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From: workforcetrust
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All Comments (12)

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  • Übrigens, ich kenne auch einen, der sein Leben hart auf der Montage geschuftet hatte. Ich glaube nicht, dass es gesund ist, wenn sich Menschen irgendwann mit diesen Arbeiten Identifizieren müssen. Großer Respekt vor denen in der Vergangenheit, die es haben machen müssen. Aber wenn wir das nicht mehr müssen, geneigten Hauptes vor unseren Vorfahren, lass uns diese Jobs abschaffen.

  • Aber auch Wallerstein hat ja in seinem WErk Utopistik darauf hingewiesen, dass wir Menschen unsere Gesellschaft selbst erschaffen können. Also erschafffen wir doch eine Wirklichkeit, in der wir unsere Identität nicht an eine ERwerbsarbeit hängen. Arbeit, ja. Aber nicht Erwerbsarbeit.

  • Wir Menschen definieren uns über die Erwerbsarbeit, weil uns diese Gesellschaft keine andere Identität ermöglicht. Wir sind soziale WEsen und wenn die Gesellschaft uns signalisiert, dass wir was WErt sind, wenn wir einer Erwerbsarbeit nachgehen, dann ist es klar, dass es für uns kein entrinnen gibt.

  • Ich finde aber diese Anschauung bietet mir keine Viabilität an. Wenn ich in meiner Umgebung schaue, wo es Menschen gibt, die von der Arbeitslosigkeit bis auf die Gesundheit niedergestreckt worden sind, habe ich überhaupt kein Verständnis dafür, dass man sich aus weltanschaulicher sicht den Dingen nähert.

  • Ich habe jetzt bei den Videos die genannten Argumente aus dieser dargelegten kommunistischen Sicht niedergeschrieben. Obwohl ich denke, dass diese Argumente sehr, sehr schwach sind, möchte ich eigentlich nicht dagegen andenken.

  • Ich fühle mich in meiner Eigenständigkeit beleidigt, wenn ich denke, dass ich mich an einer Person ausrichten müßte.

  • Ich möchte die kommunistische oder marxistische Position gerne verstehen und bitte um Hilfe. Ich habe auch das Verständnis dafür, dass man z.B. politische Wissenschaft betreiben will als eine Normdisziplin, welche gesellschaftliche Wirklichkeit verändern will. Aber ich kann nicht verstehen, warum alle an den einen Marx glauben und ihn immerwieder hervorheben, alsob er ein Übermensch wäre.

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  • So ich habe mir jetzt alle drei Videos angeschaut. Zunächst erstmal, was mir einfällt: unsere Sozialversicherungssysteme haben nicht Ideologien und Anschauungen geschaffen, sondern Bismarck und das auch nicht, weil er ein guter Mensch war, sondern weil er, um die Gefährlichkeit der sozialen Unruhen wußte, soweit ich das beurteilen kann. Wir Bürger drüfen nicht glauben, dass gutmenschen als Politiker verkleidet das Grundeinkommen einführen werden.

  • Argument gegeb das bGE: Weltanschauung, was is der Mensch aus der marxistischen Sicht:

    0:38 - der Mensch hat sich mit der Arbeit aus dem Tierreich erhoben.

    4:25 - Grundsatz des Kommunismus: es geht nicht um die Befreiung von Arbeit sondern um die Befreiung der Arbeit.

    4:56 - Behauptung: das bGE beruhe auf der Abgeltung von Nichtarbeit.

    Soweit der erste Teil.

  • lg joeplatter

  • Allen Querdenkern und Zeitgeistlern zum Nachdenken geschenkt. Gute abstrakte Arbeit!

  • Sehr sehr einseitige, ideologisch gefärbte Darstellung des BGE. Es gibt viel mehr andere Modelle auch. Das vom DM Gründer ist in der BGE-Szene sehr, sehr umstritten und repräsentativ. Das BGE KANN nur ein Werkzeug von vielen sein, den Kapitalismus GEWALTFREI zu überwinden und auch die ÖKOLOGISCHEN Probleme materialistischer Ideologie (egal ob kapitalistisch oder kommunistisch) zu überwinden. Das BGE alleine ist eben keine Gesellschafts- oder WIrtschaftsmodell, sondern nur ein Teilaspekt.

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