ich eher die Freiwirtschaft als sinnvoll an. Dass wir ein wechsel in unserem System brauchen ist überhaupt keine frage. Wir brauchen eine Alternative. Aber unsere Medien und unsere Politiker verpennen es (oder wollen es verpennen) darauf aufmerksam zu machen.

  • Dass alle anderen staatlichen Leistungen wegfallen ist missverständlich. Mehrbedarf in besonderen Lebenslagen, wie Behinderung, Schwangerschaft sind angedacht.

    Das BGE schafft aber mehr Eigenverantwortung und Freiheit der Bürger, die natürlich in Vereinen o.ä. agieren können und ggf. Dinge wie Altenpflege, Kindererziehung nach eigenen Vorstellen organisieren. Pluralismus statt Gleichmacherei, aber gleiche Chance für jeden!

  • Danke,die Zeit ist reif fuer ein BGE!

  • Danke fürs Hochladen des Videos.

  • Danke dir für das Video.

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