Düren 14. März 2011 | Der zwischen der IG-Metall und dem Personaldienstleister Marx Automation GmbH geschlossene Haustarifvertrag setzt mit einem Mindestlohn von 9,50 € für ungelernte Mitarbeiter neue Maßstäbe in der Zeitarbeitsbranche.
Würde ein Bürgergeld nicht eher den Niedriglohnsektor ausbauen? Die Firmen könnten Löhne senken, d.h. mehr Profit für die Firmen, und den Rest müsste der Steuerzahler leisten. Wie will man das verhindern?
Thema „Mindestlohn“: Wieso auf die Politik warten? Die Marx Automation GmbH aus Düren zahlt bereits seit Gründung ihres Geschäftsbereiches "Personaldienstleistungen" am 01.06.2009 einen freiwilligen Mindestlohn in Höhe von 9,50 € und hat beste Erfahrungen damit gemacht. Am 05.10.2010 hat das ansonsten äußerst kritische ZDF-Magazin Frontal21 darüber berichtet. Einfach einmal "Marx Automation" in YouTube eingeben …
Solange die FDP-Leute gute Posten haben, die Wirtschaftsbosse wie Donald Duck in der Geldwanne baden können und der Rest 1Euro-Jobs hat , ist doch für die FDP doch alles perfekt!!!!!!!!!!!!!
Von volkswirtschaftlichen Dingen hat Herr Solms wahrscheinlich genauso viel Ahnung wie der bundesdeutsche Durchschnitt. Die Jobs bei der Post sind übrigens durch Automatisierung (Internet, ...) weggefallen.
Ein Mensch, der 40 Stunden die Woche arbeitet, bekäme bei einem Mindestlohn von 10 € 1600 € brutto den Monat. Soviel muss ein Mensch mit 40 Stunden Woche haben, alles andere ist unwürdig. Angenommen, ein Mensch bekäme nun 3,50 € die Stunde gezahlt, dann müsste er pro Stunde 6,50 € Bürgergeld erhalten, das wären 1040 € dem Monat. ALG II ist zzt. 351 €. Lohnt sich das Bürgergeld wirklich so? Oder wird, wie ich annehme, wesentlich weniger draufgezahlt?
Wenn sich der Lohn für Frisöre verdoppelt, soll sich auch der Preis für das Haareschneiden verdoppeln und deswegen können sich andere Leute die Dienstleistung nicht mehr leisten? Gerade wenn alle Menschen mehr Lohn bekommen, können sie sich doch auch teuerere Preise leisten! Und wenn der doppelte Lohn durch eine Verdopplung der Preise finanziert wird, warum sollen dann Arbeitsplätze wegfallen? Frankreich hat einen Mindestlohn von 8,50 € und kein Wirtschaftskollaps ist dort in Sicht.
Mindestlohn hat eben keinen Effekt auf Arbeitslosigkeit auch nicht bei den Gerigverdieneren, es wurden schon so viele Studien darüber gemacht, gerade in GB wo 1999 der Mindestlohn eingeführt wurde. Wer was anderes sagt hat enweder keine Ahnung oder belügt aufgrund von Klientelpolitik (Großunternehmer, Industrie, AGverbände....) die Leute.
Doppelter Lohn = doppelter Preis? Ich zahle für einen Haarschnitt 11,50 Euro. Die Frieseus schafft das in 10-15 Minuten. Schafft also locker 4* 11,50 pro Stunde. Verdient aber nicht 46 Euro. Die FDP hat sowas von keine Ahnung von Wirtschaft und will uns dann mit einem Bürgergeld von 600 Euro - 200 Euro Kopfpauschale und Co abspeisen. Für wie dumm halten die die Wähler?
Doppeletr Lohn = doppelter Preis? Was für ein Quatsch istd as den? Hat die FDP wirklich so wenig Wirtschaftskompetenz? Warum hat die Niederlande, Frankreich udn Co trotz Mindestlohn eine gleiche Arbeitslosenquote oder sogar eine deutlich geringere?
Was für zwei Honks ohne Ahnung. Alter schützt vor Dummheit nicht.
also der Lohn stellt ein drittel da (in diesem Beispiel, fakt ist ja, das der Lohn tatsächlich vl 10% des Preises ausmacht und der gewinn56%) , warum steigt der Preis also um 100% wenn ich den Lohn verdopple?
volkswirtschaftliche dinge erkalert man nicht mit betriebswirtschaftlichen beispielen.
ob aufstockung oder buergergeld...auch das muss mit steuern finanziert werden.man koennte auch sagen die anderen steuerzahler (zb andere abhaengig beschaeftigte) subventionieren d. schlecht bezahlten job.ein sozialtransfer ist das so oder so.der mindestlohn dient in deutschland einzig u. allein d. lohndruck im unteren gehaltsgefuege u. somit zb auch d. zeitarbeitsarmeen der gepaeppelten exportwirtschaft.
würde die preiserhöhung doch verheerend auf deren wettbewerbsfähigkeit sein, da die leute doch lieber eher bei unternehmen mit niedriegeren preisen kaufen.( außer man hat Monopol xD)
hmmm... wenn der arbeitgeber den lohn von einem geringverdiener erhöhen muss, obwohl dessen arbeitsleistung den lohn schlicht nicht wert ist, dann muss er halt die preise erhöhen um wieder wirtschaftlich zu sein.
so wie ich mir ´das denke, würde man dann mehr verdienen aber auch mehr ausgeben müssen, was meiner meinung nach nichts ändern würde außer Bürokratie.
allerdings würde das doch nur auf inländische unternehmen zutreffen aber auf die, die aber noch im ausland tätig sind ,...
Für die übrigen Bürger ist die Preiserhöhung ebenso abschreckend. Damit die Friseurin jedoch kein Defizit aufweist, müssten alle Bürger ihren Salon genauso häufig besuchen wie bisher. Unwahrscheinlich, oder? ;)
Nur ungefähr 2 % (!!!!!!) aller Bürger betrifft die Mindestlohnregelung überhaupt, das sind zunächst übrigens die einzigen, die eine höhere Kaufkraft besitzen. Und die werden es sich sicherlich zweimal überlegen, ob sie sich angesichts ihres marginalen Vermögens Friseurbesuche in exorbitanter Höhe leisten wollen.
Ich helfe den Befürwortern des Mindestlohnes mal auf die Sprünge. Im von Herrn Solms genannten Beispiel beträgt die Lohnerhöhung satte 100%. Wenn man davon ausgeht, dass die Chefin ihren Angestellten tatsächlich nicht mehr als die besagten 3,50 € zahlen konnte, muss sie entweder Stellen streichen oder den Preis signifikant erhöhen.
Warum? Wenn man für einen Haarschnitt 10 Euro zahlt und die Friseuse 4 davon in der Studne schafft, dann müsste nach diesem "FDP ist wirtschaftlich eine Nullnummer" prinzip die Friseuse 40 Euro verdienen. LOL. Das mag beim Starfriseur so zu sein und in der FDP Traumwelt
Man wie idiotisch ist das denn wieder. Wenn der Friseur teurer ist weil es flächendeckenden Mindestlohn gibt, dann hat auch der Kunde genügend Geld um den Friseurbesuch zu bezahlen. Denn... auch er hat einen Mindestlohn mit dem er dann den das bezahlen kann.
Genau - ganzen Lohn fürn Friseur ausgegeben, Friseur freut sich, nur der Frisierte hat kein Geld mehr über für was anderes - alle glücklich und Friede, Freude, Eierkuchen. Klappt suuuper.
Weiss zwar nicht was du fürn Hungerlohn hast, aber ich bin mir sicher da bleibt noch was übrig nach dem Friseurbesuch. Und sooft geht man nun auch net zum Friseur. Dann kostet es halt mal bissi mehr. Da wird immer gejammert und dann 30 Euro am Abend an der Theke für Bier und Schnaps raushaun.
Und ich weiß nicht, was Du für ein langweiliges Leben führen musst, wenn Deine einzigen Ausgaben für Dienstleistungen bei einem Friseurbesuch alle 1 bis 2 Monate sind. Das ganze ist doch bloß ein Beispiel - oder meinst Du, wenn Friseure einen Mindestlohn kriegen, wollen/verdienen andere keinen?
Ich versteh dich da schon das du Angst hast das alles dann teuerer wird. Im moment ist es aber doch auch schon so das ich mir fast nix mehr leisten kann. Und ab wann willst du was unternehmen wenn mal der Stundenlohn bei 2 Euro ist? Nach unten ist doch keine Grenze zu sehen. Wird ja schön von Arge aufgestockt. Wir müssen diese Spirale doch einfach mal unterbrechen.
Das Problem, das ich viel mehr sehe, ist, dass durch Mindestlöhne Arbeitsplätze verlorengehen; mit jeder Lohnzahlung sind für den Arbeitgeber ja auch weitere Kosten verbunden und wenn in einem entsprechend schlecht bezahlten Beruf die Löhne künstlich angehoben werden, verringert sich nun mal die Zahl der Konsumenten, was Arbeitskräfte für den Betrieb überflüssig macht. In dem Fall hätte dann vielleicht ein Angestellter seinen Mindestlohn , ein anderer wäre aber dafür arbeitslos.
Mag sein, aber nach einer Steuerstrukturreform, ist eine künstliche Lohnerhöhung nicht in dem Maße teuer für den Arbeitgeber, wie beim heutigen pervertierten Steuersystem.
Heute ist es ja so, dass bei einer Lohnerhöhung um 90€ = Kosten für den Arbeitgeber -> nur 30€ beim Arbeitnehmer ankommen.
und ich glaube durch Mehrwertsteuer etc. muss ein Arbeitnehmer ca. 70€ verdienen um 10€ mehr ausgeben zu können.
Welch eine fantastische Idee: Unternehmen zahlen unanständig niedrige Hungerlöhne und der Steuerzahler bessert nach! Grandios! Was die FDP nie begreift: Es geht bei der Bezahlung auch um Wertschätzung! Wer sich als Frisör den ganzen Tag hinstellt und sich die Beine in den Bauch steht, der sollte von seinem Geld auch leben können! Gerechtigkeit ist auch, dass jemand von seiner Arbeit existieren kann und nicht als Bittsteller auf Staatsalimente angewiesen ist! Das ist das Entscheidende!
