Added: 2 years ago
From: berndvienna
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All Comments (22)

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  • elitäre tourismusabzocke

    auf kosten von leidensfähigen geschöpfen.

    da wird mir echt speiübel.

  • @chaijm Mir wird speiübel,wenn Leute urteilen,ohne eine Ahnung von unserer Branche zu haben...

  • @Cheshirecat1977

    da ich selbst von einem landwirtschaftlichen betrieb komme,

    habe ich m.e. mehr ahnung als jene sklaventreiber,

    die ein ross, ein fluchttier lebenslang einspannen

    und dann auch nicht mal skrupel haben,

    den ausgezerrten tieren im schlachthof die letzte würde zu rauben.

    es wird eine zeit kommen,

    da werden sich mache leute

    vor ihren eigenen verhalten grausen.

  • Comment removed

  • @chaijm ...in der Kutsche gehen,sind sie neugierig und verspielt,und sie hängen an mir,schmusen mit mir,reiben den Kopf an mir,legen ihn mir auf die Schulter und lassen sich kraulen,wobei der Kopf immer schwerer und die Augen immer kleiner werden. Ich hab noch niemals die Peitsche gebraucht,auch nicht für die -auch beim reiten üblichen- regulären Hilfen,meine Buben gehn auf Stimme. Komm sie Dir ansehen,und dann sag mir nochmal,daß sie unglücklich sind!!!!! Das gilt nicht für alle,leider,aber...

  • @chaijm ...es gibt genügend Kutscher und Unternehmer,die ihre Pferde lieben und auch so behandeln. Und wenn Du aus der Landwirtschaft kommst,müßtest Du wissen,daß artgerechte,natürliche Haltung von Nutztieren fast unmöglich ist. Oder hast DU das Geld,eine ganze Roßherde auf einer riesigen Wiese zu halten,ohne sie zu arbeiten? Nein? Dachte ich mir...

  • @Cheshirecat1977

    freut mich, dass du soviel schreibst!

    deine liebe zu den pferden möchte ich nicht bestreiten. auch ich als kind habe "meine" zuchtschweine in den betonabferkelbuchten geliebt und nicht erkannt, dass sie ein leben lang ausgebeutet wurden.

    ich sehe oft die pferde, die lethargisch am ring dahintrotten, zw. feinstaubbelastungen (die um das 160fache) höher sind als zulässig. ihre füsse lahmen, das sieht man wenn sie am standplatz lange zeit ein huf hochheben,....

  • @chaijm Weißt Du,was "schildern" ist? Wenn Pferde einen Hinterfuß nur auf der Hufspitze aufstellen,sind sie in der Lage den kompletten Muskelapparat des betreffenden Beines zu entlasten,da sie ja -auch in der Natur!- meist stehen rasten. "Das arme Pferd hat einen wehen Fuß" ist dann das Standart-vorurteil... Sicher ist die Fiakerei nicht artgerecht,aber in der heutigen Zeit wäre natürliche Haltung nahezu unmöglich,und ich glaube,wenn meine Buben wählen könnten,würden sie weiter in der Kutsche...

  • @Cheshirecat1977

    es stimmt, beim schildern ist es nicht zwangsläufig eine verletzung,

    aber eine ermüdungerscheinung.

    wenn mensch selbst mal probiert, stundenlang in hitze oder kälte am selben fleck stehenzubleiben,

    wird man wissen, wie sich das genau anfühlt.

    lethargie, überlastung, erschöpfung, müdigkeit, niedergelschlagenheit, traurigkleit, eingeschränktheit,

    lebensunlust, etc.....

    leider

  • @chaijm ...Kutsche gehn als in der Wurstsemmel zu landen,was die logische Konsequenz wäre,würde man die Fiakerei jetzt abschaffen. Und daß sie mit mir schmusen,weil sie abhängig sind,ist auch so nicht richtig. Wenn ich "Kollegen" beobachte,die ihre Pferde mies behandeln,da verhalten sich auch die Pferde anders. Entweder werden sie aggressiv,beissen und schlagen. Oder sie scheuen bei jeder schnelleren Handbewegung... Ja,solche gibts leider auch genug,aber wir sind NICHT ALLE GLEICH!!!

  • @Cheshirecat1977

    nein, schlachthof ist nicht die letze konsequenz von der abschaffung des ausnützend von tieren.

    im gegenteil, man kann tiere in höfen unterbringen, wo sie gesundgehalten werden, gepflegt, auslauf, wiesen, koppeln etc...haben. er gibt dutzeende von diesen höfen in Ö. der grösste ist vermutlich in salzburg.

  • @Cheshirecat1977

    ja, dessen bin ich sicher, dass nicht alle gleich sind.

    trotzdem finde ich es gut, wenn man systeme von grund auf beleuchtet.

    klar soll niemanden den fiakern das einkommen wegnehmen.

  • @Cheshirecat1977

    aber wenn ich jetzt mal optimistisch/illusionorisch sein darf: was würde einen fiaker besser gefallen?

    wenn er/sie lebenslang pferde den karren ziehen lässt

    od. wenn er um dasselbe geld in einem hof arbeitet, wo seine pferde in der natur, in freiheit und in schtutz verbringen dürfen und er/sie jeden tag die lebenslust und bewegungsfreude der tiere beobachten kann?

