Karlheinz7474's Channel
 
Krümmel: Wie gefährlich war der Störfall am 4.07.09 Karlheinz... - 28 views - 3 days ago
ZDF 1:25 min
Die jüngsten Ereignisse am 4. Juli 09 im Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg sind schockierend:
Zwei Jahre lang hatte der Reaktor nach einem hochgefährlichen Transformatorbrand stillgestanden, damit der Betreiber Vattenfall die Ursache behebt.

Nur gut zwei Wochen nach der Wiederinbetriebnahme ereignet sich der gleiche Fehler noch einmal. Der Reaktor muss notabgeschaltet werden. Dabei versagen diverse Sicherungssysteme. Zudem wird versäumt, die zuständige Aufsichtsbehörde zu informieren.
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Gorleben - Akten gefährden Regierungshandeln /24.06.09 Karlheinz... - 170 views - 3 weeks ago
Ein gekürzter Beitrag der Seite wendland-net,de http://wendland-net.de/index.p hp/artikel/20090625/ein-mp-auf -dem-dorf , der Internetseite für News+Events aus der Region.

Christian Wulff machte bei seiner Sommertour 2009 durch Niedersachsen, auch im wendländischen Lübeln halt ...
... und wurde gebührend empfangen.

Atomkraftgegner nahmen die Gelegenheit war, um mit einer symbolischen Aktion auf den Streit um die Akteneinsicht aufmerksam zu machen. Akten, aus denen hervorgeht, wie es einst zur Standortentscheidung Gorleben kam.

Die "Handlungsfähigkeit der Regierung" sei gefährdet, würde sie jetzt - 32 Jahre (!) nach der Standortbenennung Gorlebens als Nukleares Entsorgungszentrum (NEZ) - die Kabinettsakten öffnen, beschied nämlich vor Kurzem die Niedersächsische Staatskanzlei. Für die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow- Dannenberg (BI) spricht aus der Reaktion der Staatskanzlei das Eingeständnis, dass die Wahl Gorlebens "nichts, aber auch gar nichts" mit einem wissenschaftlich begründeten Auswahlverfahren zu tun hatte.

1979, zwei Jahre nach der Standortbenennung, hatte der damalige CDU-Ministerpräsident Ernst Albrecht unter dem Eindruck der Protestwelle auf das Kernstück des NEZ, die Wiederaufarbeitungsanlage, verzichtet, an der Erkundung des Salzstocks Gorleben als Atommüllendlager aber festgehalten. Kolportiert wird, der damalige CDU-Ministerpräsident Ernst Albrecht sei auf Gorleben wegen der Grenznähe und wegen der geringen Bevölkerungsdichte verfallen.

Weitere Informationen über das geplante Endlager Gorleben und den damit verbundenen Widerstand in der Bevölkerung finden Sie unter:
http://www.bi-luechow-dannenbe rg.de/
http://www.castor.de/
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Erkundung des Erkundungsbergwerks Gorleben - Graswurzel tv /29.05.09 Karlheinz... - 523 views - 1 month ago
Ein Film von http://www.graswurzel.tv 5.17min
Kamera: Marco Kühne, Kina Meyer
Schnitt: Marco Kühne, Susanne Neubronner

Erkundung des Erkundungsbergwerks Gorleben
29.05.2009 Nach Bekanntwerden, dass das Erkundungsbergwerk zur Endlagerung radioaktiven Abfalls in Gorleben bereits seit den 90er Jahren illegal zum Endlager ausgebaut wurde, versammelten sich am Freitagmittag, 29. Mai 2009 um 5 vor 12 mehrere Hundert Menschen vor dem Erkundungsbergwerk zu einer Demonstration.

Aus der Demo wurde ganz spontan eine Erkundung / Inspizierung des Bergwerks. Den TeilnehmerInnen gelang bis zum Förderturm vorzudringen, ja selbst in diesen Hineinzukommen.