Du hast bei der FDP wohl generell nie richtig zugehört. Die FDP hat NIEMALS behauptet, dass Arbeit zu Hungerlöhnen geleistet werden soll - nur eben, dass Mindestlöhne nicht das geeignete Mittel sind, das zu regulieren. Das Wirtschaftssystem ist etwas komplexer, als Du anzunehmen scheinst...aber Geld kommt ausm Automaten und Strom aus der Steckdose...
Was hat denn das Ablehnen von Mindestlöhnen zur Folge, Du Wirtschaftsweiser? F&S sagen es doch quasi: Da kann jemand auch für lumpige 3 EUR die Stunde knechten gehen, dafür erhält er on Top das "Bürgergeld" (aus Steuergeldern!) als Ausgleich für das, was ihm fehlt! Du hältst Dich auch für den Geilsten hier und meinst mir was von Wirtschaft erzählen zu müssen, dabei ist das einzige was Du mit Wirtschaft verbindest, offensichtlich die Kneipe um die Ecke...
Was Mindestlöhne zur Folge haben, wird in dem Video doch erklärt, soll ich hier jetzt Grundschullehrer spielen oder was? Ich bin sicher kein Wirtschaftsexperte, aber dass Plus und Minus hier so einfach nicht funktioniert, weil alles, was man irgendwo wegnimmt und anderswo draufpackt auch irgendwo herkommen muss, scheinst Du nicht zu begreifen - genau deswegen kann man nicht mal eben PAUSCHAL und deutschlandweit mit der Schöpfkelle draufhauen.
Es wird nur erklärt, was Mindestlöhne nach Meinung der FDP zur Folge haben! Viele Länder MIT Mindestlöhnen widerlegen diese Behauptung eindrucksvoll. Du brauchst also gar nicht Grundschullehrer spielen - schon allein deshalb, weil man sich nicht an Rollen abarbeiten sollte, an denen man ohnehin scheitert. Wie wäre es stattdessen mit Fahrlehrer? Das Du weißt, wo's langgeht, hast Du ja schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt! Höhö!
:D Wenigstens mal eine schlagfertige Antwort. Sicher gibt es Länder, in denen Mindestlöhne funktionieren, der springende Punkt ist aber, dass man nicht einfach ein Teilsystem aus dem einen Land in ein anderes transferieren kann - klar, wäre ja schön, dann könnte man sich einfach überall das Beste rauspicken, aber z.T. völlig unterschiedlichen Bevölkerungs- und Bürokratiestrukturen - wie soll das funktionieren?
Zu dem Zuschuss vom Staat: Den zahlen wir doch auch! Das ist doch kein Unterschied! Doch: Die Unternehmen machen weiter (zu) hohe Gewinne! Und der Staat hat weniger Geld für andere Dinge! Zum Beispiel könnte man mit dem eingesparten Aufstockergeld Schulden abbauen, damit wir weniger Zinsen zahlen müssen. Und von den eingesparten Zinsen können wir dann weitere Arbeitsplätze schaffen.
1. Werden die Preise nicht so stark steigen, weil es Wettbewerb gibt. Dh. die Unternehmer bzw. Eigner verdienen nicht mehr ganz so viel.
2. Verdienen die Leute, die dann zum Friseur gehen, wahrscheinlich auch mehr, weil sie zum Beispiel als Fassadenreiniger jetzt auch den Mindestlohn kriegen.
3. zu den Rentnern: Die Rente orientiert sich am Lohnniveau. Steigen die Löhne und Gehälter, steigen auch die Renten...
Da spielen die Laienschauspieler von der FDP mal das Stück "Wir sind für das Gemeinwohl" - leider nimmt ihnen das aber niemand ab. Wenn ein Mindestlohn vorsehen würde, dass die Friseurin 7,50 die Stunde verdienen muss, wäre dem Preiswettbewerb nach unten eine Grenze gesetzt. Und erzählt mir nicht, dass die Leute nicht einmal im Monat ein bis zwei Euro mehr für einen Haarschnitt bezahlen könnten (alle zwei Monate?).
wenn die Menschen nicht 20 Euro für ein friseur zahlen wollen dann gehn sie halt zum türken der es für 10 euro macht und weniger als den mindestlohn verdient...so und nun??
Was hier viele nicht beachten ist, das höhere Löhne z.b. durch den Mindestlohn zu höheren Preise führen und somit zu Inflation, was wiederum die Löhne mindert.
Lohn-Preis-Spirale, vielleicht schon mal gehört nd man darf nicht vergessen, dasss je nach höhe des mindestlohnes andere höher qulaifizierte sich unfair behandelt fühlen. wenn z.b. ein einfacher Arbeiter nur noch 2 € weniger verdient als ein Ingeneur, mal extrem gesehen.
indestlohn heißt mehr Nachfrage, mehr Konsum und letztlich auch eine Anziehung der Binnenwirtschaft, die wir dringend nötig haben!
Schwachsinn. Was ist denn, wenn die Firmen die Preise wegen Mehrausgaben erhöhen (müssen) ? Dann noch eine steigende Arbeitslosenzahl...der Konsum wird dadurch ehr geschwächt...außerdem ist der Konsum der Deutschen im völligen gesundem Maße, selbst in der Krise
Hmm ich glaub einige hier ignorieren hier einfach die realtität, dieser jobverlust hing nicht mit dem zeitfesnter zusammen, sondern mit dem konkurs einer gewissen firma, der ohne Mindestlohn nciht stattgefunden hätte. Und ein weiteres hier wird immer viel von den anderen Ländern geredet, die einen MIndestlohn haben, die Realität ist doch, dass er dort so niedrig ist, dass er maximal 0,1 - 0,5 % der arbeitenden menschen dort betrifft, was dem Punkt der Bedeutungslosigkeit entspricht.
Fricke & Solmes haben doch Recht. Der Friseur in Frankfurt an der Oder wird mit einem EUR7,50 Mindestlohn keinen Job behalten. Alle Mindestlöhne Erhöhungen bedeuten weniger Jobs für deutsche Bürger!
"Wir können uns keine rumänischen Löhne leisten, weil wir keine rumänischen Preise haben!" - Gregor Gysi...
Natürlich wird der Friseur einen Job erhalten: Mindestlohn heißt mehr Nachfrage, mehr Konsum und letztlich auch eine Anziehung der Binnenwirtschaft, die wir dringend nötig haben!
So ein Quatsch der Mindestlohn schafft Nachfrage und schafft damit Arbeitsplätze. Und im Gegensatz zu Frankfurt Oder können die meisten Menschen eben nicht nach Polen gehen. DIe Arbeitsplätze die man auslagern kann sind schon längst ausgelagert von denen die noch da sind fällt höchstens ein einziger Anteil weg, der durch die gesteigerte Nachfrage mehr als ausgeglichen wird. Fricke und Solms, dass die und ihre Großverdiener Kumples keinen Mindestlohn wollen ist klar
Durch einen Mindestlohn wird die Kaufkraft erhöht: Im Endeffekt schafft der Mindestlohn Arbeitsplätze.
Es ist ja mal wieder typisch "Bonzenpartei": Die kapitalhungernden Unternehmen sollen nicht beansprucht werden; Der Proletarier soll durch seine Steuerabgaben seinen eigenen Lohn finanzieren!
tatsache ist: seit dem inkrafttreten des post-mindestlohns sind insgesamt 5.693 arbeitsplätze weggefallen. was sagst du diesen menschen und familien, wenn sie deinen kommentar lesen? dieser mindestlohn hat arbeitsplätze vernichtet. bei einem flächendeckenden gesetzlichen mindestlohn in deutschland rechnen wirtschaftsforscher mit millionenfachen arbeitsplatzverlusten. für neue und zukunftsfeste arbeitsplätze braucht deutschland keine staatl lohnfestsetzung, sondern mehr betrieblliche bündnisse.
Diese Arbeitsplätze sind aber nicht dadurch weggefallen, dass ein Mindestlohn eingeführt wurde, sondern dadurch, dass das jeweilige Unternehmen nur an die Renditen für seine Investoren denkt - dadurch sind die Arbeitsplätze weggefallen.
Wie wird dann erklärt, dass der Mindestlohn in anderen Ländern signifikant Arbeitsplätze geschaffen hat?
Sehe ich ganz genauso. Ein zeitlicher Zusammenhang ist halt noch kein Kausalzusammenhang. Dieses simple Prinzip hat die FDP aber offenbar noch nicht verstanden
@FDP Mal aller Moral und Ethik nach gefragt: Warum ist das denn so weit gekommen? Wir bewegen uns in einem Land in dem die Konzerne immer mehr und mehr die politische Richtung bestimmen. Die größeren Konzerne entlassen Arbeitsplätze, wenn die Spitzenmanager nicht mehr ihre Millionen einkassieren können. Was würde ihnen mehr fehlen: Feuerwehrmänner, Polizisten, Ärzte, Pfleger aller Art und Landwirte, oder Manager, Analysten, Unternehmensberater und Politiker? Wir bezahlen die Menschen ...
@FDP von denen unser und das Leben anderer abhängt, von denen das Funktionieren unserer Gesellschaft abhängt so schlecht, dass diese teilweise Probleme haben, ihre eigene Familie zu ernähren. Und die, die wir so gar nicht brauchen, denen stecken wir das Geld quasi in den ***** . Wirtschaftsexperten sind auch unwichtig.
"Der Hauptwert des Geldes besteht in der Tatsache, dass man in einer Welt lebt, in der es überbewertet wird."
@FDP Lage ist, eine Gesellschaft ohne Geld, oder überhaupt einen Art von Tausch, zu schaffen und in dieser zu leben. Und im Notfall würde es die gleichmäßige Verteilung des Übels schaffen, eine Tugend. Gerechtigkeit auf jeder Ebene, aber auf keinen Fall wäre es teuer. Nur die Zerstörung vieler Machtverhältnisse. Es hätte am Anfang pädagogische Probleme bei den Erwachsenen, aber wenn unsere Kinder oder Enkelkinder in so einer Gesellschaft aufwachsen, dann ist nicht mehr der Übergenuss das Problem
@FDP , sondern man kümmert sich darum, sein Leben zu genießen. Die Börse wäre abgeschaft, die Ausnutzung von Natur als effizienter gewinnbringender Akt wäre vorbei. Die Bestechlichkeit wäre vorbei. Man könnte dann eine Rätedemokratie aufbauen um die politische Macht noch weiter zu dezantralisieren und die unpolitischen Bürger wieder dazu bringen sich an der Politik zu beteiligen. Ohne Geld, wäre diese Welt so viel freundlicher und einfacher.Aber es wird seine Zeit brauchen.Vielleicht Jahrzehnte.