  • @chaijm Okay,jetzt hast Du mich erwischt... Weißt Du so einen Job für mich,im Raum Wien,mit der annähernd gleichen Bezahlung? :))

    Na klar würd ich mit meinen Lieblingen lieber mit einem leichten Marathonwagen ein paar Stunden durch einen Wald fahrn und sie nachher wieder auf eine Wiese stellen,als mich in der Stadt mit manchmal lästigen Touristen zu plagen,und mit Autofahrern die mich schneiden oder zu knapp überholen. Aber diese Möglichkeit hab ich nicht. Und die Arbeit mit den Pferden...

  • @chaijm ...Pferden hat einen therapeutischen Effekt für mich (hatte früher Drogenprobleme,seit ich mit den Tieren arbeite,nichtmehr) und gibt mir sehr viel. Und ich liebe meine 2 und behandel sie als Freunde,beschäftige mich am Platz mit ihnen,belohne sie mit Leckerlis,hetze sie nicht und versuche ihnen die Arbeit so angenehm wie möglich zu machen. Und sie wirken glücklich auf mich.Vielleicht weil sie es auch nicht anders wissen... Aber nur wenige Roß am Stand machen diesen Eindruck,leider...

  • @Cheshirecat1977

    finde ich super, dass du dir gedanken darüber machst.

    klar gibt es auch jobs, die gut bezahlt sind und wo es tieren gut geht und sie nicht in dioe pflicht genommen werden. mensch muss sich halt aufschwingen, um nach dem besseren zu suchen.

    wie auch immer, es schlummert wohl in jeden von uns und wir haben eine leise ahnung, dass tiere nicht

    zum ausbeuten da sind, sondern um ihrer selbst willen, so wie wir menschen. - wir wollen auch nicht gezwungen und unterjocht werden.

  • @Cheshirecat1977

    deine tiere schmusen mit dir und sind auf jede berührung angewiesen, um die widrigkeiten , den stress, die eintönigkeit und die aussichtslosigkeit irgenwie zu ertragen.

    beobachte einmal perfe in der natur, im wald, im schatten, auf der wiese, wenn sie sich auf der erde rollen oder "bocksprünge" machen.- das ist das wesen dieser tiere und vieler anderer lebewesen an sich.

    wir menschen hätten nicht das recht, uns gegen die lebensfreude anderer zu wenden.

  • @chaijm ...allerdings haben uns hier der katholizismus und d. elitereligionen der welt gehörig das gehirn gewaschen: "der mensch ist die krönung von allem, ist das zentrum des universums, und tiere sind böse und zum nutzen da." dieser fatale irrtum, wird uns weder glücklich noch frei machen.

    wie auch: wie könnten wir ehrlich glücklich oder zufrieden sein, solange wir nicht versuchen, den schwächeren, den unterdrückten, den stimmlosen beizustehen und ihnen zu helfen, anstatt sie auszubeuten

  • @Cheshirecat1977

    ihre traurigen blicke von lethargie und hoffnungslosigkeit sind herzzereissen, insbesonders wenn weiss, wie glücklich, lebendig und bewegungsfreudig die tiere auf wiesen oder in der natur sind. das kann jeder beobachten, der pferde(fluchttiere) frei lässt, in koppeln, in wäldern, auf wiesen oder almen.

    ich verstehe, dass wir in ein system eingebettet sind, letztlich sind wir auch nur sklaven des systems. aber umsomehr sollten wir den schwächeren und unschuldigen zugestehen,..

  • @Cheshirecat1977

    ...dass wir sie nicht auch versklaven und unterjochen. ein stimme zu haben und handlungen zu setzen

    für die befreiung von unterjochten, wird dir immer vergolten werden. ausbeutung und ausnutzen von schwächeren , sei es auch zum verdienst des eigenen lebensunterhaltes, wird die seele immer belasten,

    spätestens dann, wenn wir zum nachdenken am lebensende kommen, werden wir erkennen, dass viel leid

    von menschen verursacht wird.

  • @Cheshirecat1977

    ...klar schmusen "deine" tiere mit dir, sie sind von dir abhänigig, von deinem wohlwollen, aber auch von deinen leistungen wie futter und wasser, die pferde ahben kein anderes los.

    wir menschen vernichten deren lebensgrundlage, die natur, und wollen sie in betonburgen und alsphaltstrassen zwischen autos und abgasen zwängen.

    hätten wir einen tag die gelegenheit, ein sog. nutztier zu sein, egal im stall, auf der strasse in der hitze oder kälte, würden wir anders handeln.....

  • @chaijm Ich kann die Einschränkung der natürlichen Lebensräume der Pferde nicht ändern. Und wenn ich meinen Job hinschmeiß,stellt mein Chef jemand anders ein,für den die Pferde evtl. nur ein Mittel zum Geldverdienen sind,so wie mein Vorgänger. Aber so kann ich versuchen,ihnen den "Arbeitsalltag" so angenehm wie möglich zu machen...

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