Als Flash - Video anschauen. (37,95 MB)
http://www.graswurzel.tv/index .php?flv_id=71

Als Quicktime - Video herunterladen. (23,43 MB)
http://www.graswurzel.tv/downl oad/download.php?download=/vid eos/mov/gorleben_erkundung.mov &filename=gorleben_erkundung.m ov

Als Quicktime - Video anschauen. (23,43 MB)
http://www.graswurzel.tv/index .php?mov_id=71

http://www.graswurzel.tv/ will komplett unabhängig von herkömmlichen medialen Strukturen arbeiten und informieren. Sie verstehen ihre Arbeit als alternativen Journalismus, der sich die Möglichkeiten der modernen Berichterstattung via Internet zu Nutze macht. Eine möglichst breite Vielfalt ihrer Filme und Fotos ist graswurzel.tv dabei wichtig.
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Atomkraftgegner besetzen Endlagergelände in Gorleben /29.05.09 Karlheinz... - 863 views - 1 month ago
Mehrere Hundert Demonstranten haben am Freitag (29.Mai 09) den oberirdischen Bereich des Gorlebener Erkundungsbergwerks gestürmt.

Die Atomkraftgegner kündigten weitere Protestaktionen an: "Wir werden keine Ruhe mehr geben", sagte ein Sprecher der Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg (BI).

Anlass für den Protest waren Berichte, wonach schon in den 1980er-Jahren damit begonnen wurde, den Salzstock Gorleben zum Endlager für Atommüll herzurichten. Bislang hieß es offiziell, Gorleben werde nur erkundet. Die Atomkraftgegner sprachen von einer "Erkundungslüge".
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Castor 08, Verschwörung der Zwerge /09.11.08 Karlheinz... - 691 views - 8 months ago
Die wendländische Initiative "WiderSetzen" bereitete zum 11. Castortransport nach Gorleben verschiedene Sitzblockaden auf den Gleisen bei Hitzacker vor.

Dieses Video zeigt im Hauptteil eine von 2 parallel durchgeführten Sitzblockaden, die etwa 1km voneinander getrennt stattfanden. Nach den Räumungen gelang es 2 weitere Male mit mehreren hundert Zwergen auf die Castorgleise zu kommen und dort längere Zeit zu sitzen.

Gegen 23.00 Uhr wurden nach Polizeiangaben 300 Personen von der Sitzblockade in einen Kessel gebracht. Die Gewahrsamnahme dauerte einige Stunden an.

Weitere Informationen unter:
http://www.widersetzen.de
http://blog-werwiewas.blogspot .com/

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Widerstand im Wendland, N3 Teil 2 /10.11.08 Karlheinz... - 1,140 views - 8 months ago
NDR aktuell extra, Widerstand im Wendland Teil 2, 7,34 min. Es war die größte Anti-Atom-Demonstration seit sieben Jahren. 15.000 Menschen haben am Wochenende gegen den Transport von hoch radioaktiven Müll ins Zwischenlager Gorleben protestiert.
Atomkraftgegner sprechen von einer „Renaissance der deutschen Anti-Atomkraft-Bewegung. Aktivisten versuchten, mit Sitzblockaden und Übergriffen auf Gleisanlagen den Atommüll-Transport aufzuhalten. Die Polizei sprach von massiven Ausschreitungen. Unsere Reporter waren das ganze Wochenende vor Ort und haben Demonstranten und die Polizei beobachtet sowie unter anderem zwei Bäuerinnen begleitet, die mit ihrem Traktor gegen den Castor-Transport protestieren. „Atommüll-Transport: Widerstand im Wendland - eine filmische Zusammenfassung der Massendemonstrationen auf der Strecke nach Gorleben.
Weitere Informationen unter http://www.castor.de
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Widerstand im Wendland, N3 Teil 1 /10.11.08 Karlheinz... - 1,399 views - 8 months ago
NDR aktuell extra, Widerstand im Wendland Teil 1, 7,31 min.
Es war die größte Anti-Atom-Demonstration seit sieben Jahren. 15.000 Menschen haben am Wochenende gegen den Transport von hoch radioaktiven Müll ins Zwischenlager Gorleben protestiert.