Da waren sie mal wieder, die selben alten Vorurteile. Ueber den Sinn oder Unsinn von Mindestloehnen laesst sich sicher streiten, der Kommentar ist einseitig und polemisch. Anstatt die ewig leichen und ewig gestrigen Vorurteile mantraartig zu wiederholen, waere es sinnvoller, mal bei der FDP und deren Programm nachzulesen.
Ja; Die FDP fordert Mindesthonorare (staatlich festgelegte Löhne und staatlich festgesetzte Preise [das Wort "Mindestlohn" wird hier aus gutem ideologischen Grund nicht genannt]) für Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten etc. nur natürlich für den normalen Arbeiter nicht, da das ja angeblich wirtschaftsschädigend sei *tztz*
@wurstwasser40k wie zum Beispiel? Deine "führenden Volkswirte" sind auch allesamt aufirgendeine Weise mit der FDP verbandet. Die führenden Ökonomen von neutralen Institutionen á la OECD halten den Mindestlohn in Deutschland für äußerst positiv...
@impedimentum Was hast Du gegen den Neoliberalismus? Dank diesem haben/hatten wir eine soziale Marktwirtschaft. Bitte informiere Dich einmal über den Begriff des Neoliberalismus. Er setzt auf Verantwrotung.
Ich habe FDP gewählt, bin aber für einen Mindestlohn. Die Argumente, die hier angebracht werden halte ich auch für völlig unsinnig. EIn Mindestlohn ist wichtig in meinen Augen. Und ich sehe mich als neoliberal per Definition.
3. Mindestlohn ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluß. Allerdings kann man die Umfallerpartei auch nicht wirklich ernst nehmen.
Wenn der Lohn nicht zum Leben reicht, und dann mit Hartz4 aufgestockt werden muß, zahlt der Bürger die Niedriglohnpolitik der Arbeitgeber und somit schneidet er sich ins eigene Fleisch.
In diesen Ländern liegt der Mindestlohn unter den Standardlöhnen. Man will damit die AN vor ausbeutung schützen. Der Mindestlohn in deutschland hebt den Standardlohn an, daher die Komplikationen.
Den studierten Fuzzis oben kann ich gar nicht zuhören, deren Bauernweißheiten können die sich sonstwo reinschieben.IFO-Institut ha ha, das Institut wird von der Wirtschaft getragen, als was sollen die sonst herausgeben als eine verneinung des Mindestlohnes.Ich frage mich warum das in England, Dänemark, Holland klappt mit dem Mindestlohn haben die eine andere Wirtschaftsform als wir?Sicher nicht, aber die haben im parlament nicht so viele politiker zu sitzen die für die Konzerne arbeiten!
Ist das friseurgewerbe das einzige beispiel was der fdp einfällt? Klar die leistungen würden teurer werden,aber wenn man mehr verdient kann man es sich bestimmt auch leisten einige euro mehr zu bezahlen,denn so oft geht man nicht zum friseur.
Die briten haben seit 1999 mindestlohn und die arbeitslosigkeit hat sich mehr als halbiert,und nicht nur die briten,in den meisten eu ländern gibt es einen mindestlohn ohne anstieg der arbeitslosigkeit,warum sollte es gerade in DE anders sein ?
fragt sich, was der unterschied zum status quo ist. zuz niedrige löhne können auch heute schon mit ALG II bezuschusst werden. Und Arbeitslose wirds auch bei der FDP- Regelung weiter geben- schon durch den Steuerwettbewerb in EU- Europa. Warum nicht gleich die Bedingungen für ALG II-Bezug entbürokeratisieren, die Zahlungen etwa ums Doppelte aufstocken und nicht an Bedingungen koppeln?
Nicht wie von macnch anderen behauptet den größt möglichen Gewinn zu erzielen. Im Klartext heißt das: Wettbewerb in Deutschland, Verlagerungen ins Ausland und zahlreiche Entlassungen, da eben der Produktionsfaktor Arbeit den die "Mindestlöhner" zur Verfügung stellen nicht mehr rentabel ist. Entlassungen führen widerum zu Arbeitslosigkeit --> ALG II. Ich hoffe das leuchtet ihnen ein.
Fast ausschließlich der Dienstleistungsbereich ist von Mindestlöhnen betroffen. Aber hört man ja immer wieder, dass Restaurants nach China abwandern ^^ In Deutschland haben wir sowieso eine verrückte Situation: während die Exporteure hohe Löhne zahlen, sind wir im tertiären Sektor Niedriglohnland.
Kann Wettbewerb denn nur über die Stagnation von Löhnen stattfinden? Es wird nicht weniger, sondern ein anderer Wettbewerb stattfinden, wo keine Hungerlöhne mehr gezahlt werden.
Massenentlassungen wird es auch nicht geben (solange ML nicht zu hoch). Es ist eben nicht so einfach, dass man ein Diagramm zeichnet, an einer Kurve ein D und an der anderen ein S schreibt, dann eine Linie über den Schnittpunkt zeichnet und altklug vor der Welt tritt mit der festen Überzeugung die Schädlichkeit von Mindestlöhnen festgestellt zu haben.
Die Erfahrung in anderen Ländern zeigen nunmal das Gegenteil. Woher willst Du wissen, das der jetzige Lohn dem Allgemeinwohl dienlich ist?
"Warum heißt es eigentlich wir finanzieren den Mindestlohn?"
Eine klare Frage die eine Antwort verdient und ich nehme es keinem übel, wenn er sichdiese frage nicht selbst beantworten kann.
Der Mindestlohn führt dazu, dass eine Leistung, die z.B. 5,50€/std entspricht plötzlich zu 9€/std bezahlt werden soll. Da jetzt mehr gezahlt wird als geleistet wird, muss das Unternehmen einsparen, um wirtschaftlich. Dass sollte heißen, dass mindestens eine 0 im Abschluß steht.
Ist die Gurkenverordnung nicht auch ein unzulässiger Eingriff in den freien Markt?
Warum bildet der Markt nicht von sich heraus praktikable Gurkenmindeststandards heraus, die für Produzenten und Konsumenten nützlich sind? Was also offensichtilich bei den Gurken nicht funktioniert, warum soll das dann bei den Löhnen funktionieren?
Die Existenz der Gurkenverordnung und die Weigerung Mindstlöhne einzuführen, sind ein Musterbeispiel an Menschenverachtung in der deutschen Poltik. Nicht "Dem deutschen Volke" sondern "Gegen das deutsche Volk und für das Kapital" sollte über dem Portal der
Reichstags in Berlin stehen.
Deutsche Politik ist in den letzten 10 Jahren offene Politik gegen das eigene Volk geworden.
Für alles gibt es Mindeststandards, Vorschriften und Verordnungen. So legt die Europäische Gurkenverordnung fest, dass Gurken der Klasse 1 eine "Maximale Krümmung: 10 mm auf 10 cm Länge der Gurke" haben dürfen. Desweiteren sind Farbe, Gesundheit und Grösse geregelt. Aber ausgerechnet bei den Löhnen soll und darf es keine Mindeststandards geben. Die Löhne sind allein dem so genannten freiem Markt überlassen. Was ist der Unterschied zwischen Gurken und Arbeitsplätzen?
Warum werden minderwertige Arbeitsplätze zu mieser Bezahlung angeboten, die keiner (kaufen) will, und in die dann Arbeitslose mit staatlicher Hilfe gezwungen werden, während minderwertige Gurken erst gar nicht auf den Markt kommen? Warum gibt man nicht entsprechend die Gurken- und Gemüsestandards frei und zwingt die Verbraucher, minderwertige, vergiftete und verkrüppelte Gurken zu kaufen?
Ich hab jetzt immer noch nicht verstanden, warum ich mit meinen Abgaben Lohndumping subventionieren soll? Ein Mindestlohn würde verhindern, dass zu geringe Löhne mit Steuergeldern gestreckt werden müssten. Der Vorschlag der FDP ändert hier nichts.
Weil Du alternativ mit deinen Steuern und Abgaben das komplette Einkommen (ob nun als ALG1 oder ALG2) bezahlen musst.
Der Mindestlohn betrifft doch nicht die Deutschen Bank oder Siemens. Er schadet vor allem dem kleinen Dienstleister, der mit einer handvoll Mitarbeitern versucht ein Auskommen zu finden.
Der mindestlohn betrifft aber auch leiarbeiter,in dem gewerbe ist es extrem ungerecht,da zeitarbeitsfirmen alle millonen verdienen,und die leiarbeiter mit 4-7 euro auskommen MÜSSEN,was aber fast unmöglich ist.
Im gegensatz dazu verlangen die zeitfirmen von den firmen wo die leiarbeiter eingesetzt werden,im schnitt 20 euro. Findet die FDP das gerecht ?
aber macht nur weiter mit "gleichmacherei" "subventionitis" dem künstlichen anheben von löhnen ohne das die erbrachte leistung steigt sowie einer wunderbaren umweltpolitik unserer regierung die die eigene wirtschaft schwächt (wirtschaftskrieg??) und ausländische importeure vor allem in der automobilbranche und schwerindustrie, sowie langfristig auch in der energiepolitik stärkt, was so wiederrum auf den konsumenten/verbraucher zurückfällt!
abgesehen davon wenn ich so aussagen wie " was wieder einmal zeigt, daß diese Partei nur Kapitalinteressen vertritt!" höre merke ich einfach mal wieder wie wenig leute in deutschland ahnung von wirtschaft politik oder weitergehenden zusammenhängen haben!
das problem ist einfach das durch einen mindestlohn der niedriglohnsektor (vor allem niedrig qualifizierte arbeitskräfte) nicht mehr flexibel bleibt. und eine gesunde wirtschaft braucht einen funktzionierenden niedriglohnsektor um konkurrenzfähig zu bleiben!
Also mehr für den Lohn und weniger für den Gewinn bei gleichen Preisen für den Kunden! Das will die FDP aber nicht, was wieder einmal zeigt, daß diese Partei nur Kapitalinteressen vertritt!Also mehr für den Lohn und weniger für den Gewinn bei gleichen Preisen für den Kunden! Das will die FDP aber nicht, was wieder einmal zeigt, daß diese Partei nur Kapitalinteressen vertritt!
