Die Dokumentation "Shoppen bis zum Umfallen" aus dem Arte-Themenabend "Ich kaufe also bin ich". Niemand spricht von dem Schlagwort "Konsumkompetenz", da es anscheinend suggeriert, dass man sich auf jeden Fall etwas kauft, sein Eigentum vergrößert - damit auch sich selbst? Doch die Frage sollte sein: "Brauche ich das, was angeboten wird? ... Wie kam es dazu. Massenproduktion, Konsumverhaltenserziehung, Konsumpsychologie, Infrastrukturen für Transport und Werbung und Angebote, Geldgenerierung durch die menschlichen Triebe/Antriebe, Bevölkerungsexpansion und -beschäftigung, Nahrungsmittelüberangebote (Zucker-, Fett- und Milchprodukte, aromatisierte "Lebensmittel" ...Fehlernährung), Größenwahn/Selbstherrlichkeit, Sinn- und Körperlichkeitsverluste...
Discount - herabsetzen - Kosten und Preise herabsetzen. Leider werden auch die Menschen und Arbeitsverhältnisse herabgesetzt/entwertet, wie man an diesen Beispielen sehen kann. Aus einer Idee ist "die wirtschaftliche Glaubenslehre der Kostenrechner" geworden, die gerade auch den arbeitenden Menschen als den variabelsten und flexibelsten Kostenfaktor sieht (Wir bemerken heute überall die Auswirkungen dieses inhumanen und unsinnigen Denkfehlers). Das "Schwarzbuch ALDI" gibt neben dem "Schwarzbuch LIDL" und "SCHLECkER" viele Ansatzpunkte zur Kritik an der Behandlung von erwachsenen Menschen, die sich, aufgrund von vielen Beispielen, stets wie gemaßregelte Kinder in ihren Arbeitsverhältnissen behandeln lassen müsssen. Die Selbstorganisation der MitarbeiterInnen durch Betriebsratsgründung und der Protest wird mit allen Mitteln verhindert. Hier wird das System Discounter weitestgehend erklärt. Viele haben dieses profitable System und diese Organisation der billigen und oft ungesunden Fremdversorgung für große Bevölkerungsschichten kopiert.
Folge 1 des Recherche-Zweiteilers von Tobias Schlegl. Er begibt sich auf die Suche nach seriösen Ansprechpartnern, die das Zeitgeschehen und die möglichen zukünftigen Verhältnisse Deutschlands auch für die nächste Generation erklären und beleuchten. Interviews werden zu Gefahrensituationen, wenn Subventionsbetrüger und Etikettenschwindler vor der Kamera entlarvt werden.