Atomkraftgegner sprechen von einer „Renaissance der deutschen Anti-Atomkraft-Bewegung. Aktivisten versuchten, mit Sitzblockaden und Übergriffen auf Gleisanlagen den Atommüll-Transport aufzuhalten. Die Polizei sprach von massiven Ausschreitungen. Unsere Reporter waren das ganze Wochenende vor Ort und haben Demonstranten und die Polizei beobachtet sowie unter anderem zwei Bäuerinnen begleitet, die mit ihrem Traktor gegen den Castor-Transport protestieren. „Atommüll-Transport: Widerstand im Wendland - eine filmische Zusammenfassung der Massendemonstrationen auf der Strecke nach Gorleben.
Teil 2 unter http://de.youtube.com/watch?v= 4erFbPgh7Vg

Weitere Informationen unter http://www.castor.de
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Scheibenwischer 2.10.08 Satire Karlheinz... - 9,273 views - 8 months ago
Satire. Ein Beitrag aus dem Scheibenwischer vom 2.10.08. Andreas Rebers über den Atommüll in der Asse. Den gesamten Beitrag im ERSTEN unter http://mediathek.daserste.de/d aserste/servlet/content/988676 ?pageId=487872&moduleId=317206 &categoryId=&goto=1&show=

Am 8. Nov. 2008 findet in Gorleben eine bundesweite Anti-Atom-Demonstration statt. Das Motto lautet "Gorleben vermASSELn". Weitere Informationen unter http://www.castor.de

Aus der Asse lernen heißt Gorleben beenden.
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Die Atomstromlüge /16.09.08 Karlheinz... - 2,266 views - 9 months ago
von Steffen Judzikowski und Christian Rohde. ZDF Frontal21 vom 16.09.08

Atomstrom ist angeblich billig. Eine Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken soll daher helfen, die Energiepreise zu senken. Mit diesem Argument erlebt die Kernenergie-Debatte derzeit eine Renaissance. Doch Experten wie der Energiewissenschaftler Olav Hohmeyer vom Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung (SRU) halten die These von sinkenden Preisen durch Laufzeitverlängerungen für falsch.

Der Stromkunde werde von einer Laufzeitverlängerung nicht profitieren, sagte Hohmeyer gegenüber Frontal21, "weil die Kosten in der Elektrizitätserzeugung nicht in die Preise transportiert werden." Denn schon heute sei die Stromerzeugung aus Kernkraft für die Energieversorgungsunternehmen sehr billig. Dieser Vorteil werde von den Konzernen aber nicht weitergegeben. Dagegen würden die großen Energieversorger durch eine Laufzeitverlängerung übermäßig profitieren, so Hohmeyer.

Die Atomindustrie genieße seit Jahrzehnten Subventionen und Privilegien wie kein anderer Industriezweig, kritisiert Hohmeyer weiter. "Kernenergie ist ohne Subvention in Deutschland gar nicht vorstellbar." Subventionen hätten die Atomenergie von der Stunde Null an begleitet. "Im Prinzip hat man politisch das gewollt", so Hohmeyer. Er warnt vor einer unnötigen Verlängerung der Subventionen. "Das hat sich nicht gerechnet, das wird sich auch nicht rechnen und war - im Nachhinein betrachtet - ein Fehler."