(1) Bei Frisören sollte der Arbeitnehmer mit einer Beteiligung am Umsatz bezahlt werden. Und bei großen Unternehmen sind die Gewinnspannen ja auch viel höher, so daß diese einen Mindestlohn locker zahlen könnten.
(2) Außerdem habe ich lediglich darauf hingewiesen, daß der Kunde sowohl den Lohn wie auch den Gewinn über den Preis bezahlt; die FDP jedoch immer so tut, als müsse man nur den Lohn bezahlen. Ich habe nicht gesagt, daß der Mindestlohn das beste Instrument zur Erzielung angemessener Löhne ist!
(3) Wesentlich besser, weil flexibler und individueller, ist das Solidarische Bürgergeld nach dem Modell von Dieter Althaus. Denn damit werden Geringverdiener nicht nur einfach, effektiv und unbürokratisch ganz erheblich unterstützt, sondern es verbessert sich auch die Verhandlungsposition des Arbeitnehmers, da er aufgrund der bedingungslosen Zahlung des Bürgergeldes selbst entscheiden kann, ob er einen Job annimmt oder nicht. So lassen sich höhere Löhne durchsetzten!
@FDP Liebe FDP. Niedriglohnbereich im Friseurwesen? Hm wie sieht es denn aus mit der Gastronomie, der Hotellerie, dem Handel und so weiter...hier kann überall ein MIndestlohn geleistet werden. Und auch im Friseurhandwerk, denn ein normaler Friseurbesuch kostet für einen Herren sagen wir mal so um die 20-25 Euro. Die Dumpingfriseure, die aufgrund der Frequenz die sie einhalten müssen um rentabel zu sein eine schlechte Qualität liefern, sind doch keine Referenz.
@FDP Es muss einfach klar sein, dass eine Dienstleistung ihren Preis hat und nicht wie teilweise hier in Berlin Friedrichshain ein Haarschnitt 6 Euro oder so kostet. So drückt man die Lohnspirale weiter nach unten. Gut, dass sich einige in der Programmkommission aber bereits mit dem Mindestlohn beschäftigen. Mal sehen, was daraus wird und ob man Euch wieder wählen kann oder nicht.
Hier wird - wie immer bei der FDP - völlig verschwiegen, daß der Kunde nicht nur die Löhne über den Preis der Waren und Dienstleistungen bezahlen muß, sondern natürlich genauso den Gewinn. Und wenn dieser hoch ist, dann führt eine Anhebung des Lohnes nicht zu einer Anhebung des Preises für den Kunden (dies läßt sich am Markt meißt sowieso nicht durchsetzten), sondern zu einer Senkung der Gewinnspanne.
Stimme völlig mit dem Inhalt des Videos überein. Vieles wird halt sehr ideologisch und wenig sachlich und nüchtern dargestellt, wie auch in einem Teilm der Kommentare
Leider gibt es viele Leute in Deutschland, deren Arbeit einfach nicht 7,50 € in der Stunde, sondern vielleicht nur 4 oder 5 €, Wert ist. Am Ende wird dieses soziale Experiment die Schwächsten unserer Gesellschaft treffen.
Wer soll etwa einem Hauptschulabbrecher 7,50 € in der Stunde (plus Lohnzusatzkosten) zahlen wollen, zumal ein Arbeitnehmer mit gleicher Qualifikation in Rumänien kaum einen Euro in der Stunde verdient.
Was für eine Farce! Das Bürgergeld ist wahrscheinlich eine großzügige Spende des esf-Fonds - und wird keinesfalls aus Steuermitteln gezahlt. Wie komme ich nur auf den Gedanken 0_0
1. Doppelte Löhne bedeuten nicht doppelte Preise: Anscheinend hat Solms keinen Schimmer, was so ein Ladenlokal an Miete kostet! Dazu kommen Strom, Materialkosten, Ausstattung, Kredite, usw. usf. Löhne sind oft nur ein geringer Teil der Gesamtkosten.
2. Bürgergeld haben wir schon. Nennt sich Hartz-IV. 25% der arbeitenden Deutschen leben inzwischen davon, OBWOHL sie Vollzeit beschäftigt sind.
3. Letztlich finanziert hier der Staat den Unternehmen die Löhne. Willkommen im SOZIALISMUS!
1. Das war ein abstraktes Beispiel. Wobei im Friseurgewerbe der Lohnkostenanteil größer ist als bei anderen Dienstleistungen.
2. Du irrst Dich gewaltig. Die Zahl der Aufstocker liegt zwischen 100.000 (vollzeitbeschäftigte Singles) und einer Million (Voll/Teilzeit, Selbständige, geringfügig Beschäftigte). Also 2,5% aller Beschäftigten oder 1,2% der Gesamtbevölkerung.
3. Nein, der Staat unterstützt Menschen, die einen Teil ihres Einkommens selbst erarbeiten. Alternativ zahlt er 100% HartzIV.
1. Genau mein Punkt: Vereinfachung bis zur Verfälschung. Ist einfach schlechter Stil und überzeugt nicht, sondern macht mir klar, dass mein Eindruck von der FDP aus den Medien (leider) stimmt.
2. Habe ich ganz sicher wiederholt andere Zahlen gelesen, die ich im Moment aber nicht belegen kann. Aber wie gesagt: Aufstockungsgeld gibt es schon.
3. Staat finanziert Arbeitplätze, die sich nicht selber tragen (Arbeiter kann nicht davon leben). Genau so war das bei uns früher in der DDR. Nein danke!!!
Die entscheidende Frage bleibt, werden sich Menschen mit kleinen Einkommen (ob nun als Rentner oder nicht) die durch einen allgemeinen Mindestlohn steigenden Preise bei Dienstleistungen (wie den Frisör) leisten können? Und wenn nicht, wie viele Arbeitsplätze gehen dann verloren?
Abgesehen davon, die zwei am Schreibtisch haben damit doch nix zu schaffen, deren Salär ist doch wieso gesichert ;)
JeriChsk2 6 months ago
Naja, die FDP schreit doch immer, dass sich Leistung lohnen müsse. Wo lohnt sich denn Leistung, wenn man aufstocken muss? ;D
JeriChsk2 6 months ago
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Düren 14. März 2011 | Der zwischen der IG-Metall und dem Personaldienstleister Marx Automation GmbH geschlossene Haustarifvertrag setzt mit einem Mindestlohn von 9,50 € für ungelernte Mitarbeiter neue Maßstäbe in der Zeitarbeitsbranche.
marxautomation 11 months ago
Würde ein Bürgergeld nicht eher den Niedriglohnsektor ausbauen? Die Firmen könnten Löhne senken, d.h. mehr Profit für die Firmen, und den Rest müsste der Steuerzahler leisten. Wie will man das verhindern?
Hasenfratzz 1 year ago
Thema „Mindestlohn“: Wieso auf die Politik warten? Die Marx Automation GmbH aus Düren zahlt bereits seit Gründung ihres Geschäftsbereiches "Personaldienstleistungen" am 01.06.2009 einen freiwilligen Mindestlohn in Höhe von 9,50 € und hat beste Erfahrungen damit gemacht. Am 05.10.2010 hat das ansonsten äußerst kritische ZDF-Magazin Frontal21 darüber berichtet. Einfach einmal "Marx Automation" in YouTube eingeben …
marxautomation 1 year ago 2
Solange die FDP-Leute gute Posten haben, die Wirtschaftsbosse wie Donald Duck in der Geldwanne baden können und der Rest 1Euro-Jobs hat , ist doch für die FDP doch alles perfekt!!!!!!!!!!!!!
ezechel 1 year ago
Von volkswirtschaftlichen Dingen hat Herr Solms wahrscheinlich genauso viel Ahnung wie der bundesdeutsche Durchschnitt. Die Jobs bei der Post sind übrigens durch Automatisierung (Internet, ...) weggefallen.
TheTimetrial 1 year ago
Ein Mensch, der 40 Stunden die Woche arbeitet, bekäme bei einem Mindestlohn von 10 € 1600 € brutto den Monat. Soviel muss ein Mensch mit 40 Stunden Woche haben, alles andere ist unwürdig. Angenommen, ein Mensch bekäme nun 3,50 € die Stunde gezahlt, dann müsste er pro Stunde 6,50 € Bürgergeld erhalten, das wären 1040 € dem Monat. ALG II ist zzt. 351 €. Lohnt sich das Bürgergeld wirklich so? Oder wird, wie ich annehme, wesentlich weniger draufgezahlt?
FDPfeind 1 year ago
Wenn sich der Lohn für Frisöre verdoppelt, soll sich auch der Preis für das Haareschneiden verdoppeln und deswegen können sich andere Leute die Dienstleistung nicht mehr leisten? Gerade wenn alle Menschen mehr Lohn bekommen, können sie sich doch auch teuerere Preise leisten! Und wenn der doppelte Lohn durch eine Verdopplung der Preise finanziert wird, warum sollen dann Arbeitsplätze wegfallen? Frankreich hat einen Mindestlohn von 8,50 € und kein Wirtschaftskollaps ist dort in Sicht.
FDPfeind 1 year ago
Mindestlohn hat eben keinen Effekt auf Arbeitslosigkeit auch nicht bei den Gerigverdieneren, es wurden schon so viele Studien darüber gemacht, gerade in GB wo 1999 der Mindestlohn eingeführt wurde. Wer was anderes sagt hat enweder keine Ahnung oder belügt aufgrund von Klientelpolitik (Großunternehmer, Industrie, AGverbände....) die Leute.
mondxxx1982 1 year ago
2 Demagogen und miese Laiendarsteller, die vom Thema Mindestlohn und volkswirtschaftliche Zusammenhänge nichts aber auch garnichts verstehen.
happytom82 1 year ago
Doppelter Lohn = doppelter Preis? Ich zahle für einen Haarschnitt 11,50 Euro. Die Frieseus schafft das in 10-15 Minuten. Schafft also locker 4* 11,50 pro Stunde. Verdient aber nicht 46 Euro. Die FDP hat sowas von keine Ahnung von Wirtschaft und will uns dann mit einem Bürgergeld von 600 Euro - 200 Euro Kopfpauschale und Co abspeisen. Für wie dumm halten die die Wähler?
notebook20000 2 years ago
Doppeletr Lohn = doppelter Preis? Was für ein Quatsch istd as den? Hat die FDP wirklich so wenig Wirtschaftskompetenz? Warum hat die Niederlande, Frankreich udn Co trotz Mindestlohn eine gleiche Arbeitslosenquote oder sogar eine deutlich geringere?
Was für zwei Honks ohne Ahnung. Alter schützt vor Dummheit nicht.
notebook20000 2 years ago
Also der Preis für den Haarschnitt müsste dann verdoppelt werden?
Weil der Lohn verdoppelt wird?
Ok, dann mal ganz auf Anfang, liebe Freunde.
Wie setzt sich der den zusammen dieser Preis?
Da haben wir
A natürlich den Lohn
B die Kosten für den Betrieb (strom etc.)
C den Gewinn für AG (s. Fortsetzung)
Kleinlebherz 2 years ago
(Fortsetzung)
also der Lohn stellt ein drittel da (in diesem Beispiel, fakt ist ja, das der Lohn tatsächlich vl 10% des Preises ausmacht und der gewinn56%) , warum steigt der Preis also um 100% wenn ich den Lohn verdopple?
Kleinlebherz 2 years ago 6
volkswirtschaftliche dinge erkalert man nicht mit betriebswirtschaftlichen beispielen.
ob aufstockung oder buergergeld...auch das muss mit steuern finanziert werden.man koennte auch sagen die anderen steuerzahler (zb andere abhaengig beschaeftigte) subventionieren d. schlecht bezahlten job.ein sozialtransfer ist das so oder so.der mindestlohn dient in deutschland einzig u. allein d. lohndruck im unteren gehaltsgefuege u. somit zb auch d. zeitarbeitsarmeen der gepaeppelten exportwirtschaft.
trantoto 2 years ago
würde die preiserhöhung doch verheerend auf deren wettbewerbsfähigkeit sein, da die leute doch lieber eher bei unternehmen mit niedriegeren preisen kaufen.( außer man hat Monopol xD)
so stell ich mir das jedenfalls vor.
FRAGE: hab ich damit recht??????
BountyFlamor 2 years ago
nein
Schmulkon 2 years ago
hmmm... wenn der arbeitgeber den lohn von einem geringverdiener erhöhen muss, obwohl dessen arbeitsleistung den lohn schlicht nicht wert ist, dann muss er halt die preise erhöhen um wieder wirtschaftlich zu sein.
so wie ich mir ´das denke, würde man dann mehr verdienen aber auch mehr ausgeben müssen, was meiner meinung nach nichts ändern würde außer Bürokratie.
allerdings würde das doch nur auf inländische unternehmen zutreffen aber auf die, die aber noch im ausland tätig sind ,...
BountyFlamor 2 years ago
Für die übrigen Bürger ist die Preiserhöhung ebenso abschreckend. Damit die Friseurin jedoch kein Defizit aufweist, müssten alle Bürger ihren Salon genauso häufig besuchen wie bisher. Unwahrscheinlich, oder? ;)
GermanToaster 2 years ago
Nur ungefähr 2 % (!!!!!!) aller Bürger betrifft die Mindestlohnregelung überhaupt, das sind zunächst übrigens die einzigen, die eine höhere Kaufkraft besitzen. Und die werden es sich sicherlich zweimal überlegen, ob sie sich angesichts ihres marginalen Vermögens Friseurbesuche in exorbitanter Höhe leisten wollen.
GermanToaster 2 years ago
Ich helfe den Befürwortern des Mindestlohnes mal auf die Sprünge. Im von Herrn Solms genannten Beispiel beträgt die Lohnerhöhung satte 100%. Wenn man davon ausgeht, dass die Chefin ihren Angestellten tatsächlich nicht mehr als die besagten 3,50 € zahlen konnte, muss sie entweder Stellen streichen oder den Preis signifikant erhöhen.
GermanToaster 2 years ago
Warum? Wenn man für einen Haarschnitt 10 Euro zahlt und die Friseuse 4 davon in der Studne schafft, dann müsste nach diesem "FDP ist wirtschaftlich eine Nullnummer" prinzip die Friseuse 40 Euro verdienen. LOL. Das mag beim Starfriseur so zu sein und in der FDP Traumwelt
notebook20000 2 years ago
was auch noch gegen einen mindestlohn spricht:
Wenn 7,50€ der Mindestlohn ist, werden bestimmt plötzlich auch ursprünglich besser bezahlte Jobs plötzlich auf diesen Tarif gesenkt.
mymom1234 2 years ago
Man wie idiotisch ist das denn wieder. Wenn der Friseur teurer ist weil es flächendeckenden Mindestlohn gibt, dann hat auch der Kunde genügend Geld um den Friseurbesuch zu bezahlen. Denn... auch er hat einen Mindestlohn mit dem er dann den das bezahlen kann.
tinagel0 2 years ago
Genau - ganzen Lohn fürn Friseur ausgegeben, Friseur freut sich, nur der Frisierte hat kein Geld mehr über für was anderes - alle glücklich und Friede, Freude, Eierkuchen. Klappt suuuper.
Kruckler 2 years ago
Weiss zwar nicht was du fürn Hungerlohn hast, aber ich bin mir sicher da bleibt noch was übrig nach dem Friseurbesuch. Und sooft geht man nun auch net zum Friseur. Dann kostet es halt mal bissi mehr. Da wird immer gejammert und dann 30 Euro am Abend an der Theke für Bier und Schnaps raushaun.
tinagel0 2 years ago
Und ich weiß nicht, was Du für ein langweiliges Leben führen musst, wenn Deine einzigen Ausgaben für Dienstleistungen bei einem Friseurbesuch alle 1 bis 2 Monate sind. Das ganze ist doch bloß ein Beispiel - oder meinst Du, wenn Friseure einen Mindestlohn kriegen, wollen/verdienen andere keinen?
Kruckler 2 years ago
Ich versteh dich da schon das du Angst hast das alles dann teuerer wird. Im moment ist es aber doch auch schon so das ich mir fast nix mehr leisten kann. Und ab wann willst du was unternehmen wenn mal der Stundenlohn bei 2 Euro ist? Nach unten ist doch keine Grenze zu sehen. Wird ja schön von Arge aufgestockt. Wir müssen diese Spirale doch einfach mal unterbrechen.
tinagel0 2 years ago
Das Problem, das ich viel mehr sehe, ist, dass durch Mindestlöhne Arbeitsplätze verlorengehen; mit jeder Lohnzahlung sind für den Arbeitgeber ja auch weitere Kosten verbunden und wenn in einem entsprechend schlecht bezahlten Beruf die Löhne künstlich angehoben werden, verringert sich nun mal die Zahl der Konsumenten, was Arbeitskräfte für den Betrieb überflüssig macht. In dem Fall hätte dann vielleicht ein Angestellter seinen Mindestlohn , ein anderer wäre aber dafür arbeitslos.
Kruckler 2 years ago
Mag sein, aber nach einer Steuerstrukturreform, ist eine künstliche Lohnerhöhung nicht in dem Maße teuer für den Arbeitgeber, wie beim heutigen pervertierten Steuersystem.
Heute ist es ja so, dass bei einer Lohnerhöhung um 90€ = Kosten für den Arbeitgeber -> nur 30€ beim Arbeitnehmer ankommen.
und ich glaube durch Mehrwertsteuer etc. muss ein Arbeitnehmer ca. 70€ verdienen um 10€ mehr ausgeben zu können.
mischpappe 2 years ago
Welch eine fantastische Idee: Unternehmen zahlen unanständig niedrige Hungerlöhne und der Steuerzahler bessert nach! Grandios! Was die FDP nie begreift: Es geht bei der Bezahlung auch um Wertschätzung! Wer sich als Frisör den ganzen Tag hinstellt und sich die Beine in den Bauch steht, der sollte von seinem Geld auch leben können! Gerechtigkeit ist auch, dass jemand von seiner Arbeit existieren kann und nicht als Bittsteller auf Staatsalimente angewiesen ist! Das ist das Entscheidende!
verdun1916 2 years ago
Du hast bei der FDP wohl generell nie richtig zugehört. Die FDP hat NIEMALS behauptet, dass Arbeit zu Hungerlöhnen geleistet werden soll - nur eben, dass Mindestlöhne nicht das geeignete Mittel sind, das zu regulieren. Das Wirtschaftssystem ist etwas komplexer, als Du anzunehmen scheinst...aber Geld kommt ausm Automaten und Strom aus der Steckdose...
Kruckler 2 years ago
Was hat denn das Ablehnen von Mindestlöhnen zur Folge, Du Wirtschaftsweiser? F&S sagen es doch quasi: Da kann jemand auch für lumpige 3 EUR die Stunde knechten gehen, dafür erhält er on Top das "Bürgergeld" (aus Steuergeldern!) als Ausgleich für das, was ihm fehlt! Du hältst Dich auch für den Geilsten hier und meinst mir was von Wirtschaft erzählen zu müssen, dabei ist das einzige was Du mit Wirtschaft verbindest, offensichtlich die Kneipe um die Ecke...
verdun1916 2 years ago
Was Mindestlöhne zur Folge haben, wird in dem Video doch erklärt, soll ich hier jetzt Grundschullehrer spielen oder was? Ich bin sicher kein Wirtschaftsexperte, aber dass Plus und Minus hier so einfach nicht funktioniert, weil alles, was man irgendwo wegnimmt und anderswo draufpackt auch irgendwo herkommen muss, scheinst Du nicht zu begreifen - genau deswegen kann man nicht mal eben PAUSCHAL und deutschlandweit mit der Schöpfkelle draufhauen.
Kruckler 2 years ago
Es wird nur erklärt, was Mindestlöhne nach Meinung der FDP zur Folge haben! Viele Länder MIT Mindestlöhnen widerlegen diese Behauptung eindrucksvoll. Du brauchst also gar nicht Grundschullehrer spielen - schon allein deshalb, weil man sich nicht an Rollen abarbeiten sollte, an denen man ohnehin scheitert. Wie wäre es stattdessen mit Fahrlehrer? Das Du weißt, wo's langgeht, hast Du ja schon eindrucksvoll unter Beweis gestellt! Höhö!
verdun1916 2 years ago
:D Wenigstens mal eine schlagfertige Antwort. Sicher gibt es Länder, in denen Mindestlöhne funktionieren, der springende Punkt ist aber, dass man nicht einfach ein Teilsystem aus dem einen Land in ein anderes transferieren kann - klar, wäre ja schön, dann könnte man sich einfach überall das Beste rauspicken, aber z.T. völlig unterschiedlichen Bevölkerungs- und Bürokratiestrukturen - wie soll das funktionieren?