Weitere Informationen zu diesem Beitrag direkt beim ZDF http://frontal21.zdf.de/ZDFde/ inhalt/2/0,1872,7380194,00.htm l

Informationen zur bundesweiten Anti Atom Demonstration am 8. Nov. 2008 in Gorleben, finden Sie unter http://www.castor.de
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Notstand beim Atommüll /08.07.08 Karlheinz... - 3,557 views - 11 months ago
von Andreas Halbach, Christian Rohde und Kersten Schüßler. ZDF Frontal21 vom 08.07.08

Der Klimawandel und der rasche Preisanstieg bei Öl, Gas und Strom haben die Diskussion um den Nutzen von Atomenergie in Deutschland wieder entfacht. Dabei kommt das bisher ungelöste Problem der Endlagerung radioaktiven Abfalls kaum zur Sprache - obwohl Deutschlands Vorzeigeendlager, Asse II, gerade abzusaufen droht.

Eine Million Jahre sollte es halten. Gerade mal etwas über 40 Jahre war Asse II, als das deutsche Versuchslabor für künftige atomare Endlager in Salzstöcken vorzeigbar. Das ehemalige Salzbergwerk im Landkreis Wolfenbüttel bei Braunschweig galt als trocken und vor allem sicher. Bis vor kurzem eine Reihe von Pannen und Lecks bekannt wurden, die es offenbar schon viel länger gab. Doch hatte es der Betreiber, das Helmholtz Zentrum München, versäumt, die Öffentlichkeit rechtzeitig darüber zu informieren.

Seit Jahren schon läuft in die Grube von außen Wasser, bis zu 12.000 Liter täglich. Die Gefahr ist groß, sagen Experten, dass die Salzlauge mit atomaren Abfällen in Berührung kommen und so radioaktiv verseuchte Brühe in die Biosphäre gelangen könnte. Das Problem ist den Betreibern der Grube bereits seit 1988 bekannt, doch erst 2002 erklärte das Helmholtz Zentrum München plötzlich: Das Absaufen des Bergwerks sei unvermeidbar. Bis maximal 2014 könne es noch offen bleiben.

Dr. Hans-Helge Jürgens hatte bereits 1978 in einem Gutachten vor der Gefahr des Eindringens von Grundwasser und folglich dem Absaufen der Schachtanlage gewarnt und deshalb dringend von der Einlagerung schwach- und mittelradioaktiven Atommülls abgeraten.

Die Diskussion um die Endlagerfrage ist neu entbrannt, denn der Schacht Asse galt als Pilotprojekt für das Atomendlager in Gorleben. Weitere Informationen über den Widerstand gegen ein geplantes Endlager im ungeeigneten Salzstock Gorleben finden Sie unter:
http://www.bi-luechow-dannenbe rg.de/
http://www.castor.de/
http://www.widersetzen.de/
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Die Lüge vom billigen Atomstrom /29.07.08 Karlheinz... - 3,070 views - 11 months ago
von Steffen Judzikowksi und Christian Rohde.ZDF FRONTAL21 vom 29.07.08

Atomstrom sei billig, behaupten die Befürworter von Atomstrom - und lassen dabei milliardenschwere Nebenkosten unberücksichtigt. Die werden auf die Allgemeinheit abgewälzt. Zum Beispiel beim Endlager für radioaktive Abfälle Morsleben (ERAM) in Sachsen-Anhalt. Die Kosten für den Gesamtverschluss des ehemaligen Salzbergwerks betragen nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) mindestens 2,2 Milliarden Euro. Diese Ausgaben übernimmt der Staat.

Die Energieversorger selbst hätten im Vergleich dazu nur einen sehr geringen Beitrag für die Entsorgung ihres Atommülls gezahlt, stellt der Präsident des BfS, Wolfram König, gegenüber Frontal21 fest.

Von Beginn der Einlagerung 1971 - zu DDR-Zeiten - bis 1991 wurden in dem Lager rund 14.400 Kubikmeter schwach- und mittelradioaktive Abfälle entsorgt. Dagegen wurden nach der Wiedervereinigung in einer zweiten Einlagerungsphase von 1994 bis 1998 rund 22.300 Kubikmeter Abfälle eingelagert, unter anderem Atommüll aus westdeutschen Kernkraftwerken.