Kruckler 2 years ago
Ja, da haben die beiden hier im Film 100 % recht. Und das kapieren wirklich viel zu wenig Leute! 5 Sterne!
DukeOfDumping 2 years ago
Nochmal zum Bürgergeldzuschuss: Dann wird ja derjenige Unternehmer benachteiligt, der anständig bezahlt!!!
aufsmaul007 2 years ago 6
Zu dem Zuschuss vom Staat: Den zahlen wir doch auch! Das ist doch kein Unterschied! Doch: Die Unternehmen machen weiter (zu) hohe Gewinne! Und der Staat hat weniger Geld für andere Dinge! Zum Beispiel könnte man mit dem eingesparten Aufstockergeld Schulden abbauen, damit wir weniger Zinsen zahlen müssen. Und von den eingesparten Zinsen können wir dann weitere Arbeitsplätze schaffen.
Deshalb: Pro Mindestlohn!
aufsmaul007 2 years ago
1. Werden die Preise nicht so stark steigen, weil es Wettbewerb gibt. Dh. die Unternehmer bzw. Eigner verdienen nicht mehr ganz so viel.
2. Verdienen die Leute, die dann zum Friseur gehen, wahrscheinlich auch mehr, weil sie zum Beispiel als Fassadenreiniger jetzt auch den Mindestlohn kriegen.
3. zu den Rentnern: Die Rente orientiert sich am Lohnniveau. Steigen die Löhne und Gehälter, steigen auch die Renten...
aufsmaul007 2 years ago
Geld kann nicht gerecht sein - nie.
Breakdowncookie 2 years ago
Gerechtigkeit auf allen Gebieten kann es auch nie geben - nie.
VEWY 2 years ago
"Kein Geld" ist gerecht - auf allen Gebieten ;)
Breakdowncookie 2 years ago
capitalism is the organized crime !
klotzklotz 2 years ago
Da spielen die Laienschauspieler von der FDP mal das Stück "Wir sind für das Gemeinwohl" - leider nimmt ihnen das aber niemand ab. Wenn ein Mindestlohn vorsehen würde, dass die Friseurin 7,50 die Stunde verdienen muss, wäre dem Preiswettbewerb nach unten eine Grenze gesetzt. Und erzählt mir nicht, dass die Leute nicht einmal im Monat ein bis zwei Euro mehr für einen Haarschnitt bezahlen könnten (alle zwei Monate?).
badewannenmeister 2 years ago
und beim metzger 2 euro
und bäcker 2
im supermarkt 5
in der kneipe(nicht lebenswichtig, kann man weglassen) 2
beim klamottenkauf 2
und jetzt gehen wir davon aus das die produktion in DE ist, was beim bäcker klar ist. dann bissel mehr als 2 euro ;)
Xorkkus 2 years ago
bezahlen könnten? bezhalen wollen!!!
wenn die Menschen nicht 20 Euro für ein friseur zahlen wollen dann gehn sie halt zum türken der es für 10 euro macht und weniger als den mindestlohn verdient...so und nun??
Windchilly 2 years ago
Was hier viele nicht beachten ist, das höhere Löhne z.b. durch den Mindestlohn zu höheren Preise führen und somit zu Inflation, was wiederum die Löhne mindert.
Lohn-Preis-Spirale, vielleicht schon mal gehört nd man darf nicht vergessen, dasss je nach höhe des mindestlohnes andere höher qulaifizierte sich unfair behandelt fühlen. wenn z.b. ein einfacher Arbeiter nur noch 2 € weniger verdient als ein Ingeneur, mal extrem gesehen.
1ovid00 2 years ago 2
indestlohn heißt mehr Nachfrage, mehr Konsum und letztlich auch eine Anziehung der Binnenwirtschaft, die wir dringend nötig haben!
Schwachsinn. Was ist denn, wenn die Firmen die Preise wegen Mehrausgaben erhöhen (müssen) ? Dann noch eine steigende Arbeitslosenzahl...der Konsum wird dadurch ehr geschwächt...außerdem ist der Konsum der Deutschen im völligen gesundem Maße, selbst in der Krise
dougnisse 2 years ago
Hmm ich glaub einige hier ignorieren hier einfach die realtität, dieser jobverlust hing nicht mit dem zeitfesnter zusammen, sondern mit dem konkurs einer gewissen firma, der ohne Mindestlohn nciht stattgefunden hätte. Und ein weiteres hier wird immer viel von den anderen Ländern geredet, die einen MIndestlohn haben, die Realität ist doch, dass er dort so niedrig ist, dass er maximal 0,1 - 0,5 % der arbeitenden menschen dort betrifft, was dem Punkt der Bedeutungslosigkeit entspricht.
Brummel82 3 years ago
Fricke & Solmes haben doch Recht. Der Friseur in Frankfurt an der Oder wird mit einem EUR7,50 Mindestlohn keinen Job behalten. Alle Mindestlöhne Erhöhungen bedeuten weniger Jobs für deutsche Bürger!
Sepp130830 3 years ago
"Wir können uns keine rumänischen Löhne leisten, weil wir keine rumänischen Preise haben!" - Gregor Gysi...
Natürlich wird der Friseur einen Job erhalten: Mindestlohn heißt mehr Nachfrage, mehr Konsum und letztlich auch eine Anziehung der Binnenwirtschaft, die wir dringend nötig haben!
impedimentum 3 years ago
So ein Quatsch der Mindestlohn schafft Nachfrage und schafft damit Arbeitsplätze. Und im Gegensatz zu Frankfurt Oder können die meisten Menschen eben nicht nach Polen gehen. DIe Arbeitsplätze die man auslagern kann sind schon längst ausgelagert von denen die noch da sind fällt höchstens ein einziger Anteil weg, der durch die gesteigerte Nachfrage mehr als ausgeglichen wird. Fricke und Solms, dass die und ihre Großverdiener Kumples keinen Mindestlohn wollen ist klar
goilstar 3 years ago
"Mindestlohn schafft Arbeitslosigkeit..."
So ein Blödsinn!
Durch einen Mindestlohn wird die Kaufkraft erhöht: Im Endeffekt schafft der Mindestlohn Arbeitsplätze.
Es ist ja mal wieder typisch "Bonzenpartei": Die kapitalhungernden Unternehmen sollen nicht beansprucht werden; Der Proletarier soll durch seine Steuerabgaben seinen eigenen Lohn finanzieren!
Verdammter Neoliberalismus!
impedimentum 3 years ago
tatsache ist: seit dem inkrafttreten des post-mindestlohns sind insgesamt 5.693 arbeitsplätze weggefallen. was sagst du diesen menschen und familien, wenn sie deinen kommentar lesen? dieser mindestlohn hat arbeitsplätze vernichtet. bei einem flächendeckenden gesetzlichen mindestlohn in deutschland rechnen wirtschaftsforscher mit millionenfachen arbeitsplatzverlusten. für neue und zukunftsfeste arbeitsplätze braucht deutschland keine staatl lohnfestsetzung, sondern mehr betrieblliche bündnisse.
FDP 3 years ago
Diese Arbeitsplätze sind aber nicht dadurch weggefallen, dass ein Mindestlohn eingeführt wurde, sondern dadurch, dass das jeweilige Unternehmen nur an die Renditen für seine Investoren denkt - dadurch sind die Arbeitsplätze weggefallen.
Wie wird dann erklärt, dass der Mindestlohn in anderen Ländern signifikant Arbeitsplätze geschaffen hat?
impedimentum 3 years ago
Sehe ich ganz genauso. Ein zeitlicher Zusammenhang ist halt noch kein Kausalzusammenhang. Dieses simple Prinzip hat die FDP aber offenbar noch nicht verstanden
Teigokane 3 years ago
Ganz zu empfehlen wäre dieser Video Beitrag auf:
SPZ3tehGW_Q
(in die URL einfügen auf diesem Portal)
impedimentum 3 years ago
"was sagst du diesen menschen und familien, wenn sie deinen kommentar lesen?"
Daß ein zeitlicher Zusammenhang noch kein Kausalzusammenhang ist. Beweist doch erst mal, daß das ohne Mindestlohn anders gekommen wäre.
Teigokane 3 years ago
@FDP Post-Mindestlohn ist aber nicht flächendeckend.
antifafubel 1 year ago
@FDP
längst widerlegt.
dshiflo 1 year ago
@FDP Mal aller Moral und Ethik nach gefragt: Warum ist das denn so weit gekommen? Wir bewegen uns in einem Land in dem die Konzerne immer mehr und mehr die politische Richtung bestimmen. Die größeren Konzerne entlassen Arbeitsplätze, wenn die Spitzenmanager nicht mehr ihre Millionen einkassieren können. Was würde ihnen mehr fehlen: Feuerwehrmänner, Polizisten, Ärzte, Pfleger aller Art und Landwirte, oder Manager, Analysten, Unternehmensberater und Politiker? Wir bezahlen die Menschen ...
Donutnoe 1 year ago
@FDP von denen unser und das Leben anderer abhängt, von denen das Funktionieren unserer Gesellschaft abhängt so schlecht, dass diese teilweise Probleme haben, ihre eigene Familie zu ernähren. Und die, die wir so gar nicht brauchen, denen stecken wir das Geld quasi in den ***** . Wirtschaftsexperten sind auch unwichtig.
"Der Hauptwert des Geldes besteht in der Tatsache, dass man in einer Welt lebt, in der es überbewertet wird."
Henry Louis Mencken
Ich bin der Meinung, dass der Mensch in der ...
Donutnoe 1 year ago
@FDP Lage ist, eine Gesellschaft ohne Geld, oder überhaupt einen Art von Tausch, zu schaffen und in dieser zu leben. Und im Notfall würde es die gleichmäßige Verteilung des Übels schaffen, eine Tugend. Gerechtigkeit auf jeder Ebene, aber auf keinen Fall wäre es teuer. Nur die Zerstörung vieler Machtverhältnisse. Es hätte am Anfang pädagogische Probleme bei den Erwachsenen, aber wenn unsere Kinder oder Enkelkinder in so einer Gesellschaft aufwachsen, dann ist nicht mehr der Übergenuss das Problem
Donutnoe 1 year ago
@FDP , sondern man kümmert sich darum, sein Leben zu genießen. Die Börse wäre abgeschaft, die Ausnutzung von Natur als effizienter gewinnbringender Akt wäre vorbei. Die Bestechlichkeit wäre vorbei. Man könnte dann eine Rätedemokratie aufbauen um die politische Macht noch weiter zu dezantralisieren und die unpolitischen Bürger wieder dazu bringen sich an der Politik zu beteiligen. Ohne Geld, wäre diese Welt so viel freundlicher und einfacher.Aber es wird seine Zeit brauchen.Vielleicht Jahrzehnte.
Donutnoe 1 year ago
Da waren sie mal wieder, die selben alten Vorurteile. Ueber den Sinn oder Unsinn von Mindestloehnen laesst sich sicher streiten, der Kommentar ist einseitig und polemisch. Anstatt die ewig leichen und ewig gestrigen Vorurteile mantraartig zu wiederholen, waere es sinnvoller, mal bei der FDP und deren Programm nachzulesen.
HibernaZadow 3 years ago 3
Es ist aber schon interessant, dass die FDP für Mindestlöhne bei Ärzten, Rechtsanwälten etc. ist, nur bei der "normalen" Arbeiterklasse nicht.
Tja, Partei der "Besserverdienenden"....
impedimentum 3 years ago
"Es ist aber schon interessant, dass die FDP für Mindestlöhne bei Ärzten, Rechtsanwälten etc. ist"(Zitat impedimentum)
Ist das wahr?
NetzKaiser 3 years ago
Ja; Die FDP fordert Mindesthonorare (staatlich festgelegte Löhne und staatlich festgesetzte Preise [das Wort "Mindestlohn" wird hier aus gutem ideologischen Grund nicht genannt]) für Ärzte, Rechtsanwälte, Architekten etc. nur natürlich für den normalen Arbeiter nicht, da das ja angeblich wirtschaftsschädigend sei *tztz*
Einfach mal nach googlen ;)
impedimentum 3 years ago
@impedimentum die führende meinug der volkswirte ist eine andere. Halten wir uns doch an das was die wissenschaft sagt ;-)
wurstwasser40k 1 year ago
@wurstwasser40k wie zum Beispiel? Deine "führenden Volkswirte" sind auch allesamt aufirgendeine Weise mit der FDP verbandet. Die führenden Ökonomen von neutralen Institutionen á la OECD halten den Mindestlohn in Deutschland für äußerst positiv...
impedimentum 1 year ago
@impedimentum Was hast Du gegen den Neoliberalismus? Dank diesem haben/hatten wir eine soziale Marktwirtschaft. Bitte informiere Dich einmal über den Begriff des Neoliberalismus. Er setzt auf Verantwrotung.
Ich habe FDP gewählt, bin aber für einen Mindestlohn. Die Argumente, die hier angebracht werden halte ich auch für völlig unsinnig. EIn Mindestlohn ist wichtig in meinen Augen. Und ich sehe mich als neoliberal per Definition.
Warholized 1 year ago
@impedimentum
w ww.freiheit.org/files/152/01_Neoliberalismus_A4_K.pdf
Hier die richtige Definition, nicht die, die irgendeine linke Brut fälschlicherweise verbreitet. Musst das erste W an den Rest des Links ransetzen :D
Warholized 1 year ago
Wofür soll dieses Video gut sein?
1. wird es schlecht geschauspielert
2. hält man die Menschen für so dämlich?
3. Mindestlohn ist sicher nicht der Weisheit letzter Schluß. Allerdings kann man die Umfallerpartei auch nicht wirklich ernst nehmen.
Wenn der Lohn nicht zum Leben reicht, und dann mit Hartz4 aufgestockt werden muß, zahlt der Bürger die Niedriglohnpolitik der Arbeitgeber und somit schneidet er sich ins eigene Fleisch.
stefandaenekas 3 years ago
was bringt unterbezahlte arbeit?
und dieses "bürgergeld" wird auch bloß vom Steuerzahler, also im endeffekt auch vom kunden des friseurs bezahlt.
die FDP wird mit diesen argumenten keinen erfolg haben
udoff 3 years ago
In diesen Ländern liegt der Mindestlohn unter den Standardlöhnen. Man will damit die AN vor ausbeutung schützen. Der Mindestlohn in deutschland hebt den Standardlohn an, daher die Komplikationen.
dasinfi 3 years ago 2
Den studierten Fuzzis oben kann ich gar nicht zuhören, deren Bauernweißheiten können die sich sonstwo reinschieben.IFO-Institut ha ha, das Institut wird von der Wirtschaft getragen, als was sollen die sonst herausgeben als eine verneinung des Mindestlohnes.Ich frage mich warum das in England, Dänemark, Holland klappt mit dem Mindestlohn haben die eine andere Wirtschaftsform als wir?Sicher nicht, aber die haben im parlament nicht so viele politiker zu sitzen die für die Konzerne arbeiten!
Lindenplat 3 years ago
Ist das friseurgewerbe das einzige beispiel was der fdp einfällt? Klar die leistungen würden teurer werden,aber wenn man mehr verdient kann man es sich bestimmt auch leisten einige euro mehr zu bezahlen,denn so oft geht man nicht zum friseur.
Die briten haben seit 1999 mindestlohn und die arbeitslosigkeit hat sich mehr als halbiert,und nicht nur die briten,in den meisten eu ländern gibt es einen mindestlohn ohne anstieg der arbeitslosigkeit,warum sollte es gerade in DE anders sein ?
rtom30 3 years ago 2
ein netter schlussgag, auch wenn ich dekne, dass ein mindestlohn mit den richtigen begleitmaßnahmen gut ist.
tavin15 3 years ago
gut dass die fdp entschlossen gegen diese albtraumszenarien kämpft
gehlen06 3 years ago
fragt sich, was der unterschied zum status quo ist. zuz niedrige löhne können auch heute schon mit ALG II bezuschusst werden. Und Arbeitslose wirds auch bei der FDP- Regelung weiter geben- schon durch den Steuerwettbewerb in EU- Europa. Warum nicht gleich die Bedingungen für ALG II-Bezug entbürokeratisieren, die Zahlungen etwa ums Doppelte aufstocken und nicht an Bedingungen koppeln?
gammanauri 4 years ago
Nicht wie von macnch anderen behauptet den größt möglichen Gewinn zu erzielen. Im Klartext heißt das: Wettbewerb in Deutschland, Verlagerungen ins Ausland und zahlreiche Entlassungen, da eben der Produktionsfaktor Arbeit den die "Mindestlöhner" zur Verfügung stellen nicht mehr rentabel ist. Entlassungen führen widerum zu Arbeitslosigkeit --> ALG II. Ich hoffe das leuchtet ihnen ein.
dasinfi 4 years ago
weniger Wettbewerb* ich hoffe dass führt nicht zu falschen Interpretationen.
dasinfi 4 years ago
Fast ausschließlich der Dienstleistungsbereich ist von Mindestlöhnen betroffen. Aber hört man ja immer wieder, dass Restaurants nach China abwandern ^^ In Deutschland haben wir sowieso eine verrückte Situation: während die Exporteure hohe Löhne zahlen, sind wir im tertiären Sektor Niedriglohnland.
Kann Wettbewerb denn nur über die Stagnation von Löhnen stattfinden? Es wird nicht weniger, sondern ein anderer Wettbewerb stattfinden, wo keine Hungerlöhne mehr gezahlt werden.
Hyperdeflation24 4 years ago
Massenentlassungen wird es auch nicht geben (solange ML nicht zu hoch). Es ist eben nicht so einfach, dass man ein Diagramm zeichnet, an einer Kurve ein D und an der anderen ein S schreibt, dann eine Linie über den Schnittpunkt zeichnet und altklug vor der Welt tritt mit der festen Überzeugung die Schädlichkeit von Mindestlöhnen festgestellt zu haben.
Die Erfahrung in anderen Ländern zeigen nunmal das Gegenteil. Woher willst Du wissen, das der jetzige Lohn dem Allgemeinwohl dienlich ist?
Hyperdeflation24 4 years ago
"Warum heißt es eigentlich wir finanzieren den Mindestlohn?"
Eine klare Frage die eine Antwort verdient und ich nehme es keinem übel, wenn er sichdiese frage nicht selbst beantworten kann.
Der Mindestlohn führt dazu, dass eine Leistung, die z.B. 5,50€/std entspricht plötzlich zu 9€/std bezahlt werden soll. Da jetzt mehr gezahlt wird als geleistet wird, muss das Unternehmen einsparen, um wirtschaftlich. Dass sollte heißen, dass mindestens eine 0 im Abschluß steht.
dasinfi 4 years ago
Ist die Gurkenverordnung nicht auch ein unzulässiger Eingriff in den freien Markt?
Warum bildet der Markt nicht von sich heraus praktikable Gurkenmindeststandards heraus, die für Produzenten und Konsumenten nützlich sind? Was also offensichtilich bei den Gurken nicht funktioniert, warum soll das dann bei den Löhnen funktionieren?
YevgeniyAlexey 4 years ago
Die Existenz der Gurkenverordnung und die Weigerung Mindstlöhne einzuführen, sind ein Musterbeispiel an Menschenverachtung in der deutschen Poltik. Nicht "Dem deutschen Volke" sondern "Gegen das deutsche Volk und für das Kapital" sollte über dem Portal der
Reichstags in Berlin stehen.
Deutsche Politik ist in den letzten 10 Jahren offene Politik gegen das eigene Volk geworden.
Und die F.D.P. ist da ganz vorne mit dabei.
YevgeniyAlexey 4 years ago
Für alles gibt es Mindeststandards, Vorschriften und Verordnungen. So legt die Europäische Gurkenverordnung fest, dass Gurken der Klasse 1 eine "Maximale Krümmung: 10 mm auf 10 cm Länge der Gurke" haben dürfen. Desweiteren sind Farbe, Gesundheit und Grösse geregelt. Aber ausgerechnet bei den Löhnen soll und darf es keine Mindeststandards geben. Die Löhne sind allein dem so genannten freiem Markt überlassen. Was ist der Unterschied zwischen Gurken und Arbeitsplätzen?
YevgeniyAlexey 4 years ago
Warum werden minderwertige Arbeitsplätze zu mieser Bezahlung angeboten, die keiner (kaufen) will, und in die dann Arbeitslose mit staatlicher Hilfe gezwungen werden, während minderwertige Gurken erst gar nicht auf den Markt kommen? Warum gibt man nicht entsprechend die Gurken- und Gemüsestandards frei und zwingt die Verbraucher, minderwertige, vergiftete und verkrüppelte Gurken zu kaufen?