Die Diskussion um die Endlagerfrage ist neu entbrannt. Informationen über den Widerstand gegen ein geplantes Endlager im Salzstock Gorleben finden Sie unter:
http://www.bi-luechow-dannenbe rg.de/
http://www.castor.de/
http://www.widersetzen.de/
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2001 Atomzug gestoppt Karlheinz... - 3,582 views - 11 months ago
Ein Filmbeitrag von Spiegelonline 4.44min.
Der Zug stand - und die Demonstranten jubelten! Kurz vor seinem Ziel musste der Castor-Transport von La Hague nach Gorleben im März 2001 für 16 Stunden unfreiwillig haltmachen. Fünf Aktivisten der Umwelschutzorganisation Robin Wood hatten sich am 27. März gegen 22 Uhr in einem im Gleisbett eingelassenen Betonblock festgekettet. Es dauerte die ganze Nacht, bis die Demonstranten mit Presslufthämmern befreit werden konnten.
Quelle: http://einestages.spiegel.de

http://www.robinwood.de/

Weitere Informationen zu den Protesten in Gorleben, die Castortransporte, die geplante Endlagerung im ungeeigneten Salzstock Gorleben finden Sie unter:
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Tropfsteinhöhle Salzstock Gorleben

Am 22. Februar 1977 benannte der damalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) Gorleben zum Standort für ein Nukleares Entsorgungs-zentrum. Die nahe Grenze zur damaligen DDR, ein politisch genialer Schachzug. Vorgesehen waren ein Zwischenlager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle, ein Transportbehälterlager für Castorbehälter mit hochradioaktiven, abgebrannten Brennelementen und ein Endlager im Salzstock Gorleben-Rambow.

Doch schon vier Jahre später stellten Wissenschaftler fest, dass sich über dem Gorlebener Salzstock keine durchgehende Tonschicht befindet, die das Salz 100-prozentig vom Grundwasser trennt. Das war der Atomindustrie und der Politik jedoch gleichgültig. Sie schufen immer weiter Tatsachen:
Eine Anlage zur endlagerfähigen Bearbeitung (Konditionierung) der Abfälle wurde 1986 in die Planungen aufgenommen und ist seit 1998 betriebsbereit (PKA). Über dem Salzstock nahm die Bundesregierung 1995 ein oberirdisches "Zwischenlager" für Atommüll in Betrieb.

Kernstück des Nuklearen Entsorgungszentrums ist das geplante Endlager im Salzstock. Ohne die Deponie ergibt der Betrieb der anderen Atomanlagen an dieser Stelle keinen Sinn. Aus geologischer Sicht äußerst sonderbar: Bis zur Standortbenennung Gorleben lagen keine Untersuchungen darüber vor, ob sich der Salzstock überhaupt dafür eignet, radioaktive Abfälle für viele Millionen Jahre von der Biosphäre zu isolieren.

Der Gorlebener Salzstock ist etwa 14 Kilometer lang und bis zu vier Kilometer breit. Er reicht aus ungefähr dreieinhalb Kilometern Tiefe bis etwa 260 Meter unter die Erdoberfläche. Das so genannte "Erkundungsbergwerk" umfasst zwei Schächte von 840 und 940 Meter Tiefe. Sie sind in 840 Meter Tiefe durch einen horizontalen Stollen miteinander verbunden. Zusätzlich sind im Erkundungsbereich weitere Stollen aufgefahren worden. Die Energieversorger haben bisher knapp 1,5 Milliarden Euro in Gorleben versenkt, ein vielfaches der Summe, die von Fachleuten für eine "Erkundung" veranschlagt wird. Es deutet vieles darauf hin, dass die Arbeiten weit über die Erkundung hinaus gegangen sind.

Quelle:
http://www.widersetzen.de/Salz stock_Gorleben.htm
Country:
Germany