YevgeniyAlexey 4 years ago
Ich hab jetzt immer noch nicht verstanden, warum ich mit meinen Abgaben Lohndumping subventionieren soll? Ein Mindestlohn würde verhindern, dass zu geringe Löhne mit Steuergeldern gestreckt werden müssten. Der Vorschlag der FDP ändert hier nichts.
judoandi 4 years ago 2
Weil Du alternativ mit deinen Steuern und Abgaben das komplette Einkommen (ob nun als ALG1 oder ALG2) bezahlen musst.
Der Mindestlohn betrifft doch nicht die Deutschen Bank oder Siemens. Er schadet vor allem dem kleinen Dienstleister, der mit einer handvoll Mitarbeitern versucht ein Auskommen zu finden.
FDP 4 years ago
Der mindestlohn betrifft aber auch leiarbeiter,in dem gewerbe ist es extrem ungerecht,da zeitarbeitsfirmen alle millonen verdienen,und die leiarbeiter mit 4-7 euro auskommen MÜSSEN,was aber fast unmöglich ist.
Im gegensatz dazu verlangen die zeitfirmen von den firmen wo die leiarbeiter eingesetzt werden,im schnitt 20 euro. Findet die FDP das gerecht ?
rtom30 3 years ago
aber macht nur weiter mit "gleichmacherei" "subventionitis" dem künstlichen anheben von löhnen ohne das die erbrachte leistung steigt sowie einer wunderbaren umweltpolitik unserer regierung die die eigene wirtschaft schwächt (wirtschaftskrieg??) und ausländische importeure vor allem in der automobilbranche und schwerindustrie, sowie langfristig auch in der energiepolitik stärkt, was so wiederrum auf den konsumenten/verbraucher zurückfällt!
ARMES DEUTSCHLAND
uplifttt 4 years ago
abgesehen davon wenn ich so aussagen wie " was wieder einmal zeigt, daß diese Partei nur Kapitalinteressen vertritt!" höre merke ich einfach mal wieder wie wenig leute in deutschland ahnung von wirtschaft politik oder weitergehenden zusammenhängen haben!
uplifttt 4 years ago 2
das problem ist einfach das durch einen mindestlohn der niedriglohnsektor (vor allem niedrig qualifizierte arbeitskräfte) nicht mehr flexibel bleibt. und eine gesunde wirtschaft braucht einen funktzionierenden niedriglohnsektor um konkurrenzfähig zu bleiben!
!
uplifttt 4 years ago 3
Warum soll der Steuerzahler Lohndumping subventionieren? Will die FDP ihre Wähler für blöd verkaufen? Direkt zurück auf dem Weg zur Spasspartei.
judoandi 4 years ago
Also mehr für den Lohn und weniger für den Gewinn bei gleichen Preisen für den Kunden! Das will die FDP aber nicht, was wieder einmal zeigt, daß diese Partei nur Kapitalinteressen vertritt!Also mehr für den Lohn und weniger für den Gewinn bei gleichen Preisen für den Kunden! Das will die FDP aber nicht, was wieder einmal zeigt, daß diese Partei nur Kapitalinteressen vertritt!
Amatio 4 years ago 2
Vor allem, weil die Inhaber eines Frisörgeschäfts in Deutschland regelmäßig unverschämte Gewinne scheffeln *Ironie aus*
Von welchen Gewinnen willst Du denn im Dienstleistungssektor (Niedriglohnbereich) die Mindestlöhne finanzieren?
FDP 4 years ago
(1) Bei Frisören sollte der Arbeitnehmer mit einer Beteiligung am Umsatz bezahlt werden. Und bei großen Unternehmen sind die Gewinnspannen ja auch viel höher, so daß diese einen Mindestlohn locker zahlen könnten.
Amatio 4 years ago
(2) Außerdem habe ich lediglich darauf hingewiesen, daß der Kunde sowohl den Lohn wie auch den Gewinn über den Preis bezahlt; die FDP jedoch immer so tut, als müsse man nur den Lohn bezahlen. Ich habe nicht gesagt, daß der Mindestlohn das beste Instrument zur Erzielung angemessener Löhne ist!
Amatio 4 years ago
(3) Wesentlich besser, weil flexibler und individueller, ist das Solidarische Bürgergeld nach dem Modell von Dieter Althaus. Denn damit werden Geringverdiener nicht nur einfach, effektiv und unbürokratisch ganz erheblich unterstützt, sondern es verbessert sich auch die Verhandlungsposition des Arbeitnehmers, da er aufgrund der bedingungslosen Zahlung des Bürgergeldes selbst entscheiden kann, ob er einen Job annimmt oder nicht. So lassen sich höhere Löhne durchsetzten!
Amatio 4 years ago
@FDP Liebe FDP. Niedriglohnbereich im Friseurwesen? Hm wie sieht es denn aus mit der Gastronomie, der Hotellerie, dem Handel und so weiter...hier kann überall ein MIndestlohn geleistet werden. Und auch im Friseurhandwerk, denn ein normaler Friseurbesuch kostet für einen Herren sagen wir mal so um die 20-25 Euro. Die Dumpingfriseure, die aufgrund der Frequenz die sie einhalten müssen um rentabel zu sein eine schlechte Qualität liefern, sind doch keine Referenz.
Warholized 1 year ago
@FDP Es muss einfach klar sein, dass eine Dienstleistung ihren Preis hat und nicht wie teilweise hier in Berlin Friedrichshain ein Haarschnitt 6 Euro oder so kostet. So drückt man die Lohnspirale weiter nach unten. Gut, dass sich einige in der Programmkommission aber bereits mit dem Mindestlohn beschäftigen. Mal sehen, was daraus wird und ob man Euch wieder wählen kann oder nicht.
Warholized 1 year ago
Hier wird - wie immer bei der FDP - völlig verschwiegen, daß der Kunde nicht nur die Löhne über den Preis der Waren und Dienstleistungen bezahlen muß, sondern natürlich genauso den Gewinn. Und wenn dieser hoch ist, dann führt eine Anhebung des Lohnes nicht zu einer Anhebung des Preises für den Kunden (dies läßt sich am Markt meißt sowieso nicht durchsetzten), sondern zu einer Senkung der Gewinnspanne.
Amatio 4 years ago
Durch die Mindestlöhne haben wir hier in Calgary über 3000 ohne eine Unterkunft also ohne Wohnung und leben auf der Straße.
janok
henryjanok 4 years ago
Abschalten ausschalten. So ein Mist
Gesellede 4 years ago
Stimme völlig mit dem Inhalt des Videos überein. Vieles wird halt sehr ideologisch und wenig sachlich und nüchtern dargestellt, wie auch in einem Teilm der Kommentare
tttwiti 4 years ago
Leider gibt es viele Leute in Deutschland, deren Arbeit einfach nicht 7,50 € in der Stunde, sondern vielleicht nur 4 oder 5 €, Wert ist. Am Ende wird dieses soziale Experiment die Schwächsten unserer Gesellschaft treffen.
Wer soll etwa einem Hauptschulabbrecher 7,50 € in der Stunde (plus Lohnzusatzkosten) zahlen wollen, zumal ein Arbeitnehmer mit gleicher Qualifikation in Rumänien kaum einen Euro in der Stunde verdient.
SebtorDude 4 years ago
Was für eine Farce! Das Bürgergeld ist wahrscheinlich eine großzügige Spende des esf-Fonds - und wird keinesfalls aus Steuermitteln gezahlt. Wie komme ich nur auf den Gedanken 0_0
littlenema 4 years ago
1. Doppelte Löhne bedeuten nicht doppelte Preise: Anscheinend hat Solms keinen Schimmer, was so ein Ladenlokal an Miete kostet! Dazu kommen Strom, Materialkosten, Ausstattung, Kredite, usw. usf. Löhne sind oft nur ein geringer Teil der Gesamtkosten.
2. Bürgergeld haben wir schon. Nennt sich Hartz-IV. 25% der arbeitenden Deutschen leben inzwischen davon, OBWOHL sie Vollzeit beschäftigt sind.
3. Letztlich finanziert hier der Staat den Unternehmen die Löhne. Willkommen im SOZIALISMUS!
DooYooToob 4 years ago
1. Das war ein abstraktes Beispiel. Wobei im Friseurgewerbe der Lohnkostenanteil größer ist als bei anderen Dienstleistungen.
2. Du irrst Dich gewaltig. Die Zahl der Aufstocker liegt zwischen 100.000 (vollzeitbeschäftigte Singles) und einer Million (Voll/Teilzeit, Selbständige, geringfügig Beschäftigte). Also 2,5% aller Beschäftigten oder 1,2% der Gesamtbevölkerung.
3. Nein, der Staat unterstützt Menschen, die einen Teil ihres Einkommens selbst erarbeiten. Alternativ zahlt er 100% HartzIV.
FDP 4 years ago
1. Genau mein Punkt: Vereinfachung bis zur Verfälschung. Ist einfach schlechter Stil und überzeugt nicht, sondern macht mir klar, dass mein Eindruck von der FDP aus den Medien (leider) stimmt.
2. Habe ich ganz sicher wiederholt andere Zahlen gelesen, die ich im Moment aber nicht belegen kann. Aber wie gesagt: Aufstockungsgeld gibt es schon.
3. Staat finanziert Arbeitplätze, die sich nicht selber tragen (Arbeiter kann nicht davon leben). Genau so war das bei uns früher in der DDR. Nein danke!!!
DooYooToob 4 years ago
Wenn man das Gehalt aufstockt, ist das ein sehr kostenintensiver und bürokratischer Vorgang, da jemand das ganze prüfen muss.
An dieser Stelle interessiert mich, wie denn da das Prozedere ist, wann wer was entscheidet, ob man aufstockungsgeld bekommt?
mischpappe 2 years ago
Rentner lassen sich auch soooo oft die Haare schneiden.
WEFdestroyer 4 years ago
Wieso? Wachsen Haare im Alter langsamer?
Die entscheidende Frage bleibt, werden sich Menschen mit kleinen Einkommen (ob nun als Rentner oder nicht) die durch einen allgemeinen Mindestlohn steigenden Preise bei Dienstleistungen (wie den Frisör) leisten können? Und wenn nicht, wie viele Arbeitsplätze gehen dann verloren?
FDP 4 years ago